Andreas Heinzel – Vom Polizeibeamten zum Filmcop und Besitzer des originalen Eberhofer-Audi | (#0018)

Shownotes

Habt ihr euch beim Tatort oder bei München 7 schon mal gefragt, woher eigentlich die ganzen Polizeiautos kommen? Die Antwort liefert Andreas Heinzel in dieser Folge. Andreas war 18 Jahre lang echter Polizeibeamter – erst im wilden Berlin der Wendezeit, dann im noblen Grünwald.

Doch statt Pension und sicherem Beamtenstatus wählte er das Risiko und die Freiheit: Heute ist er Gründer von Filmcops und stattet die deutsche Film- und Fernsehlandschaft mit allem aus, was nach Polizei aussieht – von der Uniform bis zum Streifenwagen. Wir sprechen über seinen ungewöhnlichen Weg vom Streifenpolizisten zum Unternehmer, warum er den originalen Audi 80 vom Eberhofer in der Garage stehen hat und warum Perfektionismus für ihn der einzige Weg ist, um in Zeiten von KI nicht im Mittelmaß unterzugehen.

🔍 Was dich in dieser Folge erwartet:

Vom Beamten zum Unternehmer: Wie Andreas nach 18 Jahren den sicheren Polizeidienst quittierte, um seine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Der erste "Fake"-Streifenwagen: Die Geschichte, wie er über Nacht aus einem weißen 3er BMW sein erstes Polizeiauto für einen Filmdreh bastelte.

Kult-Auto Eberhofer: Wie Andreas an den originalen Audi 80 aus den Eberhofer-Krimis kam und warum er ihn niemals restaurieren darf.

Qualität vs. Mittelmaß: Warum Andreas glaubt, dass KI das Mittelmaß vernichten wird und warum echte Exzellenz (wie richtige Uniformen statt Kostüme) die Zukunft ist.

Herzensprojekte: Warum er mit seinen Polizeiautos Kinderhospize besucht und wie wichtig es ist, etwas zurückzugeben.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Habt ihr euch schon mal überlegt, wenn ihr am Abend Netflix-Shouts oder Tatort-Shouts oder München-Sieben-Shouts oder die Chefin-Shouts, woher die Polizeiautos kommen?

00:00:09: Das ist mir gestern kommen, diese Frage.

00:00:11: Kein Mensch denkt drüber nach, woher die Polizeiautos kommen und garantiert nicht aus Oberhausen, aus der Polizeieinspektion, fünf in Augsburg, sondern die müssen ja irgendwo herkommen.

00:00:20: Und der Mann, der sie in den meisten Fällen liefert, ist heute bei mir, Hannes Zwetschger, am Apparat mit

00:00:25: Andreas Heinzel.

00:00:25: Grüß dich.

00:00:26: Servus Andreas, freut mich.

00:00:28: Viele Podcast-Anfragen schon gehabt, alle abgelehnt, aber wir haben es uns mal geschafft, Ihnen hierher zu zerren.

00:00:33: Ja, danke.

00:00:34: Andi, wie lange kennen wir uns?

00:00:36: Ich glaube, das müsste ... Wo liegt

00:00:38: Ograd?

00:00:38: ...

00:00:39: ...

00:00:40: ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... Sagt

00:00:54: eigentlich alles, die Kops für die Filme, Serien und andere TV-Formate, die es so gibt.

00:01:04: Und ja, das mache ich seit... ...von neunzig.

00:01:09: Ja, Wahnsinn.

00:01:10: Dreißig Jahre.

00:01:11: Vielleicht kurz, wo wir uns kennengelernt haben, also ich bin ja da auch irgendwie reingrußt in diese Filmbranche, der Andy Wirt.

00:01:18: Damals für mich das Kothekenbetreiber in Friedberg und sagt irgendwann zu mir... Tobikana

00:01:23: ist ja da.

00:01:24: zeigt irgendwann zu mir, du, ihr mach ja nur Filmrequisiten und so.

00:01:28: Was machst du da?

00:01:29: Ja, Filmrequisiten und so.

00:01:30: Könntest du dann auch mal über so was machen?

00:01:31: Webseiten und so.

00:01:32: Was?

00:01:33: Webseiten für ein Film.

00:01:34: Was macht man da?

00:01:35: Ja, wir können ja kein Google zeigen.

00:01:36: Wir können ja kein Google Maps zeigen.

00:01:37: Da brauchen wir immer Sachen.

00:01:39: Muss ja irgendjemand machen.

00:01:40: Das ist ja super spannend.

00:01:41: Und dann haben wir uns tatsächlich, glaube ich, am ersten, meinem ersten Filmsetztag kennengelernt.

00:01:47: Taxizentrale München, Schwanthaler Höhe.

00:01:50: Mhm.

00:01:51: Also eine Schwanzeile Höhe über die Wiesen, da gibt es noch eine Taxi, eine Taxi-Zentrale, das ist ein großer Taxi-Unternehmen.

00:01:57: Und das war das Hauptquartier vom...

00:02:01: Iserfunk?

00:02:02: Also München-Sieben auf jeden Fall, Franz-Bogner-Produktion.

00:02:08: Vom Hauptmafiosi quasi, Christian Lerch.

00:02:11: Den hat er gespielt, wie hat denn der Geist mit?

00:02:14: Also das größte Schlitz war in dieser Serie quasi und das war dem sein Hauptquartier.

00:02:19: Da hatten wir immer so ein Büro über so eine Taxi-Zentrale angemittet und da gab es dann natürlich auch Streifenwagen und so weiter und sofort zum Rhein-und-Rausfahren, aber da war er da an die Heizel da und da zwetschgeber und auf Schreibtisch klicken das erste Mal.

00:02:29: und da hat ein Computer gesteuert.

00:02:31: Weil die lieben Schauspieler das nicht selber steuern.

00:02:33: Können.

00:02:34: Wollen.

00:02:35: Computerzuspielung und Set heißt das Projekt.

00:02:38: Und dann habe ich mir das erste Mal gedacht, das ist ja völlig abgefahren.

00:02:41: Ja klar, da stehen ja lauter Polizisten rum.

00:02:43: Und dann sind ja Streifenwagen und so.

00:02:46: So ist es heute auch, hier vor der Agentur steht der Streifenwagen.

00:02:48: Das ganze Stand ist gemäß den Streifenwagen kommen.

00:02:51: Und das finde ich auch super spannend.

00:02:52: Das stellt man sich jetzt auch so vor.

00:02:54: Da koft man halt jetzt irgendwie.

00:02:55: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:02:57: Jetzt koft man, was ist das, der X-III oder

00:02:59: der X-V?

00:02:59: Der ist ein X-I.

00:03:00: X-I.

00:03:00: X-I.

00:03:01: So, jetzt kauft man den.

00:03:03: Und dann denkt sich der Laie jetzt bei mir, das mache ich jetzt.

00:03:06: Dann luch ich jetzt so eine Folierer an und fange jetzt mal drauf an zum Folieren und so einfach ist es ja bei Gott nicht.

00:03:10: Nee, also es hat ja alles seine Geschichte.

00:03:13: Auch wie das Ganze halt entstanden ist aus einer ganz, ganz kleinen Anfrage.

00:03:23: Es stand erst vor der Kamera und dadurch ist eine Anfrage entstanden, bist auch Bulle.

00:03:30: Hast du nicht auch ein Polizeiauto?

00:03:31: Und das war damals, ähm, ich glaub, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist,

00:03:40: ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist,

00:03:44: ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, ist, von.

00:03:52: Neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:04:27: Damals von Hamburg über die Transitstrecke nach West-Berlin gefahren und dann am Grenzübergarn Marine Born sind wir über dieses Zoll-Duanischild gefahren.

00:04:39: Also jetzt nicht rübergefahren, sondern das Zoll-Duanischild ist ja gleichzusetzen mit einem Stoppschild.

00:04:45: Und wir geben unseren Ausweis ab, er nimmt den Ausweis, haut ihn so in die Röhrenpost rein, das Ding kommt wieder, er schaut rein, sagt, da haben sie Zoll-Duanischild da vorne gesehen.

00:04:54: Sag ich, Hecke?

00:04:56: Ja, sie.

00:04:57: Ja, hab ich gesehen.

00:04:58: Ja.

00:04:59: Sie wissen schon, dass das Gleichzusetzen ist mit einem Stoppschild, sag ich.

00:05:03: Ja.

00:05:05: Und sie müssten das eigentlich ganz genau wissen.

00:05:07: Schönen Tag noch.

00:05:09: Das heißt, die wussten schon nach drei Monaten, das ist ein Polizist in Ausbildung bei der Polizei in Westberlin.

00:05:16: Und das fand ich dann schon sehr erstaunlich.

00:05:20: Wie schnell ...

00:05:21: Das waren Grenzbeamterkosten.

00:05:22: Das waren Grenzbeamter.

00:05:23: Da hat uns da kontrolliert und ... Nach der Kontrolle dürfen wir dann in den Westen fahren.

00:05:29: Und das wussten die schon, dass ich meine Ausbildung bei der Polizei in Westberlin war.

00:05:34: Warum Polizei?

00:05:36: Warum Polizei?

00:05:36: Ich wollte was anderes machen als das, was meine Schulkameraden damals gemacht haben.

00:05:41: Und war sehr sportlich.

00:05:44: Und das hat sich angeboten.

00:05:46: Ich hätte auch damals beim Bundesgrenzschutz in Niedersachsen anfangen können.

00:05:51: Das wollte ich aber nicht.

00:05:52: Ich wollte von zu Hause weg.

00:05:53: Und dann bin ich mit... Ja, sechzehn nach Berlin gezogen.

00:05:57: Ganz allein.

00:05:58: War erst mal ein Jahr einkasaniert.

00:06:00: In der Polizeikaserne und hatte... Also

00:06:01: du bist kein Berliner?

00:06:03: Nein.

00:06:03: Ich bin da tatsächlich nicht dabei.

00:06:06: Rot-Greuz-Krankenhaus in Parsing geboren.

00:06:08: Da rufen wir an, das checken wir ab.

00:06:10: Ja.

00:06:10: Das zwölfe von dreizig.

00:06:12: Nein, also da geboren und aufgewachsen bin ich tatsächlich in Wolfertshausen und dann nach Norddeutschland gezogen worden oder verzogen worden und von Norddeutschland dann mitsechzehn nach Berlin.

00:06:25: Mit siebzehnten habe ich meine erste eigene Wohnung.

00:06:27: Musste mein Vater sogar noch kommen, den Mietvertrag unterschreiben.

00:06:30: Und ja, dann...

00:06:33: Ich frag nur deswegen, weil... Ich sehe bei dir unglaubliche Sprünge im Leben, weil wer zur Polizei geht, der will eigentlich was Sicheres, der will natürlich auch was machen, aber es ist ja eigentlich ein schwarz langweiliger Beruf, wenn man es jetzt mal ganz erwähnt.

00:06:45: Streifenpolizei ist das ja schon erstmal, naja, kann man auch einen gewissen Thrill sehen, aber es ist ja sehr, und das ist immer das, was mich auch so, ja, was ich da schon sparen will.

00:06:55: Es ist ja sehr fremdbestimmt.

00:06:56: Also alles wird fremdbestimmt, das ist wie wenn du bei der Berufsfeuer bist, irgendwann radet das Ding und dann musst du irgendwo hinfahren.

00:07:01: Das ist für mich als freiheitsliebenden Menschen, gänzlich weit entfernt.

00:07:07: Und jetzt kommt aber dann irgendwann die Idee mit der Schauspielerei.

00:07:10: Freier könnte es ja nicht mehr sein, also oder kreativer auch.

00:07:14: Kreativität findet jetzt bei der Polizei tatsächlich gar nirgends wo.

00:07:17: Und dann aber ins Unternehmertum zu gehen.

00:07:20: Und das ist ja so himmelweit für mich gefühlt.

00:07:22: auseinander, in sowas ganz starren, in einem Polizeisystem als Beamter zu sein und das dann auch natürlich gehen zu lassen.

00:07:30: Das ist ja auch ein wahnsinniger Move, sowas ein Beamtenstatus aufzugeben.

00:07:34: Und dann in die, ins Unternehmertum zu kommen.

00:07:36: Deswegen hab ich mich so interessiert, was zieht denn da zur Polizei, ja?

00:07:40: Also ich war schon aus Überzeugung.

00:07:42: Also ich wollte tatsächlich Menschen helfen.

00:07:46: Das war bei meiner Motivation damals zur Polizei zu gehen.

00:07:50: Und hab dann sehr schnell festgestellt, dass der Schwerpunkt woanders liegt, den ich aber nicht selber steuern konnte.

00:07:59: Das hat dann der meistens vorne rechts gesagt, was wir hinten machen sollen.

00:08:04: Das war jetzt nicht so meine Motivation.

00:08:09: Und ich habe eigentlich schon am ersten Tag jetzt nicht nach Alternativen geschaut, sondern ich bin immer einer, der nach rechts und links schaut und ich irgendwie nur gerade auslaufen möchte, die nächsten dreißig, fünfund dreißig Jahre bei der Polizei verbeamtet und dann in Pension und dann fange ich an zu leben.

00:08:26: Nein, also Leben ist Veränderung und wenn du dich nicht verändern darfst, Wenn du dich nicht veränderst, dann lebst du nicht mehr.

00:08:35: Leben ist ein kreativer Prozess und das kann man nur unterstützen, wenn man offen ist für Neues und das war ich immer.

00:08:43: Und Zufälle, die einem begegnen, aufgreifen, nutzen.

00:08:49: Und da gab es eine ganze Menge.

00:08:51: Und die habe ich, glaube ich, für meine, also wenn ich jetzt zurückblicke, optimal benutzt.

00:08:56: So, jetzt irgendwann kommt diese Idee mit der Schauspieler da, wann kann die?

00:09:00: Das war auch hier ein Zufall.

00:09:05: Ich habe damals, vierneinzig, bin ich dann versetzt worden von, auf eigenen Wunsch von der Polizei Berlin nach Bayern.

00:09:14: Ich sollte dann zur Bereitschaftspolizei, weil ja die Erfahrung, die ich aus Berlin hatte, dort mit einbringen sollte.

00:09:19: und dann sage ich, nein, ich möchte mal zur richtigen Polizei.

00:09:22: Und dann hatte ich die Alternative entweder Pullach oder Grünwald und dann... ist das so bei mir, wenn ich zwei Möglichkeiten habe, nehme ich immer die, die augenscheinlich die schlechtere ist als meine Möglichkeit und hat sich dann herausgestellt, dass ich hätte zwar von Wolfertshausen ganz bequem mit der S-Sieben Richtung Puller fahren können, aber ich bin dann halt immer mit dem Fahrrad oder mit dem Auto nach Grünwald gefahren und das hat sich dann herausgestellt, dass das die bessere Wahl war.

00:09:50: Ich bin streife gelaufen in Grünwald in eine Uniform und dann kam so eine... Ich weiß nicht mehr.

00:09:55: Das war, glaube ich, eine Aufnahmeleiterin oder eine Regieassistentin.

00:09:58: Genau, eine Regieassistentin war das.

00:10:00: Von einer Filmproduktion in München.

00:10:04: Und habe mich angesprochen, ich hätte so interessante grüne Augen, ob ich nicht zum Film möchte.

00:10:09: Na, ich sage, was wäre Filme?

00:10:13: Ja, ja, ganz normal.

00:10:14: Ah, okay.

00:10:16: Ja, und warum jetzt ich?

00:10:19: Ja, da gibt es noch einen Polizisten.

00:10:21: Das ist so eine kleine Rolle und das sieht sie mich und ich soll doch mal zum Casting kommen.

00:10:25: Und Casting ist ein Casting.

00:10:27: Ja, da gehen sie dann hin und dann sprechen sie davor.

00:10:30: Also

00:10:30: ganz fremd.

00:10:31: Ja,

00:10:31: das ist kein Problem von einem.

00:10:33: Null.

00:10:33: Und dann bin ich da in die Tankstraße gefahren nach München.

00:10:37: Es war so ein ehemaliges Hotel.

00:10:40: Alles in der Scheuze und die Eckendinge.

00:10:42: Auch kenne ich alle aus dem Fernsehen.

00:10:44: Und da kam die Regie-Assistentin zu mir und sagte, ah, der Heinz ist da.

00:10:47: Wunderbar.

00:10:49: Schön, dass sie da sind, hier ist das Drehbuch, Seite sieben bis vierzehn.

00:10:51: bitte auswendig lernen, sie sind der Polizist eins.

00:10:54: Und dann komme ich eine halbe Stunde und hole sie ab und dann machen wir das schnell.

00:10:58: Sieben Seiten Drehbuch.

00:11:01: Wie soll das gehen?

00:11:02: Ja, wenn das nicht funktioniert, dann improvisieren sie.

00:11:05: Improvisieren, was soll ich da, also ich hatte von nichts, ne Ahnung.

00:11:08: Und dann war das jetzt ein Raum, da stand eine Kamera hinter der Kamera und der Kameramann rechts davon der Regisseur, dann.

00:11:16: Da meine Protagonistin, mit der ich spielen durfte, das war die Regie-Assistentin.

00:11:20: Das war so eine Kontrollsituation.

00:11:23: Ich trete dann Fahrzeug heran, Fahrzeugschein, Papiere da und viel draußen, was gerade so passiert, Hubschrauber um uns herum und, und, und, stand alles so im Buch.

00:11:33: und mir dachte er Hubschrauber.

00:11:36: Und dann habe ich das da gespielt.

00:11:38: und dann hat der Regisseur gesagt, ja, dann können wir den Rest nach Hause schicken, haben wir unseren Mann gefunden.

00:11:43: Und dann wurde mir erst klar, äh, der Icke.

00:11:47: Ekel mit Berliner und so, kriege alle draus kein Problem.

00:11:51: Kein Problem, das kann ich alles so steuern, dass es sich so anhört, wie sich es anhören soll für sie.

00:11:57: Und dann sind die anderen, die ich ja draußen gesehen habe, alle nach Hause geschickt worden.

00:12:02: Die waren alle für die gleiche Rolle da und haben dort Vorsprechen wollen.

00:12:07: Und das waren Tür auf,

00:12:08: Schauspieler.

00:12:09: Wir haben ihn, vielen Dank.

00:12:10: Ausgebildete Schauspieler, die da und ich war am Set.

00:12:14: Ich hatte sieben Drehtage, durfte mit... Was war das?

00:12:19: Eine unmögliche Hochzeit, hieß der Film.

00:12:23: Horst Johann Scherber hat da Regie geführt, mitgespielt hat Maria Schrader, Rufus Beck, Jachen Kroll, Jürgen Tonkel.

00:12:36: Ja, und viele...

00:12:37: Zack, boom, hängt man da drin.

00:12:39: Da hängt man da drin.

00:12:39: Und dann war es tatsächlich so, dass für meine Szene Hundertzwanzig Kompasen am Drehbord waren.

00:12:47: Es flog ein Hubschrauber.

00:12:49: Es war viel Polizei da.

00:12:51: Und die Polizei hat dann am zweiten Abend gesagt, sie müssen fahren.

00:12:55: Die haben einen Einsatz.

00:12:56: Und dann haben die gesagt, sie können jetzt nicht fahren.

00:12:58: Wir müssen hier drehen.

00:12:59: Und sie haben ja Anschluss von gestern.

00:13:01: Da haben die gesagt, das ist scheißegal.

00:13:03: Also es war die echte Polizei.

00:13:04: Da war die echte Polizei.

00:13:05: Dann sind die gefahren und dann standen wir da und konnten nicht drehen.

00:13:07: Und dann hab ich mir gedacht, Mensch, den müsste man das doch geben.

00:13:13: Da ist sie entstanden, waren sie es brauchen.

00:13:17: Aber wie war das damals?

00:13:18: Wie kann man das vorstellen?

00:13:18: Hast du es irgendwie genehmigen lassen müssen bei der Hoodie?

00:13:21: Ja, natürlich.

00:13:21: Klar, da musst du alles genehmigen lassen.

00:13:23: ... nebenberuflich tätig bist, ist auch ein ... ... Nebentätigkeitsgesetz und Beamtengesetz so geregelt.

00:13:30: Geil, ich wollte mir kurz ... ... ich wollte einen Nebenjob genehmigen lassen, ... ... ich würde das nehmen,

00:13:33: ... ... das musst du schriftlich machen, ... ... das musst du schriftlich machen, ... ... musst dir einen Arbeitgeber angeben, ... ... der wird dann überprüft, ... ... zum Wirtschaftskriminal, ... ... wie auch immer ... ... und dann ... ... darfst du das machen, ... ... das gibt natürlich nicht genehmigungsfähige ... ... Nebentätigkeiten, ... ... damals war es, ... ... du hoffst jetzt nicht in der Kneipe arbeiten, ... ... hätte dann Dreseln, das ist ja ganz klar, ... ... oder halt so ... Berückspunkte hast.

00:13:55: Abend vorher warste.

00:13:56: Und die ihr schon alle kennt?

00:13:58: Also da muss man ganz, ganz offiziell sein und das war ich auch.

00:14:03: Und dann kam der König von St.

00:14:04: Pauli.

00:14:06: Da war ich dann am Set und musste eine oder durfte eine kleine Szene spielen.

00:14:12: Und da hat der Regisseur dann gesagt, ist denn dieser Andy, der hat Talent, den finde ich gut.

00:14:21: Dann hat Oliver Hasenfratz gesagt, ich habe ihn seelig.

00:14:25: Ja, das ist der Andi Heinzeling, das kenne ich, mit dem habe ich schon zwei, drei Filme gemacht.

00:14:29: Der will ich Schauspieler werden und das müssen wir jetzt irgendwie fördern.

00:14:34: Und dann war ich gerade auf dem Klo und kam wieder.

00:14:36: und dann kam Heinz Hönig ja und gesagt, du bist der Andi, oder?

00:14:40: Der Wedel hat gerade von dir gesprochen.

00:14:42: Also ich glaube, da passiert jetzt was.

00:14:44: Da geht was,

00:14:45: da geht was.

00:14:47: Und dann hat er mich angesprochen und gesagt, ich habe gehört, du sprichst gerade bei den Schauspielschulen vor, ist auch Max Reiner zu mir nach in Wien.

00:14:57: Das war dann schon, das war schon angefickst.

00:15:01: Aber noch Polizist, für wie amtet

00:15:02: alles.

00:15:02: Genau, genau.

00:15:03: Aber

00:15:04: da war was im Kopf, was geklopft

00:15:05: hat.

00:15:05: Ich war totale dick, weil die haben hier rumgefummelt.

00:15:08: Also, die fanden es super.

00:15:09: Ist auch unweigerlich geil.

00:15:11: Also, auch wenn man am Set ist so, ne?

00:15:13: Also, es ist immer, stellt sich immer ein bisschen anders vor, weil wie du sagst, man geht dann an so ein Set und denkt, man kennt die ja alle.

00:15:17: Als ich das erste Mal vor Center Berger standen bin, da denkst du auch irgendwie, und dann sind die aber alle ganz normal, ne?

00:15:21: Ja, das ist super nett.

00:15:24: Ein völliger Shady-Hinterhund.

00:15:25: irgendeine, wahrscheinlich mit einem sieben Produktion.

00:15:28: Nee, da war die gar nicht dabei.

00:15:30: Also irgendein Krimi.

00:15:30: auf jeden Fall war ich da auch, auf einmal steht die da.

00:15:32: Unterverdacht.

00:15:33: Unterverdacht.

00:15:34: Ah

00:15:34: ja, das kann gut sein.

00:15:35: Ja, genau.

00:15:36: Und ja.

00:15:37: Das hat schon die Magie der Film.

00:15:39: Es hat eine gewisse Magie.

00:15:41: Meines Erachtens stellt man sich aber immer ein bisschen, war witzig wie du gesagt hast, so ein altes, abgeranztes Hotel und so, wenn man sich auch Produktionsbüros anschaut.

00:15:49: Film ist schon auch sehr, es ist eine krasse Mischung, die es für mich so spannend macht aus.

00:15:54: Es wirkt so glamourös, weil die Leute alle nur im Fernsehen eigentlich siehst.

00:15:58: Und dann ist es aber natürlich immer gebastelt.

00:16:01: Jedes Set ist auch gebastelt so.

00:16:03: Ja, das musst du erst mal... Raum musst du füllen mit Kreativität, ob das jetzt der Tisch ist, der Schrank, der da steht.

00:16:12: Das muss alles auch so platziert sein, dass es filmisch umsetzbar ist für das, was es dann tatsächlich ist.

00:16:19: Und ja, es kam dann, um da noch mal zurückzukommen.

00:16:25: Ich war ja dann erst mal vor der Kamera beim König von St.

00:16:27: Pauli und dann hat der Außenrequisiteur gefragt, bist du auch Bulle, hast du nicht auch ein Polizeiauto?

00:16:36: Ratter, Ratter, ich hatte doch mal die Idee, sag ich ja, habe ich, wann baust du das denn?

00:16:42: Ja, übermorgen.

00:16:43: Aha, okay.

00:16:44: Und dann habe ich innerhalb von zwei Tagen ein Poliziaute gebaut.

00:16:48: Auf meiner damaligen Dienststelle in der Garage, natürlich nicht während des Dienstes, an der Freizeit, habe ich mir dann die Vorlage genommen, nämlich den Funkwagen, der der rechts daneben stand.

00:16:59: und dann habe ich mir aus einem weißen, drei, acht, nein, drei, fünfundzwanziger BMW.

00:17:04: ... mit Stahlschiebedach und Doppelauspuff finden, ... ... habe ich mir da mal ein erstes Polizeiauto ... ... gebaut, mit Decofolie.

00:17:13: Das machst du kein zweites Mal.

00:17:14: Keine Idee.

00:17:14: Nein, gar keine gute Idee.

00:17:16: Aber es hat dann, glaube ich, ... ... irgendwie so zwölf Stunden gedauert, ... ... da war das Ding fertig und ... ... ein Tag später stand's am Drehort.

00:17:22: Und dann war die Idee das erste Mal umgesetzt, ... ... dann stand ich da am Set ... ... und dann stand's am Drehort.

00:17:28: Jetzt geht's los.

00:17:28: Das verlangst du mal dafür.

00:17:30: Ja, genau.

00:17:30: Und dann muss man sich da erst mal finden, wo ... Was darf man dafür nehmen?

00:17:36: Wie sind da so die Hierarchien, die man zu beachten hat beim Film?

00:17:40: Wer bestellt dich?

00:17:41: Wer ist da dein Ansprechpartner?

00:17:43: Wer ist dein nächster Auftaggeber?

00:17:46: Und das hat sich dann relativ schnell umgesprochen, weil ich ja eine Flexibilität hatte, die die Behörde gar nicht besitzen kann.

00:17:56: Und der auch nicht will.

00:17:57: Die haben ja gar kein Interesse, also.

00:17:59: Ja,

00:17:59: und das ist so, ich glaube.

00:18:02: Ja, solange der Dienst nicht darunter leidet.

00:18:07: Das hatte er nicht bei mir.

00:18:10: Habe ich nebenberuflich walten können, wie ich wollte.

00:18:13: Also das hat funktioniert.

00:18:15: Es gab so ein Auto.

00:18:16: Es gab ein Auto und dann gab es schnell ein zweites Fahrzeug.

00:18:19: Das muss man sagen, wenn

00:18:21: man beim Film einmal drin ist, das war bei uns auch so, du machst allen Dingen und dann spricht sie rum, der Twitch-Grid macht ultrateure Liquiditen, aber jedes Mal, wenn der da ist, funktioniert's am Set.

00:18:28: Da stürzt nichts ab, da funktionieren die Webseiten und so weiter und so fort und dann ruft einen Bulli an und dann natürlich geht's auch immer über den Kontakt, den man dann hat.

00:18:36: Aber die Filmbranche ist, ich glaube, das stellt man sich auch vor, sehr, sehr klein.

00:18:40: Also es sind immer die gleichen Leute, die Firmen heißen immer anders, weil jedes Mal gehen sie insolvent, wenn sie eine Produktion gemacht haben, also die Produktionsfirmen.

00:18:48: Und du siehst immer die gleichen Leute an der Kamera, immer die gleichen Leute am Licht, immer die gleichen Leute am Ton.

00:18:52: Und wenn man einmal drin ist, dann rollt das Ding, ne?

00:18:55: Das stimmt, ja.

00:18:56: Also, die Branche ist aber auch gegensätzlich, das heißt, wenn du vierhundertmal super Arbeit machst und baust zweimal Scheiße, dann heißt er, den brauchst du nicht mal anrufen.

00:19:05: Der ist ganz normal lässig und da funktioniert es blaulich nicht oder keine Ahnung.

00:19:09: Und dann bist du genauso schnell wieder weg vom Fenster und weiß nicht... Wo

00:19:14: war das erste Blaulicht, ja?

00:19:16: Baue ich, glaube ich.

00:19:17: Ich weiß es gar nicht mehr.

00:19:18: Ich weiß, dass ich das mit so einer schwindeligen Konstruktion aus Alu in das Stahlschiebedach eingeklemmt habe.

00:19:26: Das ist halt beim Fahren nicht wegfliegt.

00:19:27: Und dann, wie ich dann das angesteuert habe, dass es auch funktioniert, weiß ich auch nicht mehr.

00:19:33: Ich kann mich nur noch an die Dickofolie erinnern.

00:19:35: Das werde ich nicht vergessen.

00:19:36: Das waren wirklich harte Stunden.

00:19:40: Und das war auch noch kalt.

00:19:42: Da lässt sich Folie nach wunderbarst verarbeiten an einem kalten Auto.

00:19:48: Aber ja, dann kam schnell das zweite Fahrzeug, das war dann ein Fünfer BMW.

00:19:55: Und dann kam auch die Fahrzeuge hinzu.

00:19:58: und dann kam, glaubt im ersten Jahr... Kauf

00:20:01: mir die, liest mir die.

00:20:03: Nee, ich hab die bei... Also gab's damals schon mobile, ich weiß es gar nicht.

00:20:08: Ich glaube, ich bin in Süddeutschen Zeitung, habe ich die gefunden und habe dann immer geguckt, weißes Auto.

00:20:12: Und damals waren weißes Auto verpülen, das wollte keiner haben, aber ich wollte es haben.

00:20:16: Und da war mal so ein Argument.

00:20:19: Bei den Verhandlungen bin ich dann hingefahren und habe dann, ach, sag ich dir, sehr weiß.

00:20:25: Ach, das habe ich, das habe ich teilweise überlesen.

00:20:28: Also, ich glaube, mit dem weißen Auto brauche ich jetzt nicht nach Hause.

00:20:30: Also, da bringt nicht meine Freundin um.

00:20:31: Also, das geht gar nicht.

00:20:34: Sei denn, man kann da preislich noch irgendwie, ja, ja, ne, da kann man was machen und so.

00:20:38: war ich immer sehr froh um das weiße Auto, keiner wollte diese weißen Fahrzeuge damals haben.

00:20:43: und da habe ich dann schnell meinen zweiten und dritten Wagen gefunden.

00:20:48: und dann hat sich das ja wie gesagt rumgesprochen.

00:20:50: und dann war ich dann auch mal beim Derrick, beim Alten, beim Siska.

00:20:54: und dann rief mich irgendwann mal der Herstellungsleiter an und habe gesagt, du Andi, ich habe da so ein Auto, das steht bei uns schon seit, ich glaube es ist vier, fünf Jahre jetzt in der Garage, wir wollen das los, wir wollen das kostet Geld und das brauchen wir nicht mehr, willst das haben.

00:21:07: Was ist das für ein Auto?

00:21:10: Ein Audi Achtzig.

00:21:13: Du hast noch gar nicht gesehen.

00:21:14: Ich sage, egal, den nehme

00:21:15: ich.

00:21:16: Ich witterte.

00:21:17: Ein sehr berühmtes Polizeiauto.

00:21:19: Das ist tatsächlich mittlerweile sehr, sehr bekannt und polarisiert auch.

00:21:25: Wenn es mir schlecht geht, nehme ich dieses Auto und fahre damit, lass mal eine Runde durch München oder...

00:21:30: Das ist das Eberhofer-Audi?

00:21:31: Das ist das Eberhofer-Audi.

00:21:34: Wie wird der liebe Voll genannt?

00:21:35: Der Polizeiinspektion I geht Techniskarren vom Eberhofer und den habe ich damals gekauft.

00:21:44: War damals schon alt oder?

00:21:45: Der war damals schon alt und der wurde damals schon eingesetzt bei der Polizeiinspektion I. Siedelmeier und dann beim Siska und beim Derrick und beim Alten.

00:21:57: Und die ausführende Produktionsfirma hat dann gesagt, sie wollen jetzt loswerden.

00:22:00: Und das war dann meine Chance.

00:22:02: Aber das war schon ein Film.

00:22:03: Das war schon ein Film, der wurde von Ingolstadt Audi Ingolstadt nur für diesen Speck gebaut und der Produktion zur Verfügung gestellt oder verkauft.

00:22:12: Ich weiß es nicht.

00:22:13: Der hatte damals, ich weiß nicht mehr wann ich ihn gekauft habe, welches Jahr das war.

00:22:17: Der hatte zweiundzwanzigtausend Kilometer runter, weil der ist nur mit Hänger gefahren worden, nie auf Achse.

00:22:23: Und jetzt im Moment hat er vielleicht dreißigtausend Kilometer runter, aber das ist halt dem geschuldet, weil wir jetzt, glaube ich, schon zehn Kinofilme gemacht haben, dem Wagen.

00:22:31: Und der ist kult.

00:22:35: Hätte ich jetzt auch nicht gedacht.

00:22:36: Ja, ist

00:22:36: aber der kult.

00:22:37: Ja, richtig geil.

00:22:37: Egal wo ich damit durchgegegen fahre, Menschen hupen, machen, klatschen, freuen sich.

00:22:42: Tankstelle mal kurz rein, komme ich raus, steht an der ganzen Trauge.

00:22:45: Die denken

00:22:45: Sie immer, schau dir den verrückt mal an, der hat den Eberhofer Karten nachgebaut.

00:22:49: Gibt es tatsächlich welche, die es gemacht haben, aber es ist halt nicht das Original.

00:22:53: Und

00:22:54: muss ich dir auch sagen, jetzt habe ich ja seit früher diesen Leichenwagen.

00:22:57: Oldtimer machen einfach was allein.

00:22:58: Mega anspringen, wie die riechen, wenn es nach Sprechen riecht, I love it.

00:23:02: Ja, und du machst die Tür auf, setzt dich an Steuer und bei mir ist es so, dass das erste was passiert ist irgendwie so, dass der rechte, also man sagt so ein und dann geht der rechte Arm so auf dem Beifahrersitz und man entspannt.

00:23:16: Und ich fahre nicht schneller als Hundertzehn mit dem Auto.

00:23:21: Und das hat er auch verdient.

00:23:23: Der ist alt genug, der muss nicht mehr schnell fahren.

00:23:25: Das macht man ja auch nicht mit so alten Autos schnell fahren.

00:23:28: Und ja, das ist immer wieder eine Freude, mit dem Wagen durch die Gegend zu fahren.

00:23:33: Bei dem Auto stelle ich es mir tatsächlich schwierig vor, wenn ich jetzt bei dir anfrage und sage, ich will den haben, den kann ich ja nicht haben.

00:23:39: Der ist ja so gebrandet auch auf Eberhofer, der könnte dir das nicht einfach irgendwie wahrscheinlich haben, oder?

00:23:45: Ja, es kommt immer darauf an, in welchen Kontext du den Wagen zeigst.

00:23:48: Also, wir hatten jetzt den Wagen tatsächlich auch schon für den ein oder anderen.

00:23:52: Film, im Einsatz, meist Nachtdreh, da sieht man jetzt nicht, man sieht vielleicht weißes Auto, grüne Bauchbände und so ein Einzelblaulicht oben auf dem Dach, dass es ein altes Auto ist, passt in die Zeit.

00:24:07: Da spielt dann aber auch der Film in der Zeit.

00:24:09: Das ist ja eigentlich die Spannung, die beim Eberhofer der Spiel überhaupt nicht in der Zeit, das soll er einfach nur zeigen, was er für ein Hautigen ist.

00:24:14: und ja.

00:24:15: Der Regisseur

00:24:16: wollte damals der Atterzog, wollte damals ein Fahrzeug haben, was halt... Ähm, alt ist und dementsprechend zur Rolle passt vom Eberhofer.

00:24:25: und dann ... ... weiß ich nur, war mir bei der Fahrzeugabnahme den Wagen dann ... ... persönlich abgenommen.

00:24:31: Und mir war das recht peinlich, weil der hatte da eine Delle hier, eine Rostelle und ... ... ich sag, ja, das mach ich dann alles noch weg.

00:24:37: Nein, nein, nein, das muss alles bleiben.

00:24:38: Genau so muss es sein.

00:24:39: Genau so, mit der Partier muss er bleiben, so muss er aussehen und ... ... bitte nichts verändern.

00:24:44: Und ... ... ja, dann haben wir den ... ... ich weiß, ich glaub, Dampflügelbluss war der erste.

00:24:50: Und das hat gar nicht so lange gedauert, dann ist das ja komplett durch die Decke gegangen mit dem Eberhofer.

00:24:55: Mittlerweile bekomme ich sehr, sehr viele Anfragen für dieses Fahrzeug.

00:24:59: Nur, er ist exklusiv und wenn dem was passiert, es ist so sehr gefährlich, dann brauchst du nur einer reinfahren, dann war es das.

00:25:08: Wie versicherst du die?

00:25:11: Der hat eine Oldtimer-Zulassung, Hakenzeichen.

00:25:14: Dementsprechend ist gut achten.

00:25:16: Dazu...

00:25:17: So war es nämlich mit dem Leichenwagen, also da haben die sofort gesagt, wir brauchen gutachten, weil das hat der gebogene Glasschreiben und die sagen, wenn die einmal jemand reinfahrt, diese Glasschreiben kannst du für dreißig tausend Euro nicht herstellen, die muss, das ist alles.

00:25:28: Das ist das Problem, wenn du einen Unfall hast, dann bekommst du den Materialwert von dem Fahrzeug, aber die ideelle Wert ist ja ein ganz anderer, also Eberhofer, aber die Achtzig, der ist am achten Mai fünfund Achtzig gebaut worden und demer entsprechend Ja, bekommst du für so ein Audi Achtzig vielleicht noch siebzehnhundert Euro oder so am Markt.

00:25:51: Ja, aber da sagt die Versicherung, wenn wir da jetzt nichts Gegensätzliches haben, wir formen eines Gutachtens.

00:25:58: Wenn er versteigern würde, er würde auf jeden Fall sechstellig bringen, sagen wir mal so.

00:26:01: Naja, weiß ich jetzt nicht, sechstellig, aber ich hoffe, er wird irgendwann einmal versteigert.

00:26:08: Aber dann...

00:26:10: Jetzt fällt mir gerade ein, so weiße Polizeiautos.

00:26:14: Es ist das gleiche Problem, eigentlich wie in der Veranstaltungstechnik.

00:26:18: Du bist auch von was abhängig.

00:26:19: Irgendwann sagt die bayerische Polizei, wir kaufen oder die deutsche Polizei, wir kaufen erzählberne Autos.

00:26:24: Ja, das ist ein stetiger Wandel.

00:26:27: Das ist leider so.

00:26:28: Was heißt?

00:26:28: leider, es ist ganz normal.

00:26:30: Wir steigen

00:26:30: um auf diese blauen Uniformen.

00:26:33: Genau, das war EU-recht damals.

00:26:35: Wer einmal bei dir war, ich hatte schon das Vergnügen, mir das anzuschauen.

00:26:39: Der weiß, wie die Kacke am Dampfen ist.

00:26:40: Wenn da rauskommt, die Uniformen tauschen sich, weil die hängen.

00:26:43: Also, hundertfach.

00:26:46: Also, da hängen die ganze Menge.

00:26:49: Das

00:26:49: muss man ja dazu sagen, da waren wir ja noch gar nicht.

00:26:51: Das stimmt.

00:26:51: Es bildet sich natürlich ein Universum.

00:26:53: Hey, die Leute brauchen auch Polizeiodes, aber die brauchen ja auch Polizisten.

00:26:56: Da kenne ich doch ein paar.

00:26:57: Und das ist was, was ich auch festgestellt habe, da bin ich auch schnell reingelutscht.

00:27:01: Fachberatung ist beim Film total gefragt.

00:27:04: Ich habe einige Mal in Franz Bogen bei ihm daheim besucht und da ging es darum, wie geht denn das mit den Drohnen?

00:27:09: Da kam mir z.B.

00:27:10: Drohnen, da ist dann der Drohnenspanner bei Mütten Sieben entstanden.

00:27:12: Dann machen wir da einen Drohnenspanner im Englischen Garten, da kass man zweihundert Nackertee und dann machen wir Drohnenspanner.

00:27:18: Das war schwer, die Idee kommt.

00:27:22: Und Fachberatung ist ein Riesenthema.

00:27:24: vor allem, das kann man auch sagen, auch geschätzter Kollege vom Film HerzMedical macht Beratung im medizinischen Bereich, also ich glaube

00:27:31: sogar Arzt oder

00:27:31: Alternität da ist er.

00:27:33: Also auf jeden Fall medizinischer Background irgendwann gesagt, ja Mensch, der Film muss ja auch wissen, wie schaut der EKG-Maschine aus, ah jetzt brauchen die Krankenhäuser, dann bauen wir Krankenhäuser, wir kaufen medizinisches Gerät, wir kaufen Ultraschallgeräte und so weiter.

00:27:44: Und jetzt baut sich, jetzt geht der auf einmal, wie in jedem Start-up, das war ein Start-up-Film, geht jetzt auf einmal auf, hey.

00:27:50: Wir brauchen ja Uniformen, wir brauchen ja Waffen, wir brauchen ja Helmi, wir brauchen ja SEK, dann gibt's die Webbo, dann gibt's die Ding, so.

00:27:56: Da geht beim Heinzl, da geht der Geldkoffer auf, beim rausgeben und beim hoffentlich dann einnehmen.

00:28:02: Ja, also Film, als solches hat ja leider, ja, harte Zeiten, gerade hinter sich, ich denke auch noch vor sich, aber auch schöne Zeiten gehabt, definitiv.

00:28:19: Das ist aber auch so entstanden, wie mit dem ersten Auto.

00:28:24: Du bist der Originalpolizei-Beamter, das sieht man ja, wie du dastehst und vor der Kamera agierst.

00:28:31: Aber da haben wir jetzt nächste Woche eine Szene, wir müssen zwei irgendwie den da festnehmen.

00:28:36: Das kannst du halt nicht mit dem Bäcker und einem Kfz-Mechaniker machen, den du jetzt in irgendeine Uniform packst, sondern es sollten dann schon originale Leute sein, die halt dastehen, wie der Polizist dasteht.

00:28:46: agiert und festnimmt, wie man es macht.

00:28:48: Und so hat sich das dann irgendwann nochmal umgesprochen, durchgesetzt, dass es Fachpersonal gibt, die kosten halt ein bisschen mehr, aber die sparen auch Zeit.

00:28:57: Weil man muss das dem jetzt nicht dreimal erklären, wie er den festzunehmen hat, sondern der macht das einfach.

00:29:01: Warum macht das?

00:29:02: Weil er es hat gelernt hat.

00:29:03: Und der macht das, muss ich ja nicht verstellen, der spielt ja das, was er beruflich macht, vor der Kamera einfach nur weiter.

00:29:10: Und dann hat sich das mal so... ... weiter in die Richtung bewegt, ... ... Polizeifahrzeug mit originalen Polizeibeamten, ... ... hast du den Uniform, ... ... ja, hier ein, ... ... weiß ich nicht, muss ich mal gucken, ... ... Requisiten, ... ... und dann kamen da immer mehr Anfragen, ... ... aber alles so polizei-spezifisch, ... ... und da habe ich dann auch ganz klar gesagt, ... ... weil ich dann auch mal Anfragen hatte, ... ... wie ein Militär und Medizin, ... ... hab ich nicht, ... ... kenne ich mich nicht aus, ... ... schustabler bei deinen Leisten, ... ... mach das oben natürlich ausgänzt.

00:29:39: Ich war achtzehn Jahre lang bei der Polizei.

00:29:40: Ich kenne mich da aus.

00:29:41: Aber darin liegt die Magie, auch den Fokus nicht zu verlieren.

00:29:44: Man muss ja viele Dinge in seinem Leben machen, um es Richtige zu finden.

00:29:47: Aber jetzt, wenn man anfängt, dass das Lari Fadi wird, dann mache ich das und das.

00:29:50: Das sehe ich so oft.

00:29:51: Die Leute machen so viele Sachen, aber nichts gescheitert.

00:29:53: Ja, das ist auch der,

00:29:54: woher kriege ich so eine Uniform?

00:29:55: Jetzt ist da ein verrückter Dude aus München, der will jetzt Sachen, also auch die Geschichte so.

00:30:00: Man muss mal aussagen, hier vor unserer Tür, hier im Studio steht ein Polizeivagen.

00:30:05: Natürlich ist oben das Blaulicht abgedeckt, aber er ist ja trotzdem Polizeiauto.

00:30:08: Also, das funktioniert ja nicht so.

00:30:10: Ich kann es nicht einfach an der Telefonhöre enthalten nehmen und sagen, so, hallo, Herr Uniformhersteller.

00:30:15: Ihr hättest da gerne mal fünfzig Uniformen, weil ich mach lustige Sachen mit Filmen und sage, oh, da kannst du meinen Hut noch steigen.

00:30:20: Nee, es tatsächlich waren das anfänglich Kollegen, die die Intention gegangen sind, die die Uniform abgegeben haben.

00:30:27: Da gab es halt noch diese senfgelben Händen und diese karkibrauen Hosen und die tolle Lederjacke.

00:30:34: Aber, ja.

00:30:37: So ging das dann los und dadurch, dass ich halt schon einen gewissen Stock an Uniformen hatte, hatten ich dann auch mal so den einen oder anderen Hersteller kontaktiert, die jetzt, was ich glaube, die Firma Stadler hat die Lederjacken gemacht und da ging es dann auch um eine Motorrad Kombi, die ich mal gebraucht habe.

00:30:54: und dann haben die gesagt, ja gut, stellen wir ihn her, aber geht das halt nicht mit dem Hoheitsabzeichen, Polizei ist ja geschützt.

00:31:06: Dadurch sind dann mehr Kontakte entstanden.

00:31:10: Und dann kam ja die Umstellung auf die Blaue Uniform.

00:31:13: Und der Film ist ja immer voraus.

00:31:15: Die wollen ja jetzt für die Zukunft nicht... Also, Pressemeldungen kommen draus.

00:31:20: Ab im Jahr zwei Tausend vier ist jetzt die Polizei.

00:31:23: In Hamburg anfänglich, glaube ich, Kolani hat die damals entworfen.

00:31:30: Diese Blaue Uniform und... Die sind dann blau.

00:31:34: Dann sagt der Film, das wollen wir jetzt auch und sagen, es gibt aber noch keine Blaue Uniform.

00:31:38: Alles das, weil sie jetzt in irgendeiner Form blau darstellen wollen, hat er nichts mit der Realität, die vielleicht in einem Jahr der Beamte auf der Straße trägt, zu tun.

00:31:48: Das war dann relativ egal.

00:31:49: Das haben die dann umgesetzt mit Eigenkreativität, wie das dann, wir haben dann das Senfgelbe Hemd einfach ausgetauscht gegen ein hellblaues, dunkelblaues Hemd.

00:32:02: Mützen wurden dann irgendwie verfremdet, sodass man da so eine gewisse Aktualität mit dem, was jetzt dann irgendwann mal kommt, transportiert.

00:32:10: Das muss man vielleicht erklären.

00:32:11: Der Film ist tatsächlich teilweise eineinhalb bis zwei Jahre voraus.

00:32:14: Also was heute gedreht, dauert teilweise eineinhalb bis zwei Jahre, bis wir es dann im Fernsehen sehen.

00:32:19: Und auch das muss man natürlich immer bei allem beachten, auch bei Straßenzügen, wie schauen die aus.

00:32:24: Aber das passt eigentlich wieder zum ersten Streifenwagen.

00:32:28: Natürlich auch immer basteln auch bei dir.

00:32:31: Ja, das ist auch das Interessante daran, dass es nicht rosten, sondern irgendwie was machen und immer was machen und kreativ sein.

00:32:46: Das kannst du bei der Polizei bis zu einem gewissen Grad.

00:32:49: und irgendwann kommt da mal einer und sagt, nee, nee, das lass mal so, wie es ist.

00:32:51: Ich seh es komplett konträr, ja.

00:32:53: Also es sieht ja der ganzen, ganz und weit ein Sparkat

00:32:55: aus.

00:32:55: Ja, ja.

00:32:55: Und dann sag ich aber, wenn wir es jetzt so machen würden, wär's doch viel besser.

00:32:58: Säbe auch Entscheidungen treffen, passt ja gar nicht zu dem Polizeibeamten-Beruf.

00:33:02: Da gibt's gar ganz wenige, die paar Mehrsterne auf der Schulter haben, die dürfen dann im gewissen Rahmen Dinge entscheiden.

00:33:07: Aber, hättest du sogar gesagt, mit der Lederkombi.

00:33:09: irgendwann fragt dann mal einer, du, Andy, hast du auch eine Polizei-Motorrad?

00:33:13: Mhm, genau.

00:33:15: So was.

00:33:15: Ja, in zwei Tagen habe ich jetzt.

00:33:17: Also es hat so ein bisschen länger gedauert, aber jetzt habe ich tatsächlich auch Motorräder in meinem Foodpark und das ist aber immer ein Hergegang mit Anfragen, die ich vorher hatte.

00:33:30: Also ich habe dann darauf reagiert, habe das dann aufgrund der Kontakte, die ich habe, sehr schnell umsetzen können und das haben wir geschätzt.

00:33:38: Die wussten dann halt, die wussten einzulernen und morgen stehen da, wie bestellt.

00:33:43: zwei, drei Polizeifahrzeuge mit sechs originalen Polizeibeamten in Uniform oder auch nicht in Zivil.

00:33:48: Und dann haben wir noch einen von der Spurensicherung, der ein bisschen Tatortarbeit macht.

00:33:51: Und dann kam auch mal die Anfrage, ob ich nicht auch SEK-Beamte hätte, die ein, also war es und ist auch immer so, dass Kollegen, die jetzt bei Spezialeinheiten arbeiten, Identitätsschutz haben und Dementsprechend natürlich nicht ihr Gesicht der Öffentlichkeit da präsentieren möchten.

00:34:17: Und dann war es so, dass ich da ... Ich glaube, das war Dr.

00:34:23: Stefan Frank damals.

00:34:25: Da hab ich als ... Was man denn

00:34:26: alles machen muss?

00:34:27: Ja.

00:34:28: Aber das war für die Zeit ...

00:34:31: Das war schon Banger.

00:34:32: Ja.

00:34:33: Was war das, der DR-Straßenräumer?

00:34:34: Nee, RTL war das.

00:34:35: RTL?

00:34:36: Ich weiß es gar nicht.

00:34:38: Und es war ... Da waren ja auch so Anfragen bezüglich der

00:34:43: S.E.K.,

00:34:43: dann ging es am Banküberfall mit Geiselnahme und da habe ich mich dann als getarnte S.E.K.-Beamter in Form eines Rettungssanitäters in die Bank, weil wir dann verletzten rausführen mussten.

00:34:57: mit der Trage in der Hand, sind wir dann da reingefahren und dann war der Täter vor uns und Kollege, der voraus ging, hat die Blendgranate geworfen und ich habe ihn dann erschossen.

00:35:07: und dann war das auch, woher bekommen wir jetzt diese Helme, das Outfit, die Westen, die Waffen?

00:35:18: und das ist dann alles so ein Prozess gewesen, von mal zu mal wurde es professioneller und das was es jetzt ist, ja, es gibt viele Kollegen die sagen, was ist das für ein Zeug, das haben wir noch nicht über wir bei der Polizei, sag ich mal, das ist halt mein Anspruch.

00:35:41: Und meine Anspruch ist halt der, dass ich bin Perfektionist.

00:35:45: Und wir haben es gerade,

00:35:46: wo ich dir gerade gezeigt

00:35:48: habe.

00:35:48: Du hast mir deine Räumlichkeiten hier gezeigt hast.

00:35:50: Bist ja genauso ein Freak wie ich.

00:35:52: Ich bin Perfektionist und bei mir gibt es dann sich das, was tatsächlich Behörde trägt für Film und Fernsehen und sagt, naja, Fernsehzuschauer kann jetzt nicht unterscheiden zwischen einem Peltor, so einen Hörschutz von drei M oder Made in China für hundertfünfzehn Euro Barmazon.

00:36:10: Dann sage ich aber ich.

00:36:12: Und wenn meine Kollegen damit vor der Kamera agieren und der richtige Helm auf dem Kopf ist, dann möchte ich da etwas haben, was passt von vor bis hinten, von oben bis unten.

00:36:22: Und dann sollen die Zeug anhaben, wo der Kollege, der abends um viertel nach acht oder wann auch immer, sich das anschaut und sagt, geil, vor haben wir das Zeug her.

00:36:33: Und das ist halt auch etwas, was zu meinen Anspruch ist, das ist aber nicht erst, das ist schon immer so.

00:36:40: Also ich mach keine halben Sachen und wenn ich eine Sache angreife, dann zieh ich das durch.

00:36:45: Ich sag dir eins, das war jetzt vielleicht die letzten zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre, hat in Teilen Mittelmaß noch gereicht.

00:36:54: Aber das ist der große Vorteil jetzt, wo auch KI und so weiter kommende Mittelmaß, das ist jetzt komplett weg.

00:37:00: Mehlmaß braucht kein Mensch mehr.

00:37:02: Und natürlich mag das man übertrieben sein, weil die Frage ist mir vorher auch kommen mit diesem Perfektionismus, weil man könnte ja jetzt auch sagen, du Heinz, du pass auf, bring mir da irgendwas, da pappen wir irgendwas drauf und so.

00:37:12: Und der gehört aber ja auch was dazu zu sagen, nee, mach ich nicht.

00:37:16: Ich mach's geil, du du gar nicht.

00:37:17: Und das gerade beim Film, das Fee Rock'n'Roll und so.

00:37:20: Aber das macht ja am Schluss, macht es nicht einfach.

00:37:23: Wir haben ganz viele Dinge gerade in der Agentur entdeckt und aus unserem Privatleben erzählt, wenn da so die Flasche so steht und Zentimeter, da muss ich aufstehen und muss die hintrehen und so weiter.

00:37:31: Aber am Schluss ... Immer in jedem Branche zahlt sich halt Qualität auch immer noch mal aus.

00:37:36: Da muss man vielleicht ein paar Jobs auch gehen lassen, aber irgendwann, wenn jemand sagt, es kommt drauf an, und das war die Sache, die wir auch oft bei Filmrequisiten, wo wir dann einen Zuschlag kriegt haben, wo die gesagt haben, ja, ja, natürlich kann das die Troller machen, die ein Plot da hinten im Auto hat und da schnell was rausplotten.

00:37:50: Aber wir können das nur einmal drehen und dann brauchen wir den Zwetschgern seinen Team, weil dann passt die Requisite und dann spielt der Rechner.

00:37:57: Und der hat schon die Munich-Map statt die Google-Map oder die Mux-Search oder den Facebook, das Facebook der die Wart und so weiter.

00:38:03: Und das glaube ich, die Zeit der Perfectionisten kommt jetzt, weil die KI kann auch nur Mittelmaß, weiß ich, nur vom Mittelmaß gefüttert wird.

00:38:12: Und ja, die Leute werden nur noch ganz oben suchen oder ganz unten suchen.

00:38:17: Und unten ist halt der Preisführer und oben ist halt der Qualitätsführer.

00:38:20: Ja, ich weiß jetzt nicht, meine Frage an dich.

00:38:23: Wie siehst du jetzt KI im Zusammenhang mit der kreativen Meute, die hier tätig ist bei dir?

00:38:31: Ist das eher eine Chance da?

00:38:36: Also es gibt jeden Tag eine Anfrage von Neukunden oder Bestandskunden.

00:38:41: Mit der Frage arbeitet ihr mit KI.

00:38:43: Und jetzt gibt es nur rechts oder links abbiegen.

00:38:44: Es gibt die, die wollen, die werden immer weniger.

00:38:46: Die wollen nicht, dass du mit KI arbeitest, aber die meisten fragen danach.

00:38:51: Es ist ein bisschen das Spannende was steckt hinter dieser Frage, da kann er auch ein Rabatt stecken.

00:38:56: Das ist tatsächlich jetzt bei unserer Qualitätsstufe bei unserer Größe nicht das Problem.

00:39:01: Die meisten suchen was, was sie vor der KI vermisst haben.

00:39:04: Als erstes im Kundenkaptag sagt er macht die Texte auch mit KI.

00:39:07: Wenn das dann ein bisschen eingruft ist, ja, ja super.

00:39:09: Wir haben uns ein Oldschool-Texte und der braucht immer drei Wochen für die kleine Scheißeolearning-Page und so weiter.

00:39:14: Da steckt aber was anderes dahinter.

00:39:15: Das ist ja so ein bisschen mein Geheimnis.

00:39:17: Ich suche ja immer nach, was will der Kunde denn erreichen?

00:39:19: Was ist dein Ziel?

00:39:20: Es geht überhaupt gar nicht darum, KI, nicht KI, sondern was will er denn erreichen?

00:39:23: Erwischen er den Hex?

00:39:24: Okay, alles klar.

00:39:26: Ich seh es.

00:39:28: Also schon gemischt.

00:39:29: Wenn du jetzt die Frage war ja Kreativität, da siehst du ganz entspannt.

00:39:32: KI wird niemals kreativ werden.

00:39:34: Da schreien sie immer alle auf bei meinen TikTok-Videos.

00:39:36: Ah, der hat gar keine Ahnung.

00:39:37: und dann schaust du die Leute, das ist ja genau das Mittelmaß.

00:39:39: Die verstehen gar nicht, was Kreativität ist.

00:39:41: Was jetzt aber passiert, wenn wir unsere top fünf Brainstorming-Volleraketen nehmen und die ins Besprechungszimmer setzen und die drei Stunden Brainstormer lassen und dann haben wir fünfzehn Seiten Brainstorming für den Kunden und nehmen das und füttern das mal KI, dann ist alles aus.

00:39:55: Das bedeutet aber, die KI kriegt schon mal was anderes wie Mittelmaß.

00:40:01: Das ist auch immer unsere Maßgabe.

00:40:03: Wir arbeiten nur mit KI, wenn das Wissen und der Input von uns stammt.

00:40:07: Und das machen die anderen nicht.

00:40:08: Wenn ich jetzt heute hier reingehe und sage einfach, schreibe mir fünfwitzige Werbeslogans, dann komm' ich fünfwitzige Werbeslogans raus.

00:40:12: Wenn ich fünfwitzige Werbeslogans, gewinnst du nicht mehr die Welterschaft.

00:40:16: Du musst ganz, also wir haben ja zwölftausend Werbebotschaften, passen auf jeden am Tag ein.

00:40:22: Jetzt musst du die eine haben, die Hänge bleibt.

00:40:25: Die zwei Fernsehspots später auch noch auf die Marke, eine Zeit, dass ihr ausschauscht Fernsehen.

00:40:29: Jetzt schaust du schon Tatort, dann kommt die Wärme eher weniger, aber jetzt schaust du im öffentlich-rechtlichen, im Privatfernsehen, dann kommt da die ganze Zeit Werbung, dann kommt ein Sport und du denkst, das war echt witzig.

00:40:37: Und zwei Spots später weißt du nicht, welche Marke das war, du weißt den Witz noch.

00:40:41: Und das kann alles Kreativität nicht empartieren, die mit den Menschen, was will der Mensch, das versteht die KI nicht und das wird sie auch nie verstehen.

00:40:48: Deswegen bin ich da entspannt.

00:40:50: Nichtsdestotrotz, wer heute in diesem Race nicht jetzt schon vorne mit dabei ist.

00:40:54: Gestern wieder zwei, drei Sachen entdeckt, dann haben wir die Kollegen rübergeholt.

00:40:56: Ich bin gerade so ein Trendscout, was auch KI angeht, weil sonst ein Zielsteuer, zwanzig Tools am Tag rein.

00:41:02: Und wir haben gestern so ein paar Sachen ausprobiert und da ist schon so, wer da jetzt nicht ablevelt und vorne dabei ist, der wird den Anschluss verlieren.

00:41:09: Und ihr redet da von... Also früher haben wir gesagt, wenn du zwei, drei Wochen in unserer Branche gerade auch in der Webentwicklung im Urlaub bist, dann fangst du eigentlich von vorne angefühlt nach drei Wochen.

00:41:19: Aber heute, glaube ich, würde ich sagen, wenn du eine Woche lang dich nicht beschäftigt hast, dann checkst du es noch mal.

00:41:23: Also das ist wirklich crazy, was da kommt an.

00:41:25: Ja, das ist die

00:41:26: wahnsinnige Geschwindigkeit.

00:41:28: Als ich jetzt mal leihe, bekommt es ja auch schon mit, was da alles in den letzten zwei Jahren schon verändert hat.

00:41:38: Aber das, was du jetzt da gerade sagst, man muss ja die KI füttern, dass das, was man will, auch wie man sich das so vorgestellt hat, ist mal alleinhaft.

00:41:49: Korrigier mich gerne, dabei rauskommt und ich hab, wenn ich meine PS-Hymf anschalte und spiel irgendwie so einen, also ich hab mir gestern ein Flight Simulator runtergeladen, mega, ja, also das ist, von vielen her, dann hab ich auch noch eine VR-Brille, denkst du, das ist eine andere Welt.

00:42:06: und dann steht auf einmal vor der Einer, der hat dann hier so Poren, der sieht ja jedes Haar und jeden Bart und, denkst du ja, krass, aber er hat halt, die Mimik ist halt, so, ja, ist halt tot.

00:42:17: So, jetzt.

00:42:18: Meine Frage, glaubst du nicht, dass der Mensch irgendwann mal sagt, ähm, ja, hast du gestern, das ist immer auch so ein blödes Beispiel, total unüberlegt.

00:42:28: jetzt gerade, was ich sage, aber, hast du jetzt gestern diesen Film gesehen um acht, war ja komplett KI und die Tränen und so und, ja, und?

00:42:36: Also, mich hat's berührt, sag ich ja, aber das war ja kein echter Mensch.

00:42:40: So, ich glaube, ich glaube, nur so, meine Meinung, könnte es nicht vielleicht sein, dass... ... das, was wir KI-mäßig immer so aufgedröselt ... ... hingeschmissen bekommen, ... ... was wir vielleicht gar nicht mehr bemerken, ... ... dass es KI war, ... ... weil ja eine Abnutzung ... ... in irgendeiner Form ... ... emotionale Abnutzung bei dir entsteht, ... ... du dann irgendwann mal sagst, ... ... ja okay, war KI, ... ... aber hat mich berührt.

00:43:02: Und ... ... meine Hoffnung, ... ... nicht meine Hoffnung, sondern ... ... meine Vermutung ist, dass ... ... nicht KI produzierte Produkte, ... ... egal in welcher Form, ... ... irgendwann einmal wieder ... ... so eine Wertigkeit erfahren.

00:43:15: wo dann das Prädikat unten drunter steht, nicht mehr den Germany, sondern gemacht ohne KI.

00:43:22: Und dass das etwas sein kann, wo man sagt, okay.

00:43:26: Also gibt jetzt schon Bewegungen in die Richtung.

00:43:29: Man merkt auch aus so ein paar Marketingpsychologie-Studien.

00:43:32: Es gibt wirklich auch Leute, die da jetzt schon eine Abnutzung festgestellt wird, die auch wieder zurück wollen.

00:43:37: Genauso wie es.

00:43:37: ja, es gab erstmal so eine Zwischengeneration, die hatten kein Bock mehr auf Smartphone.

00:43:41: Die haben dann Telefonik gehabt, die wirklich nur SMS und Telefon raus, Entschleunigung.

00:43:44: Und das ist ja das.

00:43:46: Das zahlt auf diese Studio ein mit diesen zwölftausend Werbebotschaften am Tag.

00:43:50: Die Leute sind ja völlig übersättigt.

00:43:51: So, und die wissen gar nicht mehr, wie es ist, eine Stunde lang die Maschine nicht schön in so einem Podcast gäbe.

00:43:57: Vorher auch gesagt wirst du sehen, in diesem Studio ist es so nach zwanzig Minuten vergisst du alles, Raumzeit, des Tages, Nacht und

00:44:02: so.

00:44:02: Ja, ist schön passiert.

00:44:03: Wann, ja.

00:44:04: Wann hat man so einen Fokus auf?

00:44:07: Glaub ich, glaub ich voll.

00:44:08: Nur ich sag dir eins.

00:44:11: Also Prognosen irgendwie für die Zukunft zu machen, machen wir hier gar noch mal eurem in der Web-Entwicklung, weil in zwei Jahren wird es ganz anders sein.

00:44:16: Was ich mich ständig frag, ist die KI so ein Groß, also uns wird ja auch viel KI vorgespielt, das muss man aussagen.

00:44:23: In jedem zweiten Softwareprodukt steht jetzt drauf mit KI, weil das jetzt irgendwie sexy ist.

00:44:27: Das sind teilweise keine KI, das sind Algorithmen, die haben wir seit zweieinhalb Jahren in der Software, das nennt man halt KI.

00:44:33: Ich glaube, da ist auch viel... Ja, der Markt regelt halt die Nachfrage, regelt halt den Markt, jetzt wollen die Leute KI und wenn es dann so.

00:44:43: Ich glaube, dass da was rückläufiges kommen wird oder es wird halt einfach, es gibt halt unterschiedliche Richtungen und was man immer, was ich schon spannend finde, das sage ich ganz oft.

00:44:52: Für unser Leben wird es nur reichen, für deins und meins.

00:44:55: Wenn es zwanzig ist, dann muss man vielleicht die letzten zehn Jahre noch ein bisschen mehr Gas geben, aber wenn es im Jahr zwothausendfünfundzwanzig und auch zwothausendsechsundzwanzig ist, habe ich gestern recherchiert, das kann ich nicht glauben, wenn es im Jahr zwothausendsechsundzwanzig noch ein gedrucktes, örtliches und ein gegruckte, gelbe Seiten gibt, dann reicht es für dein und mein Leben an.

00:45:12: Da brauchen wir uns keinen Stress

00:45:13: mehr.

00:45:14: Und ich glaube zum Beispiel, dass es eine steile Behauptung, ich glaube, es braucht eine ganz neue Generation, die sich von von einem KI-Film berühren lassen kann.

00:45:25: Ich glaube nicht, dass das bei dir oder mir jemals passieren wird.

00:45:29: Und ich habe bei mir einen der Agency Gang, der beschäftigt sich sehr viel mit Videothemen und der hat eine Studie rezentriert.

00:45:37: die evolution die in uns gar nicht spürbar ist die merkt die kleinsten dinge und das ist das was glaube jeder auch heute selbst mit einem guten sora.

00:45:44: zwei video das er sieht wo er dann zuft ist da irgendwo das wasser zeichen.

00:45:48: du merkst dass da noch was nicht ganz stimmt.

00:45:50: jetzt kommentieren sagen ja das video sehen vom wills miss vor zwei jahren wir die spaghetti frisst und will es jetzt heute ausschalten?

00:45:56: keine frage ist eine wahnsinnige geschwindigkeit.

00:45:59: nichts ist so trotz Das merkt man zum Beispiel auch bei dieser Software, die die Augen immer in die Kamera schauen lässt von Nvidia.

00:46:06: Wenn das einmal glitcht, dann musst du das noch nicht mal bewusst merken.

00:46:11: Dein Unterbewusstsein sagt dir aus der Evolution raus.

00:46:14: Da stimmt was nicht.

00:46:15: Da stimmt was.

00:46:15: Da bist

00:46:16: du raus.

00:46:17: Und das ist schon was, was ich feststelle.

00:46:20: Ich bin immer in den Videokonferenzen, der mir im besten Sound und im besten Bild.

00:46:24: Und damit gewinnst du automatisch und das wird die KI.

00:46:26: das schafft die KI nicht.

00:46:28: Und jetzt ist ja, es gibt ja ganz viele Filme.

00:46:30: gestern hat einer was veröffentlicht auf LinkedIn, wo so die Evolution der Filme zeigt, wo von einem Set zum anderen läuft und dann so mehr Bruce Willis drin und so und das ist alles richtig gut.

00:46:39: Du siehst trotzdem, dass es KI ist.

00:46:42: Es ist ja die Frage am Schluss.

00:46:44: Wie geht man damit um?

00:46:45: Jetzt sind die ganzen Tools da und ich glaube eher, dass der mal wieder bei Mittelmaß oder bei der Exzellenz oder auch ganz unten.

00:46:54: Der Mensch, der das in Zukunft bedienen kann als Werkzeug, der wird immer wertvoller und das ist ja eigentlich die Angst, die jeder hat.

00:47:01: Verliere ich meinen Job und so weiter.

00:47:03: Ganz ehrlich, natürlich.

00:47:05: Dein Job, wie er jetzt ist, den wirst du verlieren, da hat aber die Kainin nix mehr.

00:47:08: Das ist das Leben, so ist es halt.

00:47:09: Und als ich die Agentur aufgemacht hab, das Schauen wir gerade immer die jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, als wäre ich hundert.

00:47:16: Da war halt Internet, the news, shit.

00:47:17: Als wir uns kennengelernt haben, hast du irgendwann gesagt, ich brauche Filmkorps-Webseite, das war der shit.

00:47:22: Das sind so Gespräche so, du meinst, manche brauchst eine Webseite oder reicht mir Facebook-Seite, so.

00:47:27: Das ist jetzt zwanzig Jahre her.

00:47:29: Wo sind wir heute?

00:47:30: Und ich glaube halt, Stillstand funktioniert halt nicht.

00:47:34: Aber wenn ich heute schaue, was ein Full-Stack-Entwickler heißt, sagen wir uns, also der sowohl Backend als auch Frontend, also vorne wie schön ist und hinten wie es programmiert ist, kann, der muss heute nicht mehr, da hatte ich gestern auch ein Gespräch dazu, der wird auf einmal super wertvoll, obwohl er gar nicht der Übercrack ist.

00:47:50: Weil einer zu mir gesagt hat, ja, hey, und dann hol' ich mal halt irgendein so ein Entwickler, der normal zu Spotify geht für hundertfünfzigtausend Euro im Jahr, dann sei er geht.

00:47:57: Ich glaube, der, der heute zu Spotify geht, den willst du gar nicht mehr.

00:48:00: Du brauchst den Generalisten, der vier, fünf, sechshundert Webseitenprojekte gemacht hat, der das große und ganze versteht.

00:48:05: Weil programmieren muss der nicht mehr.

00:48:07: Das muss man auch sagen, in großen Teilen programmieren wir nicht mehr.

00:48:11: Wir haben heute einen sehr, sehr großen Wissensschatz an Systemen und das ist halt das Geile.

00:48:15: Ihr könnt es deine Webseite dem System geben und kann sagen, so habe ich es aufgebaut als Mensch.

00:48:19: Und jetzt hätte ich gern die und die Funktion dazu.

00:48:21: Schau mal da und schau mal da, wie ich es aufgebaut habe.

00:48:23: Machen wir gerne auch Vorschläge und dann entwickels für mich nur der, der da vorne dran ist und das dem Ding sagen kann.

00:48:28: Der wird auf einmal Gold wert.

00:48:31: Und dann glaube ich, dass es eine zweite Bewegung gibt, die ich tatsächlich krank finde.

00:48:35: Aber Gary Wie hat das letztens gesagt und da ist sicher was dran.

00:48:39: Er hat gesagt, in fünf Jahren, ob das dann stimmt.

00:48:41: Wie gesagt, Progrosen mit Zeit, Geveganer.

00:48:43: Würst du dir in den anderen Menschen buchen, um spazieren zu gehen?

00:48:48: Und das klingt auch heute völlig überzig.

00:48:50: Aber wenn du mir vor zehn Jahren gesagt hättest, dass ich für meine Aquabahre vorne, wo ihr mehr Sprudelwasser rausholen kann, eine App auf dem Handy habe und den Wasserhahn anzumachen, hätte ich zu dir gesagt, ja,

00:49:00: hau ab.

00:49:01: Und ich glaube, ich glaube tatsächlich, dass es für alle, und da finde ich dieses örtliche und gelbe Seitenbeispiel immer so wichtig, es reicht für alle.

00:49:10: Du musst nur wissen, wo du dich platzierst und das ist das Problem der Leute.

00:49:14: Du darfst jetzt nicht anfangen, fahrig zu werden.

00:49:17: Und ich frage mich ganz oft, ist dieses KI-Thema so groß wie zum Beispiel das Internet?

00:49:22: und dann sagen die Leute, das ist viel größer.

00:49:24: Und das glaube ich eben nicht, das glaube ich nicht.

00:49:26: Und dann frage ich mich auch... Wenn man so jetzt zurück schaut die letzten hundert Jahre, war dieses Fernsehen nicht vielleicht auch eine viel größere Erfindung oder das Telefon wie das Internet und die KI.

00:49:37: Und dann tun sich die Leute mal ganz leicht und sagen, na das war nix, der Internet ist ja brutal und was weiß ich was.

00:49:43: Es ist noch nicht so lange her, dass Bill Gates gesagt hat, dass das Internet wird sich nicht durchsetzen.

00:49:46: Weißt du, man muss das immer alles so sehen.

00:49:48: Und ich glaube nicht, dass das so ein bisschen durchgehypt.

00:49:52: Es ist glaube ich nicht der so große Ding, sondern es wird halt jetzt gehypt.

00:49:56: Und ich glaube nicht, dass wir in zehn Jahren über... überhaupt noch sagen werden, das ist mit KI, sondern das ist ein Werkzeug, das es dazu gekommen ist.

00:50:04: Und heute sagt ja auch keiner mehr Mensch.

00:50:06: Also es ist ja nicht so, dass ich dich ansprache, Andy, dieses Internet verrückt sei da, was man damit alles machen kann.

00:50:11: Aber so, da sind wir ja heute.

00:50:13: Ja, ja,

00:50:13: ja.

00:50:14: Okay.

00:50:14: Ich

00:50:15: glaube, man muss halt ... Wege finden und das sollte man sich, glaube ich, dahinter klären, wenn man ist, in seine Mitte zu kommen und rauszufinden, was sein Ding ist.

00:50:24: Wie es bei dir ist, das in Perfektion zu machen.

00:50:26: Ich mache das mit Dingen.

00:50:27: Und natürlich kommt da jetzt, ja, können wir das Polizei oder in den Zukunft mit KI reinfahren lassen?

00:50:31: Ja, klar können wir das mit KI reinfahren lassen.

00:50:33: Und können wir das nicht?

00:50:34: Da gab es ja auch schon Ideen bei dir in irgendeiner Art digitalisieren oder was.

00:50:39: Das ist aber dein normale Lauf, glaube ich, des Lebens.

00:50:41: Man muss halt halt weitermachen.

00:50:43: Ja, genau.

00:50:43: Weil wenn du stehen bleibst, dann... Du hast irgendwann mal den Zug verpasst und der ist schon im nächsten Bahnhof und das war's dann.

00:50:50: Also du kannst da auch nicht mal rauf springen und hast dann das nachsehen.

00:50:54: Also deshalb sag ja, Leben ist Veränderung und die musst du erkennen und wenn du da immer so einem Puls der Zeit bist und ein Gespür dafür hast, was jetzt genau richtig ist und was auch falsch wäre, dann bist du glaube ich... Oder was vielleicht

00:51:08: doch mal nicht richtig war.

00:51:10: Weil ich wollte auch immer die größte Agentur der Welt haben.

00:51:13: Und heute denke ich mal so, ey, das ist doch bei dir genauso.

00:51:16: Ich will es hundert Polizeiautos in der Garage stehen haben.

00:51:18: Aber wenn halt am Schluss, zwei Tausend Fünfundvierzig, es noch fünf Regisseure gibt, die fünfmal im Jahr fünf Autos brauchen, dann kann doch ich der sein, der diese fünf Autos hat.

00:51:27: Habe viel weniger Stress, habe ein schönes Leben, kann trotzdem in fünf Streifenwagen fahren.

00:51:30: Und das ist, glaube ich, diese, diese, diese Mut zur Veränderung.

00:51:36: Der ist, glaube ich, schon wichtig.

00:51:37: Ja, und dann noch mal da zurückzukommen, es war jetzt auch keine Kurzschlussreaktion.

00:51:42: Ich war aus Überzeugung bei der Polizei, achtzehn Jahre lang, und hab dann tatsächlich, man war das, zwei Tausend vier, für mich beschlossen, wenn irgendwann mal Kollegen für mich arbeiten müssen, dann höre ich auf.

00:51:57: Und dann war auch der Zeitpunkt da, wo ich mich entscheiden musste, in welche Richtung geht's jetzt?

00:52:02: Mache ich jetzt Polizeikarriere oder mache ich jetzt für den Fernsehen?

00:52:07: Wie groß war das dann schon?

00:52:08: Für den Fernsehen war schon relativ groß.

00:52:11: Ich

00:52:12: hab schon diverse Rollen gehabt und durfte spielen.

00:52:15: Also Schauspieler war schon.

00:52:16: Genau, Schauspiel.

00:52:16: Aber

00:52:16: noch nicht Filmkops.

00:52:17: Noch nicht Filmkops.

00:52:19: Da gab es

00:52:20: schon diese ein, zwei, drei Autos.

00:52:23: Richtig.

00:52:23: Und das wurde da aber immer mehr.

00:52:25: Und irgendwann hab ich gesagt, es ist zu viel.

00:52:28: Und ich muss mich jetzt entscheiden.

00:52:29: Und dann hab ich mich entschieden.

00:52:31: Ich hab dann bei der Polizei gekündigt.

00:52:34: Nach achtzehn Jahren.

00:52:34: ... verbeamtet.

00:52:36: Vergärmtenstandes

00:52:37: abgeben.

00:52:37: Genau.

00:52:38: Und das war ein Prozess, das waren zwei Jahre, ... ... die ich dafür gebraucht habe, um das tatsächlich ... ... zu machen.

00:52:43: Und ja, nach drei Monaten habe ich das schon vergessen, ... ... weil ich habe dann amotisiert, meine Kohle ... ... woanders verdient.

00:52:54: Ja, leichter will ich das jetzt nicht sagen, ... ... weil selbst uns ständig, muss ich ja nicht sagen, aber es ist so, ... ... das sind wir auch nicht in den Schoß gefallen.

00:53:02: musste dafür mir den Arsch aufreißen, jeden Tag.

00:53:06: Acht Jahre lang war ich nicht im Urlaub, ich war, als ich noch im Dienst war, vom Dienst zum Drehen, vom Dreh zum Dienst, darf man jetzt vielleicht doch darf ich sagen.

00:53:18: Ich war sechs und dreißig Stunden hin und wieder am Stück wach, um das alles in irgendeine Form bedient zu können und habe das ganz gut hinbekommen, nur habe halt Fokus.

00:53:30: ... meiner Person habe ich komplett irgendwo ... ... in den Schrank gelegt und ... ... war als ... ... ja ... ... irgendwann einmal der Zeitpunkt da, wo ich gesagt habe ... ... jetzt muss ich mir auch mal eine Auszeit gönnen.

00:53:43: Das funktioniert aber im Film nicht, ... ... du kannst nicht einfach sagen so ... ... was gibt's in Tat und ich bin jetzt gerade im Urlaub.

00:53:49: Und deshalb ... ... ist es ... ... hat ja auch was mit abgeben zu tun, ... ... tut mir auch relativ schwer, ... ... Sachen abzugeben.

00:53:58: Und weil ich verantwortlich bin für das, was dann mit dem Auto oder wie auch immer passiert, und dementsprechend die Kontrolle darüber habe ich dann wieder mal abgegeben.

00:54:09: Da lerne ich grad was für mich, weil ich weiß ja auch, dass du ja abgeben gibt, dann hat der Film Kopfzister Andi Heinz.

00:54:16: Und da habe ich das gerade festgestellt, das hätte mir auch passieren können.

00:54:18: Da bin ich tatsächlich echt froh, dass ich das geschafft habe, dass ich das hier super gut abgeben kann.

00:54:24: an das Team.

00:54:25: Aber da waren natürlich auch viel Glück dabei.

00:54:27: Also das war nicht die Planung.

00:54:28: Ja,

00:54:31: das ist es

00:54:31: ja.

00:54:32: Aber ich glaube, das ist auch wieder der Fokus.

00:54:34: Wenn ich heute, ich meine, die war ja damals, mein Hauptgeld habe ich mit dem Auflegen verdient als DJ.

00:54:38: So, so.

00:54:40: Hab ich den Andy auch kennengelernt, dass es da zusammenbringt, Andy wird.

00:54:45: Und beides ging dann immer irgendwann immer und es wird auch nix gescheites.

00:54:48: Also einig mal nix gescheites, einig mal nix gescheites, ich bin jeden Mittwoch losgefahren zum auflegen.

00:54:51: Also, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey,

00:55:03: hey, hey, hey, hey, hey,

00:55:03: hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, hey, Und an dem Tag, bei mir ist dann gesundheitlich immer mit dem Auflegen, an dem Tag, wo ich beschlossen habe, jetzt mache ich hundert Prozent die Agentur.

00:55:19: Da hat sie angefühlt, wie wenn ihr am Arsch wär, weil woher soll das Geld, jetzt kommt es, kam doch aus dem Auflegen.

00:55:23: Und wenn sich dieses Geld als DJ dann irgendwann verdient.

00:55:27: An dem Tag, wo ich diese Entscheidung getroffen habe, die Agentur, jetzt fließt hundert Prozent meiner Energie in diese Agentur, ist das Ding abgeflogen.

00:55:34: Ja, tatsächlich, das ist so.

00:55:36: Du kannst nicht zwei Sachen... zu hundert Prozent bedienen und dann musst du dich entscheiden und nur dann geht es auch in die Richtung, die es braucht.

00:55:47: Und ja, das bereue ich eigentlich hin und wieder mal bei der Wohnungsschuche und der Kreditvergabe, nenne ich es jetzt mal, nicht mal verbeamtet zu sein, aber ich könnte den Job jetzt nicht mehr machen.

00:56:02: Ich bin ja immer noch in Kontakt mit, glaube ich, vierhundert Kollegen.

00:56:05: ... und im Austausch und was die jetzt da mittlerweile so ... ... erleben müssen und ... ... ja, ... ... der Stellenwetterpolizei ... ...

00:56:16: wird nicht mehr vorhanden.

00:56:17: Ist nicht mehr vorhanden, also ich finde das ... ... war auch an

00:56:19: die Zeit, muss man sagen, es war schon auch, ... ... also da hat man wahrscheinlich schon gesagt, ... ... ja mein Burg geht jetzt zur Polizei, das war schon so, ... ... oh ja, okay.

00:56:24: Ja,

00:56:25: das meinte ich ja, das war aus der Überzeugung heraus, ... ... ob bei mir ... ... die Motivation was anderes zu machen und ... ... ich habe das ... ... aus der Überzeugung gemacht ... ... und ich hatte auch Respekt vor der Polizei und dem Beruf.

00:56:39: Und die Verantwortung, die ich da hatte, aber wenn du kreativer bist, dann kannst du da nicht weiten, wie du möchtest.

00:56:48: Und das habe ich immer gestört.

00:56:51: So was ich auch nochmal ganz spannend finde, ist, haben wir das glaube ich alles verstanden mit der Polizei.

00:56:55: Also jetzt entstehen ja da, wenn man Unternehmer ist und das hat für mich immer nichts damit zu tun, ob man viele Mitarbeiter hat.

00:57:02: Das ist für mich ein Unternehmertyp.

00:57:04: Jetzt entstehen ja da Dinge, weil, wie du vorher schon ein bisschen ankurz angerissen hast, jetzt kommen da ja Dinge, teilweise in Filmen vor, wo dann die Polizisten sagen, was war denn das?

00:57:12: Das ist ja eine neue Geschäfts Idee von dir, die dann dazu kommt.

00:57:15: eigentlich zu dem Film.

00:57:16: irgendwann hat man ja dann Kontakt zu Herstellern irgendwann spricht man natürlich schon mit einem Uniformhersteller irgendwann wissen die Werder an die Heinzel ist.

00:57:24: Und beliefern denen natürlich auch ganz ohne Probleme mit dem offiziellen Polizeiplätsch auf der Seite, weil die genau wissen, ah ja darum geht's, der macht das da kein Schmarrn damit.

00:57:32: Weiß nicht wie das mit den Autos ist, ob das mittlerweile auch irgendwo.

00:57:36: Wären die nur selber, also Designstudien noch selber gefühlt?

00:57:40: Nein, nein, das sind natürlich Vorgaben, die jetzt vom Bundesland zu Bundesland verabschiedet werden durch Beschaffer der jeweiligen Polizeibehörden.

00:57:50: Und das Design, ich weiß jetzt gar nicht, ob die Polizei da noch Mitspracherecht hat, mit Sicherheit.

00:57:57: Ich kannte das noch aus Entwicklungsstudien hier in Bayern.

00:58:00: Da hat das Ministerium da schon noch Mitspracherecht gehabt, was die Optik anging.

00:58:07: vor allen Dingen bei der Neugestaltung der blauen Fahrzeuge.

00:58:13: Aber das, was es jetzt tatsächlich geworden ist, wie es jetzt aussieht, da muss ich mich dem Straßenbild und das ist auch das, was der Bürger sieht oder der Zuschauer sieht, der muss sich ja irgendwie mit ... dem, was er da im Fernsehen sieht, Polizei-Identifizierung.

00:58:34: Nein, nein, ich hab das mal angemacht.

00:58:36: Also foliert dir diese Autos auch der, der die Polizeiautos auffoliert?

00:58:41: Oder musst du es nur selber bauen?

00:58:42: Das kommt

00:58:44: drauf an.

00:58:44: Also ich kauf die manchen meistens ab Werk.

00:58:47: Da werden die dann bestellt und sind dann so genannte offene Fahrzeuge.

00:58:52: Keine getarnten Versionen, die kommen dann komplett.

00:58:56: Als

00:58:56: Polizeiauto kommen.

00:58:57: Als Polizei.

00:58:58: Mit Gnade im Handschuhfach und so was da

00:59:00: ist.

00:59:00: Gnade,

00:59:01: also mit diesem Halter halt.

00:59:02: Ja.

00:59:03: Also die Ausstattung wie ein Polizeiauto.

00:59:04: Ausstattung wie ein Polizeifahrzeug, weil die vielleicht dann, wenn ich sie wieder verkaufe, in die öffentliche Hand zurückgehen.

00:59:11: Oder auch nicht.

00:59:12: Und dementsprechend hat man da so seine Wünsche, die man da vorbringen kann, die zu einem gewissen Maße füllt werden können.

00:59:22: Oder es gibt explizite Vorgaben, weil jetzt die Filmproduktion oder der Kameramann sagt, nee, das Geld will ich jetzt nicht.

00:59:29: Die sollen nur silberblau sein.

00:59:31: Na ja, das Geld, einfach so eine Unterreisung von einem Auto mit Kosten verbunden etc.

00:59:35: ist egal.

00:59:35: Erwircht ja ein silberblaues Fahrzeug haben.

00:59:38: Gut, dann muss man halt ein silberblaues Fahrzeug, entweder ein silbernes Fahrzeug neu folieren oder man neutralisiert, dass Gelb von dem Fahrzeug überklebt ist oder lässt sich irgendwas anderes einfallen.

00:59:48: Das sind

00:59:48: diese... Sicherheitsrelevantstreifen des

00:59:51: Geldes.

00:59:51: Genau, diese Gaps, die man halt sieht, diese unterbrochene Linien auf den Polizeifahrzeugen oder hinten dieses, dieses warntere Eck, auch retroreflektierende Folien, diese retroreflektierenden Folien sind gleichzusetzen.

01:00:05: Deiner lichttechnischen Einheit am Fahrzeug, dafür braucht es Ausnahmegenehmigung und, und, und.

01:00:09: Also ist jetzt nicht so, dass jeder sich ein Polizeiauto bauen kann.

01:00:13: Und es hat natürlich auch damit zu tun, dass Ich, dass jetzt dreißig Jahre machen, ich weiß, wo ich anrufen muss, wenn ich jetzt eine Uniform brauche, wenn ich jetzt das brauche, ein Helm, Handschuhe, gibt mittlerweile ganz, ganz viele Firmen, die das auch für sich entdeckt haben, dass es vielleicht gar nicht so schlecht ist, das ein oder andere Produkt mal im Fernsehen zu sehen.

01:00:37: und ja, genau.

01:00:42: Da ist ja so ein bisschen die neue Geschäftsidee entstanden.

01:00:44: Man könnte auch so Hersteller mal anschreiben und denen sagen, kennt ihr ganz gut wie Film aus, kennt ihr ganz gut wie Polizei aus.

01:00:49: Und dann muss man auch noch, soll es mal den Hersteller davon überzeugen, dass ihr Produkt als euch ist auch...

01:00:55: Das ist eigentlich ein Marketingagentur.

01:00:59: Ja, ja.

01:01:00: Auch realistisch dargestellt wird.

01:01:02: Und das sehen die ja.

01:01:03: Die sehen ja das, was produziert wurde.

01:01:06: oder auf meinen Instagram-Konten sehen wir auch den Kontext, den wir schon geschaffen haben.

01:01:12: Und da bin ich dann auf die Idee gekommen, dass ich mit dem Zeug, was ich so habe, Produktfilme produzierherstelle ausschließlich für Börden-Astatter.

01:01:24: Und dann sagt der Helmhersteller aus Österreicher, du könntest schon nur unseren Helm haben, aber da bräuchte er ein bisschen mehr, als nur unseren Helm.

01:01:32: Dann sag ich, mein Adress hab ich.

01:01:33: Wie den Rest haben Sie?

01:01:34: Dann sag ich, ja, einen Plattenträger.

01:01:37: Von Lindnerhof, nenne ich jetzt mal ein paar Beispiele, Plattenträger von Lindnerhof, die Ufpuklamotte, das Holz da von Blackhawk oder Black Trident, Hikeschuhe und Sprechtasten und PTTs von Theotronics, dann dem Pelter, die neueste Generation.

01:01:58: Ach, und dann würden sie unseren Helm, sehr klar.

01:02:01: Ach, das ist super.

01:02:02: Da fühlen die sich natürlich gleich wohl.

01:02:05: Die

01:02:07: sind ja auch, sag ich mal, in diesem Ausschreibungspul mit drin.

01:02:11: Und es ist halt Behördenstandard.

01:02:13: Das ist das, was die Polizei trägt.

01:02:15: Und der Helmersteller findet es geil, sich gemeinsam mit diesen anderen tollen Marken präsentieren zu können.

01:02:21: Und dann ist Filmcops TV daraus entstanden.

01:02:25: Eine weitere Sparte.

01:02:26: Und wir haben jetzt auch schon das eine oder andere Filmchen gedreht.

01:02:30: Und es gibt auch viele, die jetzt nicht... in die Öffentlichkeit kommen, weil die ja nur für interne Zwecke genutzt werden, vor allem in der jetzigen Zeit gibt es da ganz viele Richtungen.

01:02:45: Und ja, das hat sich dann da so auch in dem Bereich ein bisschen etabliert.

01:02:51: Es gibt jetzt schon ein oder andere Nachläufer, will ich jetzt nicht sagen, aber es gibt auch welche, die es professionell machen, aber die sind halt alle militärisch.

01:03:01: Wir haben alle militärischen Kontext.

01:03:02: oder sind irgendwelche Airsoft-Leute, die taktisch gut agieren und arbeiten auch.

01:03:09: Aber ein USP ist ja Polizei.

01:03:12: Ich habe Polizei.

01:03:13: Und ich habe auch Polizeiverzeuge und kann dann Demage bringen.

01:03:17: Den Hintergrund auch starten, wie ich mir das vorstelle und nicht nur irgendwie.

01:03:21: zwei Menschen laufen in Tarnkleidung durch den Wald und da hängt ein bisschen mehr dran.

01:03:26: Und ich habe ein gutes Team.

01:03:28: Und wenn dann wieder die ein oder andere Anfrage bei uns reinkommt, dann wird die professionell abgearbeitet.

01:03:37: Da schaue ich dann, kümmere ich mich um Drehgenehmigung, um Skatering und mach so ein bisschen...

01:03:44: Das ist ganz spannend, weil das ist ja was, was die Welten... Also das ist auch was, wo wir uns gerade viel beschäftigen.

01:03:50: Du produzierst das natürlich in Filmen, weil du Schauspieler bist.

01:03:53: Und ich glaube, darin liegt aber in Zukunft auch die Marge, das noch mal ein bisschen mehr wie Social Media zu produzieren.

01:03:58: Weil das ist auch was, was man sagen muss, wenn jetzt Leute auch zuhören, die so Film aus Image-Film oder aus Social Media kennen, das ist natürlich beim Film alles völlig drüber.

01:04:06: Catering, Drehgenehmigungen, wenn du so eine öffentlich-rechtliche Produktion, dann stehen da die Trucks vom BR.

01:04:12: Also das kann man sich nicht vorstellen.

01:04:14: Schauspieler, Mobil, Kostüm, Bla, Bla, Bla ist alles riesengroß.

01:04:19: Das ist auch spannend.

01:04:20: aus diesem Anspruch vielleicht, weil es muss ja auch schneller werden.

01:04:22: Es muss ja mehr Content entstehen.

01:04:23: Das hatten wir jetzt gerade gestern bei uns so.

01:04:25: Wie schaffen wir es denn diese Qualität, die wir wollen?

01:04:27: Und da kommt ja wieder der Perfektionist durch.

01:04:30: In Zukunft auch so zu produzieren, dass man solche Dinge dreimal die Woche, dass der Kunde das bezahlen kann, dass dreimal die Woche sowas erscheint.

01:04:36: Und ich glaube, das ist auch total schwer.

01:04:39: Das

01:04:39: ist vielleicht auch so ein bisschen das Problem der Filmbranche, die gerade ist.

01:04:45: Dinge überleben wie Ari und so weiter.

01:04:47: Und dann schaut man nach Hollywood, da wird nur mit irgendwelchen LED-Sticks produziert.

01:04:52: Wie man da dann diesen Move schafft von dieser vollen Professionalität zu einem guten Output, aber auch in eine gewisse Geschwindigkeit, die sicher auch wieder die KI da einbringt.

01:05:00: Da hab ich mir da schon anschauen, was du da auch machst, so was da die ersten Sachen waren.

01:05:04: Was macht er denn?

01:05:05: Was geht denn da?

01:05:06: Wie viele Kamera-Männer waren da da rein?

01:05:08: Du meinst die Männer im Schnee, die wir da gedreht haben.

01:05:10: Ja, das war das erste Projekt, das wir ... was wir gemacht haben, Operation Berchtesgaden heißt es.

01:05:16: Und das war ein Mann.

01:05:19: Oder nein, das waren schon, ich hatte ein Freddy, das ist mein Regisseur und Kameramann, das ist totaler Freak, was der mit der Kamera in der Hand machten kann.

01:05:28: Das ist bemerkenswert, definitiv.

01:05:31: Und der fliegt die Drohne, der macht Produktfotos, während wir drehen, dann hatten wir dann noch eine Slackline Kamera in den Wald, reingebaut, da war dann noch... Zwei, drei andere Jungs dabei und ich weiß nicht, wie wir es da losgefahren.

01:05:45: Es hat gepisst, die aus einmal in die Acht war.

01:05:49: Da lag nicht eine Flocke Schnee.

01:05:52: Wir wollen ein Schneefilm machen.

01:05:54: Alles in weiß.

01:05:55: Und dann fahre ich raus, bergte es gerade noch, ging die Sonne auf und dann sind wir da, der Bentin da hochgefahren.

01:06:03: Da lag ein halben Meter Schnee.

01:06:04: Und dann standen wir stiefelhoch im Schnee und haben die geilsten Bilder.

01:06:10: für uns geilsten Bilder produziert und es dauerte zwei Tage, dann war das Ding fertig.

01:06:15: Aber woher kommt die Idee?

01:06:16: Also woher kommt der Antrieb für sowas ganz ganz neu?

01:06:19: Es lag das an der Flaute in der Filmbranche, die aus dem eigenen Antrieb

01:06:23: war.

01:06:25: Ich kann ja nicht anders.

01:06:26: Ich muss immer irgendwie schauen, dass es nicht weitergeht, sondern das, was ich habe an Möglichkeiten nutze, um es vollwertig auszuschöpfen.

01:06:35: Und ich bin immer noch der Meinung, dass das, was ich habe, noch so viel Potential hat, von dem ich wahrscheinlich heute noch gar keine Ahnung hab.

01:06:44: Und ich suche immer noch weiter.

01:06:45: Ich sitze dann hin und wieder bei mir im Fundus und denke mir, was kann ich jetzt nichtses machen?

01:06:50: Und da ist so viel Potential, was da auf Kleiderstangen hängt oder tiefgerachene Stellplätzen untergebracht ist, die dann nach Rufen in irgendeiner Form genutzt zu werden.

01:07:04: Und ja, ich habe dann... Weiß ich nicht, ob wir da kurz auch drüber sprechen wollen können.

01:07:12: Das war Corona.

01:07:14: Corona-Zeit wissen wir alle, haben ja die Kreativen nicht gerade gewusst, wie es jetzt weitergeht.

01:07:22: Und für den Fernsehen war auch erst mal Schockstarre.

01:07:26: Und es ging dann mit einem Hygienekonzept sehr schnell weiter.

01:07:31: Und komischerweise war es Corona ja mein bestes Jahr.

01:07:37: In der Zeit, in der ich halt kein Geld verdient habe, weil ja Stillstand war, habe ich mir überlegt, was kann ich jetzt machen?

01:07:45: Ich gehe kaputt hier.

01:07:48: Und dann habe ich so in meine Runde geschaut und stand in der Tiefgarage.

01:07:51: Jetzt stehen hier zwanzig Autos, tadieren kein Geld und tun nichts Gutes und haben ja da Gutes, kann man doch immer tun.

01:07:58: Und dann habe ich mir gedacht, ich rufe jetzt mal die Kinderhospitze in Bayern an und... ... erzählen, wer ich bin, was ich so mache.

01:08:08: Und ob es vielleicht nicht ... ... das eine oder andere Kind gibt, in dem Hospiz ... ... der oder die, bevor sich gehen muss, ... ... vielleicht nochmal Polizei spielen möchte.

01:08:18: Und dann haben die gesagt, ... ... ja, das würden sie machen.

01:08:20: Dann sag ich, ja klar, dann kommen wir im Polizeiauto ... ... und dann fahren wir da mit Blaulicht und Tattoo Tattoo ... ... und dann hat sich, ja ja, Einzel ... ... bei uns im Hospiz sind sehr, sehr ... ... also, achtzig Prozent der Kinder im Rollstuhl ... ... können gar nicht mehr laufen.

01:08:32: Dann sag ich, egal, dann kommen wir im Bus.

01:08:33: Also, das kriegen wir doch schon irgendwie rein.

01:08:35: Und dann kam ein weiterer Zufall, rief mich dann der Flugplatz in Tanheim an.

01:08:43: Die hatten da so einen Sommerfest mit dem Kinder aus Bietzland-Nikolas zusammen.

01:08:49: Da wären Kinder geflogen, die noch fliegen können.

01:08:54: Mit Leichtwirkzeugen, Chessner etc.

01:08:57: Und ob ich vielleicht da unterstützen mit dem Polizeiauto kommen könnte, ist ja klar, bin ich sofort da.

01:09:02: Und dann war ich da und da sind dann die Kinder beflogen worden.

01:09:06: Und im Anschluss bin ich mit sechs Kindern im Vorwebruss mit Blaulicht über das Vorfeld gefahren.

01:09:12: Und das war hart, weil auch achtzehn Jahre Polizei, da sieht man viele Sachen, die man da noch lange zurückdenkt.

01:09:23: Und das, was man da noch sieht, ist nochmal Spur.

01:09:27: Ja, es sind halt auch Kinder.

01:09:28: Wir unterstützen ja auch immer an Weihnachten.

01:09:31: Und immer, wenn es geht, die älterinitiative Krebskranke, Kinder hier in Augsburg.

01:09:33: Du hast doch mal hier in Herzbube.

01:09:35: Was war das?

01:09:35: Herzbube

01:09:36: war was anderes.

01:09:36: Herzbube Daniel, ja.

01:09:37: Also, genau.

01:09:39: Das war ja eine Einzelperson.

01:09:40: Da sind wir eher durchgekommen, weil die uns angefragt haben, aber da unterstützen.

01:09:43: Das haben wir auch gemacht.

01:09:45: Aber auch die älteren Zertifikripskranker kennen das einfach so was sinnvolles.

01:09:47: Dann haben wir das ja auch viel sammeln können.

01:09:50: Da steht auch das TikTok-Set hier neben uns und eigentlich habe ich letztes Jahr viel Livestreams gemacht und habe quasi gesagt, alles was gespendelt wird doppelt ich auf und dann haben wir da siebzehntausend Euro überweisen können.

01:10:02: Da steckt schon sehr viel Sinnhaftigkeit drin und ich sage dir eins.

01:10:07: Das fängt mir immer ein bisschen ab an Weihnachten, wenn dann die Firmen kommen, da gibt es auch Kunden von uns, die vier, fünf, sechshundert Millionen im Jahr machen und dann stellen die sich mit dem Spendencheck mit zweihundertfünfzig Euro oder zweitausend Euro, indem ihr mir schämt euch.

01:10:19: Also wirklich.

01:10:20: Und dann gibt es natürlich auch viele, die das immer fürs Gefühl, fürs Karma machen.

01:10:26: Und das glaube ich, glaube ich eben alles nicht.

01:10:28: Also das muss man was tiefer Überzeugung machen.

01:10:30: Und dann kommt also... Ohne, ohne dass was zurückkommen muss, quasi so am Ende des Tages.

01:10:36: Ja, also das ist doch letzter Podcast war mit Jan Jessen, Kriegsreporter von der Funke Mediengruppe, hat mich zwei Wochen beschäftigt das Gespräch.

01:10:45: Und das darf man, das darf man jeden Tag sehen.

01:10:47: Und das ist auch was, wo ich sehr froh bin.

01:10:50: Das würden.

01:10:51: viele Leute sind dann immer überrascht, wenn sie mich dann ein bisschen besser kennenlernen.

01:10:54: Ich bin unglaublich dankbar.

01:10:55: Das schreiben die mir irgendwie nicht zu oder sie denken nicht drüber nach.

01:10:58: Ich bin so dankbar.

01:10:59: Also wirklich, ich bin den ganzen Tag auch dankbar.

01:11:01: Und das darf man doch auch mal... Schau mal, wir sitzen hier.

01:11:03: Wir haben es warm und trocken.

01:11:04: Wir können uns heute Nachmittag überlegen.

01:11:06: Gehen wir jetzt noch was essen und machen mal das.

01:11:07: Wir haben heute Weihnachtsfeier.

01:11:09: Da sitzen Leute im Gasastreifen, die haben seit zwei Jahren keinen Strom und kein Wasser.

01:11:13: Und

01:11:15: was gibt's

01:11:15: wilder, das finde ich das auch so gut mit den Kids auch.

01:11:18: Was gibt's wilder, das als so kurz.

01:11:20: Diese schöne Leben nur.

01:11:21: Das ist ja wir beide in unserer Leben den ganzen Tag nur gestalten, nur so kurz miterleben.

01:11:27: Ja, und das wollte halt im Rahmen meiner Möglichkeiten, im Rahmen meiner Möglichkeiten etwas zurückgeben.

01:11:32: Und das war halt, oder ist halt eine Möglichkeit.

01:11:35: Und ich habe eine tolle Frau, eine ganz tolle Tochter und die geht's gut, mir geht's gut, uns geht's gut und möchte halt schauen, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeiten mit dem Potenzial, was halt die Firma noch so hat, irgendwas zurückgebe.

01:11:50: Und das ist da was entstanden.

01:11:52: Und jetzt mache ich ja keine halben Sachen, wie du weißt.

01:11:55: Lasse ich gerade Polizei-Uniform für Kinderkonfektionieren von Kleidergröße, Achtneinzehneinzehneinzehneinzehneinzehneinzig.

01:12:04: Hab da auch Kontakte zu einem Hersteller von Mavatana.

01:12:09: Die von Mavatana steht, die Einsatzjaggen für die Polizeibeamten hier unter anderem in Bayern her.

01:12:15: Und hat man gesagt, das machen wir.

01:12:18: Also das finden wir toll mit der Idee.

01:12:21: Und dann gab es eine Messe, das ist glaube ich jetzt ein Jahr her und dann bin ich da in der Messe stand von der Firma und da steht da eine Puppe.

01:12:30: Das ist eine Polizeioniform.

01:12:32: Komplett für ein Kind.

01:12:36: Was ist das?

01:12:36: Ja, das war ihre Idee.

01:12:39: Das läuft.

01:12:40: Das ist ein Produkt, das bei uns jetzt schon angefragt wird.

01:12:44: Die kaufen das.

01:12:45: Die kaufen das.

01:12:46: Und sie haben gefragt, ob sie auch die Hose, das Polo-Shirt und nicht nur die Jacke machen dürfen.

01:12:51: Ist ja ja klar.

01:12:53: Und die stehen jetzt alles her und ich bin auch an einen Mützenhersteller herangetreten, den ich jetzt nicht namentlich nennen möchte.

01:13:01: Aber da ging es um sechs Mützen, die ich bestellen wollte für diesen Verein, den es zwar noch nicht gibt, aber der wird noch gegründet.

01:13:10: Also für die gemeinnützige Arbeit, die ich da leisten möchte.

01:13:13: Und ich bräuchte Mützen vom Kopfumfang, von der Vier bis Vier zu Vier, habe ich alle.

01:13:20: Und wären sechs Mützen.

01:13:22: Und

01:13:23: ich glaube, ein

01:13:24: Wert von dreihundertfünfzig Euro.

01:13:28: Die haben dann irgendwann gesagt, ja, sie können uns drei gegen Vorlage einer Spendenquittung verkaufen.

01:13:34: Und die anderen drei müssen uns leider berechnen, weil wegen Corona jetzt ein Moment einmal.

01:13:41: Sie stellen doch die Polizei-Uniform-Mitzen, also Mützen für die Polizei her, für das Militär und für die Feuerwehr.

01:13:48: Und wenn's jetzt Ihnen schlecht geht, müssen Sie in diesen drei Institutionen in diesem Land schlecht gehen.

01:13:52: Also, hören Sie bitte an und haben Sie mir eine Rechnung geschickt zu den sechs Uniform-Mitzen.

01:13:58: und ja.

01:13:59: Gut, dann ist halt auch

01:14:00: so.

01:14:00: Dann ist halt auch so.

01:14:01: Ja, ich bin da auch mittlerweile, dann ist halt so.

01:14:03: Ja.

01:14:03: Okay, das muss ich jederzeit mal wissen.

01:14:05: Genau.

01:14:06: Nur, das sind ja immer die zwei Dinge, die ich immer wieder feststelle.

01:14:09: die einzigen Menschen, die die wirtschaftliche oder unternehmerische Laufbahn verlassen haben, sind die, die bei denen irgendwann die Gier oder der Neid gesiegt hat.

01:14:18: Und das ist ein ganz großer Unterschied, das habe ich jetzt auch gelernt und müssen immer weben, weil ich mich manchmal aufrag, aber immer wieder was Neues zu machen, das ist nicht auch die Gier, aber ich habe es jetzt verstanden, du und ich, wir sind einfach hungrig.

01:14:28: Und das ist das Wichtige, weil, und das finde ich auch eine ganz spannende Erkenntnis, das sieht man jetzt auch in einer ganzen Geschichte, wie du es erzählt hast.

01:14:34: Die großen Entscheidungen des Lebens sind keine Entscheidungen.

01:14:39: Viele Leute sagen immer Zufall.

01:14:41: Wir haben Podcast erst gerade von Dieter Lange.

01:14:44: Und der hat das Wort gut zerlegt.

01:14:45: Es fällt dir zu.

01:14:46: Und das Ding ist halt, du musst genau im richtigen Moment am Start sein.

01:14:50: Und das ist nicht so immer... Ja, es ist ja bloß, du musst zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

01:14:54: Du musst es erkennen auch.

01:14:55: Du musst es auch erkennen.

01:14:56: Du musst

01:14:56: am Start sein.

01:14:56: Und du musst dem Universum sagen, ich bin hier und ich bin ready und jetzt liefer.

01:15:01: Und ich glaube... Das ist auch noch mal so eine Erkenntnis, die ich dadurch habe, weil ich habe mir zum Beispiel in meiner Ausbildung und so immer ganz viel Gedankenmachtung.

01:15:12: Ich sage, es ist anders, machen wir jetzt mal Kaisen.

01:15:14: Ja, der Azubi, der was der Lauer, der stellt sich das alles immer viel, viel einfacher vor.

01:15:18: Und das ist aber auch noch mal so eine Erkenntnis, die ich schon auch habe in meinem Coaching für Agenturen immer wieder sehe.

01:15:22: Es gibt einfach Leute, die haben das Richtige noch nicht gefunden und die laufen gegen einen Gegenstrom die ganze Zeit.

01:15:28: und dann stellen die irgendwann fest, Vielleicht ist das, was ich jetzt mach, gar nicht das Richtige für mich.

01:15:33: Dann finden die was völlig anderes und dann funktioniert das voll.

01:15:35: Und ich glaub, das ist es, worum es geht im Leben.

01:15:37: Man muss das finden, wo man auch auch acht oder dreißig Stunden durcharbeitet.

01:15:41: Und das sich aber, und das kann ich zum Glück für mich behaupten, ich hab die letzten neunzehn Jahre in meiner Selbstständigkeit keinen Tag gearbeitet.

01:15:49: Und das ist wunderschön.

01:15:50: Und das ist ein Geschenk und dafür darf man unglaublich dankbar sein.

01:15:54: Und dann darf man auch was zurückgeben.

01:15:56: Genau.

01:15:57: Nee, es ist ... eine Einstellung, die ich zu hundert Prozent teile.

01:16:02: und ich denke, wenn man da immer nicht nur gerade ausschaut, sondern immer nach rechts und links, dann ist ja das eigentlich eher ein Geschenk, dass man das machen darf und kann, was man sich, also ich kenne wenige, die das tatsächlich jetzt noch beruflich machen, was sie mal gelernt haben.

01:16:26: Also... Also, klar, es gibt schon auch Polizeibeamte, die immer noch bei der Polizei sind.

01:16:31: Anderer Schlag.

01:16:32: Ist ein anderer Schlag.

01:16:34: Aber, ja, das finde ich, Veränderung gehört zum Leben dazu.

01:16:40: Und wenn man sich nicht verändert, schiede ohne ich jetzt, dann lebt man nicht.

01:16:43: Und deshalb, ja, bin ich jetzt mal gespannt auf das, was sonst noch das Leben so mit sich bringt und noch... ... für mich übrig hat und... Ja,

01:16:54: wir haben ja nur nicht mal die Hälfte.

01:16:55: Also du vielleicht schon, aber hier bin ich nur erst bei der Hälfte.

01:16:57: Ja, ja, ja.

01:16:57: Ich bin erst bei einem Drittel, weißt

01:17:00: du.

01:17:01: Ja, nee, also, wenn ich jetzt meinen Perfektionismus mal weiten lassen darf, wieder drüber schauen lassen darf, dann sehe ich, dass die Filmcops die E-Seite mal so einen kleinen Refresh braucht, definitiv.

01:17:15: Und dann muss man neue Anstriche her.

01:17:19: Das ist aber leider so ein bisschen... meine Schuld, weil ich mich da so ein bisschen hab von Social Media ausbremsen und die Aktualität, die es so auf den Konten gibt, die ja heute am Set eine kurze Story gemacht, morgen wieder ein Anderen Drehort auf Sylt für ein anderes Format, dann wieder Bayern.

01:17:43: Muss

01:17:43: man auch wissen, gibt auch eine Depondance,

01:17:45: gibt es jetzt auch in Hamburg, aber schon seit drei Jahren.

01:17:48: Und ja.

01:17:50: Mal schauen, vielleicht gibt es da auch wieder neue Veränderungen am Markt in den nächsten Monaten und vielleicht fordert mich das dann noch mehr heraus, als es jetzt schon ist.

01:18:02: Aber niemals ruhen und immer schauen, dass es in irgendeiner Form weitergeht.

01:18:09: Wieviel heißt es?

01:18:10: Vielleicht mache ich in fünf Jahren was komplett anderes.

01:18:12: Ja, und dann

01:18:14: habe ich es.

01:18:16: Das ist das Schöne und das vielleicht hilft dir das in Zukunft ein bisschen, weil du würdest dir, glaube ich, am Ende gibt es immer einen Rad eigentlich und ich habe jetzt aber irgendwie habe ich auch immer so überlegt, ob ich das aufhöre mit dem Rad, aber dann denke ich nochmal danach, aber das würde ich dir wünschen, weil wenn du es jetzt schaffen würdest, ein bisschen abzugeben bei Filmcos, und da gibt es ja sehr viele Dinge, die man abgeben könnte, dann kann man Dinge machen, die sich anfühlen wie Hobby.

01:18:38: Und das ist was ganz magisches, also ich habe jetzt einige Unternehmen, das ständig Unternehmen, einige Unternehmen sind dazu gekommen, aber diese Firma, die das jetzt hier auch macht, das ist ja die gleiche Firma, die auch die Agency Gang macht, also die Agentur Gruppe und auch den Inner Circle, mein Mentoring Programm, das fühlt sich ja an wie Hobby, das kann man dann auf einmal einfach machen.

01:19:00: Weil es gibt ja einen Team, die sich ums Tagesgeschäft kümmern.

01:19:03: Die würden sich jetzt alle kaputtlangen, sagen wir, ich bin nicht mehr im Tagesgeschäft, da lachen die immer.

01:19:07: Aber es fühlt sich für mich nicht so an.

01:19:08: Und ich kann jetzt solche Dinge machen, die mich total, die mir einfach Spaß machen.

01:19:12: Das ist wie ein Hobby, fühlt sich das an.

01:19:13: Nur wenn sich dann so eine Firma relativ schnell eine Viertelmillion oder eine halbe Million im Jahr macht und du der einzige Angestellte bist, dann ist das ein schönes Hobby.

01:19:22: Und das glaube ich klappt.

01:19:23: aber nur das ist jetzt so ein bisschen entstanden aus dem was du gesagt hast heute halt an dem set.

01:19:27: dann da jetzt ruft der nächste an und sagt ey scheiße jetzt müssen wir irgendwie da drehen wir müssen den wetter.

01:19:31: wetter ist ja auch ein thema befilmen und so weiter.

01:19:33: dann da wird mir nie in die in die lange weile und glaube ich muss mir da sogar ein bisschen kommen.

01:19:38: also ich hatte vor zwei Jahren schon so eine phase dabei manchmal in meinem büro und habe mir gedacht je da vorne ist richtig krieg im projekt management da geht es richtig ab aber Jetzt eigentlich gerade nichts zu tun, die nächste Stunde.

01:19:49: Und daraus ist dann wieder so ein krasser Antrieb entstanden.

01:19:52: Und ich glaube, dass es nicht leichter wird, im Alter abzugeben.

01:19:56: Ich glaube, das muss man so schnell wie möglich versuchen.

01:20:00: Ja, ich bemühe mich aber, ob es tatsächlich funktioniert.

01:20:03: Weiß ich nicht.

01:20:04: Klar gibt es Hochzeiten.

01:20:06: Film und Fernsehen, wo bei mir die Bude brennt und das Telefon in einer Tour klingelt und läuft dann alles über zentrale Einzel.

01:20:14: Geht es dann?

01:20:16: in den Norden, in den Süden oder sonst wo nach Österreich hin, wo es dann halt irgendwelche Leistungen braucht.

01:20:21: Aber ja, jetzt habe ich Zeit und jetzt bin ich ja hier.

01:20:28: Aber habe ich jetzt schon wieder morgen den ersten nächsten Termin für das nächste Ding, was ich schon wieder im Kopf habe.

01:20:37: Da können wir uns ja das nächste Mal drüber unterhalten, wenn das Ganze mal so ein bisschen in der Richtung ist, wo ich sie hinhaben möchte.

01:20:45: ... oder wo ich es innehmen möchte und ... ... ja, ... ... ich glaube, Mitte Januar geht es schon wieder los.

01:20:53: Ich weiß auch schon, was ich ... ... im Februar, März machen darf ... ... und ... ... hoffe, dass ... ... zwanzig, sechsundzwanzig ... ... auch für die gesamte Filmbranche ... ... mal wieder ein Jahr ist, wo sie sagen ... ... für uns abgeholt ... ... toller, toller, toller ... ... Bereich, in dem wir gerne weiterhin arbeiten möchten.

01:21:13: Leider ist es etwas rückläufig, Rezession ist auch auf Film und Fernsehen angekommen und spüren alle Gewerke vor und auch hinter der Kamera und ich hoffe irgendwann gibt es Steuermodelle von der Regierung, die dafür sorgt, dass hier auch Verpflichten investiert wird in Produktionen und in den Standort Deutschland.

01:21:38: und ja.

01:21:39: Gibt es aber muss man ehrlicherweise auch sagen schon auch gute Bewegungen.

01:21:43: Wenn man jetzt hier ist, ist das Pensing oder wie heißt das hier?

01:21:45: Pensing stört ja es ja.

01:21:46: Also, wer hätte gedacht, dass das jetzt um die Ecke kommt und das finde ich dann auch immer noch wichtig so.

01:21:50: Ich höre ja viel bei meinen Kunden.

01:21:52: Ich höre ja viel Wirtschaftskrise.

01:21:53: Die sehe ich nirgendswo.

01:21:54: Die höre ich nur.

01:21:57: Und beim Filmen.

01:21:58: Muss man natürlich auch dazu sagen, es ist teilweise natürlich auch ausgemacht, muss man auch sagen.

01:22:04: Es werden unheimliche Budgets, wenn man weiß, was heute gerne mal googeln, was eine Folge Tardout kostet, haut sich ein Komplex Blech weg, das könnte man auch für eine Null hinten weniger produzieren.

01:22:13: Heute, da gibt es Leute da draußen, die sind zwanzig Jahre alt und machen das mit diesen Maschinen hier und bringen auch gute Qualität raus.

01:22:21: Aber ich finde schon, dass dann move zu spüren ist, weil sowas wie pencil studios die ganze welt jetzt anlocken und es gibt halt auch einen generationenwechsel.

01:22:28: einfach muss man auch sagen.

01:22:29: also es ist halt einfach es gibt einen generationenwechsel auch im film den es auch geben muss.

01:22:33: brauche ich heute noch so eine adi oder was um um den fernseh film zu produzieren.

01:22:39: die kameramänder die es du und ich kennen vom film die sagen ja aber da gibt es sicher auch welche die in zukunft sagen das kann ich.

01:22:46: Ich muss ja nicht mit dem iPhone drehen, aber das kann ich jetzt auch mit einer kleinen Maschine drehen.

01:22:50: Gut, das sind natürlich Bereiche, wo ich jetzt keine Ahnung hab.

01:22:53: Will ich mich jetzt auch nicht aus dem Fenster lehnen und ein Urteil darüber abgeben.

01:22:57: Was jetzt die Kreativen hinter der Kamera tatsächlich leisten, kann ich gar nicht beurteilen, weil ich immer nur den Anruf bekomme.

01:23:05: Du an dem Morgen brauchen wir wieder vier Autos vor der Polizei.

01:23:09: Das bringt uns dann noch laut Regieassistenz und Auszügen den einen oder anderen Kollegen mit oder Kollegin.

01:23:17: Und die Requisite, die es dann dafür noch braucht, um die Szene lebendig zu machen.

01:23:22: Aber ich finde halt, es gibt schon Veränderungen, die man spürt in der Branche.

01:23:31: Und es gibt tatsächlich viele, die sich jetzt nach anderen Möglichkeiten umsehen, weil sie Film und Fernsehen auch vielleicht mit KI zusammenhängt und da irgendwelche Ängste haben.

01:23:45: ... oder auch sich verändern möchten.

01:23:49: Und sagen, filmen wir jetzt einen Kapitel ... ... und jetzt mache ich ... ... ein Bart Eibling, einen Kaffee auf ... ... oder irgendwas anderes.

01:23:57: Weil sich das Leben verändert?

01:23:58: Genau.

01:23:59: Ja.

01:24:02: Ja, Hannes.

01:24:02: Haben wir es doch geschafft jetzt, oder?

01:24:04: Ja, hat gar nicht weh getan.

01:24:05: Super, aber ich muss so unmenschlich biseln ... ... schon seit einer halben Stunde ... ... oder so, ich habe mir die ganzen ... ... Dinge da untergegeben.

01:24:10: Ja,

01:24:10: ich habe mir vor sich, ... ... ich habe mir nichts getrunken.

01:24:12: Aber das

01:24:12: ist doch übrigens die Frage.

01:24:13: Wie ist denn das, das frage ich mich immer.

01:24:15: Jetzt sitzt man in diesem Streifenwagen und fährt die ganze Zeit rum.

01:24:19: Das ist ja mit allen, also DHL-Fahrer ja nur viel schlimmer.

01:24:22: Und jetzt musst du unmenschlich donnern oder zum Bieseln.

01:24:25: Was machst du da als Polizist?

01:24:26: Fahre ich rechts ran.

01:24:27: Nein, da fährst du, weiß ich nicht, sei jetzt mal... Es gibt natürlich einsatzbedingte, sagt man, Örtlichkeiten, wo du jetzt nicht... Du hast das Klo, um die Ecke geht, dann musst du ja halt irgendeine Ecke suchen.

01:24:48: Das ist das, was ich den Fahrern hier immer sage.

01:24:51: Das finde ich unglaublich, dass wir am einen auf Rufanalli die Zuhörerinnen und Zuhörer sagen.

01:24:56: Wo wir hierher gezogen sind, auch dem DHL-Fahrer, das ist ein super geiler Typ.

01:24:59: Das heißt, wenn du zu uns kommst, du kannst immer was zum Trinken haben, du kannst irgendwann Kaffee haben, der holt sich auch in der Früh mal einen Koffee zu grob her.

01:25:04: Das heißt, wenn du aufs Klo musst und du bist ein bisschen geringer unterwegs, dann kannst du uns kommen und dann sagen, du glaubst nicht, wie wir das hilft.

01:25:09: Weil das ist wirklich Wahnsinn.

01:25:10: Weil er weiß, dass er spätestens bei dir aus Klo kann.

01:25:13: Oder bei euch.

01:25:13: Der Konter macht mir zwei Mal einen Tag.

01:25:16: Seid so

01:25:16: ein bisschen menschlicher, gell?

01:25:18: Wer?

01:25:19: Alle.

01:25:20: Ja, das sowieso.

01:25:22: Andi, vielen Dank für deinen Besuch.

01:25:23: Sehr gern.

01:25:24: Hat Spaß gemacht.

01:25:25: Bleib weiter so hungrig.

01:25:27: Das mach ich.

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