Kai Schemenauer – Vom Krankenhaus-Controller zum Lichtschwert-Händler | (#0019)
Shownotes
In dieser Folge treffe ich auf eine der wohl ungewöhnlichsten Kombinationen der Business-Welt: Kai Schemenauer. Er ist einerseits Interim-CFO und Zahlen-Experte, andererseits betreibt er mit "Saberland" einen Handel für kampftaugliche Lichtschwerter.
Kai erzählt seine spannende "Hero's Journey", die mit einem geplatzten Traum vom KSK aufgrund einer Rot-Grün-Blindheit begann und ihn fast zufällig in die Welt des Controllings führte. Er berichtet offen über seine Zeit in großen Krankenhaus-Konzernen, den schmalen Grat zwischen Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit und wie ihn ein Burnout dazu brachte, sein Leben radikal zu überdenken.
Wir tauchen tief ein in die Absurditäten der deutschen Bürokratie, warum Buchhaltung auf dem Bierdeckel ein Märchen ist und wieso Steuerprüfungen oft mehr kosten, als sie einbringen. Aber es geht auch um sehr persönliche Themen: Die Wichtigkeit von Therapie (gerade für Männer), das "Sein" statt nur "Machen" und warum man Preise niemals rechtfertigen muss, wenn man seinen Wert kennt.
Ein Gespräch voller Kontraste, Business-Insights und Nerd-Kultur.
Was dich in dieser Folge erwartet:
Warum eine Rot-Grün-Schwäche Kai vom KSK ins Büro brachte und wie ein Controller im Anzug sein Vorbild wurde
Der Wahnsinn im Krankenhaus-Controlling: Wenn Patienten zu "unfertigen Erzeugnissen" werden
Kais Weg durch den Burnout: Warum "einfach mal Sein" die schwerste, aber wichtigste Lektion war
Saberland: Wie aus einem nerdigen Hobby ein echtes Business für Lichtschwerter wurde
Der große Steuer-Rant: Warum wir ein einziges Firmenkonto beim Finanzamt bräuchten und warum Meta keine ordentlichen Rechnungen schreibt
Mindset & Preise: Die Geschichte einer respektlosen Anfrage nach Stundensätzen und warum Kai sie abgelehnt hat
Warum Fokus und "Nein-Sagen" der Schlüssel zum Erfolg sind
🔗 Links & Empfehlungen:
Die Website von Kai Schemenauer Der Lichtschwert-Shop Saberland Kai Schemenauer auf LinkedIn
Meine Website derzwetschke.de Die Website der Agentur zwetschke Link zur kostenlosen Zwetschke Community Mein Linktree
🚀 Hat Dir die Folge gefallen? Wenn Du heute gute Gedanken für Dein Leben mitgenommen hast, lasse gerne ein Abo da und gib dem Podcast 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️. Das hilft uns enorm, weiter spannende Gäste für den Podcast zu gewinnen. Danke für Deinen Support!
Transkript anzeigen
00:00:00: Also ich würde es grundsätzlich sagen, es gibt nichts langweiligeres wie Buchhaltung in meinem Leben und wahrscheinlich nichts cooleres wie Leuchtschwerte verkaufen.
00:00:10: Und es gibt einen Menschen, der ist ja völlig unglaublich, der beides vereint und der ist heute bei mir am Tisch.
00:00:16: Hannes Zeitsch gehört ja im Apparat mit.
00:00:18: Kai Schemenauer.
00:00:19: Freu mich Kai.
00:00:19: Ich freu
00:00:20: mich auch.
00:00:20: Tiktok bringt uns am Schluss auch wieder zusammen, ne?
00:00:23: Ja.
00:00:23: Du warst bei mir auf dem... Du warst einer der Verrückten, die sich ein Web-Ticket gekauft haben für mein Community-Day.
00:00:28: Im Vorwissen schon mit Grund und im Nachgang nochmal umso mehr.
00:00:30: Ja.
00:00:31: Und das ist der Tag.
00:00:32: Ja.
00:00:33: Und der Mann ist im Großen und Ganzen erstmal Interremes CFO.
00:00:37: Auch.
00:00:37: Die Leute, die jetzt nicht so auf C-Level unterwegs sind.
00:00:39: Also Finanz-Officer.
00:00:42: Also wenn ich einen Finanzer habe und der macht mir einen Abflug oder ich muss ganz schnell meine Buchhaltung auf die Reihe kriegen, dann kann man den Kai... sich interdümsmäßig dazu rufen, aber du hast eben auch einen, und jetzt ist das abgefahren, einen Online-Shop, kann ja jeder machen, ein Ladenlokal, in dem du Leuchtschwerter verkaufst.
00:00:59: Leider nicht mehr Ladenlokal, wir sind umgezogen, den Online-Shop gibt es immer noch und natürlich gibt es auch noch ein Showroom.
00:01:06: Aber das Ladenlokal, das war so ein bisschen schwierig, muss halt Öffnungszeiten haben und so ein Zeug.
00:01:10: Ja.
00:01:10: Und das ist am Ende einfach nicht handelbar bei so einem Nische der Nische Produkt.
00:01:15: Von dem her gibt es jetzt einen Show.
00:01:16: Ich würde hier grundsätzlich sagen, was muss im Leben schieflaufen, dass man in die Buchhaltung kommt.
00:01:19: Weil ich, ja, ich finde das ja nicht mein Ding.
00:01:22: Aber das sind wir in den Leuchtschwerten und nicht anders.
00:01:25: Also es gibt ja kaum was Conträreres wie diese zwei Dinge.
00:01:28: Wie kommt es dazu?
00:01:29: Wie kommt's dazu?
00:01:30: Also, zu dem Controlling-Thema kam es über ganz viele Umwege.
00:01:35: Also ich wollte ja eigentlich nie hinterm Schreibtisch.
00:01:36: Also wie ging's los?
00:01:37: Hinterm Schreibtisch.
00:01:38: Ganz schwierig.
00:01:40: Schule, Realschule gemacht, da Elektrotechnik kennengelernt, gute Noten geschrieben.
00:01:44: Klar bist du da irgendwas in Richtung Elektrotechnik oder hier in Richtung Mechatronik oder sowas.
00:01:50: Hat mich schon immer begeistert.
00:01:52: Dann habe ich da auch verschiedene Assessmentsenter, gab's ja damals noch, für Ausbildungsberufe und sowas.
00:01:57: Alles mitgemacht, bis dann am Ende immer die Frage kam nach diesem Ichihara-Test.
00:02:02: Das ist diese kleinen Blättchen, wo diese bunten Dinger drauf sind, wo man dann irgendwelche Zahlen und Tiere erkennen muss.
00:02:08: Ah, das ist ein psychologischer
00:02:09: Test.
00:02:09: Ein Rot-Grün-Blind-Test.
00:02:11: Und den habe ich nie gesehen.
00:02:13: Also ich bin Rot-Grün-Blind und habe dadurch halt nichts gesehen.
00:02:17: Und dann in der Technikrufe...
00:02:19: Ach so,
00:02:19: Kabel, Farbe... Genau, keines aus.
00:02:22: Dann habe ich es gesagt, okay, dann halt nicht, dann geh ich zum Bund.
00:02:27: Mit sechzehn Muster anlassen, auch gut geworden, T eins, jawohl, machst du, dann gab's aus verschiedenen Gründen eine Nachmusterung.
00:02:34: Weil ich das halt wollte halt nicht klassisch zum Bund, ich wollte halt gleich hier irgendwie KSKD oben so was.
00:02:39: Und dann Nachmusterung, nach so einem Psychologietest und so weiter.
00:02:43: Und da kam dann wieder diese Plättchen.
00:02:44: Und ich ja gut sehe ich nicht.
00:02:46: Ja, T drei.
00:02:47: Und darfst auch nichts machen, darfst nicht mal einen LKW-Führerschein machen, weil... ... im Motorraum sind, die dreht er ja rot und grün gekennzeichnet.
00:02:55: Also was machst du jetzt?
00:02:56: Und dann kam meine Marme auf die Idee.
00:02:58: Da gibt es einen neuen Ausbildungsberuf, der nennt sich Kauf in den Gesundheitswesen.
00:03:01: Und ich dachte, ich geh nicht hinter den Schreibtisch.
00:03:04: Und lange Räder, kurzer Sinn.
00:03:06: Ich habe am zweiten Tag jemanden gesehen in einem Büro ... ... großer Mensch, ... ... große Wildschirme, ... ... Anzug an, ... ... der sah mächtig aus.
00:03:15: Und dann habe ich den Geschäftsführer gefragt, ... ... wer ist das und was macht der da?
00:03:19: Er ist unser Controller.
00:03:21: Bei dem laufen alle Fäden zusammen.
00:03:22: Wenn du eine Frage hast, wegen egal war es geht zu ihm und nicht geil.
00:03:25: Das mache ich.
00:03:26: Und dann habe ich dafür gekämpft ins Controlling zu gehen, war damals noch nicht IHK Ausbildungsbestandteil, weil man es nicht vernötig gesehen hat.
00:03:33: Jetzt ist es das, glücklicherweise.
00:03:36: Und dann wollte ich ins Controlling.
00:03:37: Und dann war ich dann ja, hab gemerkt, ich lieb es, also allein Chefärztinnen und Chefärzten zu erklären, Wie das Unternehmen funktioniert anhand der Zahlen und diese Befindlichkeiten mitzunehmen, weil die wollen ja einen geilen Job machen.
00:03:50: Die wollen nicht irgendwie eine
00:03:51: crazy Medizin und Firmen, also jede Klinik ist mittlerweile in die Firma.
00:03:55: Leider.
00:03:56: Leider.
00:03:58: Und dann hieß es, ja musst du studieren.
00:04:01: Was musst du studieren, BWL?
00:04:02: BWL oder irgendwas in die Richtung?
00:04:04: und dann bin ich Gesundheitsökonom geworden.
00:04:06: Das hört sich ganz toll an auf der Vita.
00:04:09: ist im Prinzip nichts anderes als ein VWL-Studium mit ein bisschen BWL-Anteil.
00:04:12: Aber wie,
00:04:13: wie, wie mit dem Realschulabschluss?
00:04:15: Nee, ich hab dann noch zwischendrin ins Fachabbie nachgemacht.
00:04:18: Da hab ich dann
00:04:18: gemerkt... Was ist das Bildung aufbohnt?
00:04:20: Vorher.
00:04:21: Ich hab da gemerkt, weil, ihr habt dann so, so Dinge, dass ich die Ausbildung nicht direkt machen konnte.
00:04:26: Und dann musste ich warten.
00:04:26: und dann hab ich gesagt, komm, da mach ich's abbie noch.
00:04:28: Und da hab ich's dann schon gemerkt, wir hatten so eine Übungsfirma dabei, das war damals der neuste Shit.
00:04:32: So mit Übungsfirmen, Messe und so weiter.
00:04:34: So eine Fake-Firma?
00:04:34: Ja, ja, genau.
00:04:36: Wir waren so ein Fake-Raumausstatter.
00:04:38: Und das war geil.
00:04:40: Also da hab ich gemerkt, Unternehmertum ist schon geil.
00:04:42: Und das war ja nur gespielt.
00:04:44: Da war ja nichts echtes dran.
00:04:46: Und dann im Studium.
00:04:49: Und dann durfte ich endlich ins Controlling.
00:04:51: Ja.
00:04:52: Und da war die Welt dann für mich so weit in Ordnung.
00:04:55: Also ist das auch gar nicht so langweilig, wie man denkt.
00:04:57: Aber es ist doch auch ab die Fahne, dass ich frage mich, woher kommt es dann?
00:05:00: Also erst mal bunt.
00:05:02: Woher kommt bunt?
00:05:06: Also ich find's ein wilden Weg, weißt du, so KSK und was ich, Spezialeinheit und keine Ahnung.
00:05:12: Da liegt dann eine gewisse Faszination sicher drin, wobei letzte Folge mit Andi Heinzel halt auch gezeigt, liegt sie nicht drin, weil es wirkt vielleicht ein bisschen cooler als es ist, aber am Schluss sagt ihr doch irgendeiner ins Ohr, was du zu tun hast und es ist dann doch nicht so geheimergenmetig.
00:05:26: Ich glaube nicht, nein.
00:05:27: Und dann aber ins Controlling zu gehen.
00:05:30: Also ich finde diesen Moment so spannend.
00:05:32: Du siehst da diesen Dude, den Großen im Anzug.
00:05:35: Und das hat scheinbar so imponiert.
00:05:38: Total.
00:05:39: Total.
00:05:39: Also René ist auch immer noch in meinem Kopf.
00:05:42: Also es ist ja auch so dieses Bild, das ich da hatte, da laufen alle Fäden zusammen.
00:05:47: War ja grandios.
00:05:49: Weil ich wollte ja alles kennenlernen.
00:05:50: Am Ende habe ich mich fürs Krankenhaus und nicht für eine Industriekaufmannlehre entschieden.
00:05:55: Weil Krankenhaus ist so ruhig.
00:05:56: Naja, in der Industrie liest du halt Handelsblatt und verstehst du das schon.
00:06:00: Aber Krankenhaus?
00:06:02: Ist halt auch, also, mei, das ist ja von mir gar nicht zu sagen, aber also, äh, ich sag immer wieder Werbung und Marketing macht die Welt nicht unbedingt besser.
00:06:10: Das ist natürlich eine Katastrophe für meine Brötchen und für meine Unternehmung auch.
00:06:13: Aber es ist, es ist die Fakte so, Marketing hat die Welt nicht besser gemacht, aber in Krankenhaus macht es natürlich.
00:06:18: Das ist zumindest deren Aufgabe.
00:06:19: Ja.
00:06:20: Ob es das aktuell noch tut, das haben wir dahingestellt.
00:06:23: Mai, die Einsagen so, die Ansagen so.
00:06:25: Ja,
00:06:25: also da lässt sich drüber diskutieren.
00:06:27: Können wir morgen noch hier sitzen.
00:06:28: Aber
00:06:28: warte mal, das war ja noch die Zeit, wo Krankenhäuser noch nicht voll privatisiert waren, oder?
00:06:35: Also da gab es schon noch viele, die städtisch waren.
00:06:38: Ja, da gab es dann so Klinikgruppen wie Röhn und so was.
00:06:41: Die gab es damals schon, aber nicht in dem Umfang wie jetzt.
00:06:45: Da war das alles noch so ein bisschen.
00:06:46: Wir haben kein Geld mehr, dann müssen wir mal mit einem, keine Ahnung, mit einem Landratsamt oder so erregeln.
00:06:50: Genau, oder mit einem Trophopädel
00:06:52: oder so.
00:06:53: Genau.
00:06:54: Also das war eine ganz andere Liga.
00:06:55: Das war am Anfang der neuen Bezahlmethodik, wo man nicht mehr jeden Tag, wo er jemandem im Krankenhaus lag, Geld bekommen hat, sondern eben nur noch für den Fall, für diese Krankheit.
00:07:05: Das war da der Anfang.
00:07:06: Damit geht es ja schon los.
00:07:08: Ist ja schon scheiß.
00:07:09: Wir müssen schnell wieder loswerden.
00:07:10: Wir müssen bettenfrei kriegen.
00:07:11: Absoluter Mist.
00:07:12: Also nur weil es in Australien funktioniert, heißt es nicht, dass es in Deutschland oder irgendwo anders auf der Welt funktioniert.
00:07:17: Und wir haben halt auch ein ganz anderes System.
00:07:19: Also, Krankenhaus-Controlling ist hundert Prozent Prozess-Controlling.
00:07:23: Und wir haben halt im Krankenhaus gefühlt nie einen Prozess gehabt zu der Zeit, weil für was denn auch?
00:07:27: Die Leute sind gekommen, die waren krank, du hast die Krankheit behoben, so gut wie es ging.
00:07:32: Die Ärzte und Ärztinnen haben ihren Job gemacht, das Pflegepersonal genauso und alle anderen drumherum auch.
00:07:37: Und wenn es der Person damit auch besser ging, ist hier gegangen.
00:07:39: So, und das ist dein Job.
00:07:42: Und jetzt auf einmal sollst du gucken, wie lang liegt denn dieser Patient mit dieser Krankheit und diesen Nebendiagnosen im Durchschnitt im Krankenhaus?
00:07:50: Und dann musst du ihn auch in um diesen Durchschnitt herum wieder rauslassen.
00:07:54: Also
00:07:54: Statistik.
00:07:55: Rheine Statistik.
00:07:56: Wir
00:07:56: packen mal alle in einen Boot.
00:07:57: Die sind gar nicht mehr individuell.
00:07:58: Das ist unser Produkt, der Mensch.
00:08:00: Und jetzt schauen wir mal, wie die im Durchschnitt sind.
00:08:03: Ja, du sagst genau das.
00:08:04: Also Produkt Mensch ist... Im Jahresabschluss ist das immer ganz lustig, weil da hast du ja, wenn du irgendwas produzierst, hast du ja unfertige Erzeugnisse, die auf Lager liegen, ne?
00:08:13: Und die musst du ja bilanzieren.
00:08:15: Das heißt du im Krankenhaus nicht anders.
00:08:17: Das heißt auch, unfertige Erzeugnisse.
00:08:19: Und dann denk ich so, ey.
00:08:20: Das sind die, die noch lehlen und übern, ja, das wär ich
00:08:22: so da.
00:08:22: Ja, genau.
00:08:23: Die musst du dann abgrenzen, buchhalterisch, weil die liegen ja übers Jahr hinaus und die gehören ja nicht in die Stichtagsbetrachtung.
00:08:32: Also völlig absturms.
00:08:33: Da musst du noch prozentig vergeben, wie gesund oder krank der ist.
00:08:36: Na ja, da gibt
00:08:37: es noch viele Ausgreiten,
00:08:38: ne?
00:08:38: Aber es ist schon crazy.
00:08:41: Aber das stelle ich mir eben super schwer dann vor, auch im Fundtrolling, weil, also im Krankenhaus, weil da treffen wir ja zwei krasse Welten aufeinander, ne?
00:08:48: Also das medizinische Personal, die Pflegerinnen und Pfleger, die Ärztinnen und Ärzte, die sich aufopfern würden, die auch hundert Stunden arbeiten, wenn es sein muss.
00:08:57: Und jetzt sitzt auf der anderen Seite... Ganz extrem, im schlimmsten Fall ein Finanz-High.
00:09:04: Ja, da gibt es glaube ich auch verschiedene Insights.
00:09:07: Also jetzt hier zum Beispiel an der Uniklinik ist es schon besser gelöst.
00:09:11: Auch ganz im privaten, ganz aktuell gibt es eine Stabstelle, die vermittelt zwischen Geld verdienen.
00:09:17: Und wir sind ja auch in der Universitätsklinik mittlerweile, oder ist hier ein bisschen anders.
00:09:20: Und ich glaube, das hat der total gut getan.
00:09:22: Natürlich auch zum Geld zufluss und zur Aufmerksamkeit, aber... Da war es halt nicht mehr nur privat und Geld verdienen, sondern wir haben ja auch einen Bildungsauftrag.
00:09:30: Das macht ja noch mal was dazu.
00:09:32: Aber wenn ich es mir jetzt ganz krass vorstelle, Finanzhai, wir haben auch Klinikgruppen als Kunden, da ist es zum Glück alles sehr menschlich, aber es gibt ja auch Klinikgruppen, was ja übrigens auch immer mehr kommt, finde ich auch crazy, sehe ich gerade überall in Augsburg auch Gruppen, die jetzt Hausärzte kaufen.
00:09:45: Ja, also wie gesagt, Augenärzen losgegangen hier, Südblick heißt das in der Region hier.
00:09:50: Und jetzt geht es los mit Hausärzen und das ist ja eine reine... Wahnsinnige Geldmaschine auch, weil in der Gesundheit kannst du natürlich Geld verdienen ohne Ende.
00:09:57: Klar.
00:09:57: Und jetzt sitzt du da als Controller und dann hast du auf der einen Seite die, die sagen, ja, aber Kai, wir müssen Geld verdienen.
00:10:03: Auf der anderen Seite sind die Ärzte, die sagen, na ja, aber wir schicken die Leute nicht heim, wenn sie noch nicht gesund waren, dann haben wir sie.
00:10:07: Und jetzt... Was machst
00:10:09: du
00:10:09: da?
00:10:10: Ja, was machst du da?
00:10:10: Was
00:10:10: machst du da?
00:10:11: Also, es ist eine riesige kommunikative Aufgabe.
00:10:14: Also du musst die Leute halt da abholen, wo sie stehen.
00:10:16: Und du brauchst für beide Seiten ein Verständnis.
00:10:19: Und deswegen habe ich gesagt, es ist so viel Prozess.
00:10:22: weil du musst natürlich irgendwo den Prozess verstehen.
00:10:24: Jetzt bin ich kein Herzschirurg, das werde ich auch nie werden.
00:10:26: Aber mal dabei zu sein, in einem Operationssaal den ganzen Tag mitzuerleben und mit OP-Management zu sprechen und so weiter und so fort.
00:10:34: Das hilft schon ungemein, einfach auch mal den Einblick zu sehen.
00:10:37: Und du musst natürlich auch das Gefühl haben, du kannst jetzt nicht einen trittklassigen Herzschrittmacher nehmen, nur weil er dir keine Ahnung, fünfzigtausend Euro mehr Profit im Jahr bringt.
00:10:48: Wenn die Reoperationsquote zu hoch ist, dann hast du nix gewonnen.
00:10:51: Und es geht ja auch um Menschen.
00:10:53: Also ist so dieser, dieser Seiltanz, der ist das Spannende am Ende des Tages.
00:10:58: Also wo kannst du Prozesse so optimieren, dass sie nicht nur in diese Range passen, keine Ahnung, acht Tage Mindest, zwölf Tage Maximal und irgendwo dazwischen musst du entlassen.
00:11:10: Wie kriegst du Prozesse hin, die dahin gehen, steuern und die Qualität mindestens genauso hochhalten?
00:11:17: Das ist am Ende so dieser, dieser, dieser Gradmesser, weil du kannst dir die Preise nicht erhelfen.
00:11:22: Kannst ja nicht.
00:11:22: Also wie denn?
00:11:23: Außer wenn du ganz Privatklinik bist halt.
00:11:25: Aber dann sieht es wieder anders aus.
00:11:27: Aber
00:11:27: auch da hast du gewisse Rahmenbedingungen.
00:11:30: Also ich war mal in einer Spezialklinik, die waren beides.
00:11:33: Und trotzdem rechnen die beide nach dem gleichen Thema ab.
00:11:36: Du kannst ja natürlich gewisse Dinge besser oder höher abrechnen, weil es die Kasse einfach zulässt.
00:11:42: Aber am Ende des Tages bist du sehr limitiert, was dein Umsatz anbetrifft.
00:11:45: Deswegen bleibt es am Ende nur bei den Kosten.
00:11:48: Und klar ist es einfach herzugehen und zu sagen, du hast hier eine Auslastung von, wir machen die Station zu und schmeißen die Leute raus.
00:11:54: Hilft aber nix.
00:11:57: Also musst du die Prozesse verbessern.
00:11:59: Also musst du bei gleichbleibender Qualität mehr Leute durchbringen, eine höhere Auslastung generieren.
00:12:04: Ohne, damals, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Jahrzehnt, Also es ist nicht viel anders als bei euch.
00:12:17: Ich
00:12:17: wollte gerade sagen, also das hört sich jetzt für mich jetzt, wenn man jetzt den Einstieg mal, wenn man die ersten Minute überspringt in der Folge, dann würde ich sagen, es ist Unternehmenspiratung, es ist eigentlich noch viel mehr, es ist Unternehmenspiratung, es ist Mediation wahrscheinlich auch viel, ne?
00:12:31: Ja.
00:12:33: Aber würdest du sagen, das ist jetzt eine persönliche Nummer von dir, oder würdest du sagen, das macht Controlling generell schon aus?
00:12:40: Oder einen guten Controller oder eine gute Controller?
00:12:43: Es macht... Ich glaube schon, dass es gutes Controlling ausmacht, zwischen den Hochzeiten zu tanzen und das auch gerne.
00:12:51: Also du musst gerne zwischen den Stühlen sitzen.
00:12:55: Und da war eine lange Zeit weg von aus meiner Brille, gerade wo du dieses ganze Thema, du bist Finanzkontroller in, du bist hier keine Ahnung was für ein Controlling, da haben wir uns davon weg bewegt, aber ich merke immer mehr, dass dieses Thema Business Controlling oder so, also wo es halt wirklich um das Unternehmen geht, um die Wertschöpfung geht, dass es immer mehr wieder kommt.
00:13:16: Und das ist auch gut so.
00:13:18: Weil du brauchst diese Fachmenschen eigentlich in dem Bereich brauchst du, aber für andere Jobs.
00:13:25: Ja, vor allem auch hinsichtlich KI und so weiter.
00:13:27: Das ist schon auch schlauisch, in den Menschen zu vermitteln, weil also... Die Datif und die Mafia, die dahinter steckt, die hält ja das Ruder hoch.
00:13:34: Aber am Schluss wissen wir alle, wenn wir genügend Datensätze in so eine Software reinschmeißen, brauchen wir keine Kunden mehr buchen, weil das Ding das einfach macht.
00:13:42: Genau.
00:13:43: Da
00:13:43: sind wir ja auch schon auf dem Weg.
00:13:44: Also Datif hat jetzt lange, lange Zeit gewartet mit seiner KI, hat es jetzt rausgebracht für spezielle Kunden.
00:13:50: Du hast, glaube ich, auch mal erzählt, dass du mal einen Einblick hattest.
00:13:53: Das Ding kann schon was.
00:13:55: Natürlich muss hinten dran auch irgendwo noch der Mensch sitzen, um Fehler zu evaluieren und auszubessern.
00:14:00: Aber am Ende des Tages bucht das Ding wahrscheinlich besser, als die Hälfte der Buchhalterinnen da draußen so machen.
00:14:08: Also ich spüre gerade mit jemandem, der macht eine Alternativ-Lösung, das kann ich gar nicht sagen zu Datives, sondern generell in die Buchhaltungssoftware.
00:14:15: Schauen wir mal, vielleicht haben wir den auch bald mal im Podcast.
00:14:19: Der hat mir gesteckt die durchschnittliche Buchhaltung, also Mensch.
00:14:23: Hat eine Quote von dreiundachtzig Prozent Trefferquote.
00:14:27: Zebzehn Prozent ist Fehler.
00:14:28: Ja
00:14:29: und also die.
00:14:32: Darf man es noch nicht sagen, wo die jetzt aktuell sind, aber sie sind ganz nah unter hundert.
00:14:36: Ja, da geht es auch hin.
00:14:37: Also ich habe jetzt auch die letzten Wochen und Monate ganz viel mit Leuten gesprochen, die da sehr aktiv sind und auch Startups hochgezogen haben, die da sehr aktiv sind und diesen diesen Hybrid Ansatz.
00:14:50: Wir lassen es über die KI machen.
00:14:51: Wir stellen hinten dran den Menschen, um auch eine Qualität zu gewährleisten, um dann wieder die KI zu schulen.
00:14:57: Der ist natürlich geil.
00:15:00: In einem Wahnsinn.
00:15:01: Also in keinem Land kannst du das Ding besser trainieren als in Deutschland.
00:15:05: Richtig.
00:15:06: Richtig.
00:15:06: Und ich bin, weißt du, ob bei diesen eighty- drei Prozent richtig und siebzehn Prozent Fehler, ob da solche Dinge schon drin sind, wie ich buche, einfach auf das falsche Konto.
00:15:16: Hauptsächlich
00:15:17: diese sind es.
00:15:17: Ja, okay.
00:15:19: Das ist wirklich
00:15:19: menschlicher Fehler.
00:15:21: Der Unwissen-Auftaus-Unwissenheit,
00:15:23: genau.
00:15:24: Also, das sage ich dir ganz ehrlich, bei uns hat es die Kürsten eingefangen, wir haben jetzt eine In-House-Buchhaltung seit Neuestem, seit Erstem, Zwölften.
00:15:30: Da kommen Fragen auf, das kannst du gar nicht, da wirst du nie hundert Prozent, weil das ist bei uns auch.
00:15:36: Das Hauptproblem in dieser ganzen Geschichte liegt ja in US-Belägen oder in den ganzen Ländern, wenn jetzt alle Leute so verwirrt werden wie wir in der Buchhaltung und in der Belegeerstellung, dann wäre es ja einfach.
00:15:45: Aber ich habe selbst innercircelt Teilnehmer aus der Schweiz, die dieses Problem alles gar nicht kennen.
00:15:49: David aus Litton, der sagt, gibt es bei uns alles nicht, das ist mir geblendet.
00:15:54: Und in der Schweiz, da gibt es den Buchmacher und der sagt, wenn du das bezahlt hast, dann hast du das bezahlt, dann kann ich es buchen, da war ich gar nicht belegt.
00:15:59: zu ist mehr ein Urst.
00:16:00: Das
00:16:00: ist total egal.
00:16:01: Ja, und das ist natürlich schon auch hier witzig.
00:16:05: Ja, und in Deutschland musst du dir einen eigenen Beleg schreiben für irgendwie was, was du also gerade gebrauchte Dinge zum Beispiel.
00:16:12: Wenn du jetzt so ein geiles, altes Windsofa auf keine Ahnung wo siehst und kaufst das privat für die Firma, wer stellt dir einen Beleg aus?
00:16:19: Niemand.
00:16:20: Niemand.
00:16:20: Aber du musst das verbuchen, weil es ist Anlagevermögen.
00:16:23: Also wie machst du
00:16:25: das?
00:16:26: Von Pontius zu Pilatus, du kaufst ein Auto, das sechzig Jahre alt ist und musst den damaligen Brutalistenpreis ein Prozent versteuern.
00:16:35: Das Ding kann zwei tausend Euro wert sein kann aber auch in die zwei Millionen.
00:16:40: Was wäre besser der aktuelle marktwert?
00:16:44: Also du hast ja auch wenn du jetzt mal weg von den kleinen Sorgen gehst hin zu großen konzernen hast du ja auch diese ganze thematik international rechnungslegung da hast du ja komplett unterschiedliche auslegungen Sachen und das wieder runter auf den oldtimer.
00:16:57: Er will lieber die zwei millionen mal ein prozent nehmen oder die zwanzig tausend von damals.
00:17:02: so was nimmst du jetzt.
00:17:04: Egal wie es ist, es ist völlig verrückt.
00:17:09: So, jetzt sitzt man
00:17:11: da im Krankenhaus.
00:17:12: Und irgendwann
00:17:14: bewegt sich das.
00:17:15: Bin ich da raus.
00:17:16: Warum?
00:17:18: Weil ich die Karriereleiter erklären wollte und dann halt zu so einem großen Krankenhauskonzern gegangen bin, weil die bieten einem ja Möglichkeiten und so.
00:17:26: Und dann habe ich es ja noch schon relativ schnell gemerkt.
00:17:28: Also ich bin definitiv kein Konzertgeier.
00:17:31: Konzerngeier bin ich nicht.
00:17:33: Was war der Unterschied?
00:17:35: Naja in so einer kleinen Einrichtung oder in der Beratung war ich ja auch mal in der ganze Zeit lang, da hast du halt irgendwie, da bist du halt wer, kannst du was bewegen, kannst du was verändern, da kannst du Dinge anstoßen, das kannst du im Konzern, aber egal in welchem Konzern, quasi knicken.
00:17:54: Aber das ist schon ein elementarter Punkt, also da bist du wer, das ist eigentlich genau der Punkt wie... Spezialeinheit und genau der punkt wie der controller der alle fehlen zusammen
00:18:03: sind.
00:18:04: natürlich also so dieses dieses davor das hat ja schon ganz früh angefangen ich durfte ganz früh schon.
00:18:11: Kennzahlen präsentieren berichte präsentieren und sowas und halt vor Chefärztinnen.
00:18:16: Das ist ja also wenn du da bist als Azubi und dann sitzen da die menschen die mit heiligen
00:18:21: weisen kittel
00:18:22: ja und vor allem also ich war ja damals schon fasziniert von autos.
00:18:25: So und dann fährt einer vorbei mit einem erstreie mit einem mit einem mit einem geht die dreier ist und du denkst dir so was.
00:18:34: also was geht was geht hier ab ist ja eine ganz andere liege sind ganz andere menschen sehen halbgötterin weiß so und den musst du jetzt erklären warum das was du da präsentierst wichtig für sie ist.
00:18:45: Und das war am anfang natürlich so ja ja lass ihn mal reden aber als die dann verstanden haben dass das wirklich wichtig sein könnte auch für ihre arbeit.
00:18:52: da war es dann auf einmal so okay und.
00:18:55: Ich werde nie vergessen, wo ein Chefarzt zu mir kam, ins Büro.
00:18:58: Ich so, was macht er denn hier unten bei mir?
00:19:00: Weil wir saßen wertgeschoss.
00:19:02: Und dann hat er mir eine Frage gestellt und das war so der Moment, wo für mich klar war, geil.
00:19:07: Der braucht mich jetzt.
00:19:08: Ja.
00:19:09: Also dieses Gebrauchtwerden, das ist ja also bei mir persönlich allgegenwärtig.
00:19:14: Ich finde das auch ein schönes Gefühl.
00:19:16: Nicht Abhängigkeit schaffen, garantiert nicht.
00:19:19: Aber so dieses einfach freiwillig Gebrauchtwerden ist schon nett.
00:19:23: Gefällt jedem, glaube ich.
00:19:24: Also muss man immer ein bisschen überlegen, woher es kommt und warum es da ist und so, aber grundsätzlich würde ich sagen, gibt es jetzt wenige Eigenbrüttler, die gar nicht gebraucht werden müssen.
00:19:37: Ich bin ja meistens da in der Buchhaltung.
00:19:39: Ja,
00:19:40: im letzten Zimmer.
00:19:42: Also wenn ich so an meinen Opa denke, der war Chefbuchhalter bei Unilever, der war so jemand, der hat das gemacht.
00:19:46: Der konnte auch gegen sich alleine Schach spielen, das war vollkommen fein.
00:19:50: Ja und so wie immer ist dann ein Konzern vielleicht ganz gut aufgehoben.
00:19:53: Genau.
00:19:53: Anonymer.
00:19:54: Ja, eine Nummer.
00:19:55: Mach's dein Ding.
00:19:56: Genau.
00:19:58: So, wie lange war's denn im Konzern?
00:20:00: Nicht lange.
00:20:00: Ein Jahr.
00:20:01: Und dann hat's mich umkauen.
00:20:03: Dann lag ich da erstmal.
00:20:04: Bernard.
00:20:05: Ja, so in die Richtung.
00:20:06: Schwere, detrissive Phase.
00:20:08: Nee, Borau definitiv nicht.
00:20:10: Aber es gab dann so ein, zwei Dinge, die dann dazu geführt haben.
00:20:14: Wo ich dann einfach sage, für was mach ich das noch?
00:20:16: Also ich bin ja... ins Krankenhaus um, was besser zu machen für die Leute, die an der Front stehen, weil ich selbst nicht kann.
00:20:22: Also ich hab ganz früher auch Praktikum auf Stationen gemacht und so ein Zeug.
00:20:26: Und mal zu sehen, wie ist denn so die Arbeit?
00:20:28: Ich hab gemerkt, das könnte ich nie.
00:20:31: Aber für die das Leben besser zu machen, die Rahmenbedingungen zu schaffen, das war cool.
00:20:35: Und das kannst du halt im Konzern nicht, da kriegst du halt von oben drauf.
00:20:37: Und da kommt halt auch manchmal so eine Aussage, wie die Station auf eine Auslassung von x Prozent, warum machen wir die nicht zu?
00:20:42: Und dann ist es auch egal, was für eine Station das ist, in dem Moment.
00:20:46: Und damit konnte ich nicht umgehen.
00:20:50: So, dann Pause.
00:20:52: Pause schrieben.
00:20:53: Ja.
00:20:54: Sechs Wochen Psyche, sechs Wochen Hüft-Operation.
00:20:57: Habe ich gleich einen dran gehängt, weil mit sechs Wochen bietet
00:21:00: sich an.
00:21:00: Also bietet sich an und mit sechs Wochen kommst du da auch nicht raus.
00:21:03: Also
00:21:04: eh schon sehr kurz.
00:21:06: Also es
00:21:06: funktioniert nicht.
00:21:08: Und in der Zeit habe ich gekündigt.
00:21:09: Meine Kündigung kann auch persönlich abgegeben, das war mir richtig.
00:21:12: Weil der Geschäftsführer dann auch in der Zwischenzeit gewechselt hat, wie das manchmal so ist beim Konzert.
00:21:16: Dann bin ich da raus und habe einen neuen Job gehabt, als Finanzleiter der Evangelischen Kirche in Mittel- und Nordbaden.
00:21:24: Weil ich gedacht habe, wir sind noch mehr NGO, geht ja nicht.
00:21:26: Also, wenn denn die Richtung möchte, das Menschen zu helfen, dann bei der Kirche?
00:21:31: Ja, war nicht so.
00:21:35: Sogar bei der Evangelischen.
00:21:36: Sogar bei der Evangelischen nicht.
00:21:38: Nee, war nicht so.
00:21:39: Also, ich habe viel gelernt, Überführungen und so weiter, war echt ein tolles Team.
00:21:42: Das würde
00:21:42: mich mehr interessieren.
00:21:45: Klingelbeutel.
00:21:47: Gibt es ja bei den Protestanten nicht.
00:21:49: Ah,
00:21:49: schade.
00:21:50: Das würde ich tatsächlich interessieren, wie das finanztechnisch funktioniert.
00:21:53: Ist
00:21:53: das eine Spende oder nicht?
00:21:55: Also würde ich jetzt behaupten, so als Unlösender.
00:21:58: Muss nicht versteuert werden.
00:21:59: Bei der Kirche, kirchliches Recht.
00:22:01: Ähnlich.
00:22:02: Ich wage zu bezweifeln, dass das versteuert werden muss.
00:22:04: Aber ich bin da kein Fachmann.
00:22:05: Was Klingelbeutel und Kirchenrecht haben.
00:22:07: Das ist
00:22:08: ja auch ein Richtig.
00:22:08: Da brauchen wir auch mal einfach mal.
00:22:09: Das ist auch ein richtig spannendes Thema.
00:22:10: Es ist ein
00:22:10: superspannendes Thema vor allem, weil du kennst ja die doppelte Buchführung.
00:22:14: Die kenne ich auch.
00:22:15: Die kennen auch ganz viele da draußen.
00:22:17: Aber Kirchen rechnen ja nicht, oder machen ja ihre Buchhaltung nicht nach doppelter Buchführung.
00:22:22: Die machen das nach der Kameralistik.
00:22:23: Die Kameralistik kommt nur aus der Zeit, wo du beim Lebensherren dir ein Stück Acker gekauft hast.
00:22:30: Und da läuft das Spiel ganz anders.
00:22:32: Also es gändert auch einen Absurdum, was ich auch immer tatsächlich nicht verstehe, weil ... Wir alle sind ja an ein gewisses Recht gebunden, dann gibt es aber für die Kirche, für alles ein eigenes Recht.
00:22:44: Wir haben für die Kirche einen Datenschutz, also wir haben ja letztes Jahr eine sehr erfolgreiche Kampagne gemacht für die Kirche, die auch einen Charme Designer-Wort gewonnen hat.
00:22:51: Und auf einmal heißt es, das muss man aber auch nach kirchlichen Datenschutz machen, nicht dann halt Datenschutzgrundverordnung.
00:22:55: Was?
00:22:57: Kirchenrecht
00:22:59: steht über allem.
00:23:00: Und weißt du, was ich damit sagen will, das Spannende ist ja, es gibt so Absurditäten, Die kriegst du auch nicht weg.
00:23:10: und das ist was war.
00:23:11: jetzt beschäftige mich ja wirklich schon seit Wochen und Monaten gefühlt mit dem Thema Steuern wie man es vereinfachen machen kann und Buchhaltung was natürlich aus.
00:23:19: Es war mit mit Oliver der war ja prüfer beim finanz am zwanzig jahrelang der war bei mir podcast.
00:23:26: Da in der Folge, übrigens der Folge, das ist der Folge des Jahres.
00:23:29: Die
00:23:29: war ja auch gut.
00:23:30: Nicht, dass die anderen es gut waren, aber...
00:23:31: Ich hab gemerkt, wie mich das in Wallung bringt.
00:23:32: Also, allein zu wissen, dass der mal beim Finanzraum war, das hat mich... Sollen
00:23:36: wir dich noch ein bisschen in Wallung bringen?
00:23:38: Ja, gerne, gerne.
00:23:39: Und dann wird's dann noch nicht mehr so in der Folge.
00:23:42: Aber allein die Tatsache, dass es so aussichtslos ist, zum Beispiel.
00:23:45: Aber ich hab immer, ich hab eine große Idee, schon immer.
00:23:47: Da muss ich mal zu Markus Lanz und dann muss ich das mal diskutieren.
00:23:51: Und das kannst du ganz einfach, er konnte das ganz einfach aushebeln.
00:23:54: Es gibt einfach viel zu viele Gerichtsurteile auf diesem Steuerrecht, du wirst es nie aushebeln können.
00:23:58: Weil eigentlich widerspricht mir gerne, ich bin ein Blinder unter dem Buchhalt an, gell?
00:24:03: Für mich wäre, wir haben ja ein großes Problem.
00:24:05: Die meisten Firmen zerreißen zum dritten Jahr, weil sie dann die Doppelte und drei Verhebelastungen haben.
00:24:09: Also die fangen an, müssen nicht belanzieren am Anfang, dann machen sie ihr erstes Jahr, dann machen sie das wieder, zwetschelt es im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, Aber den Jahresabschluss muss ich ja erst ein Jahr später machen, also bin dann quasi am Ende des zweiten Jahres.
00:24:27: jetzt mache ich meinen ersten Jahresabschluss, dann reiche ich den ein und dann heißt auf einmal so neuer.
00:24:31: jetzt haben sie da im ersten Jahr.
00:24:33: Hundert neunzehntausend Euro gemacht.
00:24:35: die neunzehntausend Euro die gehören uns vom Finanzamt schon mal, weil die haben die nie gehört, das ist die Mehrwertsteuer, ja schon mal schlecht, weil diese schon mal verfeiert.
00:24:42: Das ist natürlich alles Wahnsinn.
00:24:44: Das muss man nicht so machen.
00:24:45: Aber ich kenne genügend Leute, die das immer noch sagen.
00:24:46: Ja, ja, ich auch.
00:24:47: Und dann kommen die.
00:24:48: und dem besten Fall, das ist jetzt im ersten Jahr noch nicht so, aber sagen wir mal von den hunderttausend Euro, die noch übrig bleiben, wollen sie auf jeden Fall mal noch mal, um dreißig bis vierzigtausend Euro einkommen.
00:24:57: Die sind dann auch weg.
00:24:58: Und jetzt haben wir das Problem, dass es die meisten, nachweislich ja die meisten im dritten Jahr zerreißt, weil jetzt kommt ja noch mal was obendrauf.
00:25:04: Ja, sie haben ja das und das verdientes brauchen wir noch eine Vorauszahlung für die nächsten Jahre.
00:25:07: Und jetzt ist alles weg.
00:25:08: Also eigentlich so.
00:25:10: Insolvent.
00:25:12: Und jetzt haben wir so das Problem, das ist das Schwäch der unser Brutto-Sozialprodukt.
00:25:16: Ich bin ja immer so ein Optimierer, so ein Daueroptimierer.
00:25:18: Und jetzt denke ich mir folgendes.
00:25:20: Das scheinen natürlich jetzt auch alle auf mit, die überwachen uns alle und so, aber die ganzen Schwurblut, die blenden wir
00:25:24: mal aus.
00:25:24: Ja, die blenden wir gerne aus.
00:25:29: Es gibt ja ein paar... paar dinge die da ihr auch schon wahnsinnig.
00:25:33: du machst für den gewerbestein auf und bin gefühlt eine minute meldet sich die ihk und natürlich meldet sich auch das finanzamt das wissen ja alle bescheiden.
00:25:40: also dieser ganze schmarrn den sie uns auch alle erzählen jetzt zb vorher sich auch nicht.
00:25:43: wenn ich eine gbh aufmache warum wir noch ein gewerbestein aufmachen muss auch so ein fälliger rutschen.
00:25:46: aber gut okay
00:25:47: ist halt für den brutz
00:25:48: machen wir das halt auch.
00:25:51: Meines Erachtens bräuchten wir einen Bankkonto, einen Firmenkonto, oder ich sehe das eigentlich als ID.
00:25:56: Und wenn du heute eine Firma aufmachst, dann musst du diese ID, ich glaube eh, an IDs.
00:26:00: Also ich glaube, wir brauchen auch in Zukunft alle eine ID, wie die wahrscheinlich unsere E-Mail-Adresse.
00:26:04: Ja, und dann werde ich mir in Zukunft nicht nur solche Firmen Sachen, sondern zum Beispiel auch welchen Messenger möchte ich benutzen, dann trage ich meine ID ein, ob das jetzt Slack ist oder ob das vielleicht auch für Google Meet oder Teams.
00:26:13: Das ist mir völlig egal.
00:26:15: Der Kai hat Kai at bestercontroller.de und dann gibt er das eine, der Software und wo, das bei dir.
00:26:20: kommt es dein Thema.
00:26:21: Aber genau das gleiche sehe ich auch für Firmen.
00:26:25: Die müssten für mich eine ID haben.
00:26:27: Jetzt haben wir eine Steuernummer, vielleicht ist das so was.
00:26:29: Und jetzt müsst ihr das ein Firmen-Geschäftskonto beim Finanzamt geben.
00:26:33: Und meines Erachtens sollten alle Rechnungen da drüber laufen müssen.
00:26:37: Und bei mir auf dem Konto müsst ihr nur ankommen, was mir wirklich gehört.
00:26:40: Brauchen wir natürlich in Gewissen wieder eine Partialbesteuerung, wie wir sie ja in Südländern haben.
00:26:45: Zum Beispiel in der Gastronomie, ich glaube in Spanien.
00:26:46: Was hat aufs Richtige?
00:26:47: Ich glaube in Spanien ist es so.
00:26:49: Da bezahlst du, wenn du eine Gastronomie hast, nach Sitzplätzen.
00:26:52: Drei Sitzplätzen kostet dich im Monat viertausend Euro.
00:26:54: steuern, sag herledigt.
00:26:55: Super
00:26:55: planbar.
00:26:55: Damit kann jeder arbeiten.
00:26:57: So, und jetzt kommt man ja ganz schnell und denkt sich so.
00:27:00: So
00:27:01: einfach kann es ja nicht sein.
00:27:02: Das kannst du zerlegen in alle Einzelteile.
00:27:03: Genauso einfach ist es, wenn ich mein Konto habe und ich schreibe ihm keine Rechnung in der Kai bezahlt, die über mein Firmenkonto beim Finanzamt.
00:27:10: Bei mir kommt nur an, was mir wirklich gehört.
00:27:12: Das ist das ganze Problem erledigt.
00:27:14: Er zeig ich dir nur eins, warum es auch nie funktioniert wird.
00:27:16: Weil wir da daraus einen Viertelmillionen Finanzbeamte haben, die alle arbeitslos wären.
00:27:26: Das Schlimme ist, ich habe immer gedacht, das ist die Lobby, aber am Schluss sind es auch die Gesetze.
00:27:30: Und ich glaube genauso einfach wäre es.
00:27:32: Und selbst wenn ich sage, ich kann keine Pauschalbesteuer, es wäre eh alles vorbei.
00:27:36: Es wäre sowieso die Pauschalbesteuerung, weil Einkommenssteuer erklärt und gibt es nicht mehr.
00:27:38: Alles erledigt.
00:27:40: Dann sage ich halt, und dann kann man es ja wirklich auch einfach machen, wenn du unter fünfhunderttausend Euro verdienst, zahlst du vierzig Prozent Steuer, wenn du über... ... zwei Millionen verdienst, das heißt so, ... ... vierzig Prozent Steuer ... ... und das ganze Thema ist erledigt, ... ... das passt sich dynamisch an, ... ... man könnte das komplett dynamisch laufen lassen, ... ... ah, das war ein guter Monat, ... ... da muss ein bisschen mehr Steuern zahlen ... ... und so weiter und so, ... ... es wäre, es wäre Wahnsinn.
00:27:59: Es wäre, es wäre, ... ... es wäre da aber absolut Wahnsinn, ... ... es wäre so einfach.
00:28:02: Ja.
00:28:03: Ja.
00:28:04: Und jetzt kommen Finanzbeamte und sagen, ... ... aber so was haben wir doch mit der ... ... Progressionstabelle?
00:28:09: So ein ... ... Steuersatz, der sich anpasst und so was.
00:28:11: Ja, also ich bin da vollkommen bei dir.
00:28:14: Warum nicht ein Konto, wo alles drüber läuft und du kriegst nur das, was dir zusteht.
00:28:18: Aber ich bin auch bei den Aussagen, das funktioniert nicht, weil die Kruste zu groß ist.
00:28:24: Also da ist ja immer mehr draufgekommen, da ist ja immer mehr draufgekommen.
00:28:27: Das ist ja das
00:28:27: Problem.
00:28:27: Genau, du kommst nicht an den Kern.
00:28:30: Das ist wie wenn du ein Edelstein suchst und dann findest du einen großen Erdklumpen und dann weißt du es geschulte Auge, da ist eine Genode drin.
00:28:38: Und dann fängt die Person an zu buddeln.
00:28:40: Ich würde diese Genode gar nicht sehen.
00:28:42: Und dieses dieses ganze große außen rum das wirst du so auch glaube ich nicht wegkriegen.
00:28:47: Aber es wäre ja es wäre ja so einfach.
00:28:49: Aber jetzt gehen wir nochmal über die andere Argumentation.
00:28:51: Jetzt sagen wir mal wir braucht es alles auch die ganzen Prüfungen weil da geht uns zu viel Geld verloren, weil die Leute ins Ali bescheißen.
00:28:58: Das muss ja die Grundhaltung sein, sonst gäbe es ja diese Prüfungen gar nicht.
00:29:00: Ja, aber
00:29:00: es ist ein sehr negativer einstiegendes Ganze.
00:29:03: Warum glauben wir dann warum glauben wir nicht dran, dass jeder Mensch das Beste machen möchte, was er in seinem Wissen.
00:29:09: gerade erreichen kann.
00:29:10: Ja, wir sind hier sowieso dabei.
00:29:11: Aber die Steuerberufungen finden ja nun mal statt.
00:29:13: Ja,
00:29:13: genau.
00:29:14: Aber das verstehe ich jetzt zum Beispiel nicht.
00:29:16: Weißt du, bei was kostet diese ganze Kiste?
00:29:18: Was kosten die ganzen Finanzprogramme?
00:29:19: Und was kosten die ganzen Prüfer?
00:29:20: Die müssen doch mehr kosten als das, was die da finden.
00:29:22: Das kann nicht anders sein.
00:29:23: Ich kann
00:29:24: es mir nicht vorstellen.
00:29:24: Und es ist doch so die Frage, wenn ich jetzt heute ein... So, Leute kaufen sich Autos und fahren die viel Privat.
00:29:30: Das verstehe ich alles.
00:29:31: Das kann man alles prüfen.
00:29:32: Das ist alles kein Problem.
00:29:33: Kann man alles machen.
00:29:34: Aber wenn ich jetzt heute hier für die Agentur, zwanzig Schreibtischekauf und zwanzig Büro-Stühle und zwanzig Monitore.
00:29:41: Da gibt's nichts zu diskutieren.
00:29:43: Nein.
00:29:43: Da gibt's nichts zu diskutieren.
00:29:44: Nein.
00:29:44: So.
00:29:45: Aber das wird er diskutiert.
00:29:46: Ja natürlich, also es wird ja auch, also ich möchte das gar nicht so unterstellen, man sucht ja auch irgendwie danach, das kann ich weder belegen noch nicht, aber manchmal fühlt es sich so an, als würde irgendwie, würde man was finden wollen, aber man hat ja auch, jetzt merkt man ja, man hat die Personalien gar nicht dafür, nach draußen zu gehen und großflächig zu überprüfen, gerade die kleinen, gerade die, die irgendwie unter dem Radar fliegen, die kannst du ja gar nicht prüfen, also bleibst du bei den großen Hängen.
00:30:14: Und die großen die sind ja mittlerweile so, dass du da gar kein.
00:30:17: du darfst ja teilweise noch nicht mal eine Rechnung stellen an Konzerne.
00:30:20: Das muss über ein Rechnungsportal laufen selbst gehostet von dem Unternehmen und und und und nur wenn du da angebunden bist darfst du eine Rechnung über dieses Portal stellen.
00:30:29: Und die prüfst du dann.
00:30:32: Also.
00:30:33: Da völlig gewandt völlig
00:30:34: was was
00:30:34: es kostet was ist auch am Bruder Sozialprodukt einfach macht das verändert.
00:30:38: also das ist einfach Wahnsinn.
00:30:39: Ja also ich bin auch voll dafür dass wir.
00:30:43: dass wir das vereinfachen und irgendwo eine... eine Optimierung herbekommen.
00:30:50: Die Frage ist halt einfach echt wie.
00:30:52: Also du kannst, müsstest jetzt eigentlich sagen, okay, wir brechen alles ein und wir fangen neu an.
00:30:56: Wir denken noch mal neu.
00:30:57: Ich glaube auch, das ist der einzige Weg, weil du hast ja auch das Problem.
00:30:59: Du hast ja alle vier, acht, zwölf, sechzehn Jahre in der neue Bundesregierung.
00:31:02: Das schaffst du gar nicht.
00:31:03: Du schaffst gar nicht so schnell.
00:31:04: Du weißt gar nicht, wann der richtige Zeitpunkt ist, loszulegen.
00:31:07: Weil meines Gaben mal dieses Märchen der Buchhaltung auf dem Bier deckt.
00:31:10: Da frage ich mich auch.
00:31:11: Also mittlerweile frage ich mich, da war ich jetzt in einem Alter.
00:31:14: Da konnte ich noch nicht mitreden, was da anging.
00:31:17: Aber da frage ich mich, wie die auf die Idee gekommen sind.
00:31:19: Also das war das größte Märchen, das ist mein Ziel.
00:31:20: Das war ein Riesenmärchen.
00:31:22: Mein Opa hatte eine Spedition.
00:31:24: Und auf meinem Opa ... Damals kein Rechner benutzt oder sowas.
00:31:28: Der hatte ein Buchungsschonal.
00:31:31: Das liest man heute noch, wenn man in Datöfen irgendwie nach was sucht.
00:31:36: Das war ja früher wirklich ein großes Buch.
00:31:39: Zur Dinner I Square Format würde ich jetzt mal tippen.
00:31:42: Und da waren Zeilen drin und dann hat man handschriftlich reingeschrieben, welche Rechnung man gestellt hat und bekommen hat und so weiter.
00:31:47: Und damit ist man dann geprüft worden im Prinzip.
00:31:50: Damit ist man zum Steuerberater.
00:31:52: Und irgendwie... Habe ich einen Faden verloren gerade.
00:31:56: Worauf wollte ich mit diesem Buch schon
00:31:58: da raus?
00:31:58: Auf diesem Bier.
00:31:59: Der Bierdeckel, genau.
00:32:00: Danke schön.
00:32:01: Also das war ja damals schon nicht möglich.
00:32:03: Wie soll das denn funktionieren?
00:32:05: Und man hat es ja nicht besser gemacht mit dieser ganzen Anführungszeichen-Digitalisierung, die man gemacht hat.
00:32:09: Also dieses ganze Elster einführen und sowas.
00:32:12: Das war ja ein Brauch.
00:32:13: Scheißprozess
00:32:13: zu einem scheiß-digitalen Prozess.
00:32:15: Genau.
00:32:15: Man hat es ja einfach übernommen.
00:32:16: Ja.
00:32:17: Man hat so gefühlt von außen betrachtet, hat man es einfach übernommen.
00:32:19: Noch
00:32:19: nie, noch nie hat irgendeiner gesagt, ist das geil mit diesem Elster.
00:32:23: Ist geil.
00:32:24: Naja es gehen jetzt immer mehr auf die Elster.
00:32:27: Formulare habe ich jetzt letztens gelesen, weil Elster jetzt anscheinend besser sein soll oder gut sein soll.
00:32:32: Und gerade so Einkommenssteuererklärungen und sowas scheinen jetzt wohl mehr bei Elster zu laufen.
00:32:39: Und ich glaube schon, dass die da hinten dran sind.
00:32:41: Also um mal kurz ein bisschen Background zu erzählen, mein Papa war Steuerfinanzbeamter.
00:32:48: Und ich habe da auch meine Ferienjobs und so gemacht, ich habe mir den Handball gespielt und sowas, also von dem dabei hatte ich schon immer so ein bisschen Einblick.
00:32:54: Und die waren ja alle nicht zufrieden damit.
00:32:57: Ja, ein
00:32:58: guter Freund von mir ist beim Finanzamt.
00:32:59: Ja.
00:32:59: Äh, also, der, witzigerweise, der hat ein bisschen deinen Weg eingeschlagen.
00:33:04: Der war Soldat, der war Berufssoldat, der war in Afghanistan und alles.
00:33:07: Und dann hat er irgendwann, der hat mittlerweile zwei Kids und hat gesagt, ja, also ich brauche es nicht mehr, es wird es nicht ruhiger grad in der Weltlage, ich mach das auch.
00:33:13: Dann hat er umgeschultes Finanzminister.
00:33:15: Stress hat er gar keinen.
00:33:17: Aber es passiert, glaub ich, genau das und das will ich überhaupt gar nicht sagen.
00:33:20: Ich glaub, da arbeiten sehr ambitionierte Leute auch.
00:33:22: Ja.
00:33:23: Aber die verzweifeln am System und da passieren genau zwei Dinge.
00:33:26: Und der Sprung aus dem Beamtentum raus ist ja schon ein sehr großer, das muss man auch sagen.
00:33:31: Absolut.
00:33:32: Den machen sie halt meistens nicht.
00:33:33: Nur das macht ja die Welt auch nicht besser.
00:33:34: Das sind lauter Leute, die unglücklich sind, weil sie eben nichts bewegen können, wie du damals in der Klinik oder im Konzern.
00:33:40: Ja, die dann halt irgendwann sagen, da suche ich mir halt ein Hobby, weil der Beruf ist es jetzt nicht mehr.
00:33:44: Ja aber genau das sollte doch sollte doch so sein.
00:33:47: aber auch da sind die größten zu hart.
00:33:48: Ja
00:33:49: also das baute ich aufeinander auf.
00:33:50: Das ist ja so.
00:33:51: ich will jetzt nicht sagen in Teufelskreis aber du erkennst schon einen großen Zusammenhang.
00:33:56: Dass das ganze Thema einfach nicht aufzubrechen ist.
00:34:00: Und dann hast du so ein paar junge Wilde die wollen die wollen verändern und dann machen die das irgendwie wenn sie durchhalten drei Jahre.
00:34:06: Und dann merken sie okay.
00:34:07: Also
00:34:09: was ich für ein Gefühl habe die letzten.
00:34:11: Ja, nicht mal Jahre, sondern Monate eher.
00:34:15: Ich hab trotzdem das Gefühl, dass sich was verändert, mit dahingehend.
00:34:20: Also ich höre jetzt zum Beispiel immer wieder so unterschwellig sprechen, mit sehr vielen Steuerbedartern auch zu diesem Thema, wie Sie das sehen.
00:34:26: Und ich merke jetzt immer mehr so ersetzende Scanning hat es immer geheißen, also es braucht so eine Fahnsdokumentation, dass du quasi die Belege wegschmeißen kannst.
00:34:33: Und immer mehr kommt das Gefühl auf, wir machen gerade auch eine Kampagne-Edison, wer ist jetzt bei uns?
00:34:40: Cool.
00:34:40: Ja, absolut geil.
00:34:42: Auch weltweit sehr gut im Einsatz, nur in Deutschland durch diese Datifgeschichte, zwei Prozent, glaube ich, markt an Teil, aber weltweit dreht sich es dann genau um.
00:34:51: Und immer mehr höre ich so, also die Belege würde ich jetzt ab zu bis zu sechsundzwanzig gar nicht mehr aufheben, diese Original Belege.
00:34:57: Weil es war seit fünf Jahren keiner mehr da.
00:35:00: Also der Prüfer, der kommt, der ist todesglücklich, wenn der Dativ-Unternehmen online sieht, weil der hat natürlich auch keinen Bock, dieses Buch von deinem Oper
00:35:07: zu machen.
00:35:07: Nein, natürlich nicht.
00:35:08: Und vielleicht stellt sich der Prozess jetzt auch dahingehend um, dass sich es einfach einbürgert.
00:35:14: Ich hoffe.
00:35:15: Also ich meine, die leben ja auch damit, dass man sich mit einer Apple-ID, mit einem Google-Konto, egal wo einloggen kann, dass sie mit der Uhr bezahlen und sonst irgendwas.
00:35:22: Und dann müssen sie einen automatisierten Prozess in Anführungszeichen nachprüfen, weil er irgendwie nicht richtig funktioniert.
00:35:29: Das kann es ja nicht sein.
00:35:31: Und vielleicht ist das die einzige Chance auch, weil wenn man es vorne über die harte Kruste nicht schafft, vielleicht geht es nur über die Menschen, die dann am Schluss, wie immer, wir am Schluss dann wieder da sitzen und sagen, naja, aber es passiert sowieso nicht so.
00:35:42: Ja, Menschen und Systeme.
00:35:43: Also ich finde die Umstellung auf die E-Rechnung ja auch super.
00:35:47: Also das ist ja schon mal ein Türöffner, um überhaupt zu digitale Prozesse zuzulassen und zu sagen, ich prüfe nur noch Auffälligkeiten.
00:35:54: Jetzt kannst du Auffälligkeiten, das ist ja so der Controller's Liebling, über eine Karriere ausbringen oder so irgendwie.
00:36:00: Über verschiedene Algorithmen, über Standards, whatever.
00:36:03: Und dann guckst du dir nur noch die Auffälligkeiten an.
00:36:05: Dann werden die zwanzig Schreibtische mit zwanzig Bildschirmen nicht mehr geprüft.
00:36:12: Ja.
00:36:12: Das fällt dann, das fällt dann durch.
00:36:13: Es ist einfach grün.
00:36:15: Also bin ich hundert Prozent dabei.
00:36:16: Die E-Rechnung ist, wie jedes EU-Gesetz, meist längst überfällig, weil hier dann so viele Jahre dauert, bis es in den Einsatz kommt.
00:36:22: Ich verstehe die Übergangsfristen nicht.
00:36:23: Also wer es jetzt heute im Jahr zweitausendfünfundzwanzig, die schafft es einfach in zwölfhunderten umzustellen.
00:36:28: Da finde ich auch immer GOPD sehr witzig.
00:36:31: Grundlagen der ordentlichen Buchführung.
00:36:33: Wir stellen jetzt zum Beispiel gerade bei uns auf SEPA um.
00:36:37: Und jetzt haben ganz viele Kunden, dann merkst du, dass wir auch ganz große haben dann Probleme damit.
00:36:42: Und es ist ja ganz ganz spannend, also ganz spannend, weil ich frage mich dann, warum?
00:36:47: Ja, genau.
00:36:48: So, es ist Vertrauensthema
00:36:49: Nummer eins, kann es nicht sein, weil wir machen nur Basislast-Shift, ich kann die acht Wochen zurückgeben.
00:36:53: Ich sag dir eins, die haben mir die Buchhaltung so wenig unter Kontrolle, dass die selber einen Kontrollverlust haben.
00:36:58: und wenn ich an die Rechnung kriege, ja, und das kann ja nicht, dann ist ja immer ganz weit weg von Grundlagen, ordentlicher Buchführung, weil wenn ich, es ist ja relativ einfach, ich habe eine Ausgabe und ich brauche ein Beleg dazu.
00:37:08: So, und wenn ich das schon nicht im Griff habe, dann habe ich an diesem Thema.
00:37:10: Und das sind wirklich große, große Kunden, also wir haben ja ganz, ganz kleine Kunden, die da gar kein Problem haben.
00:37:14: Die sagen super, super, perfekt, muss ich nehmen, wir beweisen, macht mal... die Buchhaltung auch einfacher und so.
00:37:21: Allein daran merkst du ja schon, was ist da los?
00:37:24: Jetzt habe ich ja diesen Umbau hier gemacht und dann merkst du das auch bei den Handwerkern, die sind so weit weg von X-Rechnung und E-Rechnung.
00:37:31: Krass!
00:37:32: Und dann fragst du dich doch, aber das muss doch jetzt mal passieren.
00:37:35: Also wir sind jetzt im Jahr, zwei, sechs und zwanzig bald, das musst du jetzt jeder hinkriegen.
00:37:39: Jetzt ist das vom Grundsatz, bin ich voll bei dir, finde ich supergeil, dass wir einen Standard haben.
00:37:44: Haben wir schon wieder nicht, gibt ja auch verschiedene E-Rechnungen.
00:37:47: Aber frage ich mich schon, warum.
00:37:49: Und jetzt ist ja die große Frage und das ist das, was ich vor der E-Rechnung gesehen hätte oder mit der E-Rechnung zusammen.
00:37:56: Und da kommen wir zum nächsten Steuerproblem.
00:38:00: Es sind immer die großen Treiben bei uns in der Branche.
00:38:02: Google, Meta.
00:38:04: viele bei amazon abs.
00:38:05: zum beispiel für den drei gehörte aus internet muss man auch ehrlicherweise sagen gestern neue zahn gesehen.
00:38:10: drei und sechzig prozent vom internet gehört genau diesen drei und.
00:38:16: Jetzt kriegt man dir schon mal nicht dazu, dass die ihm eine ordentliche Rechnung schicken.
00:38:20: Also du kriegst Metaern nicht dazu, dass sie dir die Belege im Anhang schicken.
00:38:23: Und jetzt, da geht es dir jetzt eigentlich los.
00:38:25: Und da müsste man meines Erachtens ansetzen.
00:38:27: Man kriegt dir auch nicht dazu, dass die in Deutschland Steuern bezahlen.
00:38:29: Also brauchen wir auch nicht träumen, dass die an uns die Rechnung entschicken.
00:38:32: Aber es ist trotzdem ein Wahnsinn.
00:38:34: Weil das wäre für mich das erste Gesetz gewesen.
00:38:36: Egal wo du auf diesen Planeten bist, wenn du eine fucking Rechnung nach Deutschland schickst, dann musst die nach folgenden Prinzip laufen.
00:38:44: Und... Das wäre für mich im allereinfachsten Schritt erstmal gewesen, Anhang, E-E-Rechnung.
00:38:49: Ja, natürlich.
00:38:52: Das ist ja das, was wir am Ende des Tages alle nutzen.
00:38:55: Und was wir dann daraus machen, ist ja unser Biaut, wird das über irgendeinen Tool dann automatisieren oder irgendeinen Flow oder whatever, ist völlig egal.
00:39:02: Aber die E-Mail mit Rechnung muss ja da sein, das muss ja zwangsläufig irgendwann vollumfänglich die Papierechnung ablösen.
00:39:09: Und da habe ich ja auch einen Brief bekommen, den ich aufgemacht habe und abgelegt habe.
00:39:15: Es ist eigentlich, wenn man früher zurückdenkt, Meta macht das vor allem.
00:39:19: Es ist so wie Briefzeitalter.
00:39:22: Meta sagt eigentlich, wir haben den Brief für dich, aber du musst mal Irland kommen und dir den selber abholen.
00:39:27: Das machen die mit.
00:39:28: Genau.
00:39:29: Und dann sagen sie auch noch, du hast ja jetzt gerade angefangen mit Werbung.
00:39:33: Wir stellen die als alle zwei Euro eine Rechnung.
00:39:35: Natürlich.
00:39:35: Wir machen jetzt erst mal vierzig Belegeabfall.
00:39:37: Das könnte sein, dass du dir die vier Euro nicht leisten kannst.
00:39:40: Von einer Dienstleistung, die uns keinen Cent kostet.
00:39:43: Das ist ja der Obergänger im Ganzen, die uns keinen Cent kostet.
00:39:46: Ja, ja, ja, ja.
00:39:47: Also ich verzweifle da auch immer regelmäßig dran.
00:39:50: Weil ich hab ja zum Glück auch diesen Einblick über den E-Commerce-Store.
00:39:53: Also das ist ja, ohne denen wüsste ich ja vieles gar nicht.
00:39:56: Und ich verzweifle da dran.
00:39:59: Ich versteh's nicht.
00:40:01: Ich verstehe schon, es ist relativ einfach, es ist ein Server kosten sparen, also am Ende des Tages so viel Rechnungen, wie die am Tag produzieren, auch aus ihrem scheiß Prozess raus, sparen die sich natürlich auch im E-Mail-Verkehr, im Rausschicken.
00:40:12: Die machen ihre Arbeit zu Deinern, das ist
00:40:14: das Problem.
00:40:14: Ja, stimmt.
00:40:15: Weil es ihnen ein scheißegal ist, weil
00:40:16: sie nicht belangt werden.
00:40:17: Nein, die
00:40:18: sind vogelfrei,
00:40:19: komplett.
00:40:20: Und also eine Rechnung nach deutschem Recht sollte ja nicht so schwer sein.
00:40:24: Und vor allem nicht der Prozess, denn... zu unserem Prozess.
00:40:27: Die muss ja noch nicht mal, das kann in den US-Rechnungen sein.
00:40:28: Ja, also wir haben
00:40:29: ja auch
00:40:30: US-Rechnungen, aber sie müssen halt ankommen irgendwie.
00:40:33: Aber da gibt es auch irgendwie keine ordentliche Lösung.
00:40:36: Und das ist das, wo ich immer so sage, da müsste man mal ansetzen.
00:40:40: Das müsste ein EU-Gesetz sein.
00:40:42: Also das muss ein weltweites Gesetz sein.
00:40:43: Die Welt ist global, wir machen alle Business miteinander, jeder hat ein anderes Steuersystem, brauchen wir nicht darüber diskutieren, wir haben auch nicht vereinheitlichen, alles cool.
00:40:50: Aber wir müssen uns doch jetzt mal irgendwie drauf einigen, wie wir das machen.
00:40:54: Das wäre wunderbar.
00:40:57: Es würde so einen Sprung überall im Brutto-Sozial-Produkt machen.
00:41:00: Du musst mir überlegen, wie viele Leute am Tag bei Meta sich einlocken.
00:41:03: Du findest es ja auch nicht.
00:41:04: Es ist ja auch nicht so, dass du diese Zeichen ablegst und du klickst da drauf und dann sind da die Belege.
00:41:07: Du findest es ja einfach auch nicht.
00:41:09: Ich war auf der Comic-Con in Stuttgart.
00:41:12: Und hab gemerkt verdammt das ist Black Friday und wir haben keine Metacampagne gestaltet.
00:41:17: So war eine Kommunikations thematik mit unserer Agentur, doof gelaufen.
00:41:21: Also ich abends auf dem Hotelzimmer am Handy.
00:41:25: Versucht noch schnell eine Kampagne zurechtzustrecken.
00:41:28: So
00:41:29: kein Handy empfangen, das ist auch mal wieder typisch Deutschland.
00:41:32: Das WLAN im Hotel super langsam, das hat nicht mal den Werbemanager geladen.
00:41:38: Also bin ich irgendwo hin an die frische Luft, im Dezember ist das wunderbar.
00:41:42: Und hab dann das Ding hochgeschoben.
00:41:44: Dann hab ich am Abendessen festgestellt, verdammt, ich war einfach ein Schwerbkonto.
00:41:49: Jetzt kannst du die Kampagne auch nicht von links nach rechts kopieren, geht ja nicht.
00:41:52: Also musst du sie komplett neu aufsetzen.
00:41:54: Gibt übrigens, also ich weiß keine Experimente, das ist doch bei TikTok.
00:41:58: Auf jeden Fall, es gibt einen Export-Button, es gibt doch einen Import-Button, aber das macht einfach nichts.
00:42:01: Das sind die Uselett-Maschinen.
00:42:02: Das macht einfach nichts.
00:42:03: Ich weiß nicht, was ihr da gemacht habt.
00:42:04: Das ist schon die schöne CSV und so.
00:42:06: Das sind auch Sandeln drin, die du dir anschaust, wo du dir so denkst, ja, das könnte funktionieren, funktioniert nicht.
00:42:11: Auf die Idee kommst du in den Moment, also ich kam da nicht drauf.
00:42:13: Ich bin ja auch da absolut nicht vom Fach.
00:42:15: Das ist auch echt eine Welt, wo ich ist total los drin bin.
00:42:18: Dieses ganze Social Media und Werbung.
00:42:20: Aber jetzt sind wir auf der Comic-Con und jetzt sind wir ja schon beim Leuchtspärz.
00:42:23: Ja.
00:42:24: Irgendwann... Was?
00:42:26: Versteh ich.
00:42:26: Also, holen wir uns mal ab.
00:42:28: Versteh ich ja hier nicht.
00:42:28: Also, wo kommt das alles her?
00:42:29: Leuchtspärz.
00:42:30: So, jetzt sind wir da in der Ecke Cosplay.
00:42:33: Nee.
00:42:34: Nee.
00:42:34: Sind wir in der Ecke Star Wars und so weiter?
00:42:36: Ja.
00:42:37: Da wird es jetzt ganz schwer für mich, weil ob du das nicht glaubst oder nicht, ich hab noch nie eigentlich nichts von Star Wars gesehen, nichts von Star Trek gesehen.
00:42:44: Also das ist wie so eine Vermeidungsstrategie.
00:42:46: Ich hab noch nie in meinem Leben den Harry Potter gesehen, kein Herr der Ringe.
00:42:49: Dein
00:42:49: Leben reicht dir.
00:42:50: Da geht's
00:42:51: ja eh so ab, das geht's ja gar nicht.
00:42:53: Aber hab ich noch nie gesehen diese großen Kisten.
00:42:58: Brauchen wir jetzt nicht den Unterschied zwischen Star Wars und Star Trek entwernen, ne?
00:43:01: Hab auch noch nie Nutella gegessen, finde ich auch zum Beispiel.
00:43:03: Okay, krass.
00:43:03: Nee, also nichts interessiert mich weniger wie Nutella.
00:43:06: Muss ich wirklich sagen.
00:43:08: Interessiert mich einfach nicht.
00:43:09: Kann sein, dass ich mal so einen Chococross auch hatte, wo halt jemand Nutella hat.
00:43:11: Ja, gut, du wirst.
00:43:12: Das hab ich noch nie in meinem Leben Nutella gegessen.
00:43:14: Aber gar keine Nuss-Nougat-Creme?
00:43:16: Nein.
00:43:16: Okay, krass.
00:43:19: Nein?
00:43:20: Cool.
00:43:21: Also irgendwie.
00:43:22: Star Wars Star Trek.
00:43:23: Ist es in einer der beiden oder gibt es das in beiden?
00:43:26: Nee,
00:43:26: nee, gibt's nur ein Starboss.
00:43:27: Starboss, ja.
00:43:28: Und jetzt sind da, sind's jede, oder?
00:43:30: Auch.
00:43:30: Ja, und die haben Lichtschwerter.
00:43:32: Genau.
00:43:33: Und jetzt ist mal Starboss-Fan und irgendwann denkt man sich so, das ist schon eines der coolsten Sachen, natürlich, diese Lichtschwerter.
00:43:38: Ja, klar.
00:43:39: Also, es ist die edelste und geilste Waffe der Galaxis.
00:43:42: Führt keinen Weg dran vorbei.
00:43:45: Und Starboss-Fan von früher bist du noch.
00:43:47: Nee, also
00:43:48: ich bin ja gar kein richtiger Starboss-Fan.
00:43:51: Also, ich find die Filme cool.
00:43:53: Ich mag die Geschichten dahinter, ich mag die Charaktere und ich hab mittlerweile auch alles gesehen, aber eher so bedingt an Hobby und Beruf.
00:44:02: Tatsächlich ist das Ganze losgegangen, weil ich bin ja Vollzeit Nerd, Gamer und Comics und nicht jetzt irgendwie eine Genre oder so, sondern ich lebe gerne in Fantasiewelten und mag das einfach.
00:44:14: Und dann kommt man irgendwann auf die Idee mal zu googeln Lichtschwert Workshop.
00:44:20: Dann geht man ja davon doch.
00:44:22: Wie kommt man auf die Idee auf Licht-Schwert-Workshop?
00:44:25: Na ja, also...
00:44:27: Was ist denn ein Licht-Schwert-Workshop?
00:44:28: Da lernst
00:44:29: du damit umzugehen.
00:44:29: Da lernst du, wie du mit dem Licht-Schwert kämpfst.
00:44:32: Und das habe ich irgendwann mal gesehen.
00:44:33: Vor X Jahren habe ich das mal gesehen, dass es das in den USA gibt.
00:44:36: Dann dachte ich, alles was es in den USA gibt und cool ist, das kommt irgendwann auch nach Europa.
00:44:40: Und wie kann denn bitte schön Licht-Schwert nicht cool sein?
00:44:43: Also muss es ja da sein.
00:44:44: Bin dann schon davon ausgegangen, ich fahre nach Berlin oder sowas.
00:44:47: Und dann kam da Lichtschwert Workshop Karlsruhe.
00:44:50: Und ich so, hey,
00:44:51: wir sind wie viel.
00:44:53: Und dann hab ich das Ticket gebucht.
00:44:55: Und hab gedacht, ist voll die Nerd-Veranstaltung.
00:44:57: Ich war vormittags mit den Kindern noch in so einem Streichel zu.
00:45:00: Und bin dann mit Jeans und T-Shirt da hingegangen im Mai.
00:45:04: Und dann war ich danach total dohitriert.
00:45:06: Ich war total am Ende, es war Sport.
00:45:09: Und warum war das Sport?
00:45:11: Weil da der Dimm steht, einer der... Filipino Fighting Gurus schlechthin.
00:45:17: Also hier mit zwei Stecken und Nachkampf und so.
00:45:19: Und auch Nachkampfausbilder.
00:45:22: Also zur Bundeswehr und Polizei und Sonder.
00:45:27: Echten Tier.
00:45:28: Aber ein wunderbarer Mensch.
00:45:30: Und der Markus... Der das ganze Choreografiethema Lichtschwert mit reingebracht hat, der war zu dem Zeitpunkt auf dem letzten Formel I in den Hockenheim damals.
00:45:39: Da hab ich da noch nicht kennengelernt, aber das Ding hat mich so angefixt.
00:45:43: Und es war Sonntags und Montags war Training, dann war ich dann natürlich da.
00:45:46: Und da mein Dad und ich früher gerne mit diesen, kennst du diese Holzkartner?
00:45:51: Das sind so Trainingskartner, mit denen sind wir im Garten rum und haben gemacht und getan.
00:45:54: Und Kampfsport war schon immer so ein bisschen Teil des Lebens nie professionell, aber das hat schon immer Spaß gemacht.
00:45:59: Und da waren alle Welten zusammen.
00:46:02: Also Lichtschwerder sind cool, Schwertkampf ist cool, und Kampfsport ist auch cool.
00:46:06: Und Bewegung sowieso.
00:46:07: Also, war das mein neues Hobby.
00:46:10: Und dann war ich da auch relativ...
00:46:11: Wie kämpft man mit dem Lichtschwert?
00:46:12: Also...
00:46:13: Na ja, du musst mir vorstellen, das ist so ein bisschen... Also sehr akrobatisch.
00:46:18: Also so dieses klassische Schwertkennzig.
00:46:20: Ja, ja, die kannst du voll draufhauen.
00:46:21: Ah.
00:46:22: Kannst voll durchziehen.
00:46:23: Also das, was du so als Spielzeug kaufst, das geht ja relativ schnell kaputt.
00:46:29: Aber die... Kannst du voll durchziehen?
00:46:31: Ist
00:46:32: es ein Metallgriff?
00:46:34: Ja, ein Alukriff.
00:46:35: Das vorne ist
00:46:36: Plastik.
00:46:37: Und das ist quasi so die krasseste... Plastikverbindungen, die es wohl gibt.
00:46:42: Und dann auch noch rund.
00:46:43: Das ist physikalisch bedingt schon mal ganz gut.
00:46:46: Und das Ding bricht halt einfach in den seltensten Fällen.
00:46:49: Und dann macht's cooles Hounds und Licht.
00:46:53: Also es ist einfach eine geile Geschichte.
00:46:55: Aber es gibt's ja irgendwo auf der Welt, gibt's ja jemand, der stellt Lichtschwerter her, mehrere wahrscheinlich viele.
00:46:59: Ja, meistens in China.
00:47:02: Also es gibt eigentlich nur zwei große Hersteller, so für den Mainstream-Market, zeige ich jetzt mal.
00:47:07: Die sitzen beide quasi nebeneinander in Wuhan.
00:47:10: Wo eh alles herrscht.
00:47:11: Genau, da sitzen sie alle.
00:47:14: Und sechs Jahre nach diesem Punkt, den ich gerade beschrieben habe, war ich dann auch Kunde bei denen.
00:47:21: Genau, also dieser Markus, den ich gesagt habe, der macht das schon seit über fünfzehn Jahren, ist einer der fünf besten Lichtschweizbauer der Welt.
00:47:28: Da gibt es wirklich so eine Community und die machen halt High Ends darf.
00:47:32: Das ist wie wenn du dir jetzt keine Ahnung geholtest, dir irgendwie jetzt ohne Magenwerbung zu machen, eine GBL-Anlage und da haben wir einen Kardon.
00:47:38: So diese beiden Welten und er ist halt in der High End Geschichte unterwegs.
00:47:44: Und da haben wir dann gesagt komm so samstag abends bei Bjorn Pizza hat er gemeint hey, ich hab aus China ein Package gekriegt, wollen wir es mal aufmachen, da ist.
00:47:52: Proben drin, so wahre drin, da haben wir uns die uns angeguckt und gesagt es ist eigentlich ein geiler Scheiß.
00:47:57: Eigentlich kannst du das was du da für die.
00:47:59: Trainings und und die Interessisten und sowas machst kannst du das eigentlich voll Mainstream machen.
00:48:04: und dann haben wir an dem Abend beschlossen.
00:48:06: Machen wir selber dann drauf, gründen wir den GmbH.
00:48:07: Aber
00:48:08: er ist damit dabei?
00:48:10: Er war damit, also er ist noch dabei, er steigt gerade aus.
00:48:13: Weil das Ding ist dann doch, das war ja so nie geplant.
00:48:16: Das war ja so geplant, wir sind eher auf Conventions, die Leute fragen eh nach, dann kannst du die Dlinge auch anbieten.
00:48:22: Wenn wir da irgendwann mal fünfzigtausend Euro Jahresumsatz machen, dann haben wir es geschafft.
00:48:26: Was für Conventions?
00:48:27: Oh, das ist ganz unterschiedlich.
00:48:29: Also es gibt klassische Star Wars Conventions, manche jährlich, manche alle drei Jahre, da kommt dann so die Community zusammen, dann gibt es Sci-Fi Wochenenden, wo so alles kommt, was so Science Fiction anbetrifft und auch so Nerd-Stuff.
00:48:43: Und dann gibt es Comic-Cons und so was und Manga-Conventions und so.
00:48:47: Und da sind wir eigentlich, dieses Jahr waren wir, glaube ich, auf neun unterwegs.
00:48:52: Nächstes Jahr sind aktuell geplant vier.
00:48:54: Wir werden uns wieder auf die größeren beschränken.
00:48:57: Und da sind dann so Sachen dabei, wie eine Fantasy Basel, das Europas größte Comic-Con mit knapp achtzigtausend Besucher erinnern.
00:49:04: Da war dann auch mal eine Gamescom zwischendrin dabei, aber das ist halt echt hart, da fünf Tage, zehn Stunden Vollgas geben.
00:49:10: Das ist halt echt heftig.
00:49:12: Und auch so kleine Events wie in der Pfalz, in dem Technikmuseum, ein Wochenende, eine Familienveranstaltung eigentlich.
00:49:23: Genau.
00:49:23: Und da sind wir dann unterwegs.
00:49:25: Und mit einem Stand oder
00:49:27: immer mit Stand mit.
00:49:28: Also da geht es nicht mehr um Schwertkampf, also natürlich jetzt auch nicht Sport und so, aber.
00:49:33: Saberland war schon immer ein Business, war am Anfang nicht so gedacht, aber hatte noch nie wirklich was mit Lichtschirrt Kampf zu tun.
00:49:41: Das andere ist Hobby, da bin ich auch gar nicht investiert in der Firma.
00:49:45: Das macht einfach Spaß oder hat viel Spaß gemacht, aktuell lasse ich das ein bisschen schleifen.
00:49:50: Und wir vermischen jetzt von beides so ein bisschen weil es lustigerweise bin ja auch interimistisch immer wieder in größeren Unternehmen unterwegs und wenn die danach fahren.
00:49:59: Dass ich auch Lichtschwert laden habe dann soll ich immer welche mitbringen und auf einmal entsteht daraus so das ist ja cool.
00:50:05: Kann man damit auch so ein Workshop machen für die Mitarbeitenden und dann haben wir auch schon.
00:50:09: Workshops gemacht wo es ums Lichtschwert kämpfen geht aber auch Workshops gemacht wo es um Prozess.
00:50:14: Bildung geht weil das ist ja am ende ist ein Tanz du choreografierst das ja ein.
00:50:19: Grundschläge und Abwehrmechanismen und dann choreografierst du das ein.
00:50:23: Und jetzt vermischen wir das ganze Ding halt.
00:50:25: Wir haben uns auch dieses Jahr unseren ersten Hochzeitsworkshop gehalten.
00:50:28: Da hatten wir zwei Hochzeitspaare.
00:50:29: Die haben ihren Hochzeitstanz um eine Lichtstuhlchoreografie erweitert.
00:50:34: Und ja, so war es halt.
00:50:38: Also das ist ja... Das ist der pure Beweis und das gefällt mir immer so gut.
00:50:42: Das ist der pure Beweis, dass du in deinem Leben alles machen kannst.
00:50:46: Was du möchtest.
00:50:47: Alles was du möchtest.
00:50:48: Alles.
00:50:48: Es gibt keine Grenzen.
00:50:50: Und das ist auch reicht.
00:50:52: Das ist sehr wunderspannend.
00:50:53: Die Leute haben ja immer Angst.
00:50:55: Also... Es ist ja ganz, also das bin ich überzeugt davon, wenn wir sagen wir, das Controlling ist vorbei, ich bin der Lichtschwert geil Nummer eins und der Fokus kommt hundertprozenter drauf, dann kann man davon leben, also es geht immer um Fokus, bei mir war das ja so in der Zeit, wo ich als DJ unterwegs war und die Agentur aufgebaut habe und es richtig abgingst erst, als ich gesagt habe, DJ vorbei, nur noch Agentur.
00:51:14: Du musst dich fokussieren, ich habe lange nicht geglaubt, ich wollte lange wahrhaben, dass es diese, diese Merkleidigkeit funktioniert, keine Chance.
00:51:22: Also wenn jetzt jemand zu mir kommt Gründungsberatung oder sowas und sagt ich möchte zwei.
00:51:27: Ich möchte ein Business neben dem Business aufbauen ich vergesse auf damit bitte also mich macht es kaputt.
00:51:35: Ja.
00:51:36: Also, ich bin jetzt in der glücklichen Lage, dass ich so ein Team habe, das sehr gut, also ein perfektes Team habe und das auch sehr gut, auch länger die Zeiten ohne mich auskommen kann.
00:51:45: Weil ich jetzt so was zum jeden Tag da bin, aber ich kann halt neue Projekte dann so machen.
00:51:48: Aber da ist es schon eine, das ist es nicht mehr von, da reden wir nicht von mir, sondern das ist ja ein Unternehmen hier.
00:51:53: Genau, du bist ja nicht mehr operativ, so hart in Weste.
00:51:56: Dann
00:51:56: kannst du wieder was machen.
00:51:57: Genau, dann kannst du wieder was machen.
00:51:58: Aber auch
00:51:58: da muss man mal lernen, da muss man sich halt auch ein Team aufbauen.
00:52:01: Also das merke ich jetzt schon auch.
00:52:02: Wir haben ja jetzt auch den Fokus hier auf dem Podcast ganz... klar gesetzt.
00:52:05: So gesagt, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:52:24: Und jetzt ist das nicht komplett die Maschinerie, also es ist komplett am Laufen.
00:52:29: Da gehen Mails raus den ganzen Tag, Anfragen, Gästeanfragen, Zusagen und so weiter.
00:52:33: Und Absagen natürlich auch, aber es kümmert sich jemand drum.
00:52:36: Und jetzt entsteht schon wieder eine eigene... Ja,
00:52:39: es steht wieder was Eigenes, aber du musst die Mails nicht beantworten.
00:52:42: Das ist der entscheidende Punkt.
00:52:43: Wenn Leute kommen und sagen, ich habe jetzt vor einem Jahr ein Business gestartet, das läuft ganz okay.
00:52:48: Ich möchte uns aber noch ein weiteres Business starten, weil ich jetzt irgendwie eine Vorliebe für keine Ahnung, was entdeckt haben.
00:52:53: Dann ist das, sorry, der falsche Ansatz, weil du wirst beide nichts zum Fliegen bringen.
00:52:58: Die eine zieht die andere Geschichte immer runter, weil du gar keinen Fokus setzen kannst, weil du nur am Feuerlöschen bist.
00:53:03: Man weiß, was ich dir auch sage, aber das ist immer ein ganz gut gemeinte Rat von mir, aber der kommt immer am Anfang nicht so gut an.
00:53:11: Das mache ich immer im Inner Circle.
00:53:12: Manchmal sage ich dann so, also ich wünsche dir jetzt wirklich, dass du den großen Hauptkunden auch mal verlierst.
00:53:17: dass du aus der Komfortzone kommst.
00:53:19: Das ist mit diesem Fokus.
00:53:20: Oft geht's den Leuten zu gut, es ist bequem.
00:53:24: Wenn man dann muss, das war bei mir so, ich musste dann.
00:53:26: Ich hab sehr gutes Geld mit diesem Auflegen verdient.
00:53:29: Die Agentur war so, ja, da kam viel Geld rein.
00:53:32: Dann war ich an dem Punkt, wo ich gesagt hab, fuck, jetzt ist das weg mit dem Auflegen, was auch gesundheitlich nicht mehr ging.
00:53:37: Es war nicht selbstbestimmt, zum Glück ging's nicht mehr.
00:53:41: Wie soll ich denn jetzt diese Kohle damit verdienen?
00:53:44: Das war so einfach.
00:53:45: Aber erst ab dem Moment ... Wo der volle Fokus da drauf war, wo ich musste, wo man sich hinsetzen musste und so.
00:53:51: Und das ist auch generell was, was ich immer wieder feststelle.
00:53:53: Ich hab noch nicht in zwanzig Jahren, hab jetzt wirklich tausende Unternehmen können lernen dürfen, nicht einen einzigen Laden gesehen, die ihren ganzen Scheiß bei Samen haben und der Laden hat dann nicht funktioniert.
00:54:03: Das gibt's nicht.
00:54:04: Nur reingest und die sagen, uns fehlt der Umsatz, uns fehlt Mitarbeiter, uns fehlt was weiß ich was.
00:54:09: Dann findest du sofort die Schwachstellen in diesem Unternehmen.
00:54:12: Absolut.
00:54:13: Es gibt niemanden, der den Job richtig ballert und der keine Kunden.
00:54:16: Das gibt's nicht.
00:54:17: Nein, gibt's nicht.
00:54:18: Gibt's nicht.
00:54:18: Es gibt auch niemanden, der seine Finanzen einigermaßen versteht, oder wenn ich wirklich verstehe, der überschuldet ist.
00:54:26: Gibt es richtig?
00:54:27: Korrekt.
00:54:27: Also das ist ja auch das, was du auch immer wieder sagst.
00:54:30: Wer maximal in die Sichtbarkeit geht, kann gar nicht erfolglos sein.
00:54:33: Nein.
00:54:34: Und schau mal, deswegen finde ich das Thema mit den Leutschwerten eher interessanter als die Buchhaltung.
00:54:40: Aber das ist genau das, was ich immer wieder sage.
00:54:44: Wie viele Leute... Also, das ist wirklich so.
00:54:46: Ich verwahre jetzt am Samstag bei Kara Uke.
00:54:49: Das ist Benny, der ist... Also der ist hopp.
00:54:53: Du musst dir echt reinziehen.
00:54:54: Ich muss den auch fragen, ob deine Podcast kommt.
00:54:56: Der ist hopperuflich ukulele, oder?
00:54:58: Ach was.
00:54:58: Das kannst du nicht glauben, oder?
00:54:59: Nur
00:55:00: ukulele.
00:55:00: Der ist hopperuflich ukulele.
00:55:02: Geil, das kann nicht sein.
00:55:03: Also im Sommer hast du Lust, dass wir auf die Karaoke gehen, fragt meine Freundin.
00:55:08: Und sag ich, was ist das?
00:55:08: Ja, das ist eine Karaoke-Veranstaltung mit ukulele.
00:55:12: Denken wir schon so, das kann alles nicht wahr sein.
00:55:14: Unternehmen, also die meisten haben ne Ukulele, kannst du die aber auch ausleihen und dann geht man dahin und spielt mir zusammen ein Ukulele.
00:55:20: Nein, das ist so abgefahrenes Musik.
00:55:21: Zu der Musik anstatt zu singen, Ukulele spielen.
00:55:23: Aber singt schon auch.
00:55:25: Also, ja super.
00:55:27: Boah, da bin ich ja froh, dass ich noch Tickets bekommen habe.
00:55:30: Es kann nicht so schwer sein, dafür Tickets zu bekommen.
00:55:32: Kommen dahin, Restaurant in der Innenstadt, Innenhof, Zeughaus, Innenhof.
00:55:39: Vierhundert Leute.
00:55:39: Ich
00:55:39: wollte grad sagen, der ist ja auch nicht klein.
00:55:42: Alarm.
00:55:43: Also Alarm.
00:55:44: Jeder kennt jeden.
00:55:45: Es war eine richtige Bewegung.
00:55:46: Und dann bin ich ein bisschen eingestiegen und habe jetzt eingeschaut.
00:55:48: und jetzt machen wir Samstag wieder Weihnachts-Edition, Brechtbühne, Staatstheater, Augsburg, Vierhundert Leute, komplett ausverkauft, drei Shows hintereinander.
00:55:56: Der Dude macht acht Konzerte im Jahr und das ist wieder so, das zeigt doch, und das finde ich ganz, ganz spannend und elementar, weil dieses Hauptproblem hatte ich im Kopf.
00:56:08: Das muss die größte Agentur der Welt werden.
00:56:09: Und die Weltherrschaft, die sage ich immer auch, genau aus Nostalgie und aus Witz auch immer, will halt auch die Weltherrschaft.
00:56:16: Es ist so ein Quatsch, wenn du die vier, und der hat die, die vierhundert Leute oder vielleicht sind es achthundert Leute, der macht acht.
00:56:21: zuvor Anstaltungen im Jahr, die sind immer ausverkauft.
00:56:24: Und der hat irgendwann beschlossen, ich finde Ukulele geil.
00:56:29: Und ich werde das finde ich geil das spiele ich und jetzt mache ich eine schule.
00:56:32: der hat auch eine kollette schule also kannst einfach hingehen quasi und das lernen.
00:56:35: dann macht er online so was wie ich.
00:56:36: also so ein zirkel auch wo er das macht.
00:56:39: und er hat diese veranstaltung macht acht mal.
00:56:40: aber jetzt muss man sie mal eins vorstellen.
00:56:42: das ist ja immer das wozu ich rad.
00:56:45: Du glaubst doch selber nicht, dass der an einem Tag im Jahr das Gefühl hat, dass der arbeitet.
00:56:50: Der macht immer das, worauf der Bock hat.
00:56:52: Und das ist auch immer das, was ich sage.
00:56:54: Ich habe in den letzten neunzehn Jahren nicht das Gefühl gehabt, arbeiten zu müssen.
00:56:57: Wenn die Leute auch zu mir sagen, machst du Weihnachten, Urlaub, sag ich immer.
00:57:00: Und das klingt immer wie so eine Floskel.
00:57:01: Aber ich sage immer, wer Urlaub braucht, der hat den falschen Job.
00:57:04: Ist so.
00:57:05: Ist so.
00:57:06: Also ich... Dieses, was ich vorhin gesagt habe, mich macht es kaputt.
00:57:10: Ist ja auch so ein... Du investierst schon sehr, sehr viel.
00:57:14: Zeit und Musse und sonst irgendwas.
00:57:16: Aber ich könnte nicht ohne beides leben.
00:57:18: Es würde nicht funktionieren.
00:57:20: Es funktioniert auch nicht ohne diesen Zeitinvest.
00:57:22: Das ist der nächste Weis halt.
00:57:23: Wenn du nicht hundert Prozent Energie reinsteckst, dann wird es nicht funktionieren.
00:57:26: Nee, ist einfach so.
00:57:27: Das
00:57:27: ist ja der Fokus auch.
00:57:28: Genau.
00:57:28: Du brauchst den Fokus, du brauchst den Invest.
00:57:30: Das ist ja nicht immer Geld.
00:57:32: Manchmal hast du kein Geld, aber dann geht es über Zeit.
00:57:33: Es ist ja immer das
00:57:35: gleiche.
00:57:36: Also, entweder kaufst du es oder du kaufst es mit Zeit.
00:57:37: Genau.
00:57:38: Aber auch das, das kann ich auch sagen, da steht's hier.
00:57:41: Sony FX-Drei, haben sie mich alle ausgleichen.
00:57:43: Jetzt macht das Hickshack, jetzt kaufst du sich eine FX-Drei.
00:57:45: Und objektiv, und Studio, und gib' mir mal zwanzigtausend Euro aus.
00:57:48: Das war die ganz klare Entscheidung, dass ich es ernst mein.
00:57:50: Ja, und wenn die nur fürs Universum ist.
00:57:52: Für mich ist es da auch das Universum, und dann läuft die Kiste.
00:57:55: Und das finde ich eben so spannend an diesen Leuchtschwertgeschichte auch.
00:57:58: Das ist doch mal wieder der Beweis, und das kann man den Leuten nicht oft genug sagen.
00:58:03: Und da steckt aber noch was drin.
00:58:05: Schauen wir mal, ich lerne so viele Leute kennen, die machen dann was und denken, das ist das Richtige und ihre Vollipassion, das funktioniert nicht.
00:58:12: Und das muss man aber
00:58:13: auch... Aber dann gibt's doch daran.
00:58:14: Ja, ja, man muss es, man muss es challenchen.
00:58:16: Ist es wirklich das?
00:58:17: Weil ich zum Beispiel, wo ich bei Webbit meine Ausbildung gemacht habe, hatte nicht das Gefühl, dass ich das gut mache, weil die mir nicht das Gefühl gegeben haben, dass ich das gut mache.
00:58:24: Das war gar nicht das, was ich auch machen wollte an so heißt.
00:58:26: Und ich glaube, man muss das und das wünsche ich den Leuten immer.
00:58:29: Man muss das finden, was hundert Prozent seine Passion ist, was ein hundert Prozent glücklich macht.
00:58:33: Und dann muss man da voll drauf gehen.
00:58:35: Wenn ich jetzt in Deutschland fünfhundert Leute finde, die komplett auf Lichtschwerte ausflippen und die sich jedes Jahr eins kaufen, dann kann ich wahrscheinlich schon davon leben.
00:58:43: Ja, nicht ganz, aber es gibt ja zum Glück ein paar mehr als fünfhundert.
00:58:49: Aber es ist ja, am Ende ist es ja Handel.
00:58:52: Ja,
00:58:53: ihr bestellt die Dinger, ihr legt sie auf Lager.
00:58:55: Genau.
00:58:56: Verschickt sie.
00:58:57: Verschickt sie.
00:58:58: Also Einzelanfertigung machen wir nicht, da haben wir, da bauen wir immer mal wieder Netzwerk auf, natürlich, weil es immer mal wieder irgendwelche Menschen gibt, die darauf abfahren und die, wo ich dann sage, hey, wie viel willst du davon machen, hast du Bock?
00:59:09: Und es gibt natürlich auch Ideen dahin, Dinge zu tun, aber da bin ich dann um ehrlich zu sein auch, naja, zu sehr Unternehmer, als es einfach probieren zu wollen, weil das ist ja auch immer ein Kapitalinvest.
00:59:23: Ich muss mindestens hundert Stück abnehmen, vorher kriege ich nix.
00:59:25: ... und machst du dann hundert Stück, die dir gefallen ... ... und vielleicht auch der Community ... ... und dann kriegst du sie nicht los, ... ... dann hast du totes Kapital da liegen ... ... und was könntest du damit?
00:59:33: nicht alles und so weiter?
00:59:34: Also ... ... es ist ... ... es ist reiner Handel.
00:59:36: Was
00:59:37: kostet so ein gutes Lichtspiel?
00:59:39: Fangen wir bei neunzig Euro an.
00:59:41: Also das ist ja auch der Auftrag.
00:59:42: Wir sind ja auch kein ... Fachhandel für samtnerstücke spielzeug oder sonst irgendwas.
00:59:46: wir sind ein wie steht es im gesellschaftsvertrag ein sportgerätefachhandel und wir wollten und wollen immer noch mit saberland dieses ganze thema lichtschwert showkampf.
01:00:00: Also alles was rund um diese faszination nach draußen bringen.
01:00:04: und dann ist es mein anspruch auch zu sagen wenn so ein.
01:00:06: ... vierzehnjähriges Mädel oder ein vierzehnjähriger Bub ... ... Lichtwert haben wollen, ... ... dann musst du es im Rahmen sein, ... ... dass es ein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk sein kann.
01:00:14: So.
01:00:15: Und deswegen fangen wir da an ... ... und wir hören bei der Null hinten dran wieder auf.
01:00:19: Da kriegst du aber zwei für.
01:00:22: Also, vier, fünf Hundert kann ich auch ausgeben.
01:00:23: Ja, ja, aber die können nichts anderes.
01:00:25: Das ist das Schöne.
01:00:26: Die können alle das Gleiche.
01:00:27: Die sehen einfach nur anders aus.
01:00:28: Die sind aufwendiger in der Herstellung.
01:00:31: Teilweise geätzt, teilweise viel Einzelzeuges und so.
01:00:35: Aber die können alles gleiche.
01:00:38: Das ist wirklich super witzig.
01:00:41: Also ich sage auch immer wieder, das ist für mich der absolute Beweis, zu sagen, geht nicht, gibt's nicht.
01:00:46: Also wenn du Bock drauf hast, dann mach's.
01:00:48: Hundert Prozent.
01:00:50: Und also ja, schau mal, ich hab das Glück, dass ich ja auch hier jetzt so viele Leute kennenlernen kann in dem Podcast, die ja so krasse Wendungen in ihrem Leben auch machen.
01:00:58: Schau mal, ich hab gestern zum Beispiel, ich hab gestern Podcast gehört mit Dieter Lange und da waren auch ganz spannende Dinge drin.
01:01:06: Das finde ich schon auch richtig, richtig spannend.
01:01:08: Und das teile ich auch.
01:01:09: Der sagt ganz klar, Geld macht nicht glücklich.
01:01:11: Geld kann nie glücklich machen.
01:01:12: Der holt das dann ewig aus und so weiter.
01:01:15: Aber... Und das war auch noch mal was, was mir gestern eingefallen ist.
01:01:20: Da muss ich den Kai fragen.
01:01:21: Also ich finde es ganz spannend, wie Dieter Lange auch die Wörter zerlegt.
01:01:25: Und der macht einen großen Unterschied zwischen Reichtum und Vermögen.
01:01:31: Ist ja auch ein Unterschied.
01:01:33: Ja, erzähl mal, wie würdest du das einordnen?
01:01:36: Oh, wie würde ich das einordnen?
01:01:37: Würdest du sagen, dass du reich bist?
01:01:39: Nein.
01:01:40: Also nicht reich an monetären Mitteln.
01:01:43: An anderen Dingen ja.
01:01:45: Also auch nicht an Gesundheit, aber an Lebensfreude.
01:01:49: Da bin ich reich.
01:01:51: Weil ich das finde ich ganz spannend.
01:01:52: Also er sagt, er zähligt die Wörter immer auch aus dem Deutschen und auch aus dem Lateinischen.
01:01:58: Reichtum kommt eigentlich von Reicht zum Leben.
01:02:01: Es reicht zum Leben.
01:02:03: Ja.
01:02:04: Da würde ich sagen, bin ich sehr reich und Vermögen ist dann wirklich Geld.
01:02:09: Und das ist auch ganz, ganz spannend, der Ansatz sagt in dem Podcast, er würde jedem wünschen, einmal ein großes Vermögen zu besitzen, um dann festzustellen, dass es eigentlich glücklicher macht.
01:02:22: Und das finde ich schon, das ist richtig.
01:02:25: Das ist nur wieder so, wie ich es oft in einem Teenie-Witler-Wand-Tattoo, das man erst versteht, wenn es so weit ist.
01:02:32: Da liegt aber ganz ganz viel drin und deswegen habe ich so einen Respekt auch vor den Leuten, die Wendungen machen im Leben, die dann sagen und jetzt mache ich das, weil das ist meine Passion.
01:02:42: Und jetzt gehe ich auch mal den harten Weg dahin und alle, die ich kennenlernen, die das gemacht haben, waren damit sehr erfolgreich.
01:02:49: Auch in diesem Schritt zu sagen, ich gehe jetzt da in die finanzielle Gefahr, weil ich jetzt erstmal nicht den sicheren Hafen da auch verlasse.
01:02:55: Ja,
01:02:56: die setzt sich ja unter Druck.
01:02:57: diese finanzielle Gefahr, gibt dir ja Druck, gibt dir Fokus, das ist wie wenn du bei der Kamera an dem Rätchen drehst von den Fokus verstellst.
01:03:04: Und weißt du was ich dir auch sag Kai, was es bei mir verändert hat war der sich trennen von.
01:03:10: womit verdiene ich da Geld.
01:03:12: Meine erfolge leistenen Dinge passieren nur, ich denke überhaupt nicht dran.
01:03:15: wo ist da das Geld.
01:03:16: Ganz oft zeigen die Leute ja jetzt mit dem Podcast, wo verdienst du da Geld, ja gar nicht.
01:03:19: Ja
01:03:19: nicht.
01:03:20: Aber
01:03:22: ich sag dir eins, der wird ganz viel Geld verdienen.
01:03:24: Ja, klar.
01:03:25: Aber es geht erstmal nicht darum.
01:03:26: Das kommt dann schon.
01:03:28: Ja, es geht ja, und das ist das, was ich ganz oft vermisse da draußen, es geht ja um die Sache.
01:03:34: Es geht ja um das, was du erreichen möchtest für dich, für andere.
01:03:37: Du bist ja auch nur ein Hebel, vielleicht ein längerer Hebel als die Wald- und Wiesenagentur, aber am Ende des Tages bist du ein Hebel für Menschen und Unternehmen, die nach draußen wollen und ihre Passion verbreiten möchten.
01:03:52: Und da geht es doch am Ende des Tages drum.
01:03:54: Ich würde am Schluss sogar sagen, Schlussendlich geht es gar nicht drum etwas zu erreichen.
01:04:01: Das ist natürlich was sehr Sozialisiertes bei uns.
01:04:03: Man will einen Schulabschluss erreichen, man will das erreichen, man will Dinge erreichen.
01:04:07: Weil es folgt ja immer was.
01:04:08: Also wenn du was erreicht hast, dann geht es ja weiter.
01:04:14: Also ich würde sagen, am glücklichsten ist man, wenn man jeden Tag einfach das machen kann, was einem glücklich macht.
01:04:21: und nicht den Fokus hat was muss ich jetzt erreichen, sondern mal geht und ich seh ich dich jeden früh auf und denk mach ich was für Bock.
01:04:29: Was
01:04:30: für seiles Leben
01:04:30: oder?
01:04:32: Und dann dusch ich und denk mir jetzt fahre ich in die Agentur und dann mache ich geile Sachen so.
01:04:39: Das kann man nur jedem wünschen.
01:04:41: Absolut und das ist auch unabhängig davon.
01:04:44: Jetzt nicht ganz, aber die Grundeinstellung ist entscheidend.
01:04:47: Du kannst diesen geilen Tag morgens nach dem Aufstehen auch haben, wenn du.
01:04:51: Jetzt nicht irgendwie ein Vermögen auf der Bank hast oder sowas, sondern wenn du einfach auf dem Weg bist, etwas zu machen, was dich glücklich macht und auch wenn du in finanzielle.
01:05:02: Wenn es bedrohlich wird, wird es halt schwierig, aber wenn wenn du.
01:05:05: Davon jetzt nicht den neuen Elfer kaufen kannst oder was?
01:05:07: Oder den dreier BMW oder was auch immer.
01:05:09: So
01:05:09: komme ich nämlich drauf.
01:05:10: Also über den GT-III RS, den du erwähnt hast.
01:05:14: Wenn du so alt bist, wie ich damals, wenn du Azubi bist, du kannst dich auch drehen.
01:05:17: Na, hundert Prozent.
01:05:17: Geil.
01:05:18: Und das merke ich aber jetzt heute.
01:05:20: Schau mal, das hat sich auch in den letzten Jahren erst getauscht bei mir.
01:05:24: Jetzt fahre ich tatsächlich sehr schnelle Autos, sehr schöne Autos.
01:05:27: Und es gibt aber einen großen Unterschied.
01:05:31: besitzt sich der Luxus oder besitzt du den Luxus.
01:05:33: Das ist ein sehr sehr sehr großer Unterschied.
01:05:36: Und ich werde keinen Meter unglücklicher würde ich jetzt keinen R-to-Sex fahren aktuell.
01:05:40: Keinen Meter.
01:05:41: Das habe ich auch jetzt wieder mit dem Leichenwagen gelernt.
01:05:43: Der macht mich so glücklich.
01:05:43: Ich würde am liebsten nur Leichenwagen fahren.
01:05:45: Dieses Auto ist ja gegenteil vom R-to-Sex.
01:05:49: Keine gute Heizung.
01:05:50: Na, die Heizung ist gar nicht so schlecht.
01:05:51: Und
01:05:51: die Anlage ist geil.
01:05:52: Die
01:05:52: Anlage ist brutal.
01:05:53: Aber die hat natürlich erst mal nichts mit dem Auto zu tun.
01:05:55: Nein, aber... Und das ist ein ganz elementarer Punkt.
01:05:59: Und das glaube ich nämlich, also ich habe mir den Chefarzt oder die Chefarzt vorgestellt, als du das erzählt hast, mit dem GT-III-RS.
01:06:05: Und bei denen ist es so, die besitzt der Luxus, die besitzt...
01:06:08: Nee, gar nicht.
01:06:09: Gar nicht.
01:06:09: Es war so ein Wunsch, oder ist so ein Wunsch.
01:06:11: Bei der Person.
01:06:12: Ja, ja.
01:06:12: Aber stellen wir das so, was du den Schönheitsdoktor vor, der sagt, ich muss das faken und ich brauche das für meinen Ding.
01:06:17: Und man braucht gar nichts, gar nichts, braucht
01:06:19: man.
01:06:19: Nein, also die gibt es sicherlich auch, die gibt es auch ohne GT-III-RS.
01:06:23: Also die gibt es ja in allen Schichten und Ebenen und... Keine Ahnung, wo...
01:06:28: Aber weißt du, das meine eben mit diesem Besitz der Luxus-Dich.
01:06:32: Die Leute, auch ich, wollte immer stinkreich sein.
01:06:36: Multimillionär.
01:06:37: Muss
01:06:37: ja auch geil sein.
01:06:37: Größte
01:06:38: Agentur der Welt.
01:06:39: Ist aber nicht geil.
01:06:41: Also, es ist alles in einem geil.
01:06:44: Bin ganz zufrieden, ja.
01:06:45: Bin jetzt auch kein Multimillionär.
01:06:47: Aber also, das ist nicht geil.
01:06:49: Und das finde ich tatsächlich, das ist ein harter Aufschlag und deswegen will ich das auch teilen.
01:06:56: Wenn du dann was erreicht hast, was du erreichen willst, dann ist es aber... Schau mal, ich... Wir haben verschiedene Software Tools im Einsatz, um zu monitoren, was so erscheint über die Agentur, über mich, sowas wie Google Trends oder wie Google Alerts und so.
01:07:08: Aber schon... Also, gute Software.
01:07:10: Da geht's mir vor allem darum, um Bilder und Videos, weil ganz viele Fake-Accounts entstehen und so.
01:07:13: Was erscheint über mich und was erscheint über die Agentur, die Software monitornt ist.
01:07:17: Und schreibt dann auch einmal in der Woche so einen, wie wenn du jetzt bei Chemina reingest und sagst, du wärst Hannes Tvertschger.
01:07:23: Okay.
01:07:24: Schreibt
01:07:24: dir so einen... was da draußen so für ein Bild hat.
01:07:27: Und jetzt ist es so, das ist mittlerweile so, wie ich mir das immer gewünscht hätte.
01:07:30: Was da je schrieben ist.
01:07:32: Also da stehen da so Sachen drin.
01:07:33: Das war dann auch mit Leichenwagen bei Antenne Bayern.
01:07:35: Es gab noch einen richtigen Proof
01:07:36: in der Karriere.
01:07:36: Da
01:07:36: gab es einen richtigen Push.
01:07:38: Und da kamen zwei Tage später dieses Pamphlet.
01:07:42: Und dann steht da drin, so Hannes Tversch geht total verrückter Top-Kreativer in Deutschland und Europa, der mit seinem Leichenwagen auf Bayern fährt.
01:07:48: Dann liest du diese Geschichte.
01:07:50: Und du merkst aber, mhm.
01:07:52: Da war eine Faszination drin oder den Wunsch auch so wahrgenommen zu werden.
01:08:00: Und jetzt ist es so.
01:08:01: Und es fühlt sich aber überhaupt nicht so an, wie man es gedacht hat.
01:08:05: Und das ist halt richtig spannend.
01:08:06: Es fühlt sich gar nicht verrückt an, gar nicht.
01:08:08: Ja, warum auch?
01:08:09: Es hat sich für dich ja nichts geändert, nur weil die Außenwelt dich so wahrnimmt.
01:08:11: Das ist ja immer noch, also... Alte Stoika, du kannst das selbst verändern, aber nicht zum Außen.
01:08:18: Also das lernst du ja irgendwann auf dem Weg, wenn dann so materialistische Dinge egal lehren werden.
01:08:25: Dann lernst du das ja, dass du der entscheidende Faktor bist, der sich die Welt um sich herum aufbaut.
01:08:29: Ich mein, du hast ja auch eine andere Realität als ich.
01:08:31: Ja, hundert Prozent.
01:08:32: Und merke ich den ganzen Tag jeder.
01:08:35: Crazier du unterwegs bist, ist das so größer als diese Verschiebung.
01:08:38: Aber ich glaube auch, wenn du verstehst irgendwann, dass der Weg das Ziel ist, dass das dann schon geiler werden kann.
01:08:43: Das
01:08:44: ist es.
01:08:44: Das meine ich eben.
01:08:45: Und das ist genau der Kernaussag, der Weg ist das Ziel.
01:08:48: Weil der Erfolg, der verändert dann erst mal irgendwas oder ein gestecktes Ziel.
01:08:52: Kannst ja teilweise auch nicht besser werden oder es wird auf jeden Fall anders.
01:08:56: Warum rennen wir immer auf Ziele los?
01:08:58: Also warum genießen wir nicht den Weg dahin?
01:09:00: Ja voll.
01:09:00: Ist doch völlig egal, wo wir hinkommen.
01:09:02: Wenn wir den Weg dorthin genießen, dann ist das Ziel doch egal.
01:09:07: Ja.
01:09:08: Und ich erinnere mich da auch immer gerne an meine allererste Wohnung.
01:09:11: Das war ein richtiges Drecksloch.
01:09:12: Das war ein richtiges Drecksloch.
01:09:14: Das war die schönste Wohnung, habe ich mir im Wust gefühlt bisher.
01:09:17: Die war cozy.
01:09:18: Die war richtig cozy, da hat es auch ausgeschaut.
01:09:20: Also diese ersten Scheißwohnungen in der Schrank von dem.
01:09:22: Da, hier von Romark, nix passt zusammen.
01:09:25: Aschenbecher ist übergelaufen, damals bis ins Geht nicht mehr.
01:09:28: Äh so.
01:09:28: Ja,
01:09:28: aber es war deins.
01:09:29: Ja, das war die schönste Wohnung und das zeigt einfach.
01:09:32: Ich habe jetzt auch nicht schön die Wohnung.
01:09:33: Ich bin ganz zufrieden, aber es ist nicht wichtig.
01:09:36: Es gibt viel wichtigere Dinge im Leben.
01:09:39: Ja, morgens aus dem Bett zu kommen ist zum Beispiel so eine Sache, die wichtiger ist.
01:09:42: Da ist völlig egal, wo das Bett steht in dem Moment.
01:09:45: Das Licht anmachen zu dürfen, es kommt auf einmal Licht, ist wichtiger als wo das Licht gerade ist.
01:09:50: Und lauter solche kleinen Dinge und das haben wir, glaube ich... Verlernt oder hatten wir nicht wirklich noch nie, also soweit ich zurückdenken kann, kann ich mich nicht dran erinnern, dass irgendjemand gefeiert, als das Licht funktioniert hat.
01:10:00: Das haben wir ja immer.
01:10:01: nur, diesen Blick haben wir immer nur im Mangel.
01:10:04: Wenn das Licht nicht mehr geht, oh, das Licht geht nicht mehr.
01:10:07: Wenn der Boiler kaputt ist, kommt nur kaltes Wasser.
01:10:09: Immer
01:10:09: aus dem Mangel raus.
01:10:12: Wenn du krank bist, dann wirst du gesund werden.
01:10:13: Wenn du gesund bist, denkst du nicht dran.
01:10:15: Aber warum feiern wir das nicht, wenn der Mangel nicht da ist?
01:10:18: Also ich kann da nur, ich feiere das schon.
01:10:22: Ja, aber ich mach's ganz bewusst.
01:10:24: Und ich hab mal einen Jahr lang jeden Abend, wenn ich ins Ibne ist, nicht so ein Notizbuchtyp und so, weißt du selber, also ich bin kein, ne, ich bin papierlos.
01:10:31: Aber ich bin jeden Abend einen Jahr lang ins Bett gegangen und hab mir überlegt, was war heute Glück?
01:10:36: Ja.
01:10:37: Und das mache ich leider nicht mehr, das fange ich wieder an.
01:10:40: Das mache ich zu sechsundzwanzig wieder.
01:10:42: Und das ist ganz, ganz abgefahren, weil auch an einem, die haben wir alle absolut beschissen, den Scheiß-Tag, findest du Glück in diesem Tag.
01:10:49: Und das ganz bewusst dir mal zu überlegen, was war für mich heute Glück?
01:10:53: Und dann merkt man ganz, ganz schnell auch, dass es nicht die materiellen Dinge sind.
01:10:57: Auch?
01:10:57: Auch, ne?
01:10:59: Also ich finde es geil irgendwo hinzugehen und einfach zu kaufen.
01:11:01: So, das wäre sein.
01:11:02: Ist ja wunderbar.
01:11:04: Ja, und das ist eine, das ist eine geile Aufgabe, die setze ich mir jetzt selber für zwei, sechs und zwanzig Abend ins Bett.
01:11:10: Ja, kann man jetzt schon mal anfangen.
01:11:11: So, um sich hinzulegen und zu sagen, was war heute Glück?
01:11:15: Kann man ja heute anfangen.
01:11:16: Da erzählt heute garantiert das Gespräch mit dir auch dazu.
01:11:19: Das ist schön, das kann ich nur zurückgeben.
01:11:21: Kai, du hast gerade einen Seitensatz gesagt, Gesundheit ist es nicht.
01:11:25: Nee.
01:11:26: Gerade, da führt was rum, dann müssen wir nicht drauf eingehen.
01:11:29: Aber was, was, was ist da für ein Learning drin?
01:11:33: Also... Kannst du das mitnehmen oder auch nach so einer Depression zum Beispiel oder so einer depressiven Phase, wenn das dann wieder verbessert wird, dann hat man ja was erlebt.
01:11:42: Bleibt das in der Erinnerung, weil das ist ja genau das Problem, oft wie du schon sagst, dann wenn es wieder gut ist, dann ist es so raus.
01:11:47: Aber ich habe jetzt bei dir irgendwie das Gefühl, dass da schon einen Erinnern auch stattfindet.
01:11:52: Ohne Erinnern weiß ich nicht, aber es hat sich natürlich etwas nachhaltig verändert.
01:11:57: Also ich erinnere mich jetzt nicht unbedingt an die Zeit zurück, aber die Dinge, die ich dort gelernt habe, die lebe ich heute immer noch.
01:12:02: Achtsamkeit, Meditation.
01:12:03: einen anderen Blickwinkel vielleicht auch.
01:12:06: Eine professionelle Begleitung durchs Leben in manchen Situationen und auch generell unterschiedliche Personen, die da interagieren und wirken.
01:12:16: Das sind Dinge, die habe ich immer noch und die tun mir gut und die werde ich auch nicht ablegen.
01:12:21: Also ich freue mich einmal im Monat mit meiner Coaching-Therapeutin, wie auch immer man sie bezeichnen möchte, mich zu unterhalten für zwei Stunden.
01:12:28: Da geht mir das Herz auf.
01:12:30: Freu ich mich auf den Termin.
01:12:31: Empfehlung für alle.
01:12:32: Ich habe es auch in vielen Tech Talks schon gesagt, dass die Männer auch alle kommentieren sollen, die Therapie machen.
01:12:36: Macht es alle zwei Wochen.
01:12:37: Ich bin jetzt tatsächlich für mich Luxus.
01:12:41: Sind die zwei Stunden.
01:12:42: Deswegen ist auch Podcast zu Luxus.
01:12:44: Da haben wir jetzt halt in der Stunde vierzehn.
01:12:45: Schau mal, die Maschine ist aus.
01:12:47: Das Handy klingelt nicht.
01:12:49: Und ich brauche das tatsächlich, die mich auch oft fragt.
01:12:54: Was hast du denn mitgebracht?
01:12:55: Dann habe ich gar nichts, aber um mein Leben zu sortieren.
01:12:58: Ich bin ja sehr in Wallung.
01:13:01: Ja, du bist ja ein innerlich getriebener, ohne dass ich es negativ zu benutzen habe.
01:13:07: Und es ist einfach mal schön, die zwei Wochen, die dann immer vorgehend zu sortieren, was war denn da für Termine, was hat sich da und so, dann gehe ich da raus und dann ist wieder alles ganz geordnet.
01:13:15: Man kann wieder, können wieder Sensationen draufgepackt werden.
01:13:18: Das empfehle ich allen und jedem und vor allem empfehle ich allen Leuten, egal ob Männer oder Frauen, darüber zu sprechen, weil da gibt es überhaupt gar nichts.
01:13:26: Also da gibt es überhaupt gar keinen, da gibt es gar nichts.
01:13:29: Also ganz im Gegenteil, ich würde eher sagen, wer das nicht macht, der tut schlecht an der Gesellschaft, weil es macht uns alle besser, wenn wir aufgeräumt sind.
01:13:36: Und das glaube ich tatsächlich auch.
01:13:38: Schaut, das war zum Beispiel immer ein Irrglaube von mir.
01:13:42: Ich habe immer gedacht, die wollen mir nichts Gutes, so Therapeuten.
01:13:46: Und ich habe immer gedacht, es muss alles aufgeräumt sein.
01:13:51: Und da habe ich einen ganz spannenden Satz mal gehört, in einem komplett hellbeleuchteten Wohnzimmer lebt sich es nicht gut.
01:13:56: Und wenn du heute zur Therapie gehst, dann räumst du auch nur da, auf wo du willst.
01:14:00: Und das ist immer so.
01:14:00: das, was man hat das Gefühl, das ist ja im jeden Moment gegenüber und die können komplett in dich reinschauen.
01:14:05: Nein, die Therapie findet ihr nur bei dir statt.
01:14:08: Und ich sage euch auch eins, wenn ihr selber da draußen zuhört oder zuschaut und ihr wart noch nicht.
01:14:11: Niemand mit Therapeuten gestellt ist, alles ganz gänzlich anders.
01:14:14: Unbedingt, macht jetzt ein Leute, die machen nur ihren Job.
01:14:17: Das ist für die, wie für dich, Kontenbuchen oder wie für mich Werbeslogans erfinden.
01:14:21: Die fragen nur Dinge.
01:14:23: Genau, wo der Scheinwerfer in seinem Wohnzimmer hinstrahlt, das darf man komplett selber entscheiden.
01:14:28: und was ich auch ganz spannend finde.
01:14:30: Und das finde ich eigentlich das größte Learning.
01:14:32: Man kann auch so eine Grußstellecke in seinem Wohnzimmer oder in seinem Koffer haben, die man gar nicht anfasst, aber es ist unglaublich schön zu sagen.
01:14:40: Da bin ich nicht gut sortiert, das nehme ich wahr, das gehört zu mir dazu und das ist wunderbar und das gehört so auch dazu.
01:14:47: Und dann ist, und das ist das Spannende, die Magie legt er darin, sag ich, in seinem Leben, in seine Mitte zu kommen und ich glaube das ist eine ganz gute Klammer um unser Gespräch, weil wenn man in seiner Mitte ist, dann ist eigentlich relativ egal was im Außen ist, was Luxus ist, was Reichtumvermögen ist, was alles ist.
01:15:06: Dann ist nur noch wichtig, in seiner Mitte zu sein und Gesundheit zu haben und dann ist man reich.
01:15:11: Absolut.
01:15:12: Absolut kann ich nur so stehen lassen.
01:15:15: Also da... Am Ende ist es, sie stellen Fragen.
01:15:19: Das ist das, was Coaching macht.
01:15:21: Sie stellen die richtigen Fragen.
01:15:23: Und in der vorletzten Sitzung oder vorletzter Termin, den ich hatte mit der Dame, hat die fünf Minuten, bevor der Termin aus war, eine Frage gedroppt.
01:15:36: Die hat mich vier Wochen lang beschäftigt.
01:15:38: Sie guckt mich an und meint, wir werden viel über Ziele geredet und viel über wo sie gerade sind und so weiter.
01:15:44: Aber eine Frage möchte ich Ihnen mitgeben.
01:15:47: Wie wär's denn einfach mal mit sein?
01:15:52: Ich dachte, ich bin die Tür raus und dachte, Gott ist die Gut.
01:15:55: Also, da geht's ja in diesem einfachen Satz, in dieser einfachen Frage.
01:15:59: Wie wär's denn einfach mal mit sein?
01:16:01: Geht's ja um so viel.
01:16:03: von was lässt du dich treiben, von dir, von anderen, wie auch immer.
01:16:06: Warum muss es immer ein Ziel sein, warum nicht der Weg?
01:16:10: Einfach sein, ist ein gesellschaftliches Thema, was ja kaum, ja, wird immer schwieriger, wird Dopamin getrieben, das Social Media, Doomscrolling und so weiter.
01:16:21: Und das ist ja auch eine Wahrheit, die kann ich auch immer nur auch teilen und die lebe ich auch.
01:16:27: Wenn es ganz wild ist, dann hilft genau nur eins, eine Stunde gar nichts machen.
01:16:32: Und das ist halt ein ganz großes Problem, das habe ich lange nicht verstanden.
01:16:36: Also man denkt immer, wenn es ganz brennt in seinem Leben, in seinem Unternehmen, egal was man gerade hat, dann muss man ja rennen, weil ansonsten kann man den Brand nicht löschen.
01:16:46: Und was passiert, wenn man eine Stunde, aber das ist das Problem, man muss eine Stunde ganz sein.
01:16:51: Also es darf kein Telefon geben, es darf keine Musik geben, es darf gar nichts geben.
01:16:54: Ich finde es auch nicht der, der in den Wald geht, aber manche machen das dann.
01:16:58: Und es gibt kein einziges Problem, dass nach einer Stunde absoluter Stille nicht mehr Klarheit hat.
01:17:05: Ja, aufs Gelöstes, das will ich jetzt mal frag stellen, aber es wird ganz klar alles.
01:17:09: Ja, ja, genau.
01:17:10: Und diese Stunde, die nehmen wir uns zu selten.
01:17:12: Also, wenn ich uns sage, meine ich so die Allgemeinheit.
01:17:16: Es gibt sicherlich Leute, die das tun, aber es gibt sicherlich die Mehrheit, die das nicht macht, die dann Vollgas gibt, wenn sie meinen, okay, die Tür geht jetzt zu.
01:17:24: Man hat ja immer diese Angst, die Tür geht jetzt zu und dann werde ich klar so vorwisch.
01:17:27: Die geht aber auch wieder auf.
01:17:29: Das kann man alles auch tatsächlich, also das habe ich mit dem Bau auch gut gelernt.
01:17:32: Also ich bin ja furchtbar ungeduldig, also das
01:17:35: bleibe ich auch.
01:17:37: Das ist aber bei mir, das ist auch nochmal ein Erkenntnis.
01:17:40: Das ist bei mir nicht die Gier, sondern es ist der Hunger.
01:17:43: Und das ist ganz wichtig, dass man nicht Gier regiert.
01:17:45: Gier und Night vernichtet Menschen und vernichtet Businesses.
01:17:48: Das habe ich immer wieder gesehen.
01:17:50: Und das ist bei mir der Hunger.
01:17:54: Nichtsdestotrotz ist es wichtig, sich Zeit für diesen Fokus zu nehmen.
01:17:58: Und wenn man es jetzt auch nicht schafft, nur zu sein, sondern vielleicht nur Klarheit reingelegt, das ist so ein Tipp für einen Inner-Säugel bei mir immer.
01:18:05: Die sollen sich zwei Stunden in der Woche in ihrem Kalender blockieren, die sind auch nicht verschiebbar.
01:18:10: Und ich habe die auch bei mir im Kalender, das sind zwei Stunden.
01:18:13: Die haben dieses Jahr geheißen Content für Zwetsch gemacht.
01:18:16: habe ich nie gemacht in der Zeit.
01:18:18: Aber diese zwei Stunden sind komplett blockiert und die werden auch nicht vergeben.
01:18:21: Das ist was, wo nur ich an dem Arbeit, was für mich jetzt gerade wichtig ist, auch nicht an Projekte und so weiter, sondern so.
01:18:27: Und diese zwei Stunden, die gönne ich mir jede Woche.
01:18:30: Und die stehen da fest drin.
01:18:32: Und sobald die die haben, das ist auch schwer, das ist auch ein Prozess.
01:18:35: Wir können am Anfang auch mal sagen, ich muss unbedingt und so und das jetzt vor Weihnachten zu machen funktioniert natürlich auch nicht.
01:18:41: Aber sich die fest in den Kalender einzubauen und damit auch aus seinem Kalender Buchungstool aus zu blenden, weil damit ist die Zeit weg, wirkt wahre Wunder.
01:18:50: Und das, wenn man sich wirklich nimmt, gerade im Aufbau seines Businesses, ist es unglaublich wertvoll.
01:18:57: Da
01:18:57: reichen zwei Stunden noch nicht.
01:18:58: Nee, weil
01:18:59: ich mein wenn ich den sag mach vier dann machen sie
01:19:01: nicht.
01:19:02: Nee, du musst ja immer irgendwo eine Einstiegshürde, die muss so tief wie möglich sein.
01:19:06: Ja, aber gerade dieses Thema Kalenderoptimierung, Kalenderpflege, Kalendermanagement, das ist so wichtig.
01:19:12: Ja.
01:19:13: Also fixe Blöcke zu haben, ihr habt einen Tag, ne, für eure Agentur.
01:19:17: ZZ hast
01:19:18: du, ist er genau.
01:19:19: Der ist fix geblockt, genauso wie diese zwei Stunden, die du hast.
01:19:22: Was du in diesen zwei Stunden machst, bleibt ja dann dir überlassen.
01:19:26: Aber diese Zeit zu haben und auch zu wissen, was ist der nächste Step, das ist so unglaublich befreiend.
01:19:33: Also ich kann es nur jedem empfehlen.
01:19:35: Das ist auch so witzig, weil ja, das sieht man es wieder.
01:19:38: Also im Sturm brauchst du halt dann die Struktur und das Kalendessenstruktur.
01:19:42: Und Controlling ist nicht Struktur und Strukturgeber und so weiter.
01:19:47: Und Controlling ist im Prinzip ja nichts anderes.
01:19:49: Also, wenn ich Leute höre, was soll ich denn planen, die Welt ist so schnell lebendig.
01:19:53: Du planst ja nicht, um die dreimal fünfzig am Ende des Monats da wirklich stehen zu haben.
01:19:57: Du planst ja, wie sieht dein Weg in diese Richtung aus?
01:20:03: Da passt auch Controlling und Therapie zusammen, weil das ist auch so was, was ich immer gerne sage.
01:20:09: Mach dir erstmal, du kannst das jetzt alles planen, aber ob du das dann so machst, kannst du immer noch entscheiden.
01:20:13: Und das ist auch so ein Gedankengang, den man manchmal nicht hat.
01:20:15: Aber wenn ich das jetzt mach, dann muss ich ja nicht.
01:20:17: Also, du musst ja erstmal mal gar nichts oder ganz wenig im Leben.
01:20:21: Das mache ich immer mit der Stundensatzberechnung.
01:20:24: Einfach mal wir rechnen und dann kommen ganz schnell die Gedanken oder Angebotsworkshops.
01:20:30: Das zahlt ja mein Kunde nie.
01:20:32: Darum geht es überhaupt gar nicht.
01:20:33: Wir machen jetzt ein Angebot.
01:20:35: Das für dich perfekt passt.
01:20:36: Wir machen, wir bauen jetzt den perfekten, perfekte Webseiten, Angebots, perfekte was für sich was Angebot.
01:20:41: Und rennen uns total von.
01:20:43: was verlangt mein Mitbewerber, was verlangt, das zahlen meine Kunden niemals.
01:20:47: Der längste, wenn ich immer an den einen Pimmel berge, der immer an deinen Preisen rumnörge, aber vergisst die anderen.
01:20:53: Und das ist auch richtig spannend, wenn ich jetzt zum Beispiel einen neuen Sturzensatz auch mir mal errechne, der rechnerisch im Controlling relativ einfach zu errechnen ist, man kann sich den einfach errechnen und dann sage ich so, das zahlen meine Kunden nie.
01:21:04: Dann habe ich aber auch die Möglichkeit, dem Neukunden, der morgen anfragt, einfach mal diesen Preis zu nennen.
01:21:09: Das war für mich aus der Magic.
01:21:10: Habe mir gedacht, ja.
01:21:12: Wie blöd kann man eigentlich sein?
01:21:13: Ich muss es so nicht auf alle Kunden ausräumen.
01:21:15: Ich mache das mal die nächsten drei, die dann anfragen.
01:21:16: Dann teste challenge ich das, fühle mich rein.
01:21:19: Und dann mache ich eine geile Stunde Ersatzerhöhungsschreiben.
01:21:21: Und so ist es ja mit allem.
01:21:22: Und die Erkenntnis, die man in diesem sein hat, das glaube ich nämlich.
01:21:27: Ich glaube, dass man unter Bewusstsein einfach Angst hat über die Erkenntnis, die man damit erlangt.
01:21:32: Weil man je schon weiß, was das Phase ist.
01:21:34: Ja, du musst ja dann eingestellen, dass du oft falsch liegst.
01:21:38: Ja, ich befürchte fast zu sagen immer.
01:21:42: Ja,
01:21:42: so weit wollte ich jetzt nicht gehen, aber ja, bin ich bei dir.
01:21:45: Alles, alles, alles, was wir rausfinden in den Agenturen, was schiefläuft, ist immer wieder zu sich selbst zurückzuführen.
01:21:54: Ja.
01:21:54: Und jetzt hat es erst mal bei den Coaching-Teilen jemand eine unglaubliche ... Schockstarre und Gottes Willens liegt alles an mir.
01:22:03: Und dann sage ich immer, um Gottes Willens zum Glück liegt alles an dir, weil du kannst das ab morgen verändern.
01:22:08: Ja, stell dir vor, es leckt im Außen.
01:22:10: Genau.
01:22:10: Das
01:22:11: ist richtig gut.
01:22:11: Und dann kannst du einfach die Stellschrauben drehen und ab der Sekunde wird's besser.
01:22:16: Ja, du hast das selbst in der Hand.
01:22:18: Und das ist ja das Geile.
01:22:19: Das ist ja das, warum wir selbstständige Unternehmer wie auch immer geworden sind, weil wir sehr selbst steuern wollen.
01:22:24: Und das dann am Ende.
01:22:26: Ab oder schon am Anfang abzugeben mit des zahl der markt nicht da wie auch immer oder ganz wie ich hab die Expertise noch nicht oder whatever.
01:22:34: Das nimmt uns ja die Chance neues zu entdecken.
01:22:36: vielleicht gibt's da draußen Menschen die genau dazu bereit sind vielleicht hat's sogar eine Außenwirkung die wir vorher gar nicht bedacht haben.
01:22:43: Vielleicht ist es mit preisschwelle wo jemand sagt das ist für mich der unterschied zwischen allem und Qualität.
01:22:49: Da erzähl ich dir ist die Geschichte von gestern.
01:22:51: ich fand ich sehr spannend.
01:22:54: Ein Freund von mir hat jemanden getroffen, der mich aus den Tiktoks kannte oder hier auch aus der Augsburger Babel.
01:23:03: Und den haben wir wohl mal angefragt.
01:23:06: Und die Anfrage war dann, also, die haben sich getroffen, die kennen sie nicht, haben sich getroffen bei einem Inner Metzgerei.
01:23:13: Okay.
01:23:14: Wie man das halt so macht.
01:23:14: Wie man
01:23:15: das halt so macht.
01:23:15: Und dann sind die irgendwie gekommen, ja, wir ziehen da um und da war da vorher mal der Zwetschge, bla bla bla, okay, alles klar.
01:23:20: Ja, der Zwetschge, der macht ja immer so Videos mit Wertschätzung.
01:23:24: Und die haben mir aber mal eine sehr unwertschätzende Anfrage gestellt.
01:23:27: Und da hab ich gestern hellhörig geworden.
01:23:28: Da sag ich so, aha, okay.
01:23:30: Spannend.
01:23:30: Da komm ich auch in Optimierungsmodus.
01:23:32: Ja, die haben mir einfach geschrieben, was mein Preis ist.
01:23:35: Das war der erste Drop.
01:23:36: Dann haben wir sie gedacht.
01:23:38: Nee, also das passt eigentlich nicht zu uns.
01:23:40: Muss ich im Recht geben, das passt nicht zu uns.
01:23:41: Und dann hab ich mir die Mail rausgesucht gestern.
01:23:44: Die war super nett.
01:23:46: Und uns am Teamassistenten vom Tom.
01:23:48: Hey Servus, wir stecken die Fühler aus.
01:23:51: Nach neuen Texten und Texten.
01:23:53: Und da würde uns interessieren, was dein Stundensatz ist.
01:23:56: Freuen uns von dir zu hören.
01:23:57: Ganz nette Mail.
01:23:59: Ja, klingt so.
01:24:00: So.
01:24:01: Dann kam zurück, wenn richtig patzig, wenn für euch der Stundensatz das Ausschlag geben ist, bin ich schon mal nicht der Richtige für euch.
01:24:08: Und bei mir ist sowieso erst immer mein Kennen ein Superpist.
01:24:11: Und dann habe ich mir, dann habe ich dir gestern lang drüber nachgedacht.
01:24:15: Und jetzt, das war total witzig, sag ich dir eins.
01:24:20: Wertschätzung also die größte Wertschätzung für den Freelancer ist ja schon mal sein Stundensatz den ich bezahle und jetzt kommen ganz viele Themen auf.
01:24:27: Ich hab dann gestern so lange drüber nachgedacht und dann ist mir gekommen.
01:24:29: Also.
01:24:33: Weißt du und das finde ich das allerwitzigste warum wir das so gemacht haben?
01:24:36: weil der Stundensatz den zu erfragen der macht überhaupt gar keinen Sinn.
01:24:38: das ist eigentlich richtig dumm weil wir wissen ja gar nicht was der schafft.
01:24:41: in der Stunde sagen wir auch oft wenn die Kunden uns fragen nur wenn du mich heute fragst was mein Stundensatz ist wenn dann mit mir kommt und sagt wir stecken die Fühler nach neuen Agenturen aus was ist euer Stundensatz dann schreibe ich so für Steamhundertsechzig für mich zweihundertneunzig.
01:24:51: So.
01:24:52: Freue mich, wenn wir uns auf den Kaffee treffen, dann zeige ich, wie viel wir in eine Stunde schaffen sollten.
01:24:56: Das ist der Wipe.
01:24:57: Der
01:24:58: hat sowieso schon ein Thema mit mir, sonst wäre der gar nicht auf Krawall gebürstet gewesen, das habe er nicht mal ich geschrieben, sondern das hat ja einen Mitarbeiter von mir geschrieben.
01:25:06: So, jetzt geht aber das Thema weiter.
01:25:08: Das ist das allererwitzigste.
01:25:09: Weißt du, warum wir die Mail rausgeschickt haben?
01:25:11: Weil wir so eine Phase hatten, wo wir lauter Texterinnen und Texter hatten, die sechzig bis achtzig Euro die Stunde genommen haben und nur Scheiße rausgekommen ist.
01:25:17: Und dann hab ich gesagt ... Lass uns mal zwanzig, dreißig Leute anfragen und jetzt nehmen wir mal die, die den ähnlichen Stundensatz haben wie wir, weil wenn ich jetzt heute zum Beispiel freie Kameramänner anfrage und ich habe heute einen Dreh mit Arzischröder, den ich nur ein einziges Mal machen kann.
01:25:36: Dann nehme ich nicht den Studenten, der drei Hundert Euro am Tag inklusive Equipment nimmt und auch nicht denen, der acht Hundert Euro nimmt, sondern ich nehme eine Crew, die drei Tausend am Tag nimmt, die vielleicht einen Tonmann auch dabei haben, weil ich weiß, ich habe nur eine Chance.
01:25:48: Und jetzt ist es doch so einfälliger Wahnsinn, wie man sich ins Ausschießen kann.
01:25:53: Die Mädels dann auch damals bei mir gelandet und ich habe mich dazu entschlossen, ihm nicht mal mehr zu antworten.
01:25:57: Warum auch?
01:25:58: Weil mir das Universum auch schon gesagt hat, das ist schon mal nicht unser Wild.
01:26:01: Genau.
01:26:02: Und das ist was, was ich nicht verstehe.
01:26:05: Da bin ich jetzt ganz schön abgewogen.
01:26:07: Aber das ist was, was ich nicht verstehe, dass die Leute nicht... Der tut, wenn vor unserer Mail ein Jahr des Retailers über zweihunderttausend Euro mit irgendeiner Agentur abgeschlossen hätte, wäre der völlig entspannt gewesen.
01:26:16: Hätte gesagt, mein Stundensatz ist X. Aber wie ihr selber wisst, wisst ihr gar nicht was ihr in der Stunde schafft, lass mal treffen.
01:26:22: Aber der hat sich einfach ins Ausgeschossen und das ist was.
01:26:25: und da komme ich zurück zur Mitte.
01:26:27: Die große Magie im Leben liegt in seine Mitte zu kommen, weil das was ich sage ist Mainz und das was es mit dir macht ist Deins.
01:26:34: Absolut.
01:26:35: Und das hat er scheinbar was bewegt.
01:26:36: und wenn man in seiner Mitte ist, dann kann ich das gar nicht bewegen.
01:26:39: und wenn mir heute jemand schreibt und das ist ja das wo man dann auch hinkommen muss in seiner Angebotsgestaltung.
01:26:44: Ja, ich habe ihr Angebot gesehen, das ist ja viel zu teuer, dann darf das überhaupt gar nichts mit mir machen.
01:26:49: Das funktioniert aber erst in dem Moment, wo ich weiß, woher mein Preis kommt, was die Leistung ist, was ich mit dieser Leistung beim Kunden bewegen kann.
01:26:57: Da komme ich nämlich ganz schnell in eine Late-Back-Situation, wo ich sage, ah, okay.
01:27:02: Unser, mein Preis ist dir also zu hoch, lass uns mal drüber sprechen, warum das denn so ist.
01:27:07: Was ist denn das Ziel?
01:27:09: Und was erreichen wir dann mit beim angehen und so weiter und so fort und jetzt aber auch nicht in die verkaufstrainer.
01:27:16: Um Wertschätzung am ende des tages.
01:27:17: und wenn ich heute zu hundert prozent weiß was meine zeit wert ist weil ich weiß was ich damit erreichen kann.
01:27:23: Und es ist mein preis und es ist mein leben und es ist mein tun und für manche leute passt und für manche leute passt nicht.
01:27:32: Deswegen finde ich ist es so eine wahnsinnsgeschichte dass man einfach auch.
01:27:37: Abwiegen kann in einer absoluten Nische mit Leuchtschwertern und trotzdem sehr erfolgreich damit sein kann.
01:27:44: Ja, du nimmst dir ja auch die Chance, das Lernen zu dürfen, was du gerade beschrieben hast, wenn du dich am Markt orientierst, wenn du sagst, das ist der Einheitsbereich und da möchte ich mich bewegen, weil das ist mein Safe Space.
01:27:56: Dann nimmst du dir die Chance auf Erfahrung, auf Lernen, auf neue Dinge.
01:28:01: und warum nicht einfach mal probieren?
01:28:03: Es gibt ja so viele Mittel, das zu probieren.
01:28:06: Ihr macht ja sicherlich auch ganz viel mit AB-Tests und sonst irgendwas.
01:28:09: Ich bin auf unterschiedlichsten Freelancer-Plattformen, auch mit unterschiedlichen Profilen mal gewesen, mit unterschiedlichen Preisen und unterschiedlichen Bildern und und und.
01:28:18: Um einfach zu gucken, wo ist denn da die Mitte?
01:28:19: Also wir haben doch alle Möglichkeiten da draußen.
01:28:22: Fakt ist ja auch... Man kann ein Leuchtschwert, ein Laserschwert für neunzig Euro verkaufen.
01:28:27: Ich sag dir aber auch, man kann es auch für neuntausend verkaufen.
01:28:29: Ja, klar.
01:28:29: Der Markt wird enger und ich muss mir halt überlegen, was es ist.
01:28:33: Aber das ist wieder die Fokussierung, die Positionierung.
01:28:35: Das muss ich mir überlegen.
01:28:36: Ja, also wir könnten jetzt auch sagen, wir fangen bei neunzig Euro an und wir hören bei, keine Ahnung, es gibt einen hier in Bayern, einen, einen Uhrmacher fast schon, der macht nur das Innenleben.
01:28:50: Da ist nur die Elektronik.
01:28:52: Und das macht er aus Messing und sehr viel Likran, Urmacherhandwerk tatsächlich.
01:28:56: Das geht fünfstellig weg.
01:28:59: Will ich aber, will ich das in meinen Portfolio aufnehmen?
01:29:02: Nein, wahrscheinlich.
01:29:03: Das passt nicht zu seiner Zigruppe.
01:29:04: Genau.
01:29:05: Und das ist auch immer ein sehr oft die Spiel des Beispieles von mir.
01:29:08: Und das muss man immer sagen.
01:29:09: Es gibt draußen Opecorsas.
01:29:12: Und es gibt da draußen Lamborghiniere Vueltoes.
01:29:15: Und beide sind Autos und beide fahren und beide werden gekauft.
01:29:18: Klar.
01:29:19: Du verkaufst so ein vier anders als ein Lamborghini und du ziehst dich in der Regel auch anders an und trittst anders auf.
01:29:24: Du sprichst anders und du kannst nicht beides bedienen.
01:29:28: Weil dann sprichst du an beiden vorbei.
01:29:31: Ja,
01:29:32: da müssen wir wieder beim Fokus.
01:29:34: Absolut und dann, wenn man es im Controlling sieht und das muss man halt auch immer sagen, nen Fiat kann ich in der Masse mehr verkaufen, da ist die Marge kleiner.
01:29:41: Für den Lamborghini muss ich sehr viel mehr außenrum Show machen.
01:29:44: Am Schluss wird man wahrscheinlich mit beiden gleich viel Geld verdienen können, aber es sind gänzlich anderes Arbeiten.
01:29:49: Wir haben auch Jahre lang immer wieder überlegt, ob wir so eine Spatch-Gleit-Agentur aufmachen, wo wir halt auch ganz günstige Webseiten schruppen, so für einen Mittelstand und haben aber immer wieder gemerkt, wir stoßen an jeder Überlegung, an die Grenzen von dem, was wir erwarten, von Marketing, von der von den Manufaktur Gedanken.
01:30:05: Wir können es einfach nicht machen.
01:30:06: Also haben wir unsere Nische gefunden.
01:30:08: Ja, das ist ja auch das, was, wenn du so viel anbietest, also hättest du es durch den Twitch-Gleit gemacht, dann hättest du ja eine ganz andere Prozesslandschaft gebraucht.
01:30:16: Du hättest andere Personen gebraucht, weil die, die High Class machen, die wirklich Qualitätsschaffen, die wirklich kreativ sein dürfen in ihrem Tun, die nicht zur Arbeit fahren, sondern an einen anderen Ort, wo sie leben.
01:30:26: Die hättest du beschnitten und dann hättest du sie verloren.
01:30:28: Du hättest sie, ähm, du hättest ihnen die Freude genommen und dann wäre auch das Ergebnis in der qualitativ hochwertigen Arbeit verloren gegangen.
01:30:34: Das heißt, du hättest komplett zwei unterschiedliche Firmen aufbauen müssen.
01:30:38: Und das hätte wieder deinen Fokus genommen für eine Sache, wo du überhaupt keinen Bock drauf hast, wo du einfach nur den Markt hinterher gerannt wärst.
01:30:43: Exakt.
01:30:44: Und dann hättest du am Ende des Tages grundsätzlich verloren.
01:30:46: Ja.
01:30:48: Also,
01:30:49: hundertprozent, Fokus.
01:30:50: Fokus.
01:30:52: Kai, was machst du in fünf Jahren?
01:30:56: Ich bin ja ziemlich egal, solange ich glücklich bin.
01:30:59: Was macht dich gerade am glücklichsten?
01:31:01: Das sein.
01:31:03: Also ich bin ja gerade ganz viel, ich hab ja hier gar nicht, gar nicht so weit weg von hier, gerade in den Interim-Mandat, in einer echt spannenden Geschichte, wo es um, also Unternehmen weltweit agiert, an vierzehnhundert Mitarbeitende und und und Riesenkiste.
01:31:18: Und gleichzeitig arbeite ich mit Partnern zusammen, die so in deiner Größe sind.
01:31:23: Da waren wir jetzt letzte Woche, war ich am Thimmendorfer Strand, hab ein Jahresworkshop gehalten mit drei Geschäftsführern.
01:31:28: Dann ist Saberland am Wachsen und am Verändern.
01:31:31: Meine Family wird immer mehr integriert, weil wir jetzt auch umgezogen sind und mehr Möglichkeiten haben mit dem Office.
01:31:37: Also es geht gerade alles in die richtige Richtung und es fühlt sich gut an, weil der Weg geil ist.
01:31:42: Und da wäre ich in fünf Jahren auch gerne.
01:31:45: Will gar nicht viel verändern.
01:31:48: Gibt kein Ziel.
01:31:50: Das wünsche ich dir.
01:31:51: Dass du in fünf Jahren ganz glücklich bist, gesund bist.
01:31:54: Ja, gut, fahr mal.
01:31:56: Und so positiv bleibst.
01:31:59: Danke.
01:32:00: Kann ich nur zurückgeben, also es ist echt ein geiler positiver Vibe hier.
01:32:04: Ja, ich fällt mir auch ganz gut.
01:32:06: Vielen Dank für dein Besuch.
01:32:08: Danke, dass ich da sein durfte
01:32:09: vor den Weihnachten.
01:32:10: Ebenso.
Neuer Kommentar