David Schraven – CORRECTIV packt aus: Der Geheimplan gegen Deutschland, Putins Neo-Gulags & Trumps Ende | (#0023)
Shownotes
Es ist eine der brisantesten journalistischen Enthüllungen des Jahrzehnts: Das „Geheimtreffen“ von Potsdam – bekannt als „Geheimplan gegen Deutschland“. In dieser Folge spreche ich mit dem Mann, der hinter dieser Recherche steht – David Schraven, Gründer des Recherchezentrums CORRECTIV.
David ist heute aus dem Auto zugeschaltet. Entschuldigt bitte die kurzen Verbindungsaussetzer – es lohnt sich bis zum Schluss, dran zu bleiben.
Wir sprechen darüber, was wirklich hinter dem Begriff „Remigration“ steckt und warum CORRECTIV trotz massiver Gegenkampagnen nicht locker lässt.
Und wir blicken weit über Deutschland hinaus. David teilt schockierende Einblicke in seine aktuellen Recherchen zu russischen „Neo-Gulags“ und erklärt das System Putin als Mafiastaat. Überraschend optimistisch zeigt er sich hingegen beim Blick in die USA: Er erklärt, warum er glaubt, dass die US-Demokratie Donald Trump aushalten wird, warum Trump die Midterms verlieren könnte und welche Rolle Leaks aus dem innersten Zirkel des Militärs dabei spielen.
Außerdem diskutieren wir, warum Deutschland keine Wirtschaftskrise, sondern eine handfeste Managementkrise hat – Stichwort: Autoindustrie und der „Kodak-Moment“.
Was dich in dieser Folge erwartet: Der „Geheimplan gegen Deutschland“: Was passierte wirklich in Potsdam und warum „Remigration“ ein Tarnbegriff für Vertreibung ist.
USA-Analyse: Warum David trotz Trump optimistisch für die amerikanische Demokratie ist und welche Leaks die Regierung unter Druck setzen.
Investigativ-Journalismus als Business: Wie sich CORRECTIV finanziert und warum Spenden ein anderes Mindset erfordern als Verkaufen.
Schockierende Einblicke nach Russland: Über Folter, Zwangsarbeit und warum wir es mit einer Mafiabande statt mit einem Staat zu tun haben.
Wirtschaftskrise vs. Managementkrise: Warum deutsche Konzerne wie die Autoindustrie gerade ihren Kodak-Moment erleben.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wir haben es geschafft, David Straven in diese Post-Cast-Folge zu bringen, den Gründer von Korrektiv, der Unglaubliches erzählt in dieser knappen Stunde, die ihr euch jetzt dann anhören könnt.
00:00:09: Es gibt es erst einmal einen Vorwort heute, weil ich euch ein bisschen vorbahnen muss.
00:00:13: David ist einer der Top-Journalisten.
00:00:16: Mit Korrektiv hat die ganz großen Geschichten aufgedeckt.
00:00:18: Dementsprechend sind natürlich auch viele unterwegs und war heute aus dem Auto zugeschaltet.
00:00:21: Also wenn ihr ab und zu mal bricht das Signal ab, weil er kein Netz hatte, bleibt dran.
00:00:26: Es sind wirklich ganz krasse Enthüllungen.
00:00:29: ganz großen Geschichte über Russland dran.
00:00:31: Er erzählt uns, wie er die Trump-Regierung eigentlich dahin siechen sieht in relativ kurzer Zeit jetzt dann.
00:00:36: Und wir reden ganz viel über Wirtschaftskrise oder Nicht-Wirtschaftskrise.
00:00:40: Es lohnt sich dran zu bleiben, aber gerade wenn ihr vielleicht nicht den Videopodcast seht, wo ihr dann auch mal seht, dass das Signal hängt, sondern den Audio-Podcast hört.
00:00:47: Es hängt immer mal wieder, aber ich habe immer sehr darauf geachtet.
00:00:50: dann wieder einzuhaken.
00:00:52: Vielleicht mag das ein oder andere Mal ein bisschen anstrengend sein und deswegen wollte ich euch vorwarnen.
00:00:57: Schön, dass ihr dabei seid.
00:00:58: Wir starten jetzt in die Folge.
00:00:59: Viel Vergnügen.
00:01:00: Ihr Lieben heute habe ich einen ganz besonderen Gast, den wir über zwei Ecken sicher alle schon mal auf dem Schirm hatten.
00:01:06: Ähm, im Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm,
00:01:20: Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm,
00:01:22: Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Jahr, ähm, Das ist krass, dass der da gekommen ist, finde ich auch.
00:01:34: Freut mich sehr.
00:01:34: Danke, dass du dir Zeit nimmst, auch wenn du und on the job bist, wie man sieht, für die Leute, die zuschauen.
00:01:41: Du hast ein investigatives Journalisten-Netzwerk, würde ich das immer nennen, aber ich habe auch gesehen, es wird sehr oft Verlagshaus auch genannt, gegründet, korrektiv vor einigen Jahren.
00:01:51: Und ihr habt da, ich glaube, das ist so das, was die meisten Leute präsent haben, eine sehr, sehr große Story recherchiert, kannst du uns damals kurz abholen, dass wir das einordnen können.
00:02:01: Ja, also das war die Recherche zum Geheimplan gegen Deutschland.
00:02:06: Da ging es um
00:02:07: Treffen
00:02:07: von Rechtsradikalen mit ein paar Leuten aus der AfD, führende Kräfte dabei, ein paar Leute von der CDU waren dabei.
00:02:16: Und die haben da halt über Ideen gesprochen, Planen gesprochen, wie Deutschland durch Prämigration verändert werden soll.
00:02:26: Die Bedeutung der Prämigration ist halt sehr wichtig.
00:02:30: diesen schwammigen Begriff aufgeladen, damit, dass die Leute rausschmeißen wollen, die ihnen nicht passen.
00:02:37: Also, weiß ich nicht, von Ausländern, von Leuten, die sie sagt, Staatsbürger, die nicht assimiliert sind.
00:02:47: Die haben sich drüber unterhalten, die Anpassungsdruck gestaltet werden kann, um Leute aus Deutschland zu verdrängen zu vertreiben.
00:02:54: war eine ziemlich fettige Geschichte, hat für ziemlich viel Aufbruch gesorgt und hat mir, glaube ich, größte Gegenkampagne, die ich in meinem Leben erlebt habe, eingebracht.
00:03:05: Über Monate haben PR-Anwälte mit einer Menge Geld dahinter Rufmord-Kampagne gemacht, heute noch nie erlebt.
00:03:18: Ja.
00:03:19: Ich glaube, der ganze, die Migration, der kam da damals vor allem auch irgendwie auf, was ich ganz spannend finde, weil du hast sagst, natürlich wird da dann auch aufgefahren.
00:03:27: Ich habe mich zwei Sachen im Voraus so ein bisschen gefragt, was wäre, wie wäre das Ganze weitergegangen, wenn du da nicht draufgekommen wird?
00:03:34: Weil das war ja, das war vielleicht, klingelt es da auch bei manchen Hotel in Potsdam, war da so das Thema, da haben die sich alle getroffen.
00:03:42: Und ich frage mich tatsächlich, Das zeigt ja auch die Wichtigkeit in deinem Beruf.
00:03:46: Was wäre da passiert?
00:03:47: Wie wäre das weitergegangen?
00:03:48: Ich meine, da gab es ja einen Plan.
00:03:49: Die haben sich getroffen und ich würde schon von außen betrachtet, kannst du sicher noch mal besser einordnen, aber ihr wart ja schon der Showstopper an der Stelle.
00:03:56: Das sichtbar zu machen, zu sagen, schaut mal, was hier passiert.
00:04:01: Meines Erachtens ist die Migration immer noch eine sehr zu positive Darstellung.
00:04:07: Es wäre Vertreibung gewesen.
00:04:08: Da ging es ja auch am Ende des Tages darum, Leute mit deutschen Pass quasi wieder loszuwerden.
00:04:15: Also erst mal zu diesem Sachverhalten selber, dann ist halt ein Tarnbegriff.
00:04:23: und dann ist die Frage, wie man den auflädt, wie man diesen diese Kamouflage benutzt.
00:04:31: Erst mal wird dann immer gesagt so, ja, das geht ja nur darum, denn Leute hier zu Unrecht sind, wie die abschoben werden.
00:04:38: Dann ist die positive Variante, dann ist sogar innerhalb des Verfassungsfans, also da kann man politisch in der Demokratie darüber gehen, wie man mit Leuten umgeht, die halt ohne Papiere sind, die illegal eingereist sind, so was.
00:04:51: Das ist normal.
00:04:53: Dann gibt es aber einen zweiten Teil.
00:04:54: Und das ist halt auch da besprochen mit Potsdam.
00:04:58: Das sind Leute, die einen deutschen Pass haben, dass die remigriert werden sollen, dass auf die Druck ausgeübt werden sollen, die spezielle Gesetze und anderes, um die zu vertreiben.
00:05:10: Und dann ist verfassungswidrig.
00:05:11: Das haben mittlerweile, ich weiß nicht, etliche Gerichte bestätigt.
00:05:15: Das ist der verfassungsfeindliche Kern dieser ganzen völkischen Idee.
00:05:21: Und wer diese Idee politisch vertritt und mit dem Ziel daraus konkrete Politik zu machen, handelt verfassungsmöglich.
00:05:29: Und für ein mögliches Verbotsverfahren ist das der Kern.
00:05:33: plus Spionage, also wenn die AfD auch nur Spioniert, plus diese verfassungsfreundliche Bestrebung durch führende Kräfte, durch Parteitagsbeschlüsse, durch Aussagen von vielen, dann ist sie verfassungsfähig.
00:05:46: Der Verfassungsschutz selber, der hat sich auch um diesen Begriff gekümmert, hat geguckt, inwieweit wird er denn politisch vertreten?
00:05:53: Und da ist das richtig, hat er gesagt.
00:05:55: Ja, das war der Schaustopper.
00:05:57: Das war einmal juristisch klar.
00:06:00: dass die Leute gesehen haben, die Gerichte auch gesehen haben, umwaddet wirklich geht.
00:06:05: Der Verfassungsschutz hat halt gesehen, umwaddet wirklich geht.
00:06:08: Und dann kam ja später auch dieses Papier, dieses Studium des Verfassungsschutzes aus, die Einstufung, die sich dann jetzt auch vermutlich in den nächsten paar Wochen folgerlich durchsetzen wird.
00:06:21: Und dann kommt die große Frage, was ist mit dem Verbotsverfahren?
00:06:24: Dann ist es ja eine Kerne.
00:06:25: Das ist ein, was du gerade gesagt hast, Schaustöpper.
00:06:28: Was wäre passiert, wenn wir das nicht gemacht hätten?
00:06:31: Dann weiß man ziemlich genau, da haben wir auch mal drüber geschrieben, Recherchen zu machen.
00:06:36: Die treibenden Kräfte der völkischen Idee haben versucht, mit diesem Begriff, der doppelt ist, wie so ein Chameleon, der kann die Farbe wechseln, mit der Aggression gegen Dortengehen nicht passen, mit dem verfassungsfeindlichen Inhalt.
00:07:01: aber in die Politik zu tragen, in die Programme zu tragen, in die politische Debatte zu tragen.
00:07:06: Und da hatten sie sich vorher auch zu verständlich abgesprochen.
00:07:09: Da hatten sie sich für eine Politiker der AfD zu abgesprochen mit den Meinungsträgern, mit dem Seldner unter anderem.
00:07:16: Und dann ist eben das, was wir beendet haben.
00:07:19: Dieses Einsikern, dieses Tarnbegriffes in die politische Debatte haben wir beendet.
00:07:24: Wir haben den die Maske runter gewissen und haben für jeden sichtbar gemacht, was uns da erwartet.
00:07:29: Das
00:07:32: ist ganz spannend, weil ich mich da frag, ist es, also, habt ihr nicht auch da hingewiesen für den Verfassungsschutz auch?
00:07:40: Also das ist ja auch so ein bisschen über die Wahrscheinlichkeit zugeben, aber auch das hat auf jeden Fall mehr Rückenwind gegeben, vielleicht aber auch erst das Thema richtig blisant gemacht.
00:07:49: Und ich frage mich da immer noch so, ist es überhaupt nach Journalismus, was da gemacht wird, oder ist es schon mehr an der Stelle?
00:07:57: Nein, das ist Original Journalismus.
00:07:59: Du hast was Unbekanntes und das Unbekannte machst du bekannt.
00:08:03: Und das ist ja der Sinn und Zweck von Journalismus, dass du halt zeigst, was es ist, dass du nicht was erfindest, dass du nicht eine Richtung vorgibst, sondern du beschreibst, du enttannst die Tarnbegriffe, du machst deutlich, um was es geht, du erklärst, was du beobachtet hast, du legst es auf den Tisch.
00:08:23: Und was dann damit passiert, was die Leute machen ist, die Sache der Leute.
00:08:27: Also wenn man die Wahrheit aufdeckt und dann sagen Behörden, wir müssen uns das angucken, dann machen wir ja nicht die Arbeit der Behörden.
00:08:36: Wir sind ja keine Hilfspolizei, sondern die Behörden gucken sich das selber an, beurteilen das selber, sehen sich selber ihre Quellen an.
00:08:45: Was wir machen, ist halt die Debatte offenlegen, zu präsentieren.
00:08:51: Und dann müssen die Menschen gucken, was das ist.
00:08:53: Aber manche, was die für wichtige Geschichten veröffentlicht haben, die überhaupt nichts gemacht haben.
00:08:57: Ich will mal hier Cummings, ne?
00:08:59: Cummings fand ich persönlich
00:09:01: sich einem unfassbar wichtig.
00:09:03: Unfassbar wichtige Geschichte.
00:09:05: Wir haben damals, das ist jetzt Jahre her, da haben wir so die ersten Ursprünge von diesen Cummings-Skandalen in zwei großen Recherchen aufgedeckt.
00:09:14: Cummings I und Cummings II.
00:09:17: Und ich habe gedacht, Das kann nicht wahr sein.
00:09:19: Die klauen Milliarden aus unserem öffentlichen Haushalt.
00:09:23: Deswegen können Infrastrukturen Brücken nicht gebaut werden.
00:09:27: Ich habe gedacht, die Menschen gehen auf die Straße und sagen, das kann nicht sein.
00:09:30: Wir können die Liebe nicht laufen lassen.
00:09:33: Hat keine interessiert, die Banken klauen Geld.
00:09:38: Gut zu machen.
00:09:39: Aber es ist so mal interessiert.
00:09:42: Aber was meinst du, wo das herkommt?
00:09:44: Weil ich frage mich immer wieder, es gibt ja ganz viele Dinge.
00:09:46: Also es gibt ja auch tatsächlich fast keinen schöneren Zeitpunkt für dieses Gespräch als jetzt.
00:09:50: Also wenn man auch nach Amerika zum Beispiel schaut, das passieren ja so viele Dinge.
00:09:54: Und das interessiert mich tatsächlich richtig, weil das macht ja was mit dir.
00:09:58: Das merkt man ja auch schon.
00:09:59: Da verändert sich was, da kommst du in den Wallau und jetzt verstehe ich auch, du hast da ein großes Ding, du machst den Deckel auf, da ist eine richtige Frechheit drunter, eine richtige Sauerei und das passiert irgendwie nichts.
00:10:07: Und ich frage mich zurzeit immer mehr, was wir Menschen da vielleicht auch irgendwie installiert haben in unserem Kopf, in unserer Psyche.
00:10:13: Es gibt ja Dinge, die
00:10:14: völlig...
00:10:15: klar und offensichtlich sind, auch wenn man jetzt gerade mal Richtung Amerika schaut.
00:10:19: Und irgendwie ist es dann allen auch klar, selbst so eine Magger-Bewegung macht jetzt immer mehr Druck aufs Weißighaus, auf Donald Trump hinsichtlich der Epstein-Pfice.
00:10:29: Und viele Dinge werden völlig offensichtlich und irgendwie neigt man dazu, dann manchmal bei Cum-Ex genau das Gleiche zu sagen, ja, ist so, was vermutest du dahinter?
00:10:42: Ein Ohnmachtsgefühl.
00:10:44: Ich glaube, das ist halt wichtig so.
00:10:46: Du hast ein Ohrmachtsgefühl.
00:10:47: Wenn du ein mitgrist wie bandenmächtige Banken mit der Politik im Endeffekt unter einer Decke stecken und sagen, wir klauen mal ein paar Millionen, ach ein paar Milliarden.
00:11:00: Was will der Mensch machen?
00:11:01: Was kann ich machen?
00:11:02: Was kann ich persönlich machen?
00:11:03: Was kann ich?
00:11:04: Ich komme aus Bottrop, was kann ich in Bottrop machen?
00:11:06: Ich kann sagen, ich finde die Scheiße.
00:11:08: Ändert sich da wirklich was?
00:11:09: Nix.
00:11:11: Das ist ein Ohrmachtsgefühl.
00:11:13: Dann hast du bei den Sachen mit dem Geheimplan ein paar Dinge gehabt, die zusammenkommen.
00:11:19: Du hast eine ganz lange Ohnmachtzeit hinter dir, also Corona.
00:11:23: Wir waren oder sind wahrscheinlich als Gesellschaft noch traumatisiert.
00:11:27: Du hast eine Ohnmacht, was du überhaupt nicht beherrschen kannst, was du nicht verstehen kannst, wo du einfach nur merkst, die Welt ändert sich.
00:11:35: Danach kommt Wirtschaftskrise.
00:11:38: Oh, da hast du einen Job, du hast irgendwie verändert sich.
00:11:47: Du hast was Unvorstellbares passiert, die Leute knallen sich ab und zwar in einer unfassbaren Rutschalität.
00:11:57: Da war es bei Corona, war der Netz kurz weg, also es war Corona, dann Wirtschaftskrise, und was war der dritte Punkt?
00:12:03: nochmal?
00:12:04: Krieg.
00:12:05: Dann war der Krieg in der Ukraine brach aus.
00:12:07: Ist wieder eine Traumatisierung.
00:12:10: Du kannst dich bestimmt erinnern, als die Panzer die Grenze überwollt haben, wo man gedacht hat, so scheiße Bomben wir jetzt hier.
00:12:16: Also dieses Gefühl alleine.
00:12:18: Das ist ja eine gesellschaftlich ist kaum, was wir nach dem zweiten Weltrecht haben, weil uns immer noch bedrückt belastet.
00:12:25: Und da Tasse.
00:12:26: Und dann kommt mit einmal der nackte Faschismus da.
00:12:31: Die Menschenfreundlichkeit.
00:12:33: Die haben sich ja nicht mal mehr die Mühe gemacht, sich die Musterstätte anders auszudenken.
00:12:38: Die haben mir dieselben Ideen einfach ein bisschen umfokussiert und haben andere Namen drüber geschrieben.
00:12:44: Mit einmal siehst du, die machen das ernst, die meinen das ernst, die wollen, die machen damit.
00:12:49: Und dann denkst du, jetzt reicht's.
00:12:52: Dann sagst du jetzt, da kann ich was machen, da ist mein Nachbar, da ist meine Straße, ich sehe die Leute, ich kann mich wehren.
00:13:00: Und dann merkst du, viele Leute gehen mit einmal zusammen und sagen, wir wehren uns.
00:13:04: Aber im Endeffekt ist halt ein großer Teil dieses Gefühl, wir müssen uns wehren, damit umgehen, dass man vorher viel belastet worden ist, ohne was machen zu können.
00:13:17: Da wie ein Ventil auch, glaube ich, gesellschaftlich.
00:13:20: Was fehlt da in Amerika oder vielleicht auch in Russland aktuell, dass die Leute mehr auf die Straße gehen oder passiert es und wir kriegen es nicht mit?
00:13:28: Das frage ich mich auch manchmal.
00:13:32: Zu Amerika kann ich relativ wenig sagen, weil ich das auch nur an den Nachrichten beobachte.
00:13:38: Ich glaube, also ich habe ein paar Kollegen da, ich habe ziemlich viel zu tun mit der Columbia University.
00:13:46: Ich glaube schon, dass sie sich wehren.
00:13:47: Ich persönlich bin auch sehr optimistisch, denn da gibt es eine sehr starke Demokratie, eine sehr alte Demokratie, die haben weniger Traum, etwa hier, ne?
00:13:56: Im Unterschied zu den Deutschen haben die in der Regel ihre Kriege gewonnen.
00:14:00: Die sind stärker, die sind als Gesellschaft stärker.
00:14:05: Ich glaube, die sind auch reservierender, und der Spuk ist bald vorbei.
00:14:09: Hör ich, ne?
00:14:11: Was sehen Sie hier heute?
00:14:14: Die Mittels wird Trump verlieren, die Republikaner werden verlieren, eine Mehrheit im Senat für die Demokraten, plus wahrscheinlich eine Mehrheit im Repräsentantenhaus.
00:14:24: Damit können so idiotische Sachen wie Grönland sofort gestoppt werden.
00:14:30: Die Institutionen sind stabil, es gibt sehr viel Widerstand in den Behörden, die Leaks, die man gerade so lesen kann.
00:14:38: Das ist für eine Regierung unfassbar.
00:14:42: Das ist eigentlich eine öffentliche Regierung, da kommt alles raus.
00:14:48: Ein Beispiel für so ein Lieg, der zweite Bombardement von diesen Boden, die der Pete Hexett hat bombardieren lassen.
00:14:59: Das ist ein Lieg aus dem Innersten Kreis des Militärs, aus der Innersten Führungsspitze des Militärs, aus einer militärischen Operation, das die gesagt haben, er gibt ein zweites Milieu und Pete Hexett hat angeordnet, tötet sie.
00:15:11: Das ist ein Kriegsvorbrechen.
00:15:14: Normalerweise siehst du, liest du so wahr nicht, ne?
00:15:18: Also deswegen bin ich da sehr optimistisch.
00:15:21: Das ist ein so... Das war ein sechzehntel.
00:15:23: Januar ist heute, ne?
00:15:24: Das war... Irgendwann kommt das Video raus und sagt, ey, ey, klar.
00:15:29: Na ja.
00:15:31: Bei dir und VfE.
00:15:32: Entschuldigung, wollte ich nicht unterbrechen.
00:15:35: Nein, dazu viel zu quatschen.
00:15:39: Der zweite ist Russland, da kenne ich mich ein bisschen besser aus.
00:15:41: Ich habe selber ein paar Jahre in Russland gelebt, gearbeitet.
00:15:45: Wir machen ein russischsprachiges Radio, wir senden über Satellit auf Russisch nach Russland, erreichen da ein paar Millionen Leute.
00:15:55: Wir recherchieren sehr tief und sehr lange seit vielen Jahren zu Russland.
00:15:59: Wir haben Abschluss Emma-Sebzehn recherchiert, wir haben Putins Vergangenheit recherchiert, wir haben mit Alexey Navalny recherchiert.
00:16:07: zu Putin und Putin System.
00:16:11: Da ist eine komplett andere Situation.
00:16:13: Du hast eine Gesellschaft, die nicht als Gesellschaft funktioniert.
00:16:18: Du hast halt vereinzelte Menschen, die in sich vereinzelt sind.
00:16:21: Du hast keine gesellschaftlichen Organisation mehr.
00:16:25: Du hast ein Unterdrückungsapparat.
00:16:27: Wir bauen gerade so einen Neogulag auf, wo Menschen ... Unfassbar brutal zu Tode gefoltert werden, dann machen wir gerade der Portagen drüber und werden da im Lippe des Jahres veröffentlichen können.
00:16:50: Das
00:16:53: war leider wieder das Netzwerk bei den unfassbaren Folter Neo-Gulag.
00:17:05: Also bei den Neo-Gulag, das hat halt solche unfassbaren Ein Maßstäber am Brutalität, weil er halt Zehntausende kaputt gefoltert hat, die werden auch in der Industrie eingesetzt als Zwangsarbeitern.
00:17:19: Da ist nicht nur Volta, sondern auch Zwangsarbeit und alles, was dazugehört.
00:17:26: Und wir können uns nicht vorstellen, wir denken, wir hätten mit einem Staat zu tun, mit einer Regierung, die staatlich handelt, die das Gute für die Menschen will.
00:17:35: Nein, das ist kein Staat.
00:17:37: Das ist eine Mafia-Bande.
00:17:39: wo der Chef der Mafia der Staat geworden ist.
00:17:43: Du hast Kriminalität und Staat sind eins geworden, sind in sich verwoben und einander aufgegangen.
00:17:52: und da Widerstand zu leisten, nur kleine Symbole des Widerstandes zu leisten.
00:17:59: Die werden halt brutals unterdrückt.
00:18:02: Wie gesagt, wir haben, ich sage dir ein Beispiel, damit das ein bisschen plastischer wird.
00:18:07: In der Stadienzeit, als die Leute gefoltert worden sind, Da hatten die so eine Art Regelsystem.
00:18:14: Die haben gesagt, da sind die Folterkammern, da wurden die Leute reingebracht, da wurden alle Brutalitäten angetan, die man sich ausbecken kann.
00:18:22: Dann wurden die zurückgebracht, die ihre Zellen, da konnten sich Erholen, da lagen die dann rum.
00:18:27: Aber die Folter hatten den Zweck, weil sie nicht ein falsches Geständnis rauszukriegen,
00:18:33: irgendwas.
00:18:36: Aber jetzt ... werden die Leute ununterbrochen gefoltert.
00:18:40: Die Folter hört mich auch.
00:18:42: Und die ist rein willkürlich.
00:18:44: Die verhaften Menschen auf der Straße bringen die in die Folterkammern, machen die kaputt.
00:18:49: Und dann, ich muss doch einmal hier dran gehen, ja?
00:18:52: Das tut mir leid.
00:18:53: Einen ganz kurzen.
00:18:55: Ei, was ist los?
00:18:58: Ich kann gerade nicht telefonieren.
00:19:00: Ich melde mich in der Stunde, ne?
00:19:04: So, da bin ich wieder.
00:19:04: Ich war bei diesen Unterbohrprogen.
00:19:10: Ja,
00:19:11: genau.
00:19:12: Das ist aus reiner, also reinen Druck aufzubauen.
00:19:15: Also ich fühle jetzt jemand auf der Straße, ich will zeigen, wer sagt hier an und nur um den Druck zu hochzuhalten?
00:19:20: oder was siehst du da dahinter?
00:19:22: Damit alle Angst haben.
00:19:24: Alle müssen Angst haben.
00:19:25: Du kannst ja nicht so sein.
00:19:27: Und du weißt nicht, reine Wildkür, du weißt nicht, warum bin ich mitgenommen worden.
00:19:32: Keiner weißt das.
00:19:33: Habe ich mich falsch gehalten, war ich richtig?
00:19:35: Und die Leute verschwinden dann.
00:19:37: Und wir reden von Tausenden, Zehntausenden.
00:19:40: Und dann kommen die halt in den Fleischwolf.
00:19:43: Ich weiß nicht, ob man das gesehen hat.
00:19:44: Die reiten mittlerweile auch Pferden rein.
00:19:47: Dann haben die Russen gesagt, zwei Leute auf ein Pferd.
00:19:51: Weil der hinten sitzt, der ballert, der vorne ist erweitert.
00:19:55: Und wenn das Pferd tot ist oder einer von ihnen tot ist, können die anderen noch zu Fuß weiter.
00:19:59: Das ist unvorstellbar.
00:20:03: Und das ist der Grund, warum wir auch diese Recherche machen, um die Menschen hier zu zeigen, wogegen wir kämpfen.
00:20:10: Wir kämpfen nicht gegen eine Weltordnung, die anders werden soll, wo man diskutieren kann.
00:20:15: Wir kämpfen nicht für oder gegen Demokratie in Russland.
00:20:20: Wir kämpfen gegen einen brutalen Menschenfresser.
00:20:23: Wir kämpfen gegen eine Blutindustrie.
00:20:26: Und da gibt es keinen zweiten Platz.
00:20:29: Wenn
00:20:30: die Ukraine verliert, wenn wir verlieren, wir werden Europa wieder erkennbar sein.
00:20:36: Dann ist es einfach Gemüssen gelingen.
00:20:39: Und das verstehen viele hier nicht, weil sie das nicht kennen, weil sie das nicht gesehen hat, weil die denken, ja, die Russen sind doch eigentlich in Ordnung.
00:20:46: Und irgendwie kann man sich da immer einigen.
00:20:49: Ja, theoretisch schon, praktisch sind das halt Verbrecher.
00:20:54: Wie muss ich mir das vorstellen, David?
00:20:56: Wie geht ihr daran?
00:20:57: Also, wie kommt man da jetzt zu Informationen?
00:21:00: Da gibt es ein Thema, das super wichtig ist, das wird später.
00:21:03: lassen Sie jetzt klar.
00:21:06: Jetzt, wie kann ich mir das bei euch vorstellen?
00:21:08: Da ist das Thema, wir wollen da jetzt recherchieren, wie geht das jetzt los?
00:21:10: Haben wir da jemanden, kannst du uns da ein bisschen abholen?
00:21:12: Ja, also wir sind halt eine journalistische Organisation, es hat halt eine Recherche.
00:21:21: Also wir fragen uns, was passiert da?
00:21:23: Jetzt musst du möglichst viele Quellen aufbauen.
00:21:27: Das heißt, wir müssen möglichst nah ran rücken.
00:21:30: Das bedeutet, wir setzen enorme Ressourcen ein.
00:21:35: die wir uns besorben und mit russischen Kollegen zu arbeiten, um Undercover-Strukturen aufzubauen, um Strukturen aufzubauen, um die Geschichte aus diesem Reinkommen aus dem Gulagsherr aus Nachrichten transportieren können.
00:21:56: Dann musst du mit sehr vertraulichen Leuten arbeiten.
00:21:59: In der Tat heißt es, du bist sehr viel an sehr vielen Städten zu erwähnen.
00:22:04: Du musst durch die halbe Weltgeschichte reisen, um Leute zu treffen, mit denen Kontakte machen kannst.
00:22:11: Und dann kommst du Stück für Stück über Vertrauensketten, über Jahre immer tiefer.
00:22:17: Und wir sind da halt seit zehn Jahren in diesen Recherchen.
00:22:21: Wir haben seit zehn Jahren diese Quellen aufgebaut, seit er mal siebzehn seit diesen Verbrechen.
00:22:28: Und jetzt zahlt sich das aus.
00:22:29: Jetzt sind wir oder wenn und ich kriege die Schwarmung.
00:22:34: Woher nimmst du diese?
00:22:36: Ich hab mir halt fühlt, ich stehe mal auf und hab immer so Bock auf arbeiten.
00:22:40: Ich hab so eine Energie und so.
00:22:41: Und wenn ich so eine neue Idee hab, bei mir sind sehr Geschäftsideen.
00:22:45: Aber sehr ähnlich.
00:22:46: Da beschäftigt sich ja mit was aus einem.
00:22:48: Und ich bin da so ungeduldig.
00:22:50: Also was heißt ungeduldig?
00:22:52: Ich finde es immer ganz wichtig, Unterschiede zu machen zwischen Gehe und Hunger.
00:22:57: Aber ich bin dann so hungrig und ich will das zu Ende bringen.
00:22:59: Und ich habe irgendwann gesagt, also einen Haus bauen ist nix für mich, weil es eine Katastrophe wie lange das dauert.
00:23:03: Aber du lachst schon, da werde ich seit zehn Jahren an so einer, wie kann ich mir das vorstellen?
00:23:09: Wie was tickt da in dir?
00:23:11: Du fühlst da, also ich merke schon im Gespräch mit dir, du fühlst da eine große Ungerechtigkeit, glaube ich, auch, die dich antreibt.
00:23:17: Spiele ich das richtig?
00:23:18: Und wie hältst du den Pace hoch?
00:23:22: Auf so einer, das ist ja wie eine Durststöcke, das ist ja Wahnsinn, um da hinzukommen.
00:23:27: Ja, du hast ja zwischendurch auch jede Menge Geschichten.
00:23:29: Da ist ja nicht nur so, dass halt eine Geschichte ist, sondern dazwischen sind ja ganz viele.
00:23:34: Also, wie gesagt, Emma-Sebzehn, der Abschluss von Emma-Sebzehn, dann das System Putty.
00:23:39: Dann haben wir eine Geschichte gemacht über die russische Armee, wie die durch die Massaker in Tschetschenienkrieg, die Folterknecht und die Mörder ausgebildet haben, die dann in Ukraine die Massaker von Butschau und so was gemacht haben.
00:23:52: Also du hast viele Geschichten, die sich immer weiter durchziehen und dann aus vielen einzelnen Geschichten Gesamtbilder geben.
00:24:00: Deswegen, du hast immer diesen kurzen Sprint, wo du Spaß hast, ne?
00:24:03: Aber du hast halt das strategische Ziel, um das da etwas aufdecken willst.
00:24:08: Und dieser Kampfgerst ist, ich weiß nicht, da ist das Kaminar, ne?
00:24:14: Also du hast die Stoppen nicht.
00:24:18: Und ich hoffe, die unterschätzen mich lang genug, bis es durchgeht.
00:24:26: Also, welchen Partner nimmst du da aktiv noch ein?
00:24:29: Also, was ist dein Job bei so einer bestimmten Geschichte?
00:24:35: Als Publisher muss ich die Teams zusammenstellen.
00:24:38: Ich muss gucken, wer muss wo eingesetzt werden.
00:24:41: Ich muss die Ressourcen besorgen.
00:24:43: Also, ich muss dafür sorgen, dass halt ausreichend Geld da ist.
00:24:46: Ich muss die richtigen Talent dann in den richtigen Ort bringen.
00:24:51: Ich muss die strategischen Ziele aufrechterhalten.
00:24:54: Ich muss dann halt, wenn die Leute anfangen, so rumzulaufen, zu sagen, wir nehmen hier da lang.
00:24:59: Und dann bin ich halt selber auch noch immer Reporter und immer Bock, auch noch was zu schreiben.
00:25:04: Dann schreibt man halt zwischendurch mal wieder was und dann sagt man aber, damit die Geschichte klappt, muss man das machen.
00:25:11: Und bei diesen Teams, das ist, glaube ich, ein riesen Ding bei uns.
00:25:16: bei vielen anderen Medien so nach und nach auch passiert, dass man halt nicht mehr als Einzelkraft arbeitet, sondern immer in Gruppen arbeitet.
00:25:25: Und wenn man das eine Zeit lang verinnerlicht hat, dann kann man das schaffen mit sehr großen Gruppen zu arbeiten und dann wird die Durchschlagskraft wesentlich höher.
00:25:33: Ihr habt ja auch ein Netzwerk gegründet, die nennt es mal ein Netzwerk, wo man auch ja also Tipps oder oder Input aus der Gesellschaft quasi einsammelt.
00:25:44: Kannst du uns auch mal ins Bild holen?
00:25:47: Wir haben da einiges gemacht.
00:25:48: Also wir haben, das ist auch eine Überzeugung von mir.
00:25:51: Ich habe mich früher ziemlich viel mit Boys beschäftigt und das hat damit zu tun, weil ich halt glaube, dass die Kommunikation im Journalismus ein Fehler macht, wenn die glaubt, die muss um Sekunden falschen oder nach Sekunden jagen.
00:26:11: Sekunden jagen ist so, ich muss TikTok machen, Instagram machen und was.
00:26:15: Ich bin halt eher davon überzeugt, dass man, wenn man so viel Arbeit recherchiert, so viel Wissenschaft, muss sich nach Stunden stehen.
00:26:22: Ich muss den Leuten Zeit abnehmen.
00:26:24: Aber wie nehme ich den Leuten Zeit ab, dass die bleiben?
00:26:26: Ich muss die Sprache der Kunst in die Sprache des Journalismus bringen.
00:26:32: Das bedeutet, ich muss mich auseinandersetzen, dass Kunst eigentlich ist.
00:26:37: Wir schreiben seit dem Jahr zweitausendfünfzehn Theaterstückungen und experimentieren damit.
00:26:42: Wie man mit Theaterstücke größere Sachen macht, bist du da?
00:26:54: Ja, es hat mal bei uns abgebrochen, aber jetzt konnte man noch folgen, genau.
00:26:58: Also Theaterstück ist seit dem Jahr zweitausendfünfzehn.
00:27:03: Und damit experimentieren wir halt und kriegen raus, wie das funktioniert, weil ich im Theater in einem Stück, drei Komma, sechs Millionen Tiktok Sekunden habe.
00:27:13: Und wenn ich ein gutes Theaterstück mache, da haben wir schon geschafft, dann führe ich das in vierzig Theater über Wochen auf.
00:27:20: Dann erreihe ich so viel Tiktok Sekunden, da kannst du ja nicht vorstellen, auf jeden Fall funktioniert das.
00:27:25: Warum ist dann die Kunst so entscheidend?
00:27:27: Und was ist der Punkt, wo die Kunst zum Birberfaktor wird?
00:27:32: Beuys hat damals gesagt, jeder Mensch kann Künstler sein.
00:27:36: Und ich sage, jeder Mensch kann Journalist sein.
00:27:40: Wir müssen nur Erfahrungen und Wissen vormitteln.
00:27:42: Wir müssen die Methoden an den Menschen bringen.
00:27:46: Und wenn ich jetzt von den Teams ausgehe, wir haben Teams mit Journalisten, mit normalen Journalisten, kann ich gut mitarbeiten.
00:27:54: Aber was ist, wenn ich ein Teambau vom Bioland, wenn ich sage, ich will mit Zehntausend, Fünfzehntausend, zwanzigtausend Bürgern zusammen recherchieren?
00:28:02: Um welche Themen kann ich mit denen angehen?
00:28:04: und wie mache ich das?
00:28:05: Und das ist halt eine Netzwerke.
00:28:07: Daraus haben wir die Crowd News umgebaut aus dieser Idee.
00:28:10: Das ist ein Software mit dem man halt eben so massen Recherchen machen kann.
00:28:14: Wir haben das oft getestet.
00:28:15: In Hamburg haben wir eine Recherche gemacht.
00:28:17: Da waren so fifteen, sechzehntausend Leute dabei und haben rausgekriegt, dem eigentlich die Wohnung in der Stadt gehören.
00:28:24: Grundbücher sind geheim, aber jeder Mensch hat das recht zu wissen, wer ist sein Vermieter.
00:28:30: Also muss man mit den sechzehntausenden Leuten nach den Vermietern gucken, ihren eigenen.
00:28:34: Und dann kriegst du raus, wem gehört die Stadt.
00:28:36: Und dann weißt du nachher, der Treiber im Mietpreisen ist nicht irgendwie so eine anonyme Aktiengesellschaft, die Gott weiß was macht, sondern der Treiber im Mietmarkt sind Pensionsfonds von dänischen Lehrern.
00:28:53: Die wollen ihr Geld anlegen für ihr Renten.
00:28:55: kaufen dafür Häuser in Hamburg, damit sie ihre Renten bezahlen können, müssen die Rendit noch, deswegen machen die nicht noch.
00:29:02: Also die Lehrer in Hamburg bezahlen die Lehrer in Dänemark, fand ich super.
00:29:06: Und mit ihr kann es ja wehnen, weil es da sind ja keine bösen Kapitalisten, da sind rügelige Leute und sitzen in rügeligen Cafés und mit ihr kann es sich quatschen.
00:29:14: Und das ist halt Journalismus, wenn du es halt so weit machst.
00:29:18: Das andere Netzwerk ist halt mit diesen professionellen Journalisten.
00:29:22: Da haben wir halt gesagt, okay, Wie ist das, wenn wir mit Lokaljournalisten in Deutschland an Themen arbeiten, Themen zusammenbringen, was für die interessant ist.
00:29:34: Und das funktioniert auch ganz gut.
00:29:35: Da haben wir jetzt so zwei tausend Leute in Deutschland, die die Netzwerks sind und da kommen wir dann wieder auch gut durch Schicht machen.
00:29:40: Du
00:29:42: hast vorher auch gesagt, du musst die finanziellen Fäden natürlich da auch zusammenziehen.
00:29:46: Das ist für meinen Podcast natürlich auch immer super interessant, weil es ja sehr viel um Business geht.
00:29:50: Kann ich mir gar nicht vorstellen, wie funktioniert so was?
00:29:52: Wie finanziert sich das Ganze?
00:29:53: Weil das ist ja eine wahnsinnige Apparatur ist da.
00:29:56: Ja, wir sind mittlerweile zwei Leute, also korrektiv ist mittlerweile recht groß geworden.
00:30:03: Wir haben so eine Mischfinanzierung.
00:30:05: Dazu muss ich vielleicht sagen, ich bin... So Unternehmer, ne, seitdem ich sechzehn, siebzehn bin, siebzehn, glaube ich.
00:30:15: Da habe ich meinen ersten Verlach aufgemacht, ne.
00:30:17: Mit achtzehn war ich erst einmal klar drin.
00:30:20: Also, seitdem mache ich immer so, wie geht das, wie guckt man auch an die Kohle ran, dass man da machen kann, dass man machen will, ne.
00:30:29: So im Selbstständigen.
00:30:31: Ja.
00:30:33: Und dann habe ich als Korrektiv aufgemacht, angefangen erst mal mit einer Stiftungsfinanzierung.
00:30:39: Das war halt ein paar Leute überwählen, Kunden im Endeffekt überwählen.
00:30:44: Geht mir Geld, vertraut mir, ich mache daraus was Gutes.
00:30:47: Und das hat geklappt.
00:30:48: Dann war mir aber klar, dass ich möglichst schnell auf eine Finanzierung kommen muss, die breiter ist.
00:30:55: Und da habe ich mir überlegt, dass der gemeinnützige Teil des Journalismus, der gemeinwohl orientierte, der Teil der der Gemeinschaften, dass er im Allgemeinezig ist und damit auch Spenden annehmen kann.
00:31:08: Da konnte ich das Finanzamt von überzeugen.
00:31:10: Und dann habe ich halt dieses Journalistenzentrum damals als gemeinnützige GmbH gegründet.
00:31:18: Damit konnte ich den Spendenanteil ausbauen.
00:31:20: Und dann kommt noch der dritte Teil, das ist einfach nur Geschäfte machen.
00:31:23: Also Bücher drucken, Bücher verkaufen.
00:31:27: Aber diese Idee mit den Spenden ist deswegen interessant, weil du verlässt damit die Logik des Verkaufens.
00:31:34: Du konzentrierst dich nicht mehr auf das, was die Leute haben wollen, du konzentrierst dich auf die Bezeitschaft.
00:31:49: Und wenn die das verstehen, dann möchtet ihr euch gibt, deswegen gebe ich euch spenden.
00:31:55: Die lesen vielleicht nicht mal die Geschichte machen, die sagen aber, dass es trotzichtig dazu was gibt.
00:32:00: Und deswegen kriegt ihr nur fünf Euro, ein Euro oder viele Euro.
00:32:04: Ja, genau.
00:32:07: Und wir machen nur einen Unterschied.
00:32:08: Das ist halt was.
00:32:09: Und das musst du halt beweisen.
00:32:11: Wenn du nicht einen Unterschied machst, dann macht das keinen Sinn.
00:32:15: Und dann war meine Theorie.
00:32:17: Und der hat geklappt, hat funktioniert.
00:32:19: Und mein Vater glaubt, er hat immer noch nicht gesagt, wir müssen sowas verkaufen.
00:32:22: Nein, wir verkaufen nichts.
00:32:24: Also gleich verkaufen ein paar Bücher.
00:32:27: Aber schließlich ist die Geschichte, wenn die fertig ist, die wird auch nicht verkauft.
00:32:31: Also es ist tatsächlich jetzt genau, nein.
00:32:37: Drei vier waren also verkauft nicht, also ich erinnerte sind immer zugänglich immer umsonst zugänglich.
00:32:44: Aber wir machen halt auch Bücher und weil wir Bücher machen und dann die Geschichte anders verpackt ist, dann haben wir natürlich auch Glaubenbuchen zu bezahlen.
00:32:52: Wir machen gerade dieses Problem, wenn jetzt ein Medium diese Geschichte will, zum Beispiel Geheimplan gegen Deutschland, da fließt kein Geld, sondern ihr stellt die Informationen zur Verfügung und die anderen hängen sich dran.
00:33:04: Super spannend.
00:33:05: Du warst gar nicht so jung, als du korrektiv gegründet hast, ne?
00:33:10: Nein.
00:33:11: Ich war damals Gesollater bei der Wachsfunkegruppe, also der heißt jetzt Funkegruppe, damals Wachsgruppe.
00:33:19: Und da war ich Gesollater für Geschirrschen, Investigativens.
00:33:25: Und ich habe halt gesehen, das geht nicht weiter und dann habe ich mir korrektiv ausgedacht.
00:33:29: Weißt du
00:33:32: ja mal,
00:33:36: wenn du in Leuten sprichst?
00:33:40: Wie bitte?
00:33:42: Nee, sag.
00:33:44: Ganz oft sprichst du da mit Leuten, die sagen, wenn du es bis... Da sieht man auch, weil wir vorher über Social Media waren, ganz oft, wenn du es bis von um dreizig nicht geschafft hast und so.
00:33:51: Und das ist ja mal wieder der, wie du weißt, dass man was ganz, ganz großes auch machen kann zu jedem Alter in seinem Lebenssohn.
00:33:58: Ja, klar.
00:33:59: Auf jeden Fall, wenn du ein bisschen tot bist, dann geht es nicht mehr.
00:34:02: Klar, du kannst immer, aber...
00:34:05: David, wie kommuniziert ihr?
00:34:07: Wie kann ich mir das vorstellen?
00:34:08: Ich stelle mir das, also dieser Newsroom, das ist ja eine eigene Software, aber wie erhält man so ein internationales Netzwerk an Menschen zusammen?
00:34:17: Sicher, wie kommuniziert man da auch?
00:34:18: sicher?
00:34:22: Sicher ist überhaupt kein Problem.
00:34:23: Du könntest ja die verschiedenen Techniken benutzen, also angefangen von Kryptologie bis, weiß ich nicht, Softwareprodukte, da gibt es tausend Sachen.
00:34:34: Wenn das wichtig ist, trifft man sich sowieso persönlich.
00:34:37: Man fährt halt viel durch die Gegend.
00:34:39: Im Prinzip geht das darum, wir müssen mobil bleiben.
00:34:42: Aber es gibt ein paar Sachen, die sind kulturell immer, glaube ich, enorm wichtig.
00:34:47: Kulturell heißt, wir sind eine deutsche Organisation, wir haben aber als Gesellschaftssprache Englisch.
00:34:56: Weil wir Englisch sprechen, können ja Leute aus anderen Ländern beschäftigen ohne Probleme, also wir arbeiten.
00:35:04: mit, was sich in Giptern zusammen mit Leuten aus allen Ländern.
00:35:08: Wir haben Leute, die wir anstellen, in Polen, in England, egal wo.
00:35:13: Das spielt keine Rolle.
00:35:14: Die Leute müssen können, was sie können wollen und dann können sie mit uns arbeiten.
00:35:19: Das ist sehr, sehr wichtig.
00:35:21: Und du hast dann so eine Kultur damit verbunden, also wichtige Unterlagen, die wir bereitstellen.
00:35:28: Die kommunizieren wir in Englisch.
00:35:32: Die sind da offen.
00:35:33: Und haben dann Ich glaube, der zweite, was sehr wichtig ist, dass du nicht elitär bist.
00:35:40: Wenn du anfängst, so was zu machen und elitäres Denken hast, dann kriegst du nicht die unterschiedlichen Bereiche zusammen.
00:35:47: Also Programmierer mit Journalisten, mit Community-Leuten oder auch mit dem Publikum.
00:35:54: Du musst immer beweisen, dass du ganz normal bist und die anderen auch.
00:36:00: Alles gleich.
00:36:01: Das einzige, was uns unterscheidet ist, wir haben In der Sache mehr Erfahrung und in der anderen Sache ein bisschen wissen und verteilen wollen.
00:36:11: Aber was wir machen, ist wieder Boys, das kann jeder anderen.
00:36:15: Aber nochmal auf die Technik.
00:36:16: Also kommuniziert ihr mit Messenger, kommuniziert ihr mit E-Mails, kommuniziert ihr mit... Wie kann ich mir das vorstellen, wenn du jetzt da einen Kollegen in Russland hast und du brauchst einen schnellen Austausch?
00:36:28: Ja, man setzt ihn in den Zug und fordert ihn.
00:36:33: Dann ist der Neulke schnell zu weit geht, wenn ich einen habe.
00:36:37: Mit dem ich weiß und kann mich sicher kommunizieren über Signen, dann mache ich Signen.
00:36:42: Wenn ich weiß, ich kann mit dem auch mal Sünden.
00:36:44: Jetzt
00:36:50: haben wir wieder ein kurzes Netzwerk.
00:36:52: Ja.
00:36:54: Ich
00:36:54: habe dann keine Sicherheitsprobleme, woher auch noch sicherheitsrelevantes geht.
00:37:02: Super spannend.
00:37:05: Grüß Sie, das
00:37:06: ist super spannend.
00:37:07: Es ist auch tatsächlich, ich glaube jetzt für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, es ist halt enorm komplexker und das stelle ich mir schon sehr, sehr spannend vor.
00:37:17: Ich als Unternehmer durch und durch, wer genau mein Ding, es gibt ja nichts, das ist ja super breit, was du da alles machst.
00:37:23: Also es ist ja nicht nur schreiben.
00:37:24: Erst mal, wenn man schon erlöst muss, denkt man, da sitzt einer, der schreibt da den ganzen Tag, aber es ist ja schon... Ich glaube schon auch, dass es ein wichtiger Part ist, dass diese Finanzierung gesichert ist, also auch über die Spenden und so, dass man sein Ding machen kann, weil wenn das jetzt nochmal so der Druck wäre, ich hatte Jan Jessen von der Funke Mediengruppe im Podcast, der ist Kriegs- und Krisenreporter dort.
00:37:45: Und da hast du schon, hat auch öfters mal gesagt, naja, wir müssen am Schluss schon auch nochmal Titelblitter verkaufen.
00:37:50: Und wenn du dich da löst von diesem finanziellen und du weißt jetzt für dich als Publisher, ich habe diesen Rückenwind, ich kann jetzt meine Arbeit machen, dann nur dann funktioniert das Ganze auch.
00:38:01: Weil man muss ja auch, es gibt ja nicht den klaren Weg, dem gibt es ja sowieso selten in dem Job, aber bei dir ist es ja wirklich ein, ja, der Wind ist schon, also... In meiner Welt, wenn das heißt, ich muss jetzt schnell mit jemandem sprechen und dann ist die Antwort, dann setze ich mir in den Zug und fahre jetzt nach Russland.
00:38:15: Da explodiert alles in der Marketingwelt.
00:38:17: Wie geht das denn?
00:38:18: Brauche ich jetzt, der muss jetzt in fünf Minuten da sein.
00:38:20: Wie machen wir das jetzt auch?
00:38:24: Würdest du sagen, du
00:38:25: bist ja geduldiger Typ bist?
00:38:29: Beide nicht.
00:38:30: Aber du musst ja auch so vorstellen, dass es ja nicht immer ich vor entzogen.
00:38:36: Sondern wenn du halt Sachen haben willst, dann schickst du an, wo die im Zug fahren.
00:38:41: Du schickst nur zwei, drei Leute in den Zug fahren.
00:38:43: Du hast eine ganz andere Botschaft zu legen.
00:38:48: Aber was vielleicht wichtig ist, was du gesagt hast, mit dem als Unternehmer weiß, wenn er nicht wo lang geht, sondern ich muss halt beweglich bleiben.
00:38:56: Genau darum geht es.
00:38:57: Du musst halt eine komplexe Situation handhaben können.
00:39:01: Und du musst so flexibel in den Knien sein, dass du halt weißt, wo geht es?
00:39:06: Wo komme ich durch?
00:39:08: Und der Top-Problem bei... in meinen Augen nicht erfolgreichen Unternehmern ist, dass die sagen, ich möchte dazu haben und wenn es nicht so ist, dann kann ich nicht, dann gebe ich auf, dann mache ich was anderes, dann gehe ich pleite, ich bin nicht bereit, mein Modell zu ändern, dann spielt es
00:39:29: halt nicht mehr mit.
00:39:32: Das Thema auch in jeder Folge gerade das Thema eben gespricht.
00:39:35: natürlich weil ich immer wieder sage ich sehe keine Wirtschaftskrise.
00:39:38: ich habe jetzt hier einen Kundenstamm von vierhundert Kunden in der Agentur, zweihundertsechzig ungefähr aktiv und darf so viele unterschiedliche Menschen kennenlernen.
00:39:47: und da sehe ich immer wenn mir jemand sagt wir haben Wirtschaftskrise dann schaue ich drauf und kann dir in fünf Minuten sagen.
00:39:52: Das ist eine Managementkrise und keine Wirtschaftskrise.
00:39:54: Es würde mich interessieren, du kennst auch so viele Leute.
00:39:57: Siehst du eine Wirtschaftskrise jetzt auch aus der Sicht, weil viele sagen dann Nachrichten, das sagen wir auch oft, am liebsten werden uns Kunden, die gerade nicht so viel Nachrichten gucken, weil es gibt ja ganz viele, die diese Wege genau finden, von denen du gerade besprochen hast.
00:40:10: Das würde mich aus deiner Arbeit interessieren, haben wir eine Wirtschaftskrise, haben wir eine, wie ich sage, Managementkrise, ist es schon auch Medien, Journalismus gemacht oder Nachrichten gemacht, das ganze Thema.
00:40:20: Wie schätzt du das ein?
00:40:25: Ich sag mal so, Management-Krise ist ein sehr, sehr guter Begriff, weil das ist, was ich auch sehe, aber das ist auf der Kante.
00:40:34: Also, wir sind nicht weit davon weg.
00:40:37: Und dort macht die Management-Krise, wo schön beschrieben ist, so relevant.
00:40:43: Kurs im Urgebiet.
00:40:44: Urgebiet war so eine Bono-Industrie, da ist es halt montagnebt und das war lange.
00:40:51: Da ist es halt ... Sachen gehabt, die gingen im Grund und Boden.
00:40:55: Das heißt, die Montana Industrie hat den Boden kontrolliert und wenn einmal was anderes machen wollte, haben die gesagt, ihr kriegt keinen Grundstück.
00:41:03: Die Montana Industrie hat die Leute kontrolliert, die brauchte Arbeiter.
00:41:07: Die hat halt keine Firmen in die Mehl gelassen, die Arbeiter abziehen können.
00:41:13: Das hat dazu geführt, dass du halt erstmal eine superkräftige Reiche Starke Industriatus.
00:41:21: Das war Gelsenkirchen, Bahnhofstraße, war lange Zeit die einkaufstärkste Straße Deutschlands.
00:41:28: Besser als München.
00:41:29: Weil da war das Geld, da war im wahrsten Sinne des Wortes die Kohle.
00:41:35: Da kommt eine Krise, du hast gerade eine Beweglichkeit und wupp alles im Arsch.
00:41:39: Heute ist die Bahnhochstraße in Gelsenkirchen zlamm.
00:41:42: Also nicht ganz die Nebenstraße von der Bahnhochstraße, die Bahnhochstraße.
00:41:55: Das war früher.
00:41:57: Das ist mein Erfahrung.
00:41:58: Und jetzt sehe ich in der Autoindustrie die Unbeweglichkeit gegenüber der Veränderung der Märkte.
00:42:03: Also du hast einen Mehrmarkt, von dem weiß jeder, der stirbt.
00:42:07: Das geht gar nicht an euch.
00:42:09: Du fährst durch die Gegend und siehst wie die Chinesen kleine Elektroautos bauen mit ganz viel Geblinkung gebammelt rein.
00:42:16: Die Dinger, die kosten mittlerweile so wenig wie ein Handy.
00:42:19: Wie ein Handyvertrag.
00:42:20: Dafür quissen Autos.
00:42:22: Das ist aber die Anfang der Entwicklung.
00:42:24: Das bedeutet, die Binger werden noch besser, die werden besser, die haben größer Reichweiten, Probleme werden größer.
00:42:31: Und jetzt hast du eine Autoindustrie in Deutschland, die in diesen Verhältnissen, Geburtschaften wollen keine Veränderung, Management für keine Veränderung, zusammen so einen starren Monolithenbogen, der die Beweglichkeit verloren hat.
00:42:46: Und wenn jetzt in Baden-Württemberg die Autoindustrie um da immer Benzin in die Knie geht, oder in Niedersachsen, in Volkswahlen abstürzt.
00:42:55: Dann haben wir eine Wirtschaftskrise.
00:42:58: Ich glaube, die könnte man vermeiden, wenn die Kollegen da jetzt clever genug werden, als Manager zu sagen, okay, wir müssen aber Wacker machen.
00:43:07: Aber wenn die einen statt Wacker zu machen, ihren Einfluss nutzen in der Politik über die Macht, die die haben über diese Massen, dann sagen wir machen wir besser nix.
00:43:19: Und da sitzt du daneben, das wird dir wahrscheinlich genauso gehen als du.
00:43:22: Du denkst ja, das kann nicht wahr sein.
00:43:24: Ihr seht das doch.
00:43:26: Man weißt du, da tut man auch immer leicht ab.
00:43:28: Also da erinnere ich mich oft.
00:43:30: Jetzt haben wir im April zwanzigjährige in der Agentur, aber in meiner Azubi-Zeit war das schon öfters.
00:43:35: Da hatte ich immer so Ideen.
00:43:36: Da ging es mir ganz genauso.
00:43:37: Auch so ein Unmachtsgefühl, aber trotzdem so ein Gerechtigding.
00:43:40: So wie ich so gesagt habe, das kann man doch so nicht machen.
00:43:42: Es geht doch so und so viel einfacher.
00:43:44: Und das hast du aber heute auch noch als kleiner oder mittelständischer Unternehmer, wirst du dann auch schnell so abgetan, als wüsste der, wie man den Konzern führt.
00:43:51: Naja, aber es ist alles sehr, sehr offensichtlich teilweise so.
00:43:54: Auch die Ingolstadt, jetzt klick gleich um die Ecke.
00:43:56: Jeder Immobilien-Markler sagt ja, je mehr die abbauen, ich klick meine Bude nicht los.
00:44:01: Sobald die wieder sagen, ich stelle wieder einen, der explodiert der Preis.
00:44:03: Das ist alles ein Kindergarten, wo du dir denkst, das kann nicht euer Ernst sein.
00:44:07: Und ich bin hundert Prozent auch bei dir.
00:44:09: BYD hat, glaube ich, einen Black Friday-Rabat von fünfzig Prozent gegeben.
00:44:13: Autos die kosten siebzig tausend Euro die hast du für fünf und dreißig im online shop schießen können.
00:44:17: und die größten Errungenschaften die wir haben zum Beispiel von meinem automodell auf das nächste war es ein neues blinker design.
00:44:24: wo sind die großen erfindungen?
00:44:25: was da?
00:44:26: Ich sage auch ganz auf der Einzelhandel zum Beispiel.
00:44:28: Die schreien alle.
00:44:29: der Einzelhandel stirbt.
00:44:30: Und ich sage immer, ja, zu recht stirbt er.
00:44:31: Der hat den Sommerschluss verkauft, der hat den Winterschluss verkauft.
00:44:34: Das sind die einzigen zwei Dinge, die die geschissen gekriegt haben in den letzten sechzig Jahren.
00:44:38: So funktioniert es aber heute halt nicht.
00:44:40: Laufst du in den Medienmarkt rein?
00:44:41: Hundert Prozent.
00:44:42: Du fragst, was Technisches, ich bin sehr in der Netzwerke interessiert, wenn ich irgendwas brauche, weil ich bei irgendeinem Kunden ihm irgendwie helfen will mit seinem Netzwerk.
00:44:49: Und laufst du in den Medienmarkt?
00:44:50: Weiß ich.
00:44:51: Ich kriege eine Bullshit Antwort statt, dass der mir einfach sagt, ne, das können wir hier einfach nicht.
00:44:55: Nee, und ja, es ist teilweise einfach so offensichtlich.
00:44:58: Und ich finde, da kann man schon auch viel aus dem Journalismus lernen in Sachen Durchhaltevermögen oder auch, ja, dass man da noch mal sich anders bewegt.
00:45:07: Ich glaube, das ist auch eine Aufgabe von Journalismus, dass man das versucht, zu erklären.
00:45:11: Also auch, wo die Hürden sind.
00:45:12: Weil oft haben die Leute im Kopf, wie soll ich sagen, von der Welt, die so nicht stimmen, also wenn in dem Entscheidungsfindung, weil man mal bei dieser Outdoor-Industrie mit der Entscheidungsfindung.
00:45:25: Du hast halt, weil halt Massenunternehmen sind, über die Montanen, also nicht die Montanen, aber über die Mitbestimmungsregelung, starke Gewerkschaft, die um die Interessen hat, der Mensch, das die ihren Job erhält.
00:45:38: Das funktioniert gut, solange du weiterfass.
00:45:40: Jetzt kommt es zu einer Krisensituation.
00:45:44: Du hast eine Inflation, du brauchst mehr Geld.
00:45:48: Du hast aber mit einmal neuen Jobanforderungen.
00:45:51: Und damit kommst du in den Interessen komplett.
00:45:54: Du hast viele Leute, die können am Motor viele kleine Späubchen drehen.
00:45:57: So wie damals bei den Kameras.
00:45:59: Der war da auch noch mal Kodak.
00:46:00: Die Kameras werden immer geiler.
00:46:02: Noch ein Knöppchen, noch ein Knöppchen kazieren und drehen da drin.
00:46:05: Und dann hast du noch einer, zu einem, siebzig DPI-Kamera für Telefon.
00:46:09: Die lachen da, denn der Kunde unserer Kamera hat noch ein Knöppchen, ist doch viel geiler.
00:46:13: Aber da ist die Zukunft.
00:46:15: Heute ist Kodak im Arsch.
00:46:17: Und da ziehst du halt bei den Autobauern... Und da in den Gewerkschaften, die ihre Leute auch vertreten müssen, da ist hier ihre Rolle, die als Schräubchen am Auto drehen.
00:46:27: Das geht aber nicht darum, das geht um die seventy-two DPI in der Karre.
00:46:31: Du musst gucken, was ist das seventy-two DPI-Produkt, was wir jetzt so wacker entwickeln müssen, weil die Chinesen schon lange dran sind.
00:46:39: Und in dem Fall müsste dieses Trauzgrund am Start gehalten werden, weil bei VW zu einer Innovation führen.
00:46:55: Aber jetzt hast du ein paar Schieneninteressen.
00:46:59: Da möchte ich auch nicht Manager sein.
00:47:01: Wie willst du das machen?
00:47:02: Du erzählst den Leuten, wir müssen nach links gehen und dann sagen, Moment, wir müssen erst mal diskutieren.
00:47:07: Wir haben Landwirt.
00:47:08: Jetzt ist aber die Werkschaft war bei uns, dieses Jahr Betriebsrat zu einer.
00:47:13: Da passiert nix.
00:47:18: Und jetzt die Ausgabe des Journalismus, also so bist du eingestiegen, weil die Aufgabe des Journalismus ist eigentlich, dass die Leute bei ihrer Gewerkschaft halt auch selber verstehen, um was geht es denn jetzt?
00:47:30: Genau, dass alle verstehen, um was es geht.
00:47:32: Dass die Gewerkschaften, wenn du Gewerkschafter bist, denkst du immer, der Manager ist der Böse.
00:47:38: In diesem Fall würde ich sagen, nee, der Manager ist der, der versuchen muss mit Gittag Walter.
00:47:43: Und die Gewerkschaft müsste sich, wenn sie Klub geraten, dann beteiligen.
00:47:48: Damit von den hunderttausenden Leuten, die die haben, vielleicht fünfzig durchkommen.
00:47:53: Erklär das mal, also deinen Gewerkschaften.
00:47:55: Also du musst ja von außen erklärt werden.
00:47:58: Und dieses Wissen muss ihnen verbreitet werden.
00:48:02: Da wird zum Abschluss mit Blick auf die Uhr.
00:48:05: Social Media, du hast auch gesagt, also ich merke das auch bei mir.
00:48:09: Ich habe irgendwo ein Tausend dreihundert TikToks draußen.
00:48:11: Es ist ein wahnsinniger Zulauf auch für uns in der Agentur.
00:48:14: Mach ich erst seit zwei Jahren.
00:48:15: Aber ich merke auch genau das, was du sagst, eigentlich auch mit den vielen TikTok-Stunden oder die Stunden, die man die Leute braucht.
00:48:22: Die hochqualifizierten Anfragen, wenn die Kunde bei uns werden, die kommen aus dem Podcast, weil die lang zugehört haben, weil die Stunde zufahren, da gibt es eine ganz andere Markendindung.
00:48:30: Aber wie wichtig ist trotzdem, wie wichtig oder vielleicht auch eine Gefahr?
00:48:35: ist Social Media für Ernst-Tonimentschaulismus?
00:48:40: Ich glaube, wir sind als Journalisten viel zu lange getrieben worden durch diese kleinen Däumchen hoch und Likes.
00:48:46: Und dann hast du da so Zahlen, du hast Cashports, wo du umfummeln kannst und dann sieht das Ziel aus.
00:48:53: Damit werden wir trainiert, auf Parameter zu achten, ja, ist total irrelevant.
00:48:58: Also bei uns war dazu meine Leute, die sagen immer, komm mal hier, da sind aber einen, da muss man gucken, und das ist wichtig, mich interessiert hat ein Scheiß.
00:49:07: Ich sage, mich interessiert nicht die Reichweite, mich interessiert die Reichweite, die sich damit beschäftigt.
00:49:13: Da müssen wir dran arbeiten.
00:49:15: Diese Reichweite irgendwelchen Daumen oder Zahlen.
00:49:18: Wir haben mal so was für Spaß gemacht bei TikTok.
00:49:21: Und da hat TikTok so ein bisschen die Schräubchen gegräht bei Social Media.
00:49:26: Da hatten wir sechs Videos, davon hatte ich jedes Video über hundert Millionen Zugriff.
00:49:31: Das ist reine Fantasien.
00:49:33: Das wird gar nix.
00:49:38: Wenn ihr aber zwei oder drei Menschen erreichst, die die richtigen sind, bei denen sich weit im Kopf verändert, die raushandeln und ableiten, dann ist ja demnächst ein großer.
00:49:48: Es hat sehr viel Wert.
00:49:49: Und um die geht es nicht mehr.
00:49:51: Die komme ich an die Rande.
00:49:52: Und da bin ich vielleicht ein Theater.
00:49:55: Wir haben im Jahr zweitausendfünfzehn angefangen mit diesen Stücke schreiben.
00:50:01: Das war okay, war erfolgreich.
00:50:03: Wir haben in Dortmund angefangen, haben dann in Berlin eine Assortment die Stücke gehabt.
00:50:09: Wir haben Preise gewonnen, Faust gewonnen, dann ist so ein Theaterpreis, also er geht, also auf der Kunstweite.
00:50:17: Und dann haben wir uns gefragt, was hat das mit Masse zu tun?
00:50:19: Wir erreichen fünfhundert Leute in einem Stück, in einem Theater.
00:50:24: Und dann haben wir daran rumgefummelt.
00:50:25: Und da haben wir uns überlegt, wie kann man ein Theater in Video bringen, wie machen wir es aus dem Theater, ein Twitch, wie machen wir es aus dem Theater?
00:50:36: andere Formate.
00:50:37: Und dann haben wir das über Twitch auch probiert und haben über Twitch dann auch anderthalb Stunden gesendet.
00:50:44: Und das klappt.
00:50:45: Und mit einem Aße, paar Millionen Leute, die sich ein Theaterstück angucken, wie das ohne Sorgtheater damals im NDR, die gucken das über soziale Medien.
00:50:57: Und dann siehst du aber, dass die LED ganz gucken.
00:51:00: Du siehst die Veränderung, die LED gewählt.
00:51:03: Und dann hast du halt, weiß ich nicht, wir hatten noch mal zwei, fünf Millionen Zuschauer.
00:51:07: Das ist eine Menge beim Theater.
00:51:11: Und jetzt haben wir überlegt, wie macht man damit weiter?
00:51:14: Das ist das nächste, was wir gerade machen.
00:51:16: über so den Vatikanen.
00:51:19: Wir haben auch da lange gearbeitet und waren im Vatikanen das Archiv gefunden, wo die die Kinder weltweit zusammengeführt haben.
00:51:28: Und dieses Archiv können wir empfangen.
00:51:31: Und da machen wir mit einem Theaterstück, was wir in acht europäischen Städten gleichzeitig aufhören, in acht Sprachen.
00:51:38: vervielfältigbar machen.
00:51:41: Und das glaube ich ist der Trick.
00:51:50: Du hast gefragt, ob er Flümerbildchen senden kann.
00:51:53: Irgendwann guckt er mal.
00:51:55: Das
00:52:00: glaube ich auch immer.
00:52:02: Das ist ein Teil meiner Job.
00:52:04: Das einzige Ziel meines Jobs ist Sichtbarkeit.
00:52:07: Aber bei den richtigen Leuten, da bin ich auch dabei.
00:52:10: Wie oft ich auch Leuten sage, wenn die Staaten immer alle rein und wollen hunderttausend Follower haben, was bringen die?
00:52:14: Und ich sag dir auch eins, ich habe so meine Apps auf dem iPhone geclustert in diesen Ordnern.
00:52:18: Und da habe ich auch angefangen mit den Videos, bin da über eine Wette rein gerutscht in das TikTok Game, habe ich gesagt, klar, wir jetzt auch noch TikTok machen.
00:52:25: Und habe den Ordner genannt, hundert K, also hunderttausend, aber war immer mein Wingsom.
00:52:30: Jetzt habe ich... kannst du dir noch nicht mal sagen, obwohl wir es sauber so zählerum hängen haben, irgendwie, auf TikTok.
00:52:36: Völlig wurscht.
00:52:37: Am Ende des Tages kriege ich mit jedem TikTok, also auch wenn ich gar niemanden erreiche, also wenn der Algorithmus mich komplett abfragt, kriege ich trotzdem dreihundert Plays, die erstmal für mich aber nicht interessant sein müssen, nur Leute, die auch anfangen.
00:52:50: Und deswegen, glaube ich, ist es auch wichtig, das rauszustellen.
00:52:52: Jeder hat ja heute die Möglichkeit.
00:52:54: Ich habe einen Sohn, der ist acht.
00:52:55: Und da denke ich mir immer, es ist auch völlig unglaublich, was der jetzt heute für Möglichkeiten hat.
00:52:59: Publisher.
00:53:00: zu sein am Ende des Tages.
00:53:02: Und jetzt geht es halt darum, dass es mir mal ganz wichtig, auch in die Sichtbarkeit zu kommen, auch für dreihundert Leute in die Sichtbarkeit zu kommen, weil es genau der Punkt, den du gemacht hast, wenn da die zwei Leute dabei sind, gestern zum Beispiel auch so ein flimmer TikTok gesehen, der wollte auch bloß Likes haben.
00:53:13: Es war, hat mich aber sehr inspiriert, der gesagt, morgen kann was passieren, was dein ganzes Leben verändert oder was das Leben von jemand anderem komplett verändert.
00:53:22: Und wenn wir alle in unseren Alltag schauen, in deinem noch viel mehr als in meinem, passiert es jeden Tag.
00:53:26: Ich frage mich am Abend immer gerne auch so, was war heute Glück?
00:53:29: zu meinen Tagesabschluss, was war heute Glück?
00:53:32: Das war sicher heute unser Gespräch, weil das in ganz vielen Dingen wieder was in meinem Leben verändert.
00:53:37: und heute auch bei Leuten, die diesen Podcast hören oder den Hundert hören, fünfhunderttausend, zehntausend oder hunderttausend ist auch erstmal egal, wenn es die fünf richtigen Leute erreicht, dann hat sich, glaube ich, die Arbeit bei dir im Journalismus gelohnt und bei mir im Marketing, weil dann verändert sich halt auch was.
00:53:51: und verändern brauchen wir, glaube ich,
00:53:53: genügend.
00:53:53: Total, du hast gerade eine supermichtige Sache gesagt.
00:53:57: Jeder Mensch kann Publisher sagen, jeder.
00:54:01: Wir haben alle die Möglichkeit.
00:54:03: Und das, was ich gerade gesagt habe, Erfahrung und Wissen.
00:54:06: Man hat muss dazukommen.
00:54:08: Und ich sehe, das ist halt mein großes Ding, meine Antriebe.
00:54:11: Warum ich gerade alle mache.
00:54:13: Ich glaube, bald eine reaktionelle Gesellschaft.
00:54:16: Und wenn wir das schaffen, dass wir die Menschen zu trainieren, dass die halt diese Informationen sammeln, aufbereiten und verbreiten können, dann schaffen wir eine gesellschaftliche Debatte, die sehr hochwertig ist.
00:54:26: Und dann kannst du halt sehr Da kannst du ein Paradies bauen.
00:54:30: Wir haben alles.
00:54:30: Wir haben Pizza.
00:54:32: Wir haben Heizung.
00:54:33: Wir haben alles.
00:54:35: Wasser.
00:54:37: Was willst du eigentlich mehr?
00:54:37: Wir können unsere Freunde treffen.
00:54:39: Und Gebirr ist alles da.
00:54:43: Und das, was wir brauchen, ist halt Kommunikation.
00:54:45: Aber diese Expertise, das ist schon ein wichtiger Punkt, den du auch nochmal sagst, weil das ist, glaube ich, das wäre das Allerwichtigste.
00:54:52: Also Nummer eins, ich bin auch voll dafür, jeder sollte seinen Wissen teilen.
00:54:56: Das ist das, was ich hauptsächlich in meinem Content mache, weil ich sage, es muss nicht jeder den gleichen Fehler machen.
00:54:59: Aber was so wichtig wäre, obwohl ich niemanden bremsen will, in dem Rush Publisher zu werden, aber es wäre so wichtig, auch die Fresse zu halten, wenn man keine Ahnung hat.
00:55:08: Und das ist das, was leider die meiste Zeit nicht passiert.
00:55:11: Dann
00:55:12: ist total wichtig, das ist wissend.
00:55:14: Wir haben da so ein Ding gebaut.
00:55:15: Ich weiß, ich habe da vorhin gehört, das Reporter-Vertrick.
00:55:18: Dort habe ich mit kurz Schnippen aufgemacht.
00:55:21: Da haben wir mittlerweile hundertzwanzigtausend Einschreibungen in so der digitalen Akademie.
00:55:28: Und da können Leute alles wissen, was man im Journalismus braucht, lernen.
00:55:31: Ein größtenteils kostenlosen Online-Workshops.
00:55:35: Da gibt es auch in-house-Workshops und was nicht alle.
00:55:38: Wenn es darum geht, wissen von mir, da kann man gucken, da funktioniert.
00:55:44: Das kennt sehr gut.
00:55:44: Ich
00:55:45: bin da sehr optimistisch.
00:55:47: Was wird alles gut?
00:55:47: Die Russen verlieren, in Amerika beruhigt sich, Europa wird Einheit, wird alles
00:55:52: gut.
00:55:53: Da wie ich sage dir eins, wenn du, jetzt hättest du mal noch mal ein Timestamp am sechzehnten Januar, zwodachausend, sechsundzwanzig, total optimistisch bist.
00:55:59: Nach den Themen, die wir jetzt auch hatten, was da los ist, auch in Russland und so weiter.
00:56:03: Vielen Dank, dass du uns auch alle geliefert hast.
00:56:06: Dann dürfen wir, glaube ich, alle ein bisschen optimistisch sein und vielleicht an den Stellschrauben, an den Kodak-Stellschrauben drehen oft wichtig sind.
00:56:13: Und ich glaube, das ist auch nochmal so ein Zahn der Zeit.
00:56:16: Ich versuche mit meinem Blick, dass meine Aufgabe in meinen Unternehmen sechs Monate in den Voraus zu sein.
00:56:21: Und ich glaube, wenn sie alle wehren, dann würde man auch, heißt nicht, dass man dann unfehlbar ist, aber man hätte wenigstens mal das, was vorne dran wichtig ist und nicht das, wo jetzt heute brennt, wo hier das Telefon klingelt, ich sage so oft zum einen Leuten, wir sind keine Notaufnahme, wir sind die Werbeagentur.
00:56:37: Und wenn da einer jetzt... Super schnell und was weiß ich was und hätte ich gestern gebraucht, dann war er zu spät.
00:56:42: Wir müssen nach vorne schauen und schauen was wirklich wichtig ist auf der Welt und du hast es schon gesagt, das habe ich von Jan Jessen eben auch gelernt.
00:56:48: Ey wir stehen jeden Tag auf aus einem warmen Bett, wir können in den Supermarkt gehen, wir können essen gehen, du sitzt in deinem Auto, du kannst dich frei bewegen, du kannst jetzt eine nächste gute Story machen.
00:56:57: und es geht so so gut.
00:56:58: und das sollte man glaube ich immer ein bisschen mehr im Fokus haben als alles nur Katastrophe.
00:57:03: Genau.
00:57:04: Alles klar.
00:57:05: Vielen Dank für deine Zeit.
00:57:06: Danke
00:57:07: ganz gerne.
00:57:08: Bis zum
00:57:10: nächsten Mal.
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