Jan Jessen – Warum man freiwillig in den Krieg zieht und wir unsere Demut verloren haben | (#0017)

Shownotes

In dieser vielleicht spontansten Folge aller Zeiten bin ich zusammen mit Jan Jessen am Upper Rat. Jan ist Politikchef der NRZ und Krisen- und Kriegsreporter für die Funke Mediengruppe.

Während wir im Marketing oft in einer „Fake-Welt“ leben, in der Bilder retuschiert und Botschaften poliert werden, berichtet Jan aus der härtesten Realität, die man sich vorstellen kann: Direkt von der Front. Wir haben dieses Gespräch geführt, kurz bevor Jan wieder in den Flieger nach Israel und in den Libanon gestiegen ist.

Ein Gespräch, das Demut lehrt. Was für ein schönes Leben wir doch führen dürfen.

🔍 Was dich in dieser Folge erwartet:

Marketing vs. Kriegsgebiet: Der krasse Kontrast zwischen unserer „heilen Welt“ und Jans Arbeitsalltag in der Ukraine oder im Nahen Osten.

Überleben im Drohnenkrieg: Warum die klassische „Presse“-Weste heute eher zur Zielscheibe wird und warum Schnelligkeit wichtiger ist als Panzerung.

Menschlichkeit in der Hölle: Warum Jan diesen Job macht – nicht für den Adrenalinkick, sondern für die Geschichten der Menschen. Wie z. B. das ukrainisch-russische Ehepaar, das auch einen Tag vor Kriegsbeginn niemals mit einem Angriff Russlands gerechnet hätte.

Trump, Putin und die Wahrheit: Eine schonungslose Einordnung der aktuellen Weltpolitik und warum wir uns laut Jan in Richtung eines „postfaktischen Zeitalters“ bewegen.

Hate Speech gegen Kinder: Jan erzählt von unfassbaren Reaktionen auf die Arbeit des Friedensdorf International und wie er mit Hass im Netz umgeht.

Der wichtigste Appell: Warum wir aufhören müssen zu meckern und wieder dankbar sein sollten für warmes Wasser, Strom und ein sicheres Bett.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Einer der spontansten Podcast-Termine, die ich glaube ich bis jetzt hatte, wir haben ein Wochenende das erste Mal geschrieben und dann hat der Jan mir geschrieben, lass doch gleich am Montag machen und unser Kontakt der Frank-Luther Lange hat dann noch wie gesagt, das musst du schnell machen, weil der ist am Mittwoch wieder in Israel und danach im Irak und das beziffert glaube ich schon eigentlich ganz gut.

00:00:18: Dein Job, Hannes Zwetsch gehört dir am Apparat mit.

00:00:22: Jan Jessen, hallo, grüß euch.

00:00:23: Hallo

00:00:24: Jan.

00:00:25: Ganz, ganz spannend, Jan.

00:00:26: Du bist, ich glaube, was die meisten Leute wahrscheinlich am meisten interessiert, aber der erste Job Titel, den man findet, ist Politikchef bei der NRZ und bei der Funkemediengruppe Krisen und Kriegsreporter.

00:00:39: Das fand ich super, super spannend, weil es so... In deiner Branche allein schon finde ich konträr ist, aber zu meiner Branche noch viel konträr an.

00:00:47: Aber wenn ich mir überlege, ich habe heute früh in den letzten Podcasts vorher gehört, wo es ganz viel um politische Einordnungen von dem Waffenstehestand, dem Gaserstreifen geht.

00:00:56: Und dann schaue ich auf meine Branche und merke wieder, wie gut es uns eigentlich geht.

00:01:01: Und das finde ich ganz, ganz spannend.

00:01:03: Weil du erlebst der beides.

00:01:05: Du bist ja im Medienhaus quasi und musst Medien machen.

00:01:07: Es müssen Titel entstehen, die sich verkaufen.

00:01:11: Und ich rede da immer über meine Branche sehr offen.

00:01:14: Werbung, Marketing, eine absolute, eine im großen Teilen Fake Branche.

00:01:19: Es wird ge Photoshopped.

00:01:19: Es wird alles besser dargestellt.

00:01:21: Alles ist wunderschön.

00:01:22: Alles ist friedefreude Eierkuchen.

00:01:25: Und der Jan, wenn man dann auf seinen Instagram Profil schaut.

00:01:29: Also es schaut von hier aus aus wie an der Front.

00:01:32: Jetzt habe ich da in dem Podcast auch hergehört.

00:01:33: Ihr dürft da in gewisse Stellen, vor allem Gasostreifen, gar nicht hin.

00:01:37: Aber ich stelle mir diesen Wechsel in deinem Job unglaublich vor.

00:01:42: Und da bin ich ganz gespannt, was du da auch, wie du das auch machst.

00:01:45: Es ist so für mich gar nicht greifbar, wie man das auch, wie man es machen kann.

00:01:48: Es ist ja so gefühlt, also wenn ich es mir vorstelle, Angst getrieben, da geht es ab oder ist man da in dem Modus.

00:01:57: Kannst du uns da ein bisschen abholen?

00:01:59: Jetzt geht's am Mittwoch wieder in den Flieger.

00:02:00: Was ist denn das für Gefühle jetzt da im Voraus?

00:02:04: Also ich muss sagen, ich freue mich drauf, Israel besuchen zu können, wieder mal.

00:02:09: Da ist, muss man ehrlich auch sagen, so als Kriegs- und Krisenberichterstatter nicht ganz so viel zu berichten, was wir gerade schon angedeutet in Gersa Streifen selber.

00:02:17: Also das eigentliche Konfliktgebiet dürfen wir nicht rein, weil die israelischen Streitkräfte da relativ restriktiv sind.

00:02:24: Das macht das Ganze natürlich dann Zynisch gesprochen, etwas unspannend für uns.

00:02:30: Aber trotzdem, ich mag Israel.

00:02:32: Ich bin gerne da vor Ort.

00:02:33: War schon viele, viele Male da.

00:02:36: Und insofern bin ich da ganz froh, dass es jetzt wieder dahin geht.

00:02:39: Ich werde auch noch versuchen, in den Libanon dann reinzukommen.

00:02:42: Muss ich mal schauen, ob das klappt.

00:02:44: Will da einen Dorf besuchen, was Widerstand geben, wie Frisbollah leistet.

00:02:48: Das ist das Jahr und Tag so ein christliches Dorf im Süden des Landes.

00:02:51: Das würde ich mir ganz gerne angucken.

00:02:53: Und wie gesagt, ich freu mich drauf.

00:02:54: Unglaublich.

00:02:55: Also von hier aus gesehen, wie kann man sich darauf freuen aus meiner Warte raus?

00:02:59: Wie bereitet man sowas vor?

00:03:00: Also was ist das Team?

00:03:02: Wie viele Leute sind es?

00:03:02: Zwei, drei Leute jetzt?

00:03:04: Also in dem Fall bin ich wieder unterwegs mit dem Friedensdorf International.

00:03:08: Das ist eine Hilfsorganisation hier in Oberhausen.

00:03:13: Und mit denen bin ich relativ häufig unterwegs.

00:03:15: Unter anderem in Afghanistan sehr, sehr häufig.

00:03:20: Der Job ist eigentlich Kinder.

00:03:22: aus Krisenkrisengebieten rauszuholen zur Behandlung nach Deutschland.

00:03:26: Aber jetzt sind wir eingeladen worden von dem Freund von mir, dem Bekannten von mir aus Israel Jamal, der ist Bedouine, also gehört Arabischen Minderheit an, in Israel und der war schon mal hier in Deutschland.

00:03:41: Da haben wir ein bisschen gesprochen über die Resilienz im Hygien der Gemeinschaften.

00:03:45: Und jetzt sind wir von ihm eingeladen worden.

00:03:48: uns da vor Ort in der Legerbüste mal auf so der Konferenz zu begeben und dann werden wir mit ihm eben über dieses Thema gottchen.

00:03:57: und wie gesagt, es wird relativ entspannt werden diesmal.

00:03:59: Also es ist jetzt wirklich, also es ist jetzt, nein, nein, es ist jetzt, es ist jetzt kein, kein klassischer Konflikt oder Kriseneinsatz, also wie gesagt, relativ entspannt.

00:04:09: Lieber noch

00:04:10: nicht von der Funkemediengruppe, sondern da kommen wir jetzt von dieser Organisation, oder?

00:04:14: Genau, ja, ich mache Urlaub sozusagen.

00:04:16: Ah, ja, ja.

00:04:17: Es ist auch spannend oder bei dir vermischt sich das wahrscheinlich auch oft.

00:04:21: Du hast den Podcast auch gesprochen, hast du auch einen Bekannten oder eine gute Quelle natürlich auch überall, einen Mann mit den sechs Kindern.

00:04:28: und ich kann mir auch vorstellen, dass es manchmal, ich habe auch gelesen, du bist gelernter Krankenpfleger, daher kommt wahrscheinlich auch so ein bisschen oder war das so der Einstieg auch in dieses Thema, weil es ist ja schon verwandt.

00:04:41: Ja schon, also ich meine zum einen macht das Resilienz ein bisschen, also wenn er irgendwie diese Das ist ja so eine Frage, die auch immer kommt, wie verpackst du das alles?

00:04:49: Und Krankenflieger zu sein, da lernst du natürlich schon so ein bisschen mit Menschen im Leid umzugehen, ohne dass es zu nah an dich rankommt.

00:04:57: Also insofern war das nicht ganz schlicht, die Ausbildung zu haben, bevor ich dann ein Journalist geworden bin.

00:05:02: Und ja, am Ende muss ich sagen, ja, wie gesagt, mir mehr Zeit geholfen, aber ansonsten hat es natürlich nicht so viel.

00:05:14: Also die Krankenpflegeausbildung zu tun mit dem, was ich dann im Krisensituationen mache, ist natürlich ganz praktisch, wenn man das hat.

00:05:21: Also Krieg und Krise ist ja manchmal auch ein bisschen gefährlich und sollte es da dann irgendwie zur Verbindung oder ähnlichen Sagen kommen, das ist natürlich nicht ganz schlecht, wenn du eine Krankenpflegeausbildung hast.

00:05:32: Ich stelle es mir so wild vor.

00:05:34: Kannst du uns mal in so eine Kriegssituation mitnehmen als Journalist?

00:05:37: Jetzt sehe ich da so viel von der Tan in der Tagesschau, dann hat die immer eine schussigere Weste an mit Presse drauf und einen Helm.

00:05:43: Da hat man dann immer so ein bisschen die Hoffnung aus der Ferne, dass das schon hilft.

00:05:47: Aber ich meine da im Gefecht also wie, wie ungefähr, also, weißt du, ich... Ich habe ja früher auch gefragt, wie ist das?

00:05:53: Jetzt steigt man dann in den Flieger.

00:05:54: Jetzt komme ich da irgendwo an.

00:05:56: Darf man da wahrscheinlich, hat man schon mal andere Rechte da einzureisen, aber wie ist es dann vor Ort?

00:06:00: Seid ihr da im Hotel?

00:06:01: Wo seid ihr da?

00:06:02: Wie muss ich mir das vorstellen so einen Tag?

00:06:05: Also es kommt halt immer drauf an, wo du gerade unterwegs bist.

00:06:08: Also ich kann es mal so.

00:06:09: ein Beispiel Ukraine festmachen, aber ich relativ häufig jetzt seit dem Beginn der Russischen Invasion in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Jahr in den Und im Kern, klar, du machst ja also vorher Gedanken darüber, was willst du eigentlich machen?

00:06:27: Also versuchst irgendwie über Geschichten nachzudenken, wie du da möglicherweise generieren kannst, wenn du vor Ort bist.

00:06:35: Sprichst das ab mit dem Team vor Ort.

00:06:36: Also in dem Fall, wenn ich bei Funkurta BX bin, in einer Ukraine, dann ist immer ein Team dabei, also ein so genanter Fixer.

00:06:44: Das sind Leute, die aber sagen das, die für uns Sachen fixen meistens.

00:06:50: Kolleginnen und Kollegen vor Ort, also in dem Fall jetzt ein ukrainischer Journalist, mit dem ich dann immer unterwegs bin, fahre ich dabei und mit dem Team wird dann im Vorfeld besprochen, was wollen wir eigentlich machen.

00:07:02: Und wenn wir dann vor Ort sind, ist natürlich alles im Fluss.

00:07:07: Also es klappt eigentlich nie das, was man sich so vorher vorgestellt hat.

00:07:11: Ab und an klappt es, aber ganz häufig ist es halt einfach dann so, dass sich die Dinge dann vor Ort irgendwie ergeben.

00:07:19: Da fahren wir häufig in der Ukraine, eben in den Süden und bei sowas in den Osten, also da wo tatsächlich gekämpft wird.

00:07:26: Das gestaltet sich, muss man sagen, gerade jetzt in den Monaten eigentlich immer schwieriger.

00:07:32: Das hast du ja wahrscheinlich mitbekommen, dass mittlerweile das ein Drohnenkrieg ist in der Ukraine.

00:07:39: Und man immer, es wird immer schwieriger, also wirklich an die Front heranzukommen, weil die Kill-Sulen, in der die Drohnen aktiv sind, mit dabei der locker zwanzig Kilometer von der eigentlichen Front entfernt ist, also sehr wohl Soldaten sich praktisch gegenüberstehen.

00:07:53: Und das macht das Ganze für uns dann auch so ein bisschen schwierig.

00:07:55: Also du weißt halt nie so richtig, ob es dich eines gebildet ist, immer wieder Situationen, wo russische Droh- und Piloten zivile Fahrzeuge angegriffen haben, als wir das letzte Mal in Kamathaus waren, haben wir dann gestanden vor dem Fahrzeug von zwei ukrainischen Kollegen, die ja gerade dringend gestorben waren.

00:08:09: Das ist natürlich dann so ein bisschen, wer ist nicht so eine Situation, wo der dann auch schon merkt, das ist... kein Spaß, kein Spiel, was wir da treiben.

00:08:19: Das muss man sich dann immer auch klarmachen, wenn man im Ort ist.

00:08:23: Aber wie gesagt, wir gucken dann heben, dass wir unsere Geschichte irgendwie generieren können, dass wir da von Tag zu Tag dann arbeiten in der Ukraine, die Nähe waren und die Freundin rankommt.

00:08:35: Es ist halt auch so, dass es dann keine Hotels mehr gibt, wo die meisten Hotels von den Russen zerbomboren sind und das heißt, wir übernachten dann in Appartements.

00:08:43: privaten Wohnungen, wo wir übernachten können, die kann man sich dann mieten.

00:08:48: Aber wie gesagt, das ist dann halt immer so von Tag zu Tag Geschichte wild.

00:08:55: Wie muss ich mir... Es ist, ich hab hunderttausend Fragen hätte ich da mal.

00:09:01: Würdest du sagen, es gibt so eine, weil dann sieht man genau das mit dieser Presse oder Press ganz groß auf dem, auf der Jacke.

00:09:07: Gibt es schon so einen E-Toster noch, ich mein, bei dem Drohnenkrieg, da wird nicht geguckt, auch wenn sie viele Sachen, aber würdest du jetzt sagen, es bringt irgendwas oder?

00:09:15: Nein, überhaupt nicht.

00:09:16: Also ich trage die Weste eigentlich nur.

00:09:19: Also wenn man an die Front ran fährt, dass man eben als Presse erkennbar ist bei Ukraine, für die ukrainischen Soldaten.

00:09:26: Das ist nicht irgendwie, man sieht das für komische Gestalt, die sich jetzt aber uns rumtreiben.

00:09:31: Ich glaube, in den meisten Konflikten ist es eher so, dass wenn man irgendwo ein Presse drauf hat, dass man sich eher als Ziel markiert, als geschützt zu sein davon.

00:09:39: Und insofern penne ich die Aufregung auch immer, weil jetzt auch kürzlich, das ist ein französischer Kollege stark und dann war auch die Aufregung groß, weil er doch ein Presse-Schild getragen habe.

00:09:50: Er hätte mal den angreifen, aber das ist halt als Götze Realität des Krieges dazu, nicht nur hier.

00:09:55: in der Ukraine auch in anderen Konflikten.

00:09:58: Also eigentlich ist das, wie diese Pressemarkierung auf den Schutzwesten ist in vielen Fällen eher negativ.

00:10:09: Es gibt mittlerweile auch Kolleginnen und Kollegen, die angefangen haben, ihre Pressegänger zu überkleben in der Ukraine, weil sie eben nicht als Presse identifiziert werden wollen und entsprechend angegütten werden wollen.

00:10:19: Die Westen sind ein ganz guter Schutz.

00:10:22: Eigentlich jetzt auch darüber diskutieren wir gerade in der Ukraine jetzt viel.

00:10:25: Sondern die Dinge eigentlich nur tragen oder nicht, denn eigentlich sind diese Splitterschutzwesten sehr gut geeignet, wenn jetzt was, was ich irgendwelche Granaten runterkomme.

00:10:34: Und sonst was, wenn man eben die entsprechende Splitterwirkung hat.

00:10:37: Dagegen ist das super.

00:10:38: Aber bei diesem Drohnenkrieg, das es jetzt gibt, musste eigentlich eher... geschmeidig und schnell unterwegs sein.

00:10:44: Das heißt schnell aus einem Auto rauskommen, wenn irgendwas angeflogen kommt und dann wirklich schnell wenden.

00:10:48: Also wenn du dann irgendwie acht Ehrwelt genau, wenn du dann acht Kilo oder zehn Kilo am Top noch drauf hast zum Equipment, ist das eher behinderlich.

00:10:57: Und am Ende, wenn sich eine Drohne erwischt, die Drohnen sind ja wirklich sehr, sehr, sehr, sehr gezielt.

00:11:02: Also wir gehen dich halt direkt, also dass du von einer Garnat in Volltreffer bekommst, die Wahrscheinlichkeit ist sehr, sehr, sehr gering, dass du von einer... Drohnen volltreffer kommt, bekommt, wenn sie angreift, ist sehr hoch und dann wird sie wie bester auch nix.

00:11:17: Also insofern ist die große Frage, ob die Westmeber auch vor Zukunft haben in der Konflikten, die wir jetzt sehen.

00:11:22: Aber Jan, wie machst du das?

00:11:23: Also du erzählst es gerade von absoluten Extremsituationen, wie ich von der neuen KI mein Team erzähl oder vom Photoshop Update.

00:11:31: Wie machst du das selber?

00:11:32: Also was ist dein, klar, wie verarbeitest du das?

00:11:34: Das ist die eine Frage, aber das muss ja in den Motivationen auch dahinter geben.

00:11:39: Also machst du das?

00:11:41: Weil du sagst jetzt Journalismus, der braucht zuverlässige Inhalte in Deutschland, machst du das aus eigenem... Was steckt da dahinter?

00:11:48: Das ist ja ein Wahnsinn.

00:11:49: Also jedes Mal, wenn du in den Flieger steigst, muss man wirklich so sagen.

00:11:52: Wie gedacht, das ist ja eine super Headline für so ein Podcast.

00:11:55: Aber wenn du das so erzählst, du weißt ja nie, ob du da kommst.

00:11:59: Na ja gut, ich sag mal so.

00:12:00: Ich erzähl mal so als Gegenbeispiel, dass eine der gefährlichsten Situationen, die ich in meinem Leben erlebt habe.

00:12:05: Das platzen eines, also während meines Dienstes, das platzen eines Reifens war, auf der Autobahn hier mit Hundertvierzig bin ich in Genesphalen gefahren und am Platz der Reifendruppe.

00:12:14: Also, du weißt auch nicht, wenn du dich hier ins Auto setzt, ob du auf die Allhand kommst, oder...

00:12:17: Aus Bett fallen und die Skenik bringen.

00:12:19: Ja.

00:12:19: Aber also, ich meine, so wollen wir Prostin sagen, wenn ich natürlich jetzt an die Front fahre, dann ist die Wahrscheinlichkeit, also die Wahrscheinlichkeit steigt.

00:12:26: Ja, das stimmt schon, aber wir versuchen natürlich immer irgendwie zu gucken, dass wir ein gewisses Risikomanagement machen.

00:12:32: Das ist gerade in der Ukraine jetzt immer schwieriger.

00:12:35: Aber anyway, also ich mache das eigentlich, weil ich einfach ein realistisches Bild von dem zeichnen will, was da passiert in diesen Kriegen.

00:12:48: Also so ein wesentliches Motiv ist eigentlich, über die Leute zu berichten, über die Menschen zu berichten.

00:12:53: Also wie verändern.

00:12:54: Krisen, wie verändern Konflikte, wie verändern Kriege, die Lebenswirklichkeit von Sensation.

00:13:00: Das ist das, was mich eigentlich am meisten berührt und beeindruckt.

00:13:05: Also zu sehen, wie sich Realitäten für Menschen einfach so von einem Tag teilweise auch den anderen verändern.

00:13:14: Also wenn er dann so wie in der Ukraine in den ersten Kriegstagen an der Grenze bestanden ist und wie die Leute da gesehen haben mit den kleinen Köppchen, mit ihren Rucksäcken.

00:13:21: Wo sie Radseligkeiten brennten und die völlig fassungslos guckten und standen, weil meine Klaten irgendwie alle erwartet, dass irgendwas passieren wird.

00:13:28: Aber dass das dann wirklich kommt und wie sich das dann auf das Leben von Menschen auswirkt, das finde ich eben so, dass das super spannend.

00:13:36: Und das war eigentlich immer das, was mich interessiert hat, weil Krisen und Konflikte leider zum Menschsein dazugehören, hat mich aber immer interessiert.

00:13:44: Was macht das eigentlich mit Menschen?

00:13:46: Und wie reagieren Menschen da in Konflikten, in Krisen, ob das Immigraken Sühe in Afghanistan?

00:13:51: im Libanon, in Libyen, in Wassersichwo, auch in der Ukraine.

00:13:56: Und die Geschichten will ich eigentlich erzählen, weil ich glaube, das ist eben ganz wichtig.

00:13:59: Also das kriegt nicht, was Aseptisches ist, was irgendwie mit Zahlen, Daten, Fakten dann irgendwie dargelegt wird, wenn es jetzt auch um Friedenspläne gibt, da kriege ich auch einen, also, wir geteilt gerade diese Diskussionen, wir haben bis zu achtundzwanzig Punkte geplant, den die Trump-Administration eigentlich ausgearbeitet hat, möglicherweise von Russland geschrieben, man weiß es nicht so wirklich, aber wo es u.a.

00:14:21: auch darum geht, dass die Ukraine Gebiete abgeben soll, in den Menschen leben.

00:14:29: Darüber wird eigentlich nie gesprochen.

00:14:32: Man

00:14:32: verschenkt einfach hunderttausende Menschen an ein anderes Land, wo sie gar nie leben wollen.

00:14:36: Und das finde ich ist eben ganz wichtig.

00:14:38: Ah ja?

00:14:39: Was denkst du?

00:14:41: Warum hat man da Interesse dran?

00:14:42: Also ich, wenn mich da mal reinläs, wenn ich mit Sputin vorstelle, also die Menschen, die wisst ihr eigentlich nicht.

00:14:47: Du wisst ja, der will ja hauptsächlich, weil ich nicht Bodenschätze und solche Sachen, oder?

00:14:51: Also man will ja immer wenig Menschen und viel Geld.

00:14:55: Dann wird ja ein

00:14:56: Beschluss, die da immer Geld, ne?

00:14:58: Ja, wo man in jedem Krieg geht, zum Rohstoffe.

00:15:01: Also

00:15:02: Rohstoffe, Ressourcen, Interessen.

00:15:04: Das Ganze wird engagiert ganz häufig als Wertekonflikt.

00:15:06: Das macht das Ganze dann ja mal spannend bzw.

00:15:10: auch so schwierig zu lösen.

00:15:12: Wenn du, also dann unterscheide ich ja so zwischen Interessenskonflikten und Wertekonflikten.

00:15:18: Interessenkonflikte sagen, A will also sich Zugriff auf irgendwelche Ressourcen haben, B sagt, nö, sind meine.

00:15:24: Und dann bekämpft man sich und... Da muss man sagen, ist die gesellschaftliche Resilienz dann aber auch irgendwie relativ schnell an ihrem Ende.

00:15:33: Also wenn der Preis einfach zu hoch wird, sagen im Gesellschaften ja, warum sterben unsere Söhne, unsere Gäter?

00:15:41: Das gibt schnell, aber beim Wertekonflikt ist das was anderes.

00:15:44: Das ist religiös quasi zum Beispiel.

00:15:45: Ja, das ist religiös.

00:15:46: oder wie Putin eben sagt, wir kämpfen hier gegen den degenerierten Westen.

00:15:50: für unsere russischen Werte.

00:15:53: Und da werden Gesellschaften dann wesentlich resilienter.

00:15:55: Also du wirst ja auch keinen Krieg erleben, wo Leute ganz offen sagen, was wir sehen.

00:15:59: Wir marschieren in den Irak ein und kämpfen dafür Öl.

00:16:04: Das war immer für Menschenrechte, für Demokratie, für Rechtsstaatlichkeit.

00:16:09: Das wird immer ganz

00:16:11: spannend.

00:16:12: Mach dich das nicht wild.

00:16:13: Also wenn du so sagst, es ist doch völlig offensichtlich.

00:16:15: Ich bin jetzt auch hier.

00:16:18: Ja, es macht mich immer noch wütend, manchmal.

00:16:23: Es macht einen traurig auf, also wenn ihr seht, wir sehen in der Ukraine, haben gesehen, tote russische Soldaten, die die Telefonnummern von ihren Müttern eingenäht hatten, in ihren Uniformjagden.

00:16:36: Und du fragst ja, was machst du hier?

00:16:38: Also, du stehst ja vor so einer Leiche von so einem jungen Typen und sagst ja, was machst du hier?

00:16:42: Du gehörst ja nicht hin.

00:16:43: Für was bist du gestorben?

00:16:46: Das macht dann natürlich immer noch irgendwie traurig, wie du vor allem wenn du siehst, dass diejenigen, die ja für verantwortlich sind, dann in ihren goldenen Palästen sitzen und große Reden schwingen können und wahrscheinlich mit,

00:16:56: genau,

00:16:57: wahrscheinlich mit ninety-fünf Jahren dann irgendwann schön auf dem im Krankenhausbett irgendwie ganz ruhig aus dem Leben scheinen, das macht dann natürlich schon wütend.

00:17:07: Aber ich versuch irgendwie, die Emotionen dann kürftig zu halten, weil am Ende nützt es ja nichts, das frisst sich ja dann irgendwann auf, wenn er... durchgehen.

00:17:15: Ja, ich stelle es mir nur schwer vor, wenn man es jeden Tag auch so sieht.

00:17:18: Was ich immer ganz spannend finde, und das ist ja dann auch so ein bisschen dein Antrieb.

00:17:22: Wir haben seit wahrscheinlich fünfzehn Jahren arbeiteten Ukraine für uns.

00:17:26: Den haben wir ganz wild übers Internet kennengelernt.

00:17:29: Da gab es einen Plug-in, dann habe ich in den Quellcode geguckt, da war sowas witzig ist.

00:17:32: Man kann den Quellcode zu kommentieren, das war so witzig.

00:17:35: Und ich halte jetzt immer wenig von den reinen Open Source Guys, die quasi das ganze Leben lang programmieren und alles dem Internet schenken, sondern wenn man sagt, da muss man doch einen Talent auch fördern, dann muss er auch ein Geld verdienen.

00:17:43: Und dann habe ich es erst einmal an jemandem geschrieben, das war glaube ich sogar eine Gmail oder irgendeine, ja irgendeine Adresse auf jeden Fall.

00:17:50: Ich glaube, es war eine Gmail-Funktion.

00:17:52: Und dann schreibe ich dem und sage, hey, ich schreibe normalerweise keinen Open Source Geist, aber dieses Plug-in, das ist der Wahnsinn, wie gut du das programmiert hast.

00:17:58: Und dann schreibt er mir und sagt, er ist gar kein Programmierter, er arbeitet an der Kassieren Supermarkt.

00:18:04: Dann sind wir so ein bisschen ins schreiben gekommen.

00:18:06: dann sage ich so wie du bist kein programmierter sehr hammer programmiert das war sehr speziell ist damals auch so was der da gemacht hat.

00:18:12: Ja und gesagt nee also irgendwie ein bisschen aussichtsloses leben so na also auch depressive und so.

00:18:17: und er kann nicht programmieren weil kann nicht liefern.

00:18:19: und dann habe ich ihm gesagt hey komm.

00:18:20: Lass uns mal was ausdrücken, lass uns mal eine Webseite machen.

00:18:22: Und das ist jetzt fünfzehn Jahre her.

00:18:24: Jetzt arbeitet der Fest seit fünfzehn Jahren für uns und er kommt doch normal einmal im Jahr rüber.

00:18:28: Er ist aber natürlich mit dem Ukrainekrieg jetzt auch.

00:18:31: er hat sich auch erledigt.

00:18:32: Auch will die Geschichten mit Flucht ins Haus, aufs Land, dass es militärisch nicht einzieht, genau für so ein Futter dann am Ende des Tages.

00:18:40: Und was ich da schon spannend finde, wenn wir Medien vergleichen, also Berichterstattung, wenn ich ihm schreibe, hey, Also es wird ganz spannend, dass der Krieg losging.

00:18:51: Ich habe damals noch eine Privatpilotenlizenz und habe gesagt, du schott hier alles nach Krieg aus.

00:18:55: Wir können jetzt losfliegen nach Lemberg und wir holen dich raus und dann kommst du einfach zu uns.

00:18:58: Und dann habe ich gesagt, nee, es geht seit acht Jahren hin und her, da passiert eh nix.

00:19:02: Und ich war vor der Sonnensendung gesessen am Fernsehen und habe es die Nacht verfolgt und dann ging es los nach zum Drei, Vier, Fünf.

00:19:09: Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, Vier,

00:19:12: Vier, Vier, Vier, Vier, Vier, V.

00:19:13: Und was ich da schon unglaublich spannend finde, immer wie das Bild bei ihm aussieht, weil wir sprechen jetzt Ukraine, Deutschland, also es ist nicht so, dass wir auf der anderen Seite von der Weltkugel sind, das russische Bild, das ukrainische Bild und wie es dann bei uns aussieht.

00:19:29: Das finde ich schon bemerkenswert.

00:19:31: Also in einer vernetzten Welt, in der wir uns heute befinden, wo ich mir eigentlich alles anschauen kann und so weiter.

00:19:35: Und da frage ich mich manchmal schon, wie die Resilienz dann in Russland auch noch so hoch sein kann, zum Beispiel in Moskau, wo ja das Leben nicht nur sich das nicht nur falsch vorstellt, sondern auch sehr viel reiches Leben ist und sehr viel gebildetes Leben ist.

00:19:50: Und meinst du, dass die Menschen auch so ein bisschen dann einfach gern wegschauen?

00:19:55: Weil also es kann ja nicht sein, dass es gar keiner mitkriegt, was da drüben abgeht.

00:19:59: Ja, das ist so eine Frage, die ich mir eigentlich seit Anfang an stelle.

00:20:02: Also seit dieser Konflikt begonnen hat und jetzt umso mehr muss ich sagen.

00:20:06: Wir reden von hunderttausenden von getöteten russischen Soldaten, verletzten russischen Soldaten, verkrüppelten russischen Soldaten.

00:20:14: Wie man kennen irgendwie.

00:20:15: So, jeder hat irgendwie Familie, jeder hat einen bekannten Kreis.

00:20:19: Also wir reden von Millionen von Menschen,

00:20:21: die

00:20:22: wirklich wissen, was da, was dieser Krieg für Auswirkungen.

00:20:27: die auf der anderen Seite sehen, wie geringfügig eigentlich die Fortschritte sind.

00:20:31: Die Russlander machen immer sehr, wirklich absurd, weil man sich die Karten anguckt, wie wenig, hunderte oder vielleicht auch tausend von Quadratkilometern Russlander erobert hat, aber für nix, also die Kunde genommen, was sie erobert haben, sind komplett zerstörte Städte.

00:20:47: Auf Diefgas kaputt, Bachmode ist kaputt, Marinka, Chasibia, you call it, Bulle da, das ist einfach nur noch Ruinenlandschaften.

00:20:55: Und dafür so viele Opfer, und ich verstehe eben nicht, dass da auf russischer Seite nicht irgendwann mal irgendwie so eine Erwachenkompolite die Leute sagen, das machen wir da eigentlich.

00:21:07: Und ich glaube das hängt zum einen damit zusammen, dass die Leute das verdrängen.

00:21:13: Das gilt aber in der Ukraine übrigens auch so.

00:21:15: Also wenn du nach Kira fährst oder sich nach Ternopil oder in andere Städte, wo der kriegt zwar ab und an.

00:21:23: Erkennbar ist sichtbar, durch Luftalarm oder wie ein Ternopilier, wo eben so ein ballistischer Aket in den Hochhaus reingeballert ist, da sind es nur noch drei Leute getötet worden, aber im Grunde genommen läuft da das Leben komplett normal.

00:21:34: Ich glaube, es ist was absolut menschliches, den Krieg zu verdrängen, so das Grauen zu verdrängen.

00:21:39: Wir haben also ganz in Kiew, wenn du da jetzt nicht irgendwie den Luftalarm hörst und jetzt mal nicht auf die Soldaten auf der Straße achtest.

00:21:49: Das Ding ist ein ganz normales Stadt und auch ein Restaurant.

00:21:52: Intellivis oder leben die Menschen?

00:21:54: Intellivis, ja, das ist ganz normal.

00:21:59: Aber das Ding ist, natürlich muss man auch sagen, dass russische Medien, da sind bestimmte, das sind Staatsmedien, bestimmte Narrativverbreiten, dass im Mitschallball auch die Zugänge zum Netz immer schwieriger werden für die meisten russischen Menschen.

00:22:15: Und das macht natürlich was.

00:22:16: Und auf der anderen Seite, das wird uns immer vorgeworfen, berichten wir ja auch nicht aus den von Russland kontrollierten Gebieten, was ich gerne machen würde.

00:22:27: Aber was einfach nicht geht, weil du halt keine Akkreditierung bekommst.

00:22:29: Du musst ja das, was wir vorhin schon mal angedeutet, wenn wir da in solche Gebiete fahren, gebraucht sind als Journalist, wenn du irgendwie berichten willst, musst du dich akkreditieren lassen.

00:22:39: Also in dem Fall, im korekischen Fall, bei einem Militär.

00:22:45: Auf übrigens war es für mich nicht klar.

00:22:47: Also für mich war das meine Presse.

00:22:49: Ich fahre hin,

00:22:50: wo ich meine Presse fahre.

00:22:51: Genau, aber das Ding ist, die wollen natürlich schon wissen, wer sich da rumtreibt.

00:22:55: Also gerade wenn du Fotokameras dabei hast, wenn du Kameras dabei hast.

00:22:59: Auch hart

00:23:00: eigentlich, weil dann ist es halt nicht frei.

00:23:02: Ja,

00:23:05: ich sag mal so, in Kriegssituationen herrscht erstmal Kriegsrecht.

00:23:10: Und das Kriegsrecht geht grundsätzlich, egal wo du bist, mit der Ansteigung von Freiheiten einher.

00:23:15: Und dass die wissen wollen, wer dort vor Ort irgendwie unterwegs ist, ist schon nachvollziehbar.

00:23:25: In jedem Land ist es einfach auch unterschiedlich, muss man sagen.

00:23:28: Ich versuche jetzt gerade, nach Venezuela reinzukommen.

00:23:30: Da gibt es einen Riesen-Ausstand, bevor du de facto tätigieren lassen kannst.

00:23:34: Also du musst zu Hause genommen, musst du... genau detailliert aufhören, wen du vor hast zu treffen, die Kontakttelefonnummer der Person, die du treffen willst, die E-Mail-Adressen der Person, die du treffen willst.

00:23:48: Und das ist natürlich völlig irre.

00:23:50: Weil es so ist, da war ein Geschäft auch.

00:23:52: Genau, so.

00:23:54: Das ist in der Ukraine jetzt schon deutlich anders.

00:23:55: Sie machen natürlich Sicherheitsüberprüfung gucken, wer du bist.

00:24:01: Und wenn du dann eben weiter an die Front dran willst, auch da kann man natürlich drüber steigen, ist das dann noch freie Presse oder nicht.

00:24:05: ... musst du dich dann nochmal zusätzlich, ... ... das machen unsere Fixer dann immer, ... ... musst du dich dann zusätzlich bei den jeweiligen Einheiten anmelden, ... ... die da aktiv sind, ... ... weil die einfach nicht wissen, ... ... wenn du da rumfährst, ... ... wer ist das da, wer da rumfährt, also ... ... brauchst du dann entsprechende Zugänge und ... ... also ich muss auch sagen, ihr hattest lang noch ... ... kein Press-Offizier, mit dem ich dann unterwegs war, ... ... in meiner Berichterstattung reingearbeitet, ... ... also wo die zum Beispiel sehr, ... ... wo die sehr viel Wert drauflegen ist, ... ... dass man die in die Fotos ... Schickt, die man gemacht hat.

00:24:36: Ich denke aber damit zusammen, wenn du in Stellung bist, bist du gepaart, schützt ein Panzerbesuch, so ein Flughafen.

00:24:42: Das ist

00:24:42: die Dinge quasi, dass man

00:24:44: die nicht sieht.

00:24:45: Vor allem, dass du die Landschaft nicht siehst, weil mit Ostern kriegst du, mit Ostern kriegst du.

00:24:50: Mittlerweile das Social Trianguliert Gruppe und kannst sofort sehen, wenn da irgendwie eine bestimmte Baumgruppe ist.

00:24:57: Wenn du diese offene, diese Osthint-Geschichten hast.

00:24:59: Ja, ja, ja, ja.

00:25:00: Wo die Degebung... Genau, oder Osthint ist aber öffentlich zugängliche Informationen im Netz.

00:25:07: Oder kannst du eben Rappzapp sehen, wo es, also wenn du da Bäume siehst oder wenn du irgendein Punktmast siehst oder keine Ahnung was, kannst du eben sofort sehen als gegnerische Seite, wo genau ist das Bild entstanden?

00:25:19: Und dann, der ist natürlich verteilt, wenn wir als Journalisten der versorgen, dass eine ukrainische Stellung weggefekst wird.

00:25:24: Das wollen wir nicht.

00:25:25: Und insofern, also das sind Sachen, wo die in unsere Arbeit eingegaben, was sie über nachvollziehen können, was für eine gute Idee ist.

00:25:34: Du hast gesagt, du freust dich jetzt auf Mittwoch?

00:25:36: Ist nicht immer ein bisschen, fährt die Angst nicht auch ein bisschen mit?

00:25:40: Das kommt auch an, wo man ihnen fährt.

00:25:41: Also Angst ist ganz gesund in manchen Situationen natürlich.

00:25:49: Aber grundsätzlich muss ich sagen, also ich habe der Respekt vor.

00:25:52: Also jetzt Israel, das wird eher eine schöne Urlaubshäuse, nämlich an Libanon vielleicht ein bisschen anders, muss man schauen.

00:26:00: Aber... Also es ist da halt... Also Angst wird dann problematisch, wenn es so panik wird.

00:26:07: Das kann man nie ausschließen, also wenn du wirklich massiv so unter Beschuss geraten würdest, was bislang bei uns noch nicht passiert sich.

00:26:14: Ich habe mal irgendwie so Sniperfeuer reingekriegt in den Boss holen oder auch das mal irgendwie... irgendwelche Raketen in der Nähe von uns zurückgekommen sind, in der Ukraine oder so, sodass man wirklich dann unter einem irgendwie Trommelfreuer gelegen hätte oder so, dass noch nicht passiert.

00:26:28: Ich weiß noch nicht, wie ich da reagieren würde.

00:26:29: Ich weiß kein Mensch, glaub ich, so ob man da locker bleiben würde.

00:26:32: Aber generell, also wenn ich losfahre, freue ich mich erst mal, als irgendwie auch spannend ist, muss man sagen.

00:26:38: Das gehört natürlich so weit auch dazu.

00:26:41: Das ist einfach auch super spannend ist in solchen Ländern.

00:26:43: Also du hast...

00:26:44: Ich könnte ganz spannend dieses Verhältnis zwischen Freiheit, weil du bist ja frei unterwegs erstmals schon, das ist ja auch ein Abenteuer.

00:26:52: Also wenn ich mich weiß, wo ich hier abstaff und so, ist ja sehr viel Freiheit.

00:26:55: Und dann trotzdem aber dieses Eingeschnürze mit Aktivitätierung, weil ich muss genau das wissen und so.

00:26:59: Das ist ja auch ein spannendes Spannungsverhältnis.

00:27:03: Ja, total, aber wie gesagt, es ist von Land zu Land unterschiedlich, wie eingeschränkt, wie breit ist.

00:27:09: Israel ist massiv, muss man sagen, sondern wenn man da tatsächlich aus Gaza schrauben berichten würde, du kommst eben nur voll im Bett rein, heißt also, du bist mit den israelischen Streitketten dann in Gaza streiten darfst, die mich nicht nur mit Leuten unterhalten, also palästinienischen Menschen, im Fernsehtich dann eben durch eine Trommelandschraub oder nicht stehen bleiben kann, sich aussteigen kann, dann zeigen sie dir irgendwie ein Loch im Boden und sagen, guck mal, das ist ein Tunnel, dann sagst du, aha.

00:27:36: Und dann geht's wieder raus, das ist völlig gaga.

00:27:40: Ja, ja.

00:27:41: Sie sind halt schon sehr, sehr respektiv, muss man sagen.

00:27:43: Das ist in anderen Ländern anders.

00:27:45: Wie gesagt, Ukraine, da bist du relativ frei mit bestimmten Einschränkungen, die, wie gesagt, aber nachvollziehbar sind.

00:27:53: Und insofern ist das auch wie es man an.

00:27:55: Wie gesagt, ich würde gerne jetzt nicht zu Ela, aber bin mir da auch relativ sicher, dass du die ganze Zeit dann ein Engmaschinen begleitet wirst von... Läuft mich der Große Interesse an Herrn Sadeglauer

00:28:06: und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und

00:28:08: Sadeglauer und Sadeglauer

00:28:09: und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeglauer und Sadeg.

00:28:33: Also ich bin kein Medienkritiker, aber trotzdem frage ich mich so, also warum ist einem das nicht bewusst?

00:28:39: Also ein ganz fragiles Ding eigentlich, es gibt nur diese Waffnern, es gibt da noch zweihundert Kämpfer, die ihr die Waffen nicht abgeben, die in irgendeinem Tunnel sitzen.

00:28:49: Wo ist es?

00:28:50: Also das begegnet mir heute das erste Mal in deinem Podcast.

00:28:54: Wo ist es?

00:28:56: Doch es wird schon berichtet.

00:28:57: Also das wäre jetzt nicht so, dass sich da ein Alleinstellungsmerkmal im Podcast.

00:29:02: Also das machen die öffentlich-rechtlichen auch.

00:29:03: Das machen auch andere Medien, die berichten den schon darüber, dass die bei Vorurreingaser grültig ist.

00:29:09: Dass es da schwierig ist, dass Israel auch immer wieder attackiert, beziehungsweise die Hamas angeblich attackiert.

00:29:15: So, also dass das Ganze auf einem sehr, sehr dünnen Fundament steht.

00:29:18: Das berichten eigentlich alles.

00:29:19: Das Problem ist immer nur die Wahrnehmung.

00:29:22: Also ich merke das ganz häufig bei mir in sozialen Medien, dass dann irgendwie gesagt wird, die etablierten Medien berichten dies und jenes.

00:29:31: Und dann frage ich ja, was, dann kann ich da irgendwie zehn Beispiele nennen, wo dann die Dinge berichtet wurden.

00:29:37: Und frage dann, was für etablierte Medien konsumierst du denn?

00:29:41: Gar nichts mehr, das ist alles verlogen.

00:29:42: Ich sage aber, woher weißt du denn dann, dass dann jemand darüber berichtet.

00:29:46: Also das ist ja irgendwie so.

00:29:48: Und also gerade jetzt was, was Gase an die Gase ist jetzt so ein bisschen aus dem Fokus geraten, muss man sagen, vor dem Winter wohnt eben jetzt dieser neuen Entwicklung Ukraine.

00:29:58: Das will ich auch.

00:29:59: was, was mich sehr, sehr stolz war, weil wir da vorhin gefahren sind, was bütend wären.

00:30:03: Also was mich so stört sind, ist diese Fokussierung, dieser Tunnelblick, den wir mittlerweile entwickelt haben, wenn es um Konflikte geht.

00:30:11: Also Gaza ein bisschen noch, ob da an der anderen Seite Ukraine, aber das, was sonst weltweit passiert.

00:30:18: Ganz Afrika, nicht mehr da.

00:30:21: Wir haben Konflikte in Sudan, wir haben Konflikte in Äthiopien, wir haben Konflikte... In der Zentralafrikanischen Republik.

00:30:28: Wir haben in Somalia.

00:30:30: Überall brennt es da.

00:30:31: Und zwar massiv.

00:30:33: Und das guckt keiner mehr hin.

00:30:34: Myanmar ist auch so ein Konflikt.

00:30:36: Mit unglaublich vielen Konfliktparteien.

00:30:38: Ich

00:30:40: habe zum Beispiel die Gelegenheit genutzt, als dann das Erdbeben war in Thailand und Myanmar.

00:30:47: Wo plötzlich alle irgendwie ganz interessiert waren, weil Thailand im Wollhubsgebiet.

00:30:51: ... war es ein Thema, was irgendwie dann groß gespielt wurde ... ... und dann habe ich die Legende genutzt, ... ... da mal über ... ... Myanmar auch zu berichten, ... ... über das, was da passiert.

00:31:01: Aber in Grundung genommen, ... ... da sieht man dann auch auch einen ... ... Einstallkroten, ... ... das gehört zur Ehrlichkeit natürlich ... ... und auch dazu ...

00:31:07: ... das ... ... hat gerade, wollte ich sagen, ... ... also für mich gibt es einen nur zwei Möglichkeiten.

00:31:12: Aus meinem Leben, aus dem Marketingleben ... ... aktuelle Zahlen, ... ... aus der Uni, ich bin ein Dozent auch für ... ... oder ... ... ich mache gerade Pause, ... ... ich habe jetzt drei Semester ... ... doziert für Marketing.

00:31:23: Aktuell ist die Zahl in zwölf.

00:31:24: tausend.

00:31:24: Botschaften, Werbebotschaften jetzt vor allem passeln auf jeden von uns jeden Tag ein.

00:31:28: Also ich glaube, dass die Leute enorm voll auch sind.

00:31:32: Und deswegen könnte es nur Grund sein, ich nenne es immer nicht tunnelblackig, ich nenne es mittlerweile nur noch so Laser-Pointer.

00:31:37: Es ist nur noch so ein Laser-Pointer-Punkt, der immer auch ein Thema drauf geschossen wird.

00:31:42: Aber ich glaube, es vermischt sich entweder in die Mischung oder das Eins von beiden, damit das halt am Schluss, genau, Einschaltquoten produziert werden müssen.

00:31:49: Es müssen Sensationen produziert werden.

00:31:51: Es sind ja in einem weiten Spektrum von Bildzeitung bis, sorry, wir können sagen, dass sie immer unseriös sind, aber Sensationsmagik quasi und schon fundierter Journalismus.

00:32:04: Aber... Was was denkst du?

00:32:05: ich glaube es ist die Mischung aus den beiden.

00:32:07: die menschen sind halt auch voll sie konsumieren sie doom scrollen bei social media mal weiß immer gar nicht mehr.

00:32:11: weil also das finde ich schon spannend.

00:32:13: das passt jetzt eigentlich auch so zur.

00:32:15: zum anfangen unseres gesprächs muss auch irgendwie sein dass die menschen so abschalten.

00:32:19: also ist doch auch völlig krass was da in amerika abgeht was da alles aufkommt.

00:32:24: Äh, jetzt auch abseits der Politik, die ganzen Epstein, Epstein-Files und so weiter, die da jetzt abgehen.

00:32:31: Und da sitzt ein, äh, ein Präsident, der jeden Tag Dinge macht, wo du dir so denkst, naja, aber ich meine, wenn ich es jetzt ein Nachbar machen würde, dann würde ich das zu sagen, er spinnt komplett so.

00:32:39: Und also irgendwie schaffen es die Menschen und dann nehme ich mich nicht aus.

00:32:43: Also mittlerweile ist der ein Meme für mich, ne.

00:32:45: Ich schau das so, ich schau mir das an und dann denke ich mir so, ach witzig, was der alte Mann wieder macht, aber ich meine... Ja,

00:32:50: aber das ist ja, das ist ja eine geschickte Strategie, die er erfährt, ne, das ist... Das, was Steve Bannon, der relativ nahen an Trump hat anwalt zu können, ist in der ersten Anzeit, wenn jetzt immer noch eine wichtige Figur in diesem ganzen Magerspektrum ist, mal gesagt, er hat Vlad de Soum beshit.

00:33:08: Also, hau einfach alles raus, was geht, verwirre die Leute.

00:33:15: Und am Ende, das hat man eine amerikanische Kollegin immer so schön beschrieben, wenn Trump irgendwas raushaut und man versucht den ganzen dann mal seriös auf den Grund zu gehen, was bedeutet das eigentlich, was er da jetzt gerade von sich gegeben hat.

00:33:29: Und man recherchiert und arbeitet sich da rein ins Thema und guckt, was hat das für Auswirkungen, wenn irgendwelche Zölle rauf runter hin und her schiebt, oder wenn er wieder irgendwelchen Ländern, deren Namen erteilt, was er sonst noch nicht mehr richtig kennt, mit Kriegdrot oder gerade wieder einen Friedensschuss gemacht hat in Ländern, in denen nie Konflikt war.

00:33:48: So, dann recherchiert man das.

00:33:50: Und dann bist du gerade mit dem Thema ansatzweise so durch, dass du seriös dann eben aufarbeitet hast, dann kommt aber schon wieder mit drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht anderen Sachen.

00:34:01: Und du kommst einfach nicht mehr hinterher und das ist eine Strategie meines Erachtens.

00:34:06: Also die Leute...

00:34:07: Die bringt

00:34:08: die Welt überhaupt nicht weiter.

00:34:09: Nein, nein, so macht die Welt zu einem unsicheren, schwierigeren und komplizierteren Ort.

00:34:18: Weil der Mann ganz offensichtlich überhaupt keinen Kern von Außenpolitik oder sonst was hat von alles in der Win-Lose-Situation mehr, mehr kennt er nicht, also er kennt nur dieses Win-Lose-Szenario, aber dass es auch mal irgendwo Win-Win-Situationen geben muss, um gerade Konflikte zielbehörend zu lösen, das versteht er halt einfach nicht.

00:34:34: Weil er aufeinander ganz anders sozialisiert worden ist und einfach verrückt ist auch meine Sache.

00:34:38: Also ich glaube, wenn man das einfach pathologisch kann, als Zist.

00:34:42: Und wirklich schwierig so.

00:34:43: Der

00:34:45: hat alles.

00:34:46: Der ist richtig, Vogelbild unterwegs.

00:34:48: Ja, weil ich meine, am Ende, und da gebe ich gerecht, ist das halt auch eine Überforderung von Menschen.

00:34:53: Und ich kann das auch nachvollziehen, dass die Menschen so ein bisschen Cocooning betreiben, einfach sich und ihre Hut haben wollen, ihre Ruhe haben wollen, weil alles, was von draußen einströmt auf sie, einfach wirklich schwierig ist.

00:35:06: Das glaube ich immer, also wir merken schon in der Forschung auch, in der Ziergruppenforschung, dass die, es gibt so eine jüngere Generation, die sind jetzt so achtzehn bis zwanzig.

00:35:13: Die gehen wieder zurück, also die nehmen sich ganz gezielt keine Smartphones mehr, die haben Telefone, die SMS schicken können und anrufen können und so, also gibt es nur eine Bewegung so, weil die einfach auch sagen, es ist zu, es ist wie ein Tsunami, der da auf dich einschießt.

00:35:26: Und trotzdem ist es ein großes

00:35:28: Land wie Amerika, die den zweites Mal wählen.

00:35:31: Ich glaube, die würden den drittes Mal wählen.

00:35:33: Denkst du schon auch, dass das auch Staatsjournalismus macht?

00:35:37: oder das gibt es für mich nicht greifbar, wie sowas funktioniert?

00:35:42: Ja, ich kann es ehrlich gesagt noch nicht nachvollziehen.

00:35:43: Also ich habe schon vor der ersten Amtszeit gedacht, naja, das ist jetzt irgendwie so ein Joke.

00:35:51: Also, dass sich überhaupt bewirbt als Präsidentschaftskandidat und, wie gesagt, dass ich jetzt niemals, niemals damit gerechnet, dass die Amerikaner, als sie eins mal so stolz zur Demokratie, dass die sich so einen Menschen als Präsidenten wählen.

00:36:09: Also der, der wirklich alle negativen Charakter- und Eigenschaften vereint, die man sich bei den Menschen so so vorstellen kann.

00:36:15: Also unhygienisch, unverschämt, unanständig, frauenfeindlich.

00:36:19: Also wirklich das ganze Rundumwohl für Programme von schlechter Mensch sein.

00:36:23: Also.

00:36:24: Und naja, und das ist jetzt das zweite Mal der Präsidium geworden ist, ich hab keine Ahnung, ich kann's mir nicht erklären, ich kann's mir nur...

00:36:29: Auch nach einem Obama, also muss man auch sagen, er hat auch seine Für und Wieder gehabt und so weiter, was ich zum Beispiel auch, das würde mich auch interessieren würde, als Journalist, ein Ordnest, was ich unglaublich fand, also ich war ein großer Obama-Fan grundsätzlich, aber als diese Osama-Win Laden hinrichtungsweise an die Hinrichtung waren... Das konnte ich gar nicht.

00:36:47: Das konnte ich gar nicht glauben.

00:36:48: Also, da sitzt der mächtigste Mann der Welt in seinem Office, in irgendeinem Office, mit vielen Leuten am Tisch und schaut sich in dem Livestream an, wie da quasi eine wahrscheinlich auch teilweise konstruierte Geschichte seinen Ende findet.

00:37:03: Und das fand ich auch total crazy einfach.

00:37:06: Nein, gut, also den Obama hat viele Sachen gemacht, die ihn Prins zum Elbpreisträger nicht machen sollte.

00:37:13: Also da hat

00:37:14: auch viel, viel, viel Luftschäge durchgeführt.

00:37:18: Jetzt konkret Osama Biladen, das fand ich schon sehr legitim.

00:37:20: Das war natürlich eine exterligale Hinrichtung, gespürigte Folgericht zu vereinbaren.

00:37:26: Auf der anderen Seite muss man sagen, also um Osama Biladen habe ich jetzt keine Träne gebeint, ich habe gesehen, dass diese Leute und nicht nur Al-Qaeda, sondern auch der ist am Start verbrochen haben in beispielsweise... in Syrien, in Irak und in anderen Ländern.

00:37:47: Ich habe gesehen, was ich noch bei Ernest angemacht habe.

00:37:48: Insofern war das schon jemand, der sein Tod provoziert hat.

00:37:53: Und dass man das dem amerikanischen Volk dann sozusagen verkauft hat.

00:37:57: Also ich fand die Art und Weise, wie Osama Willan das beispielsweise, wie Barack Obama das dann verkündet hat, war schon sehr staatsmännisch im Vergleich zu dem wie Trump dann den Tod von Abu Bakr al-Baghdadi.

00:38:11: verkündet hat.

00:38:13: Also insofern, da gab es schon große Unterschiede.

00:38:15: Und ich glaube, wie seit die Aktion, die war definitiv gerechtfertigt und okay, auch wenn sie völkerrechtsberichtbar oder möglicherweise völkerrechtsberichtbar war.

00:38:26: Aber das war jetzt was, was mich weniger gestört hat.

00:38:29: Es gab viele Sachen, Attacken auf Somalia, was ist das ich, das für die Barack Obama verantwortlich war, die mich also wesentlich mehr gestört hat, als wenn es war.

00:38:40: Aber trotzdem, wie gesagt, ich glaube, das hat auch irgendwie was mit, sage ich manchmal, irgendwie fängt man ganz cool, weil das Internet mal so für zwei Wochen einfach pausieren würde.

00:38:52: Von mal auf Reset.

00:38:55: Ja, nein, aber so mal auf Reset machen.

00:38:57: Auf der Ausfalleintag davor irgendwie Amazon, Amerika, weil übrigens ganz spannend, wie viele deutsche Services die datenschutzkonform sind.

00:39:05: Auf einmal offline waren und so.

00:39:08: Wie gesagt, ich merke einfach, es ist ja so ein Wort von dir zu benutzen, es ist schon wild.

00:39:13: Und es macht die Leute auch verrückt, habe ich den Eindruck.

00:39:16: Es macht die Leute, steigern sich immer wählen, irgendwelche Sachen rein, Dinge, was ich auch merke und was mich wirklich annärft, ist diese zunehmende Empathielosigkeit.

00:39:28: Also das merke ich einfach, auch wenn ich Berichterstatter über Afghanistan, über Ukraine, sonst weiß du, du kommst dann eben in so Shitstorm-Geschichten rein, wo Leute, das habe ich letztens noch gesehen, da haben wir aus dem Friedensdorf irgendwie so ein Video gepostet, wie Kinder aus Afghanistan nach Deutschland kommen zur Behandlung.

00:39:48: Also, wenn man erzählt, das Friedensdorf macht die Sachen dann so, dass die Kinder zur Behandlung nach Deutschland kommen, hier dann in Krankenhäusern.

00:39:56: Therafiert werden und dann wieder zurück nach Organistan zu ihren Geldern gibt.

00:39:59: So, jetzt haben wir dann also ein Video veröffentlicht von der Ankunft von solchen Kindern, schwerstverletzten Kindern, schwerkranten Kindern in Deutschland.

00:40:08: Und dann geht es da unter diesem Post plötzlich ab.

00:40:13: Unfassbar.

00:40:14: Das sind die künftigen Messerstecher, das sind die künftigen Vergewaltiger.

00:40:18: Wir wollen solche Drecksviecher nicht in Deutschland haben.

00:40:21: Viehzeug.

00:40:23: So ein der fremdehende.

00:40:25: Was zur Hölle ist mit euch los?

00:40:27: Es geht um Kinder, ne?

00:40:29: Es geht um Kinder.

00:40:30: Es

00:40:31: geht ja auch um Hilfen, ne?

00:40:32: Also auch mal.

00:40:34: Aber ich muss dir ganz ehrlich sagen, Jan, also ich habe auch ganz aufgeführt, irgendwas politisches zu machen.

00:40:40: Ich hatte ... Ein Video bei der Wahl, nur S-Gag.

00:40:45: Im Erzapril habe ich mir einen alten Oldtimer-Leichenwagen gekauft.

00:40:48: Dann habe ich S-Gag gesagt, Leute, heute ist Wahl.

00:40:51: Vielleicht hat noch irgendjemand so einen Schreiner an Sack rumstehen.

00:40:53: Dann können wir das AfD-Logo drauf machen und ich stelle den Leichenwagen von Waloka.

00:40:57: Also du machst dir keine Vorstellung, was da losging.

00:41:00: Und das ging so weit, dass ich tatsächlich an meinem Community Day, ich habe das dann versteckt gemacht, weil mir das so peinlich war, aber ich hatte zwei Personeninschützer auf dem Community Day, weil da kamen so krasse Drohungen auch.

00:41:10: Und da frage ich mich immer wieder, das erinnert mich dann auch, auch aus deinem letzten Podcast, die sitzen da im Gasastreifen, die haben keinen Strom und kein Wasser.

00:41:18: Wenn man sich das alleine mal vorstellt, wir reden jetzt, wir lachen schon und sagen zwei Wochen ins Internet ausschalten, die haben da keinen Strom und kein Wasser, das ist die Lebensrealität.

00:41:25: Und dann frage ich mich, was ist in deren Leben verkehrt, wenn die bei dir da drunter posten?

00:41:30: Also Nummer eins frage ich mich eh schon immer, wenn da jemand so einen schlechten Wipe, also das war jetzt alles von schlechter Wipe bis total Menschenunwürdig, was du erzählt hast.

00:41:38: Was muss in denen im Leben schief sein, dass die Energie und ihre eigene Lebenszeit aufwenden, um das zu schreiben, wie verzweifelt müssen die sein?

00:41:47: Und dann frage ich mich auch immer so... Auch so zur Merkel-Zeiten mit der Flüchtlingskrise.

00:41:52: Da frage ich mich immer wieder und da frage ich auch gerne die Leute, was hat sich denn in eurem Leben verändert?

00:41:57: Also ich muss sagen, die letzten zehn Jahre in meinem Leben habe ich davon nichts gemerkt.

00:42:02: Klar, es sagen die Leute oft, du bist ja auch privilegiert und im Game und was weiß ich, reich.

00:42:06: Aber ich führe ein ganz normales Leben.

00:42:10: Ja, das ist ja auch das, was ich... Ich meine, das ist ja das, was ich auch immer sage, auch wenn ich irgendwelche Abender furchte.

00:42:19: Die Viseerte dieser Weltsprüche.

00:42:21: Bei der Wirkommen, du warst hier morgens auf.

00:42:24: Warmsbett.

00:42:25: Mach das Licht an, Licht geht an.

00:42:27: Mach deine Kaffeemaschine an, Kaffee läuft.

00:42:31: Gehst unter die Dusche, warmes Wasser.

00:42:33: Wunderbar.

00:42:34: Haben neunzig Prozent der Weltbevölkerung nicht.

00:42:37: Unglaublich.

00:42:39: Ja, und das ist eben das, was mich auch zunehmend stört, muss ich sagen.

00:42:42: Also ich meine, eine Demokratie lebt davon, dass man diskutiert.

00:42:46: Eine Demokratie lebt davon, dass man sich kritisch mit Sachen auseinandersetzt.

00:42:51: Demokratie lebt davon, dass man irgendwie versucht, das, was wir haben, noch weiter zu verbessern.

00:42:56: So, alles legitierend, alles gut und natürlich kann man auch neckern.

00:42:59: Aber ich finde, dass wir doch uns irgendwie auch mal darauf einigen sollten, dass das, was wir hier als Basis haben, ob das ein Gesundheitssystem ist, Sozialsystem ist, ob das unsere Energieversorgung ist, weiß was ich, dass das super ist.

00:43:13: So, und im Vergleich zu allen Ländern oder den meisten Ländern dieser Welt, besser ist, als das, was die gemeisten Menschen haben.

00:43:19: Wenn man auf der Basis miteinander diskutiert und debattiert und mit einer gewissen Dankbarkeit vielleicht auch mal debattiert und diskutiert, dann hört man schon ziemlich viel gebunden.

00:43:28: Und wenn man dann noch irgendwie Respekt und Anstand in der Diskussion einspringt, dann wäre das unbedingt eine tolle Sache.

00:43:34: Ich seh das.

00:43:34: Ich seh das.

00:43:34: Ich seh das.

00:43:35: Okay, das ist, glaube ich, das Wort Unzufriedenheit.

00:43:38: Das ist das immer, was ich vermisse bei den Leuten.

00:43:40: Die sind einfach nicht zufrieden mit ihrem eigenen Leben.

00:43:42: Daher entsteht das.

00:43:44: Und am Schluss ist es ja immer, ich seh das zum Beispiel bei Kundschaften.

00:43:47: Das Einzige, wo Leute ihr Business kaputt machen können, ist Neid und Gier.

00:43:51: Und wenn die ein bisschen jetzt Friedenheit hätten, dann kommt der Respekt und das kommt alles von alleine mit.

00:43:56: Und ich meine, unser Land kann das doch tragen im Jahr, was weiß ich, zweihundert Kinder nach Deutschland zu fliegen und die dazu behandeln.

00:44:03: die in Lebensgefahr sind, die werden ja nicht hergeflogen, weil sie sich hier, wie ich, auf den Daumen gehaut haben, sondern da geht es ja wirklich um Menschenleben retten.

00:44:10: Ja, zumal, zumal jetzt in dem konkreten Fall das Ganze auch noch spendend finanziert wird.

00:44:13: So.

00:44:13: Das ist, wie es dir frießt, kein einziger Cent Steuergeld rein.

00:44:17: Und das ist eben auch, ich hab auch, und ich hab selber so eine andere kleine Hilfsorganisation, mit der wir viele im Irak machen.

00:44:24: Und da hab ich auch so einen Linken mal gehabt, also da haben wir Fußballplätze gebaut in Flüchtlingscamps.

00:44:30: Weil das, also... Und die jungen Leute da einfach ein bisschen Beschäftigung haben.

00:44:36: Dünnster, das ist auch sicherheitsrelevant, denn Dünnster, was da haben kann, sind junge Männer, die nichts zu tun haben.

00:44:45: Also haben wir dann Fußballplätze gebaut.

00:44:48: Dann ging das dann unter dem Post auch total ab für deutsche Kinder.

00:44:53: Also erstmal für Steuergelder ist ja, nein, wir haben keine Steuergelder, das sind alles private Spinnen.

00:44:58: Und für deutsche Kinder wird überhaupt nichts gemacht.

00:45:00: Und die müssten hier bei uns im Ruhrgebiet auf Asche spielen und was was ihnen ist.

00:45:04: Ich habe Ihnen auch gesagt, Freunde, wo ist denn das verdammte Problem, wenn euch irgendetwas stört in eurer Nachbarschaft?

00:45:10: Dann tut es aus zu gehen.

00:45:12: Da macht das.

00:45:13: Ihr könnt euch mit Nachbarn zusammenschließen und sagen, okay, wir wollen hier, dass die Stadt irgendwie ein Busfahrtplatz

00:45:19: baut.

00:45:19: Genau,

00:45:21: oder kontaktiere deine lokalen Unternehmen, sprich mit denen, sag, wir wollen hier gern ein schönes Projekt machen für die Kinder in unserer Nachbarschaft.

00:45:28: Aber dieses bräsige, ich sage mal, diese bräsige Boshaftigkeit, die sich da breit mit dieses... Nöhle und Gehampel und über dieses Erwarten das andere für ein irgendwie was machen.

00:45:41: Das ist wirklich so.

00:45:42: Und ich finde

00:45:43: es dann immer auch so anstrengend, muss ich sagen.

00:45:46: Also ich würde am liebsten immer schreiben, halt die Fresse einfach.

00:45:49: Das würde ich am allern liebsten schreiben.

00:45:50: Aber nur das Problem ist natürlich von außen bezrachtet, bist du dann noch primitiver unterwegs, aber das bin ich ganz, weil jetzt höre ich ja auch raus, dass du da auch darauf antwortest.

00:45:58: Ich muss ja auch darauf antworten, ich antworte für jeden Kommentar.

00:46:00: Aber ich habe mir mittlerweile eine KI gebaut für AfDler.

00:46:05: Also wenn da irgendwas rechts ist, dann packe ich nur den Kommentar da rein und dann schreibe der und dann erschlägt er die mit Fakten.

00:46:11: weil es mir zu anstrengend ist es selber zu recherchieren für solche Idioten.

00:46:16: Aber ich finde es trotzdem spannend, dass du da drauf eingehst.

00:46:19: Ich hätte jetzt schon, weil ich finde... Man muss sich erstmal ein großes Fell anlegen quasi für die Kiste.

00:46:27: Und man muss irgendwann auch aufhören.

00:46:29: Also es gibt schon so Kommentare, ich mache schon ganz klare Unterscheidungen.

00:46:31: Und wenn du einen gewissen Ding überschreitet, da hast du jetzt auch ein, zwei Beispiele genannt, da ist bei mir nur noch Löschen und Lockieren.

00:46:36: Weil das ist so eine Idee.

00:46:37: Und das finde ich einen ganz spannenden Punkt, den musste ich lernen erst, durfte das Content machen.

00:46:42: Super, ab fünftausend Follower ging es da los mit ein bisschen Hate und so.

00:46:45: und da musste man das erstmal lernen und da war ich schon auch kurz davor auch mal aufzuhören.

00:46:49: Und mittlerweile habe ich eins verstanden und das teile ich immer ganz gern.

00:46:52: Die Kommentarspalte, die gehört der ganz allein die und mir, wenn wir den Content gemacht haben.

00:46:57: Es würde diese Kommentarspalte nicht geben, wenn dieses Contentpiece nicht entstanden wäre.

00:47:01: Und das heißt, ich bin da auch aus meinem Haus, bin ich der Hausmeister.

00:47:04: Das

00:47:05: war ein Bootzimmer, ja.

00:47:07: Und ich finde es ganz wichtig, da auch demokratisch zu bleiben, weil da hatte ich auch mal so eine Phase, da hätte ich auch falsch abbiegen können, sozusagen.

00:47:13: Da lösche ich einfach alles, was mir nicht gefällt.

00:47:15: Und das machen wir überall geil, wenn die Leute ein persönliches Problem mit mir haben.

00:47:19: Da freue ich mich, dass wir das schon online gemerkt haben und ich die Zeit nicht mit denen persönlich verbringen muss.

00:47:24: Aber wenn es eine gewisse Menschenwürde und einen gewissen Respekt überschreitet, kriegen die mannen mal auch so einen Stopp von mir, sag ich so, hey hier gibt's nur einen guten Wipe, entweder trickst du was bei oder wenn du beim nächsten mal nichts beitrickst, dann war's das halt für dich.

00:47:36: Na und dann blucke ich die auch, da hab ich auch

00:47:39: keinen Bock.

00:47:40: Ja gut, ich hab ja abgewöhnend großen Diskussionen einzusteigen, weil das einfach auch zu zeithoffänglich ist.

00:47:47: Also ich setz mein Content ab, guck dann mal wieder was passiert in den Kommentarspalten, falls sie alle noch normal.

00:47:53: Und dann ist Jod und ansonsten blockiere ich halt auch.

00:47:55: wie gesagt ist mein Wohnzimmer, dann lassen wir ihn nicht am Tisch heißen.

00:47:58: Also

00:47:58: genau das ist super wichtig.

00:48:01: Aber ich finde es Wahnsinn, wie du die Energie aufbringst, weil ich sehe da schon jetzt ganz viele Baustellen.

00:48:05: Also es ist ja.

00:48:06: Wenn man es jetzt runterbricht aus unserem Gespräch, auch es ist eigentlich gerade ein Medienkampf, der kaum zu gewinnen ist.

00:48:12: Es gibt irgendwelche Wilden, also gibt es ja wahrscheinlich fast jedem Land, irgendwelche Staatsmedien, die da beeinflusst werden.

00:48:18: Dann gibt es irgendwelche wilden in Amerika und in Russland, die den ganzen Tag nur die größten Fake News Produzenten sind, obwohl sie alle öffentlichen Medien immer als Fake News darstellen.

00:48:27: ist auch große Empfehlung, sich mal mit Cambridge Analytica auseinandersetzen.

00:48:31: Also der erste Trump-Wahlkampf, wie man den Social-Media-mäßig auch beeinflussen kann, finde ich auch für alle Marketer richtig spannend.

00:48:37: Da sieht man mal die Power von Meta-Ads und von Google-Ads und so weiter.

00:48:43: Und es wird ja auch durch die KI nicht langsamer in deiner Branche.

00:48:47: Also ich kann glaube ich viel heute produzieren, ohne dass ich irgendwas kann, gerade von den Leuten, wo es viel Material im Netz gibt.

00:48:54: Und ich merke schon, es wird auch... immer besser.

00:48:57: natürlich, das geschulte Auge sieht es nach wie vor, aber ich glaube so einen Trump und so einen Putin, wo es so viel Material gibt, kann man heute... sehr, sehr schnell tatsächlich mit ein, zwei Super-Tools auch sehr, sehr viel machen.

00:49:10: Und dann schwämmen die selber noch so den Markt.

00:49:12: Und wie du schon sagst, jetzt hast du auf der anderen Seite, dass du sagst, wenn du da rein recherchierst, um das seriös dann auch darzustellen, kommst du eigentlich gar nicht hinterher.

00:49:20: Also ich bin wirklich beeindruckt auch von deinem Antrieb so.

00:49:23: Aber es gibt schon, da sind schon viele Bremsklötze drin, sagen wir mal so.

00:49:27: Definitiv.

00:49:28: Was ich problematisch finde eigentlich ist, dass... wir in so eine Richtung postfaktisches, postfaktisches Zeitalter bewegen.

00:49:37: Also, dass die Leute gar nicht mehr interessiert sind daran, was es war oder was es nicht war.

00:49:43: Oder immer mehr Leute nicht mehr drin interessiert sind.

00:49:45: Also, ich sag mal so, Trump erzählt dir irgendwie hinter mir, das Regal, das ist eine Schallplattensammlung.

00:49:53: Du sagst, nee, das ist ein Bücherregal.

00:49:55: Und ich hab hier auch ein Foto von dem Bücherregal und ich ... Ich kann da irgendwie auch noch ein Video von machen und ich kann mit den Autoren dieser Bücher sprechen oder die Verlage oder so.

00:50:05: Ich kann halt sehr deutlich machen, das ist ein Bücherregal.

00:50:09: Interessiert die Leute aber nicht.

00:50:11: Ich war ein paar gesagt, das ist ein Schallplattenregal, also so ein Schallplattenregal, das interessiert mich nicht.

00:50:16: So und das macht das auch irgendwas

00:50:18: im Menschen sein, das es schon länger gibt.

00:50:19: Ich finde zum Beispiel so ein Kachelmann oder Andreas Dirk aus Okrast, da kommt das ein Vergewaltigungsvorwurf und der wird behandelt und er ist vernichtet.

00:50:29: Aber in neunzig Prozent der Köpfe bleibt es verhaftet.

00:50:34: Also ich habe so das Gefühl, dass die Leute oder ich habe ja heute zum Beispiel einen Kickoff Workshop mit dem Anwalt.

00:50:38: Und dann haben wir auch einen spannenden Punkt gekommen, der, der die bessere Show vor Gericht macht und den besseren Eindruck der Gewinn ganz oft, weil am Ende des Tages die Richterinnen oder die Richterinnen natürlich auch nur ein Mensch sind.

00:50:47: Also meinst du nicht, dass das auch was ist, was im Menschen schon immer irgendwie drin ist?

00:50:51: Weil, also auch was da jetzt alles aus Amerika kommt, da kann man doch nicht drüber hinweggucken.

00:50:55: Aber irgendwas,

00:50:56: was sie sagen, komm, fuck it.

00:50:58: Jetzt ist so diese Sehnsucht nach der Befriedigung der eigenen Meinung, glaube ich so.

00:51:04: Also du hast irgendwie ein bestimmtes Weltbild, du hast ein bestimmtes Bild von irgendwas im Kopf.

00:51:10: Also ich gemachsene Andreas Türk nicht, also im Grunde noch immer an, dann passt das halt, ne?

00:51:14: So wie vorher.

00:51:14: Ja,

00:51:15: das habe ich mir schon gedacht.

00:51:16: Ja,

00:51:16: das habe ich mir schon gedacht, so, ne?

00:51:17: Genau.

00:51:18: Oder im politischen Kontext passt halt alles das, was... ... in deinem Weltbild reinpasst.

00:51:26: und wenn es halt nicht passt, dann wird es halt passend gemacht.

00:51:28: Und dann ist es auch egal, ob es wahr ist oder nicht wahr ist.

00:51:31: Ich meine, wie oft nach der Messerstecherei hier geht es ja wie Bild ab im Netz ... ... in den interessierten Kreisen, wo er sofort wieder gesagt wird, oh guck mal wieder eins von Merkels ... ... von Merkels Goldjungen oder Goldstücken oder so ... ... und dann stellt sich heraus, in Deutschland interessiert die Leute trotzdem nicht.

00:51:47: Wunderbar ist beispielsweise die Corona-Krise.

00:51:53: Also was habe ich da für Diskussionen gehabt?

00:51:55: Weil hier habe ich auch so zu einem Fortbericht der Stattung hier aus den Krankenhäusern gemacht.

00:51:59: Also in der Uniklinik Esseniebarn, in der Nachwärtscharité, so die größte Corona-Station überhaupt in Deutschland, wo ganz viele Leute an der Ekmo lagen, viele Leute geschlafen sind, was weiß ich so.

00:52:13: Dann habe ich aber Diskussion mit Leuten gehabt, die mir dann ernsthaft gesagt haben, ja, das sind ja alle Schauspieler und das ist ja alles ein richtiger Fass, was ich so heil wort.

00:52:20: Naja, aber Leute, die mir dann Stein und Bein geschworen haben, also wir werden durch die Impfung, werden bespätestens nach einem Jahr, wenn alle tot sein, es wird alles irgendwie ein geheimer Plan, um Deutsch in der Literatur zu führen und was was ist.

00:52:32: So dieses übliche geschworene.

00:52:34: Nichts davon ist eingetreten.

00:52:35: Nichts ist davon eingetreten.

00:52:37: Und es kommt keiner auf die Idee, sich mal hinzustellen öffentlich von diesen Leuten.

00:52:42: Die es so laut sprächerisch verkündet haben, dass alles so ganz ruhig war ist.

00:52:46: Sie werden zu schnell zu sagen, ich habe mich getäuscht.

00:52:49: Sorry, ich habe mich irgendwie vorhanden, ich habe mich getäuscht.

00:52:52: Und...

00:52:54: Ganz im

00:52:54: Gegensatz, die

00:52:55: ziehen jetzt irgendwelche Sachen aus der Ecke mit jetzt Bike-Pro, die ihnen das macht, der jetzt ein Herz entdeckt.

00:53:00: Genau

00:53:01: so.

00:53:03: Ich glaube, das lernt man nämlich auch im Journalismus und ich habe das doch meinen Content hier gelernt.

00:53:06: Es ist für die Leute einfach mal zum Drüber nachdenken.

00:53:10: Es ist unglaublich, es ist ein unglaubliches Gefühl, sich hinzusetzen und zu sagen, da habe ich euch ein Scheiß erzählt.

00:53:15: Ich habe das zweimal in dem Video gehabt, da war ich so im Redefluss und mir ist es immer enorm wichtig, ich trage nur dort bei, wo ich wirklich was weiß.

00:53:23: Und es schätzen meine Kunden auch sehr, wenn ich keine Ahnung hab, dann seh ich, da kenne ich gar nicht aus.

00:53:26: Und dann freuen die sich.

00:53:27: Aber es ist ein unglaubliches Gefühl und im Journalismus ist das ja auch mit Gegenderstellungen und so weiter.

00:53:34: Es fühlt sich ganz gut an.

00:53:35: Man meint immer, man ist Verlierer, aber man gewinnt unglaublich viel damit, wenn man sagt, ich hab gestern ein Video gemacht, da hab ich euch einen Scheiß erzählt.

00:53:41: Und jetzt muss ich das auflösen so.

00:53:43: Da hab ich euch damals eine falsche Sache erzählt oder da hat sich meine Einstellung verändert.

00:53:47: Das gehört zum Leben dazu.

00:53:49: Ja, für die Credibility ist das auf jeden Fall super.

00:53:51: Also wenn mir der Fehler eingestellt ist.

00:53:52: Ich meine, ich habe also einen Fehler, den ich gemacht habe, eine totale Fehleinschätzung oder so, beispielsweise vor dem russischen Überfall auf die Ukraine.

00:54:02: Ich habe immer gesagt, das wird niemals passieren, das wird Putin nicht machen, er wird diese Linie nicht überschreiten.

00:54:08: Ich

00:54:09: glaube, ich würde jetzt aus dem Wissen sogar unterschreiben, weil wie gesagt, der Fedia, unser ukrainischer Mitarbeiter, der gesagt wird, niemals passieren, niemals.

00:54:18: Ja, ich war am Abend, bevor das losgegangen ist, war ich ja in der Ukraine.

00:54:23: Hab dann eine Geschichte gemacht mit so einem ukrainisch-russischen Ehepaar.

00:54:28: In Zeiten war so eine Human-Touch-Geschichte eigentlich angedacht.

00:54:32: Wie ist das denn jetzt in Zeiten wachsender Spannung?

00:54:35: Wie werdet ihr da als ukrainisch-russisch jeder gesehen und so?

00:54:39: Das war eigentlich eine schöne Geschichte.

00:54:41: Wir haben abends viel getrunken, waren ukrainische Freunde da und alle auch so wirklich patriotisch angestellt.

00:54:49: Da wird nichts passiert, aber Putin wird vielleicht ein bisschen was im Süden machen, ein bisschen was im Osten, aber das wird alles irgendwie low level sein.

00:54:54: Er wird niemals sich trauen, wie die Ukraine anzuholen.

00:54:58: Im nächsten Tag, wo jemand Chefredakteur an sagt, er hat ein bisschen hingewogen, Oberlag im Bett, Telefon klingelt wie Wildes, jetzt Telefon ist er und, ja, hier ist ihn gut, gehts ihn gut.

00:55:11: Aber sonst eine schöne Geschichte.

00:55:13: vergessen Sie die Geschichte.

00:55:15: Der Krieg hat begonnen, der Krieg hat begonnen, ja, ja.

00:55:17: Aber die

00:55:19: werden jetzt auch wieder schön sehen, auszuwohlen.

00:55:21: Und

00:55:22: das stehen über diesen Mittag bei der Geschichte.

00:55:25: Oh, noch schöner Mensch.

00:55:26: Dann, den musst du machen, die ist ja Wahnsinn.

00:55:31: Aber schau mal, das ist es halt, also wo Menschen, ich sage immer ganz oft, Wir haben auch bei uns in der Agentur eine unglaubliche Fehlerkultur, weil Menschen arbeiten, passieren Fehler.

00:55:40: Und du kannst ja als Journalist auch nur mit dem arbeiten, was dir zur Verfügung steht.

00:55:44: Und mehr kann dir nicht mehr zur Verfügung stehen, als eh schon dahin zu gehen und mit den Menschen zu sprechen und dann in so einer Konstellation.

00:55:50: Ja, und dann passiert das im Hele.

00:55:54: Am Ende des Journalismus ist auch immer nur eine Annäherung an Wahrheiten.

00:55:58: Also der Versuch, sich möglichst da... an die Wahlkaren zu arbeiten.

00:56:05: Und wahrscheinlich auch von Kolleginnen oder Kollegen zu Kollegen sehr unterschiedlich, weil das ist natürlich auch klar.

00:56:10: Das ist auch ein Mensch, der das schreibt, der hat auch eine eigene Meinung, der kann noch so im Etos sein, aber der hat auch mal einen wunden Punkt oder irgendwas, wo er halt einfach, deswegen gibt es ja auch Medien, die mehr links sind, die mehr rechts sind und so weiter, genau da, dass entsteht das ja.

00:56:25: Wahrscheinlich ist das schon auch so was wie du schon sagst, der Mensch will seine Meinung natürlich da auch haben und man merkt schon auch, wenn man sich auch, es gibt ein gewisses Alter irgendwann, wo man sich dann auch eine Meinung so macht langsam.

00:56:39: Ja, aber es muss mir halt auch irgendwie, es muss was für mich sein, es muss mir gefallen und dann biegt man halt irgendwo ab und dann ist halt die Frage, wo man hinab biegt und da glaube ich schon, dass der Mensch auch So ist das er gerne auch mal wegschaut und sagt, es ist aber irgendwie auch so anstrengend in meinem Alltag, in meinem Ding.

00:56:55: Jetzt klingelt die Spülmaschine jetzt da und ich sitze, wo es warm ist.

00:56:59: Ich kann jeden Tag duschen.

00:57:00: Ich habe Strom.

00:57:01: Ich habe gutes Essen.

00:57:01: Ich habe eine Auswahl aus hunderttausend Essensmöglichkeiten.

00:57:05: Und jetzt ist mir eigentlich scheißegal, ob der Trump dem Clinton eingeblasen hat oder nicht.

00:57:09: Das war zum Beispiel die schönste Sache an der letzten Woche für mich, wo ich auch sage.

00:57:13: Man kann machen, was er will.

00:57:15: Aber wenn natürlich der Putin die Fotos davon hat, dann ist es vielleicht doch weltpolitisch.

00:57:18: Und dann müssen wir uns doch noch mal anschauen.

00:57:20: So ist es, so ist es.

00:57:24: Ich würde ja wirklich gerne wissen, was die Russen gegen Trump benannt haben.

00:57:26: Also irgendwas, glaube ich, muss da sein.

00:57:29: Aber ich weiß.

00:57:31: Aber weißt du, ich versteh es dann, ich glaube auch, glaube ich auch, bin ich ganz bei dir.

00:57:42: Aber dann glaube ich auch manchmal, dann verstehe ich auch, dieses Schauspiel dann trotzdem nicht.

00:57:47: Also wenn ich jetzt so sage, dieses letzte Bild, Trump und Putin laufen da aus dem Flieger raus, die Jets ballern da drüber, da ist ja der Putin eher schlechter weggekommen, da war ja der Trump so irgendwie.

00:57:59: Und wenn die wirklich was in der Hand haben, wie das Orchesterisiert, da verstehe ich den Plan noch nicht so, das Drehbuch dahinter irgendwie.

00:58:12: Also, ich sag mal so, Putin ist definitiv alte KGB-Schule und spielt mit Trump.

00:58:21: Er weiß genau, wie er ihn antringern kann, was Trump für Bilder braucht.

00:58:25: Putin ist keiner, der diese Bilder braucht für die Öffentlichkeit, weil die Öffentlichkeit war es große Öffentlichkeit.

00:58:33: Wer ist, sowas in der Lage ist.

00:58:35: Subtive Geschichten, Leute fallen aus Fenstern.

00:58:40: Das muss nicht die große... Genau, das muss nicht die große Show sein.

00:58:43: Und deswegen hat er überhaupt kein Problem, mal mit hinter Trump zurückzustehen.

00:58:46: Also wenn er weiß, dass er Trumps Narzissismus nur ein bisschen triggern muss, in dem er bei ihm ausschlägt.

00:58:56: Und möglicherweise Trump, die schöneren Bilder, hat das Interessiert gut hin.

00:59:00: Also da ist er einfach zugewiebt, glaube ich.

00:59:03: Jetzt sind die beide in dem Alter, wo man oft hört, das kann man da warten, wird man auf Bayerisch sagen.

00:59:12: Die Frage ist, bei Trump sehe ich da nicht das Problem, aber was kommt nach in Russland?

00:59:17: Also da weiß man ja auch nicht, ob es besser oder schlechter wird.

00:59:21: Man hat ja wenigstens, also ich hatte immer so das Gefühl, dass die Merkel einen ganz guten Draht zu ihm hatte.

00:59:27: Man weiß ja nicht, was passiert, wie schätzt ihr das ein?

00:59:30: Ich könnte es ja nicht sagen.

00:59:31: Ich weiß es nicht.

00:59:32: Also zu wenig in der russischen Innenpolitik drin.

00:59:35: Wer, ob jetzt ein Petruschef oder andere Leute dann ans Ruder kommen oder ob man möglicherweise die Virusschnelliten auch mal sagen, was insbesondere das ganze Oligarchensystem, na ja, wir sind jetzt irgendwie, es liegt Paria der Weltgemeinschaft zu sein, wir wollen natürlich wieder vernünftiges Business machen.

00:59:51: Ich kann es für nicht sagen.

00:59:53: Dann dreht sich es vielleicht auf links, weil ja, klar, Zölle und Sanktionen sind nicht unbedingt gut für das Geschäft.

01:00:00: Nein, na ja, und am Ende glaube ich, ... haben doch viele der russischen ... ... Oligarchen doch Bock auf Geschäfte machen ... ... und zwar irgendwie in der Art Geschäfte machen ... ... und sind vielleicht auch gar nicht so begeistert ... ... von dem was jetzt gerade passiert ... ... an Kriegen sind natürlich abhängig ... ... von der Gunst Putins ... ... wollen nicht so gerne aus dem Fenster fallen ... ... aber wollen wahrscheinlich auch ganz gerne ... ... wieder Business machen und insofern ... ... sind es, glaube ich, also ist so mein Eindruck ... ... nicht alle wirklich begeistert von dem was jetzt ... ... in der Ukraine passiert, weil es einfach ... Viel Geld kostet, weil es nervig ist, weil Sanzons behauptet sind, soweit wird sofort.

01:00:40: Kann man doch abschließend sagen, es kann nur besser werden.

01:00:43: Es kann nur besser werden, alles.

01:00:44: Ach so, ganz nur besser werden.

01:00:46: Und trotzdem geht es uns gut.

01:00:47: Wir sitzen warm und trocken.

01:00:49: Wir lieben es.

01:00:50: Wir sollten es ein bisschen öfter sehen.

01:00:53: Jan, das hat mir ganz viel Spaß gemacht.

01:00:55: Das war eine ganz außer der Reihe von meinen Gästen sonst.

01:01:00: Am Ende der Podcast heißt der Apparat und am Ende gibt es immer einen Rat gegenseitig, den man sich gibt oder den man den hören, wie man das möchte.

01:01:10: Da überlege ich schon immer während der Folge so ein bisschen und

01:01:13: ich glaube du

01:01:15: bist auf jeden Fall der, der uns mehr Räte geben kann, als ich dir einen Rat geben kann, aber was ich dir auf jeden Fall wünsche ist, dass dir dass Gas nicht ausgeht, die Energie nicht ausgeht, weil für mich wirkt es unglaublich aufwendig da.

01:01:28: Man muss gegen so viele Fronten kämpfen, passend zum Kriegsthema auch.

01:01:32: Und ich glaube, es gibt halt ganz wenige Menschen, was auch nachkommt, vielleicht im Journalismus, die diese Energie aufbringen gegen eine immer schneller werdenden Gegenwindgefühlt mit Fake News, mit ganz viel was reinplatzen, mit ganz viel was in Socials läuft.

01:01:49: Das ist eine unaufhaltsame Lawine.

01:01:51: Und ich hoffe, dass wir so gute Journalisten wie dich noch ganz, ganz lange begeistern können, für uns zu schreiben und für uns zu berichten.

01:02:01: Weil ich glaube, dass sich jedes, wenn es nur Null, Komma, Eins Prozent Wahrheit, die dann durchsigert lohnt, ja, das nach Deutschland zu bringen und in die Medien zu bringen.

01:02:08: Das wünsche ich dir von Herzen.

01:02:10: Vielen Dank, lieber Hannes.

01:02:13: Hast du noch einen Rat für mich,

01:02:14: wie vorhin die Fliegerstufe?

01:02:15: Ja, bleibt, bleibt optimistisch.

01:02:18: Lass uns nicht runterziehen.

01:02:21: Geht in Diskussion rein, aber wie gesagt mit Anstand und Respekt.

01:02:24: Und lasst euch nicht dieses Land in dem wir dem Mies reden von denjenigen, die der Interesse daran haben.

01:02:32: Denn es ist ein sehr, sehr schönes Land und es geht sehr, sehr gut.

01:02:35: So ist es.

01:02:36: Ganz gute Reise, Jan.

01:02:37: Komm heil wieder.

01:02:38: Das ist das Allerwichtigste.

01:02:40: Alles klar.

01:02:40: Alles klar.

01:02:41: Danke dir.

01:02:41: Mach's gut.

01:02:42: Ciao.

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