Frank Heim – Von der Wacken-Mainstage an den Agentur-Schreibtisch: Wie man Rockstar & Business vereint | (#0016)

Shownotes

In dieser Folge bin ich zusammen mit Frank Heim am Upper Rat. Frank lebt das Leben, von dem viele träumen – und das gleich doppelt. Als Bassist der erfolgreichen Mittelalter-Rockband Saltatio Mortis steht er als Headliner auf dem Wacken Open Air vor 80.000 Menschen. Gleichzeitig ist er auch Gründer und Geschäftsführer der Agentur Punktbar in Essen. 

Was auf den ersten Blick wie zwei völlig verschiedene Welten wirkt, hat für Frank mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt: Jede Band ist eine Firma, jeder Auftritt eine Inszenierung und am Ende geht es immer um Menschen, Kommunikation und echte Leidenschaft.

Wir sprechen darüber, wie man Tourleben und Kundentermine unter einen Hut bekommt, warum man als Dienstleister auch mal „Nein“ sagen muss und wieso er jetzt den Metal Business Club nach Deutschland bringt. Ein Gespräch unter Rockstars – auf und neben der Bühne.

🔍 Was dich in dieser Folge erwartet:

Rockstar & CEO: Wie Frank zwischen Nightliner-Tourbus und Agentur-Schreibtisch wechselt und warum er beides zum Leben braucht.

Band als Business: Warum Saltatio Mortis eine GmbH ist, wie man Merchandise professionalisiert und was Unternehmen von einer tourenden Band lernen können.

Klartext im Vertrieb: Warum Frank (und ich) Angebote ablehnen, wenn der „Vibe“ nicht stimmt, und wie man Kunden erzieht, Profis zu vertrauen (Die Geschichte vom „Uwe“ und dem CFO).

Prozesse & Tools: Wie Frank mit Apple Notes und Asana sein Leben zwischen zwei Welten organisiert.

Metal Business Club: Franks neues Projekt, um Metal-Fans und Geschäftsleute zu vernetzen (metalbc.com).

Haltung & Werte: Warum Gier der falsche Antrieb ist, „Hunger“ aber essenziell bleibt – und warum man sein Team immer über alles stellen sollte.

🔗 Links & Empfehlungen: Die Website von Saltatio Mortis Die Website von Franks Agentur Punktbar Frank Heim auf Instagram

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Transkript anzeigen

00:00:00: Premier im neuen Studio mit einem Mann, der zwei Gemeinsame halten mit mir hat.

00:00:05: Er hat auch eine Agentur und er ist auch ein Rockstar, bloß bei mir ist so, ich denke ich bin einer, aber er ist wirklich einer.

00:00:11: Hannes Zwetschke heute am Apparat mit.

00:00:14: Frankheim, vielen Dank.

00:00:15: Ich freue mich.

00:00:17: Heute waren wir das neue Studio ein.

00:00:18: Es lohnt sich also auch, im Video zuzuschauen.

00:00:21: Ja, es sieht wunderbar aus.

00:00:24: Kann man es aushalten.

00:00:25: Ja, also wirklich ... Wirklich sehr schön geworden und auch Akustik ist super.

00:00:30: Ja.

00:00:31: Auch da, ich liebe Podcasts, die eine gute Audioqualität haben.

00:00:35: Sehr wichtig.

00:00:35: Ja, muss ehrlich sein, wir bügeln ehemaliger was drüber.

00:00:38: Aber es ist ja auch live, also wir streamen ja immer live.

00:00:41: Und die dürfen ja auch eine gute Qualität haben.

00:00:43: Die dürfen auch.

00:00:44: Jetzt fragen sich die Leute, also Agentur, Leute, die kann der Twitch geeinladen, wie sie sagen, dann näher, aber warum ist der Mann Rockstar?

00:00:50: Und das habe ich mich bei unserem Kennenlernen auch gefragt.

00:00:53: Das muss man vielleicht kurz erzählen, weil auf dem Community Day haben wir es erzählt.

00:00:56: Du hast eine Keynote gehalten, wenn wir auf dem Community Day.

00:00:59: Der Frank hat bei uns eigentlich angefragt wegen dem Backup.

00:01:02: Google Drive Backup.

00:01:03: Genau.

00:01:04: Jetzt machen wir mit Zwetschge-Digital.

00:01:06: Und zweimal im Jahr habe ich so einen Tag, wo ich so ganz saugrandig bin.

00:01:10: Aber ich bin nicht stolz drauf.

00:01:11: Ich bin ganz grundsätzlich, ich glaube, das können die Leute auch bestätigen, die auch hier sind, genauso wie ihr mich hier seht.

00:01:17: Aber zweimal im Jahr... Reicht's.

00:01:19: und leider habe ich so einen Tag erwischt.

00:01:20: und dann ging dieser Google Meet an und dann saß der Frank und ich war super Pist.

00:01:23: und dann sagt er so über Google Drive Backup und deswegen haben wir angefragt.

00:01:27: Und irgendwann sagt der Frank er hat eine Band und ich habe das dann so als Garagenband abgestempelt.

00:01:32: Der Name ist auch nicht ganz einfach, Sultatio Mortis, hat mir damals gar nichts gesagt.

00:01:37: Und dann haben das unsere Programmierer irgendwie im Team mit dem mitgekriegt und sind alle kreidebleich anglaubt.

00:01:43: Und haben uns aber dann trotzdem irgendwie so gut verstanden, dass wir nochmal eine Chance geben, dass du gesagt hast, ich besuche jetzt.

00:01:48: Genau.

00:01:48: Du hast die Einladung ja auch ausgesprochen und habe gesagt, wenn er will, dann soll er.

00:01:54: Ich glaube, das ist ein Jahr her ungefähr.

00:01:57: Zwar kalt.

00:01:58: Ja, ungefähr ein Jahr her.

00:01:59: Wir

00:01:59: trinken heute wieder Tee.

00:02:01: Passt übrigens auch.

00:02:02: Und das ist da darum und ging es mir heute auch so ein bisschen oder das würde mich heute auch interessieren.

00:02:06: Das Leben des Rockstars ist ja,

00:02:08: jetzt

00:02:09: muss ich übrigens auch noch mal sagen, heute habe ich mir gedacht, wenn die Leute jetzt fragen, was ist das für eine Beziehung zwischen uns beiden so.

00:02:17: Ich finde es ganz schlimm, wenn die Leute mit dem Wort Freund immer so inflationär umgehen.

00:02:21: Und ich würde sagen, ich habe vielleicht nur so wirkliche Freunde, fünf Stück oder vier oder drei.

00:02:25: Aber witzigerweise würde ich dir als Freund bezeichnen.

00:02:28: Und weißt du, was ich dir sage?

00:02:29: Die Besonderheit sind die Leute, die du auch zwei Monate nicht anrufen kannst.

00:02:33: Und du rufst sie an und das ist ganz normal.

00:02:35: Und letzte Woche rufst du mich an, da haben wir uns am Abend auch gesehen, hast du uns zum Konzert eingeladen nach München.

00:02:40: Und rufst mich an und fragst mich, wie ich das noch mal unterwegs mache, wie ich mir den Arsch einmal ausdusche, weil das habe ich doch erzählt.

00:02:46: Auf meinem Community Day.

00:02:48: Ja, so.

00:02:48: Und dann habe ich dir eine Bidelity jetzt geschickt.

00:02:50: Ja, also war ich etwas überrascht.

00:02:52: Das auch die

00:02:53: Verbindung in diesem Leben braucht.

00:02:55: Wenn es darauf ankommt, wo man anrufen kann und sagen kann, wie löse ich das Problem ist.

00:02:59: Ganz genau.

00:02:59: Für alle Probleme hintenrum, habe ich mir gedacht, ruf doch mal ein Hannes an.

00:03:04: Nein!

00:03:06: Ich geb dir völlig recht, jeder... Also, es hat ja wahrscheinlich angefangen mit Facebook-Freunde, weil da war man ja quasi ein Freund und das Schlimmste war wahrscheinlich über ein Jahrzehnt lang, dass man die Facebook-Freundschaft beendet.

00:03:19: Und ich glaube, es gibt in meinem Leben zumindest nicht so viele Menschen, die ich als wahre Freunde bezeichne.

00:03:27: Und wie wir gerade erzählt haben, wir kennen uns noch gar nicht so lange.

00:03:31: Aber es gibt so Menschen, mit denen macht's halt sofort Klick.

00:03:34: Und da musst du trotzdem nicht jeden Abend telefonieren und zusammen nebenbei eine Netflix-Serie gucken und sagen, wie schön die Welt ist.

00:03:43: Es ist ja so super schwer.

00:03:44: auch jemanden.

00:03:44: Ich hatte das gestern heute Maria kennengelernt, die macht so ein Netzwerk für Unternehmerfrauen auf dem ländlichen Bereich, das ist ein ganz spannendes Thema.

00:03:52: Und die hat auch gesagt, es gibt ja so wenig und so ist es ja auch.

00:03:55: Und so wenig Leute, die auch verstehen, was wir tun.

00:03:57: Also natürlich, aber Freunde, die machen was ganz anderes.

00:03:59: Das ist in einem angestellten Verhältnis und so weiter.

00:04:01: Aber dieses Unsernehmertum verstehen, dieses Begriff Arbeit, der ist ja für uns was anderes.

00:04:08: Das gibt es ja nicht.

00:04:08: Also das ist halt unser Leben.

00:04:09: Wir leben halt das.

00:04:10: Genau.

00:04:11: Und wir haben ja, wie du sagst, wir haben manchmal, hören wir x Wochen nichts wirklich voneinander.

00:04:17: Ich meine, dass der eine mal beim anderen was leigt, ist ja nicht wirklich was voneinander hören.

00:04:22: Aber ich hab dich ja letztens auch auf irgendwie so ein arbeitsrechtliches Thema angesprochen.

00:04:26: Ich sag, hey du, wie lösten ihr das?

00:04:28: Und da hast du mir kurz eine Info geschickt und gesagt, hey, wie schickt ihr da mal was?

00:04:31: Und wir brauchen keinen Smalltalk davor und danach, sondern es ist halt, hey, der meldet sich gerade, komm, ich hab gerade Kapazität, ich hab gerade Zeit und ich will ihm helfen.

00:04:42: Und ich hab manchmal das Gefühl, dass im Rest der Welt das... ein außergewöhnliches Erlebnis ist.

00:04:50: Aber wenn mich jemand anruft, der Hilfe braucht, wo ich einfach weiß, hey, ich bin diesen Weg schon fünfzehnmal gegangen und ich habe vierzehnmal Fehler gemacht.

00:04:59: Und ich Zeit habe, dann helfe ich.

00:05:00: Und das macht ja auch viele Unternehmer aus.

00:05:03: Nicht jeden, aber viele Menschen.

00:05:05: Ich

00:05:05: muss sagen, Sie mussten das erst lernen, ja.

00:05:06: Also ich meine, die Leute, die ihr jetzt auf mich stoßen, die denken ja, dass das schon immer so war, weil diese Reise ist jetzt dann vor zwei Jahren losgegangen.

00:05:12: Ich glaube, am sechsten Dezember habe ich das erste Video hochgeladen bei Tiktok.

00:05:14: Ich war ja davor gar nicht.

00:05:15: Eigentlich hat es die I.U.

00:05:17: ausgelöst, wie willst du bei uns dotzieren?

00:05:20: Ja, ich glaube, es ist auch noch mal was anderes.

00:05:22: Es ist so die Leute, die man anrufen kann und man aber auch nicht hingeht und es ist nicht schlimm, aus dieser Kindergarten nicht.

00:05:29: Oder man ruft auch einfach nur mal an und man spricht zwei Minuten und dann sagt man, ich habe das nächsten Termin, bis dann meldet mich später, tschau.

00:05:35: Und es ist trotzdem alles ist gut.

00:05:37: Exakt,

00:05:38: exakt.

00:05:38: Und das kommt ja auch mit gewissen Erwartungen oder nicht.

00:05:43: Aber du weißt... mehr oder weniger dadurch, dass wir viele Dinge ähnlich machen durch die Agenturen.

00:05:50: Du weißt ja, welche Themen auf so einem Geschäftsführer schreibtisch jeden Tag landen.

00:05:59: Und ich weiß es auch.

00:06:00: Dementsprechend, wenn der Hannes drei Minuten hat, dann hat er drei Minuten, dann nehme ich die.

00:06:03: Alles cool.

00:06:04: Und dann unterhalten wir uns.

00:06:05: Und dann ist gut.

00:06:06: Jeder geht zurück an seinen Platz und macht seinen Ding.

00:06:09: Und dieses Grundverständnis... ist für mich normal, aber wie du sagst, dadurch, dass wir beide jetzt heute hier sitzen, jeder ist seinen individuellen eigenen Weg gegangen und jeder hat seine Erfahrungen gemacht und ab und zu hat man Touchpoints ab und zu nicht oder man trifft andere Menschen, die einen inspirieren, motivieren und von denen man eine Menge lernen kann.

00:06:32: Ich glaube, was uns ausmacht, ist, dass wir beide ein Selbstverständnis haben, dass wir selber jeden Tag lernen dürfen.

00:06:39: Ja, jeder Tag ist anders.

00:06:41: Ja, aber das ist ja, stelle ich vor, jeder Tag wäre gleich, das wäre total langweilig.

00:06:46: Witzig, meine Mama war heute ganz aufgeregt, weil die ist krank und dann hat sie gesagt, du machst halt Podcast, wo kann ich das anschauen?

00:06:51: und so.

00:06:52: Und die sagt oft zu mir, ja, regt die das nicht auf, ist das nicht furchtbar, dass du nicht weich, was jeden Tag passiert ist, dass du das nicht alles zu aufregend artest.

00:07:00: Das ist das Allergeiste.

00:07:00: Ey, in der Früh hier durch die Tür zu gehen und nicht zu wissen, was passiert ist, einfach so geil.

00:07:03: Das macht mir so viel Bock.

00:07:04: Oh ja.

00:07:05: Mir genauso.

00:07:06: Aber das ist in... gefühlt ist, dass für mich jeder Tag, egal ob ich auf Tour bin oder hier sitze, also in der Agentur oder so, das macht es für mich ja auch irgendwo spannend, das ist auch herausfordernd.

00:07:23: Und ich merke immer, wenn ich mich über etwas ärger, dann ist das eine Ecke, in der ich lernen kann.

00:07:30: Das sehe ich nicht immer in dem gleichen Moment so.

00:07:33: Aber vielleicht dann später am Tag und das ist...

00:07:35: Ich habe ja links neben meinem Tisch, kann ich später noch mal zeigen, immer ein Zwetschgeblock liegen, das ist mein Abfaktblock.

00:07:40: Da habe ich vorhin gesehen, ja.

00:07:42: Und auf den muss ich zum Glück seit Jahren nichts mehr schreiben, aber da habe ich immer das Learning.

00:07:46: Also wenn mich was abgefuckt hat, habe ich das auf dem Blog geschrieben, weil man irgendwann so gedacht, man nimmt sich nicht die Zeit.

00:07:51: Also, das habe ich ja ganz oft, Leute sagen, on-boarding mache ich nicht, schalt mit den Mitarbeitern, weil das dauert jetzt so viel Zeit, aber wie lange, wie viele Monate das dauert, die dann on-supporten, wenn man das nicht macht oder ordentliches Briefing.

00:08:01: Und irgendwann habe ich festgestellt, eigentlich so in der Kritik meiner Branche gegenüber oder auch meinem Team gegenüber, wie mache ich denn das mit Dingen, die mich abfacken?

00:08:09: Und dann habe ich diesen Abfackblock erfunden.

00:08:11: Jetzt schreibe ich jetzt immer drauf, was mich abfackt.

00:08:13: Und am Freitag, in der Woche, kümmere ich mich darum, dass ich es nie wieder machen muss.

00:08:17: Das klingt totalitär.

00:08:19: Es sind natürlich viele Learnings entstanden, wo man sagt, das kann ja auch anders machen.

00:08:23: Zumindest

00:08:23: aber einen Umgang mit dem Thema für dich grundlegend.

00:08:27: Ob du jetzt jeden Freitag die Welt gerettet hast, sei mal dahingestellt.

00:08:30: Aber es ist zumindest ein Bewusstsein schaffen, dass du das eigentlich weniger haben möchtest.

00:08:36: Genau.

00:08:37: Und das zu sehen.

00:08:38: Kenne

00:08:38: ich.

00:08:38: Du,

00:08:39: ich finde zum Beispiel auch, es gibt ja auch Dinge, die kannst du nicht abschaffen.

00:08:43: Aber allein zu sehen, das fakt mich ab und es ist auch okay, dann fakt es mich ab.

00:08:47: Wie viele Termine müssen wir auch machen im Business, die einen abfacken?

00:08:50: So ist es halt normal, ne?

00:08:51: Was ich übrigens aber immer sage, das spiegeln wir jetzt auch schon manche Kontakte.

00:08:56: Wozu ich ja mache seit Jahren und das rate ich ja jedem einfach auch in so einem Termin zu sagen, es facken wir jetzt gerade ab.

00:09:02: Und dann sind die total überrascht und sagen so, ja, aber was machen wir jetzt?

00:09:05: Dann sag ich so, nee, nee, mir ging es nur darum, das sichtbar zu machen.

00:09:07: Es mir völlig wurscht, ihr wollt nur sagen oder das stört mich jetzt?

00:09:10: Ja, aber was stört dich genau?

00:09:12: Kann ich noch gar nicht so genau sagen, aber irgendwas stört mich jetzt.

00:09:14: Ja, und aus vielen Terminen, wo man das nicht äußert, gehen beide Seiten mit einer gewissen Ungewissheit raus.

00:09:22: Es

00:09:22: gab noch nie einen Termin, den oder auch eine Geschäftsbeziehung oder auch eine persönliche Beziehung, die nur eine Seite scheiße fand.

00:09:28: Ich bin ja hundert Prozent überzeugt.

00:09:31: Und Transparenz wäre manchmal ein gutes Thema, dass man das einfach weiter treibt.

00:09:39: Und viele sind überrascht, wenn man transparent ist.

00:09:43: Auch da, wir haben öfter mal auch, was ist das ich, in meinen Kalkulationspreisdiskussionen und Ähnliches, wo ich einfach sage, liebe Leute, so und so sieht es von unserer Seite aus, hier können wir was machen, hier können wir nichts machen, lasst uns sprechen.

00:09:56: Und dann merkst du, wie die Leute so einen Moment innehalten, denken und dann teilweise sagen, Herr Heim, das ist ja super.

00:10:08: Und ich sag, ja, weil alles andere, da reden wir da noch dreißig Minuten, jeder macht seinen Affentanz.

00:10:14: Das bringt einen keinen weiter.

00:10:16: Kann man aber auch erst, muss man immer fairerweise dazu sagen, wenn man, man muss laidback sein, man muss in seiner Mitte sein.

00:10:24: Also die Termine jetzt hier eurer neuen Agentur sind nochmal anders, habe mir der Markus mein Prokulis auch gespiegelt.

00:10:30: Ich sitze jetzt manchmal in Termineln und mache einfach unsere Angebotsvorlage auf.

00:10:33: Und dann sage ich so, ja brav, wenn wir die hier rumtun, dann schauen wir uns durch.

00:10:35: Das kostet die Webseite, die so schaut, das sieht aus.

00:10:37: Und dann sagt es letztes Mal nach dem Termin, sagt er, wie brutal bist du drauf?

00:10:40: Und sagt, ja, ich mein, ich schicke ihm eh zwei Tage später das Angebot.

00:10:42: Ja.

00:10:43: Und wenn das so, das ist ja immer das, wo ich auch sage, da müssen alle Dienstleister eigentlich hinkommen, solange du Kunden hast, hast du eigentlich ein Problem.

00:10:49: Es muss in Partnerschaft, die hier zusammenarbeiten.

00:10:51: Und dann muss ich nichts verkaufen.

00:10:52: Und dann kann ich auch ganz klar sagen, und das ist, glaube ich, aber das, was es macht, wenn du so, wenn du selber abgefuckt bist, dass die zum Beispiel über deinem Preis... diskutieren wollen, dann hast du schon ein Problem.

00:11:01: Aber wenn es so, ich spür das ganz tief in mir, das ist mein Preis, an dem ist noch nichts zu machen, weil es ist mein Preis.

00:11:07: Ja.

00:11:08: Und vielleicht passt dein Budget nicht dazu.

00:11:10: Aber an meinem Preis kann es nicht liegen.

00:11:12: Und dafür muss ich aber meine Dienstleistung verstehen, mein Angebot verstehen, mein Ziel verstehen, dass ich mit diesem Preis für den Kunden löse.

00:11:18: und da scheitert es meistens dran.

00:11:20: Die arbeiten alle, da erzielen uns natürlich als Agenturen auch die Kunden hin.

00:11:24: Hallo, noch mal die Maria von gestern, hallo Hannes, ich brauche eine Webseite, der sagt, es sei entschmarrend, glaube ich nicht.

00:11:29: Und dann hatte ich gesagt, du hast so entschmarrn, also du brauchst ganz viel, aber in der Webseite nicht.

00:11:34: Ich glaube, jetzt wollte ich bei euch eine Webseite bestellen, das ging nicht, das machen wir nicht.

00:11:37: Und dann war ich völlig so, das gibt's nicht.

00:11:39: Aber das fällt auf, weil jeder, also gefühlt jeder andere Agentur wird sagen, ja also bei uns gibt's Webseiten, die kleinen kosten so viel, die mittleren so viel, danach hat aber keiner gefragt.

00:11:50: Also das ist nicht

00:11:51: das nicht das Problem.

00:11:51: Die Frage sehr oft, was bringt's?

00:11:53: Nicht nur bei dieser Webseite, sondern... Das finde ich eine ganz andere Entscheidung hast du ja wahrscheinlich schon hundertmal treffen müssen im Leben.

00:12:01: Was bringt es?

00:12:01: Und das ist jetzt ganz schwer das immer zu erklären, weil es geht ja nicht drum, dass alles was bringen muss.

00:12:07: Und ganz oft sagen die Leute, warum machst du deine TikToks?

00:12:09: Was bringt dir das?

00:12:10: Und ich habe aber in meinem tiefen Inneren von Anfang an gespürt, das führt zu was.

00:12:15: Muss man auch sagen, ne?

00:12:16: Also ganz ehrlich muss man sagen, uns beide hat TikToks zusammengebracht.

00:12:19: Gäb es kein TikTok, hätten wir uns wahrscheinlich nie begegnet.

00:12:21: Wahrscheinlich nicht.

00:12:22: Gehen wir gerne so Ketten im Kopf zurück.

00:12:23: Was ist, wenn die da anders abbogen

00:12:25: werden?

00:12:25: Genau.

00:12:25: Aber vor allem, wir sind uns durch TikTok.

00:12:27: dadurch, dass ich dann auch irgendwann begonnen habe, TikTok in einer gewissen Regelmäßigkeit zu machen.

00:12:32: Bei mir ist der Fokus mehr auf LinkedIn und TikTok ist ein zweiter Schauplatz dafür, weil ich gesagt habe, okay, ich habe keine Ahnung von TikTok.

00:12:39: Es ist auch nicht wirklich mein Medium in dem Konsumieren.

00:12:43: Aber wenn ich da nie bin, habe ich da auch nie Erfahrung gesammelt.

00:12:46: Also, let's go und dann kommen die Videos da drauf.

00:12:49: Dadurch sehen wir uns auch gegenseitig immer mal wieder und interagieren da auch manchmal miteinander.

00:12:56: Aber manchmal kommen bei uns auch Anfragen rein, wo der Kunde glaubt oder der Partner glaubt, dass er dies und das braucht, weil in seiner Logik und Webseiten und Kommunikation ist vielleicht nicht sein Hauptthema, sondern er weiß, dass er irgendwie mehr Geschäft machen muss, sein Produkt besser anpreisen muss, seine Marke aufbauen muss, whatever.

00:13:22: Dann setze ich mich auch hin und sage, lassen Sie uns einen Korn machen, so schnell wie möglich.

00:13:27: Und dann stelle ich erst mal nur Fragen.

00:13:29: Ich sage, wohin wollen wir eigentlich?

00:13:31: Was machen Sie in dem Moment?

00:13:32: Ja, das und das brauche ich.

00:13:33: Aber ist das wirklich zielführend?

00:13:37: Ja, das habe ich gehört.

00:13:38: Okay, komm.

00:13:40: Fangen wir noch mal vorne an.

00:13:41: Ich

00:13:41: will eine WordPress-Webseite.

00:13:42: Dann sage ich ganz oft, warum WordPress?

00:13:44: Weil der Nachbarsjungen macht das so schöne Webseiten.

00:13:45: Dann sage ich, dann ruft er die Nachbarsjungen an.

00:13:47: Jetzt

00:13:50: musst du das mal ein bisschen einordnen, weil wer jetzt frisch zuhört, der hat jetzt eine gute Hook mit Rockstar und so gekriegt am Anfang.

00:13:56: Dann

00:13:56: reden wir nicht drüber.

00:13:59: Also, letzte Woche, Freitag.

00:14:03: Letzte Woche irgendwann.

00:14:04: Zenit München.

00:14:05: Nur, um das mal so zu verstehen.

00:14:07: Hinter den Zenit stehen zwei oder drei Nightliner Busse, zwei Nightliner Busse.

00:14:12: Also wir reden schon von so Nightliner, falls das den Leuten nicht gesagt, Turbus, Schlafkabinen, Lobby.

00:14:18: So.

00:14:21: Zenit, fünf, sechs Tausend Leute passen da rein.

00:14:25: Dann stehen da auf der Bühne, wie viele Leute?

00:14:27: Sechs.

00:14:27: Sechs Leute auf der Bühne?

00:14:29: Also sechs Musiker plus noch zwei Damen, die quasi bei gewissen Songs mit dabei sind.

00:14:37: Ich sage jetzt mal ganz, wie ich das wahrnehme.

00:14:39: Also für mich null einzuordnen musikalisch.

00:14:42: Wahrscheinlich, wenn ich es jemand erklären würde, würde ich so sagen, ja, so stellt man sich schon an so einem Schloss, an so einer Burg vor oder so altertümlich aus ein bisschen.

00:14:51: Aber ich muss auch sagen, jeder Song.

00:14:53: Völlig unterschiedlich.

00:14:54: Vielleicht auf die Show, die können wir dann noch eingehen.

00:14:56: Aber wir reden schon von Rockstar.

00:14:58: Wir reden von Rockstar.

00:14:58: Er hat letztes Jahr, dieses Jahr auf Wacken als Headliner gespielt.

00:15:02: Also ganz oben auf dem Plakat, Standzeit, Tatsy Mods.

00:15:04: Das ist die Flughöhe.

00:15:06: Und was ich jetzt schon, also es war, es war Wahnsinn.

00:15:09: Licht, Sound, Feuer.

00:15:10: Also niemals in meinem Leben so viel Pyrro gesehen.

00:15:13: Da wird nur geballert und zwar nicht irgendwie nur da gehen, da vorne die Dinger hoch, sondern verschiedenste und rein in die Menge und richtig geil ist.

00:15:22: Und jetzt existiert ja das mal so dieses Rockstar-Leben in unserem bürgerlichen Denken.

00:15:29: Und jetzt merke ich dann, nachdem ich dich kennenlernen, das ist schon mal die Firma.

00:15:34: Jede Band ist eine Firma, aber das ist halt tatsächlich eine GmbH, oder?

00:15:37: GmbH.

00:15:38: Das ist doch schon mal krass.

00:15:39: Also das ist doch schon mal krass.

00:15:40: Heißt du, das ist halt tatsächlich eine GmbH?

00:15:41: Nein,

00:15:41: nein.

00:15:43: Sie heißt anders tatsächlich.

00:15:44: Also Prometheus Medienveranstaltungs-GmbH.

00:15:47: Einfach nur, weil wir damit natürlich auch nicht immer nur den Bandnamen mit drin haben, sondern wir haben... ... hier und da auch mal was anderes ... ... zu tun.

00:15:55: und da ist ... ... da brauchen wir nicht einen Bandnamen drin, ... ... es haben wir irgendwann mal für uns beschlossen.

00:16:01: Ist ja auch nur handelsrecht, ... ... ist ja völlig wurscht.

00:16:02: Exakt, exakt, es geht nur darum.

00:16:04: Aber ich

00:16:04: glaube, allein das weiß ... ... keiner stellt sich das so vor, ... ... das ist eine Firma.

00:16:09: Die wenigsten Bands sind eine GmbH, ... ... aber jede Band ... ... oder jede GBR auch, ... ... was ja die meisten Bands sind, ... ... ist eine Firma, weil ... ... ich darf gesagt, wäre ... Wer Geld ans Finanzamt abführt, ist ja automatisch eine Art Firmenkonstrukt.

00:16:25: Und wenn du Merchandise verkaufst oder Konzertgaschen Rechnung stellst.

00:16:28: Ja

00:16:29: klar.

00:16:29: So ein Gez merken wir das schon.

00:16:30: Und das ist so spannend, weil das ist in deinem Leben so völlig klar.

00:16:34: Und ich habe das dann mit dem Community Day erst so gemerkt.

00:16:37: Da hast du auch so gesagt, da brauchst du Merchandise.

00:16:39: Ja bitte, ich merke den Merchandise.

00:16:41: Ja, die T-Shirt, wo die Zwerge draufsteht.

00:16:45: Da wird das meiste Geld verdient.

00:16:46: Oder viel Geld verdient.

00:16:48: Bei uns

00:16:49: die zweithöchste Einnahmequelle neben Garschen.

00:16:52: Aber es ist natürlich auch eine Konstante.

00:16:54: Aber

00:16:54: Garsch ist spannend.

00:16:55: Das ist im Zenit.

00:16:57: Das ist ein Fremdeveranstalter, die euch buchen.

00:16:59: Das ist ein Veranstalter, mit dem wir zusammen einen Deal haben.

00:17:02: Das heißt, es gibt eine Garantiesumme.

00:17:05: Die kriegen wir auf jeden Fall.

00:17:06: Auch wenn der Hannes Zwetschger nur ein Ticket kauft und sonst niemand vorbeikommen möchte, dann kriegen wir die Garantiesumme.

00:17:11: Und danach gibt es halt ein Share.

00:17:13: Also wenn wir drüber verkaufen über eine gewisse Ticket Sale, gibt es halt X-Prozent hier, X-Prozent da.

00:17:20: Und da waren wir auch drüber.

00:17:22: Es war gut besucht, wirklich gut besucht.

00:17:24: Irgendwas über viertausend, glaube ich.

00:17:28: Und ja, Leute hatten Spaß.

00:17:29: Leute wurden gut unterhalten.

00:17:31: Also man muss es wirklich sagen, also auch Empfehlung, sich mal rein zu hören.

00:17:36: Ich frage mich immer, ich habe das aber schon oft gefragt und ich glaube, da kommen wir nicht zusammen.

00:17:40: Das kann man nicht erklären, weil ich checke es einfach nicht.

00:17:43: Also es gibt englische Texte, es gibt deutsche Texte, es gibt aber auch Texte in irgendeiner Fabelsprache, würde ich sagen.

00:17:48: Es gibt einen französischen Song, der war ganz alt.

00:17:53: Es ist für mich komplett, und das ist so eine dumme Frage, weil es ist wahrscheinlich, wie werden jetzt wieder jemand zu mir sage, wie fallen euch in der Agentur und die ganzen Ideen ein?

00:18:00: Aber es ist für mich, es ist null greifbar.

00:18:02: Also ich denke mir so, wie kommt man auf sowas?

00:18:04: Der Sänger hatte einen Mikrofon-Ständer, den hat irgendein Schlosserkünstler wahrscheinlich gemacht, der rausgriert wie so ein Drachen und so.

00:18:12: Irgendwann kam der raus mit so einem Stock und da war wie so ein Wolknödel oben drin, aus dem er rausgeraucht und die Augen haben.

00:18:18: Also richtig geil, aber es ist schon... Man muss, es ist eine komplette Inszenierung irgendwie, aber es kann nicht nur eine Inszenierung sein.

00:18:26: Also die Leute, ihr müsst es schon irgendwie, man kann ja nicht einfach sagen, jetzt geh mal in den Wald, das ist ja immer mein Klassiker, ich empfehle da auch die Videos auf YouTube.

00:18:37: Man kann immer schauen, bei Minute eins stirbt Frank meistens, wird dann erstochen in so einem Wald mit Pelz und es ist alles, also ich kann's

00:18:44: null.

00:18:47: Also sowas wie heißen die Santiano oder was, die immer Fernsehwerbung ausmachen?

00:18:50: Piratenmäßig sind die unterwegs.

00:18:53: Seemänner.

00:18:54: Aber

00:18:55: das hängt bei mir trotzdem in der gleichen Ecke.

00:18:56: Es ist so,

00:18:58: naja, es ist eine fantastische Welt erstmal, also in der wir uns manchmal aufhalten.

00:19:03: Man muss sehen, wo wir herkommen.

00:19:04: Diese Band wurde gegründet im Jahr zweitausend.

00:19:07: Von Leuten, die begeistert waren, auf Mittelaltermärkten ihre Freizeit zu verbringen.

00:19:12: Okay,

00:19:12: also die Ecke stimmt ja schon.

00:19:13: Genau,

00:19:13: also da gibt es ja Schaukampf.

00:19:16: Also du gehst ja auf den Mittelaltermarkt, also die Jungs, meine Wendkollegen, nicht in T-Shirt und Jeans, sondern du bist ein Teil dieses Erlebnisses, wo dann die Familie, genau wo die Familie hingeht, um sich dieses Spektakel anzuschauen.

00:19:33: Aber lass uns da kurz einhaken, was ist das?

00:19:35: Ist das eine Flucht aus dem Alltag?

00:19:37: Ist das auf jeden Fall ein Hobby?

00:19:39: Eine Lebensaufgabe würde ich schon fast sagen.

00:19:41: Leidenschaft.

00:19:41: Das ist für viele Menschen und das musste ich auch verstehen, weil ich komme nicht aus dieser Szene.

00:19:47: Man sieht das auch auf der Bühne.

00:19:48: Ich bin in den Topf

00:19:48: reingefallen.

00:19:49: Es gibt verschiedene, also Frontsänger, ganz klare Rolle.

00:19:53: Dann gibt es den Dudelsack-Spieler, der würde ich sagen kommt aus einer anderen Ecke, aber ist natürlich auch eine Typese.

00:19:58: Er kommt tatsächlich aus dieser Ecke.

00:20:01: Und dann gibt es noch den Drehleiherspieler, also der Drehleiherspieler der Falt.

00:20:04: und der Aller der Sänger, die beiden sind noch Gründungsmitglieder.

00:20:07: Und die beiden waren auch mehr oder weniger diejenigen, die sich mit anderen da getroffen haben und haben diese Band gegründet.

00:20:14: Die waren aber schon Musiker, logischerweise.

00:20:16: Die Musiker waren Instrumentenbesitzer, würde ich sagen.

00:20:20: Nein, also die hatten Leidenschaft für diese Dinge und der eine hat dem anderen gezeigt, wie man so ein Dudelsack stimmt und dann hat man sich gemeinsam getroffen, um Songs zu spielen.

00:20:30: Wahrscheinlich klang das auch gar nicht so doll.

00:20:33: Aber man hat gemeinsam Dinge gemacht und man hat sich da auch weiterentwickelt.

00:20:37: Und aber jetzt nicht irgendwie, dann gehst du zum Dudelsag-Lehrer, wie wieder eine zum Tennisunterricht geht, sondern man hat gemeinsam sich Wissen angeeignet durch Erfahrung, also durch das Tun.

00:20:48: Und die Band hat ja klassisch auf dem Mittelalter Markt angefangen.

00:20:53: Also da gab es keine E-Gitarre, das ist kein Schlagzeug, da gab es...

00:20:56: Akustik.

00:20:57: ...Akustisch und Melodienstrommende.

00:21:01: Und am Anfang war das auch sehr instrumental.

00:21:04: Da gab es auch noch keinen Sänger.

00:21:06: Unser Sänger spielt auch Dudelsack, spielt auch noch ein paar Seiteninstrumente ab und zu.

00:21:10: Und was macht man da?

00:21:13: Ich meine, du hast Erfahrung als DJ, wenn du eine Reihenfolge an schlechten Songs auflegst, was passiert auf der Tanzfläche?

00:21:20: Nix

00:21:20: mehr.

00:21:21: Exakt.

00:21:22: Das Gleiche bei Laufpublikum.

00:21:23: Meiner Meinung nach noch die etwas härtere Variante, weil... Wenn du die nicht überzeugst, dann latschen die weiter.

00:21:29: Das ist wie jeder allein unterhalte in der Fußgängerzone, wo ich manchmal einen riesen Respekt davor habe, weil du ja...

00:21:39: Ich glaube, es ist das Maximum an Musik machen, die Fußgängerzone.

00:21:42: Du bist die ganze Zeit, ich sage jetzt mal vorsichtig, mit Ablehnung durch das Verlassen werden.

00:21:47: Etwa

00:21:48: vorsichtig.

00:21:48: Du hast ja schon gar keine Erdenkschaft, da will wieder jemand was von mir.

00:21:51: Exakt.

00:21:53: Die kommen ja auch nicht.

00:21:54: Du weißt, wenn du jetzt in so einem Nightliner ins Zenit fährst und du weißt, dass dann heute vier, fünf tausend Leute, die wegen mir kommen, das ist eine ganz andere Sache, wie sich anbiedern.

00:22:03: Das ist ein Anbiedern, das ist ja auf dem Mittenalter-Markt über das Problem, dass sie halt vier, fünf spielen.

00:22:12: auf den Märkten, auf den wir teilweise gespielt haben, war das eben so.

00:22:15: Da gab es dann schon irgendwann eine Bühne und irgendwann standest du auch auf einer Bühne, das war ein bisschen einfacher.

00:22:19: Aber die Jungs haben halt auch an jeder Taverne gespielt und da haben wir uns tatsächlich halt einfach auf diesen Märkten Leute erspielt, Fans erspielt, die dann immer wieder kamen, weil sie unterhalten wurden, weil sie mitgesungen haben, weil ihnen das, was wir da getan haben gefallen haben.

00:22:37: Und das war früher wahrscheinlich qualitativ eher ein bisschen... hemmt's ärmlich, aber wir haben uns die Leute erspielt.

00:22:45: Und irgendwann, vor ein paar Jahren haben wir das mal gesagt, wo wir irgendwie gesehen haben, dass irgendwie drei Generationen vor unserer Bühne stehen durch die Mittelalter-Märkte.

00:22:54: Glaubst du

00:22:54: auch die Umfrage im Zenit quasi?

00:22:56: Wäre es schon um zwanzig Jahre dabei?

00:22:57: Also es gab wirklich alles und es ist auch ganz abgefahren.

00:23:01: Viele waren dann auch mit ihren Kindern da, die so zwischen acht und zehn Jahre alt, alle mit Micky Mäuse auf den Ohren.

00:23:06: Super, ja.

00:23:07: Und er war ein Familien-Event in dem Zenit auch.

00:23:09: Exakt.

00:23:10: Jung bis Alt haben alle möglichen Songs mitgesungen.

00:23:14: Und natürlich, wir feiern vor dem Jahrzehnt und haben jetzt auf Tour gefeiert.

00:23:20: Und wir haben versucht, so viel wie möglich davon zu spielen.

00:23:25: Alles kannst du nicht abackern, dafür haben wir zu viel Material.

00:23:29: Aber bei jedem Song, egal ob der aus den letzten paar Jahren ist oder zehn Jahre alt oder zwanzig Jahre alt, Die Leute haben es gefeiert.

00:23:37: Die Leute haben sich natürlich auch an verschiedenen Szenarien aus ihrem Leben zurück gefühlt.

00:23:43: Und das ist ja das, was Musik macht.

00:23:45: Und wenn du es live erlebst, bei aller KI auch ein Thema für uns, aber bei aller KI die live Erlebnisse und wir haben gerade eben noch an der Kaffeemaschine uns unterhalten über live Erlebnisse, wie die sich ins Gehirn brennen.

00:23:58: Und das ist toll.

00:24:00: Ich glaube, weil du KI sagst.

00:24:04: dass die ganze Musikindustrie ein großes Problem damit hat.

00:24:07: Aber ich glaube, ihr seid einer der letzten, die dann Probleme damit haben, wenn ich diesen Wipe da auch mitgekriegt habe.

00:24:12: Und das ist zum Beispiel auch was, was ich ganz außergewöhnlich finde.

00:24:16: Das ordnet man ja auch immer falsch ein.

00:24:18: Wacken hat das so ein bisschen in die Mitte der Gesellschaft gebracht.

00:24:21: Man denkt ja immer, die harte Musik, das müssen ja ganz harte Jungs sein.

00:24:25: Und da war ich total überrascht in diesem Zenit.

00:24:28: Und ich war gestern eben auch auf einem Konzert.

00:24:31: Wie nett das mit dem Publikum war.

00:24:33: Ich kenne halt nur einen, was heißt ich, Robbie Williams.

00:24:35: Dass der nicht einen Schwanz rausholt, ist alles.

00:24:37: Und sagt, ich bin hier, ihr Ficker und ich zieh jetzt die Scheiße ab.

00:24:39: Und der größte Internet, also das

00:24:41: ist ja auch

00:24:42: die Show.

00:24:42: Super

00:24:42: Internet.

00:24:43: Und da, das schaut aber ja erst mal so aus.

00:24:45: Es kommt euer Sänger auf die Bühne, auch durchtrainiert bis zum, geht nicht mehr.

00:24:51: Langhaariger Bombenleger schaut er aus, wilder Bart und so.

00:24:54: Wie so ein Wikinger kann man sich das vielleicht vorstellen.

00:24:56: Und dann kommt der und es ist ein ganz arges, in der ganzen Halle übrigens.

00:25:00: ein ganz arges Miteinander.

00:25:01: Es ist gar nicht so, wir sind jetzt hier, sondern so, ey, schön, dass wir da sind.

00:25:05: Es war so nett.

00:25:06: Und dann haben sie gedacht, hä?

00:25:07: Und dann haben wir gedacht, äh, das hat mich völlig editiert so.

00:25:10: Und jetzt sind die Leute aber auch so gewesen.

00:25:13: Wollen wir auch sagen, waren noch ein paar Agenten denn ich, die immer dabei.

00:25:16: Also die sind natürlich, wir waren, wahrscheinlich waren wir die Agenten.

00:25:19: Also ich war im Zwetschge-Huddi, meine Freundin auch irgendwie im Hooddi, also jetzt waren die viele waren spannend eingezogen, also auch so, die haben sich verkleidet, auch völlig unterschiedlich.

00:25:28: Also du hättest das sagen können so, manche haben es auch so mittelaltermäßig ausgeschaut, manche Hedge aber auch ins Berg rein schicken können, also so technomäßiger ausgeschaut.

00:25:36: Alle, wirklich durch die Bank, in dieser ganzen Halle war nicht eine Person ... Rücksichtslos.

00:25:41: Also die sind gekommen und die hatten teilweise vier, fünf Bier und dann kennen wir das im Konzert ab durch die Mitte.

00:25:46: Und es war wirklich so, Entschuldigung, da könnte ich da kurz vorbei, darf ich da noch?

00:25:49: Es ist ein unglaubliches Miteinander.

00:25:51: Draußen auch, also und ist ganz witzig, weil es alles in meinem Kopf null zusammenpasst.

00:25:57: Alter, fliegen die Fetzen auf der Bühne, schießen die Feuerdinger raus, alle ganz sensibel eigentlich miteinander.

00:26:03: Es gab unheimlich viele, die einen Stoff hier dabei hatten.

00:26:05: Das hat mich völlig aus dem Leben kebelt.

00:26:06: Also die eine hatte so ein Bieber da dran und immer, wenn ein geiler Song kam, hat sie das den so hochkommt.

00:26:12: Aber trotzdem ja völlig spannend.

00:26:16: Ja.

00:26:18: Ich wurde heute morgen gefragt, wie ist das, ob ich erkannt werde?

00:26:23: Und ich meine, meine Band ist jetzt inzwischen nicht mehr so komplett unbekannt und bin jetzt auch nicht der Sänger.

00:26:31: Ich glaube, er ist markanter im Auftreten als jetzt der ein oder andere bei uns in der Band.

00:26:36: Und jede Fan-Begegnung, die ich jemals hatte im Privatleben, sei es jetzt an der Autobahnraste oder im Supermarkt oder sonst wie die Leute, sind unglaublich nett, respektvoll.

00:26:53: Und wenn einer jetzt so ein bisschen, ich sag jetzt mal, eh, machen wir ein Foto und so weiter, kriege ich auch gehandelt.

00:26:58: Das ist alles gut, weil auch... Ich hatte nie ein Erlebnis, wo ich sage, das war jetzt irgendwie eine komische Begegnung.

00:27:06: Und die Leute fragen ja einfach nur nach einer kleinen Geste.

00:27:09: Und wenn ich Zeit habe, das tun wir aber alle auch, dann ermöglichen wir das.

00:27:14: Und für uns ist

00:27:15: es... Auf Fahrt auf der Game gehört zum Job dazu, oder?

00:27:17: Natürlich

00:27:17: gehört es zum Job dazu.

00:27:18: Und wenn ich das manchmal von Kollegen mitbekomme, also sei es jetzt... Bands von hier oder Bands aber auch international.

00:27:25: Und natürlich, klar, wir brauchen uns jetzt nicht mit Robbie Williams oder damals vielleicht mit Michael Jackson vergleichen oder sowas.

00:27:30: Das wäre kompletter Quatsch.

00:27:34: Es ist eine kleine Geste, die so viel mehr bewirkt und die Leute sind happy.

00:27:38: Und dieses Community-Gefühl, was du gerade beschrieben hast auf dem Konzert, so viele Menschen, die so unterschiedlich sein können, oder zumindest unterschiedlich vom Look her sind.

00:27:50: Die Leute sind wegen diesem gemeinsamen Überbau der Musik da oder der Band oder was auch immer.

00:27:57: Und ich finde es großartig, dass das bei uns wirklich so respektvoll miteinander umgeht.

00:28:05: Also dass die Menschen respektvoll miteinander umgehen und einfach entschieden haben, hey, wir haben jetzt heute Abend zwei, drei Stunden Spaß.

00:28:12: Ja, und das finde ich ganz spannend.

00:28:14: Wir waren ja dann noch, muss man auch sagen, Zenit schämt euch in dem im schewigsten Backstage-Bereich.

00:28:20: Also wirklich,

00:28:21: der schlimmste,

00:28:22: was ich bisher in meinem Leben gesehen habe, war bei unserem Kunden-PCI die Kantine, aber das hat es getoppt.

00:28:28: Also das hat ausschließlich die PCI-Kantine.

00:28:32: Wie die Band, es war dann auch nochmal spannend, das zu sehen.

00:28:35: Also jetzt auf der Bühne, sehr was ganz anderes Licht-Action erhöht.

00:28:40: Und dann kamen die alle irgendwann aus der Dusche raus und du kamst da und so.

00:28:43: Alle eigentlich ja auch voll gepumpt mit Adrenalin.

00:28:48: Es war unglaublich ruhig.

00:28:49: Du musst sehr lachen, weil der Sänger dann zu dir kam und gefragt hat, ob er vielleicht ein Kokoswasser trinken darf, weil es Anschiss gab davor.

00:28:58: Okay, dazu muss ich Wasser klären.

00:29:01: Also nur ganz kurz zur Vorstellung, der war dann irgendwann oben ohne.

00:29:04: Es war nur noch Feuer auf der Bühne.

00:29:06: Die Frauen in der ersten Reihe, auch bemerkenswert, habe ich auf Instagram gesehen.

00:29:09: Es war nur noch behast zu sehen.

00:29:10: Die haben sich alle ausgezogen.

00:29:12: Also es war auch wieder grotesk, passt auch wieder eigentlich nicht zu dem Publikum.

00:29:16: So,

00:29:17: da war richtig Energie drin und dann kommst du in diesen Backstage-Bereich und er kam dann eingemummelt mit so einer Mütze und hat so gesagt, Frank, dürfte ich vielleicht ein Kokoswasser im Tourbus trinken?

00:29:28: Die Leute kriegen komplett falsches Bild von mir.

00:29:32: Also, wenn wir auf Tour gehen, dann haben wir einen sogenannten Catering Rider.

00:29:38: Das ist ein Zettel, wo drauf steht, was wir gerne an Getränken hätten und so weiter.

00:29:42: Da geht es nicht darum, dass wir eine Sonderbehandlung wünschen, sondern keine Ahnung, es gibt Leute, die möchten, was sie sich softdrink in einer bestimmten Variante haben und so weiter, oder was sie sich in Saft in bestimmten Orte haben.

00:29:55: Also, da geht es eher nur so, wir sehen den ganzen Tag da.

00:29:59: Und dann kann man diese Wünsche erfüllen, weil auch da habe ich schon gehört von Veranstaltern.

00:30:03: Wenn da nichts draufsteht, dann stellen sie halt irgendwas hin.

00:30:06: Und danach gibt's wieder... Ich finde

00:30:07: das aber auch gar nicht verwerflich.

00:30:08: Man ist unterwegs, es ist ja auch ein Lutterleben.

00:30:10: Also man will ja wenigstens irgendwas haben.

00:30:12: Und wenn ich halt jetzt weiß, dass ich, da gibt es viele Leute, die dann nur Coke Zero trinken oder so, dann bringt man halt gar nichts.

00:30:16: Ganz genau.

00:30:17: Wir haben ja da zu Weihnachtsfeier auch so ein Beat des Street Po's mal nach Wien gehabt.

00:30:20: Ja.

00:30:20: Dann haben die auch gefragt, was wir trinken wollen, dann haben wir eine Liste geschickt.

00:30:22: Das ist doch denen auch wurscht, bis die einkaufen.

00:30:24: Exakt.

00:30:24: Also da geht's gar nicht.

00:30:25: Was man aber nicht versteht, was man nicht vergessen darf, wir kriegen das Zeug nicht geschenkt.

00:30:32: Wir zahlen das auch.

00:30:33: Ja, jetzt sind wir in der Getränkebestellung.

00:30:34: Ganz genau, ganz genau.

00:30:36: Und dann habe ich, wir hatten eine Diskussion vor der Tour, die Diskussion ist jetzt übertrieben, wir haben gesagt, hey Jungs, guckt mal den Catering-Reihrer durch, was wollte haben?

00:30:47: Und dann haben wir tatsächlich uns mal... zehn Minuten genommen und haben das einfach mal durchgesprochen, weil wenn da nur ein Spezi steht, kriegst du halt irgendeinen Spezi und das ist nicht wild, wir überleben auch mit irgendeinem Spezi, wir haben das ja alleine gemacht.

00:30:59: Ja, aber man darf ja nur das Original aus Augsburg natürlich trinken.

00:31:04: Auch das war eine größere Diskussion, aber egal, wir wurden uns schnell einig.

00:31:07: und dann habe ich gesagt, hey liebe Leute, schreibt doch da mal, dass er sich ein paar von diesen Tetrabax Kokoswasser drauf und... Ungefähr die halbe Band hat plötzlich dieses Kokos Wasser entdeckt, weil das natürlich in unseren Umkleiden im Backstage im Kühlschrank war.

00:31:25: Und irgendwann, bei irgendeiner Show, das war so mitten auf der Tour, gehe ich so nach der Show zum Kühlschrank und sehe halt irgendwie, dann war da halt Kokos Wasser.

00:31:34: Und dann habe ich, ich glaube die Band irgendwie am nächsten Morgen irgendwie oder ein Großteil irgendwie beim Frühstück getroffen und dann einmal kurz gesagt, liebe Leute, hört auf mir das Kokos Wasser weg zu saufen.

00:31:43: Das ist nicht nur für mich da, ist für uns da.

00:31:46: Aber das steht nicht per Zufall.

00:31:48: Ich hätte

00:31:48: wenigstens eins gerne

00:31:49: mal gesehen.

00:31:50: Genau.

00:31:50: Ich lasse mir doch so einen kleinen Tetra-Pack über und deswegen kam er tatsächlich zu mir.

00:31:55: Ich glaube tatsächlich, dass ich am Abend vorher oder irgendwie sowas einmal irgendwie kurz in die Runde gerufen habe und gesagt, liebe Leute, wäre nett.

00:32:02: Aber ihr witziges Bild natürlich.

00:32:03: Aber wie du sagst, irgendwie vorher explodiert die halbe Bühne und die Leute feiern bis zum Umfallen.

00:32:08: Die ganze Halle sinkt mit und danach kommst du halt da runter.

00:32:13: Bei mir ist so, ich gehe.

00:32:15: immer direkt von der Bühne und relativ zügig duschen.

00:32:18: Und dann packe ich auch noch so mein Halbentrolli schon mal zusammen und so weiter.

00:32:22: Was erledigt, ist es erledigt.

00:32:24: Und dann hatte ich halt, wie gesagt, ihr wart da, noch mal andere Gäste da.

00:32:28: Dann sitzt man noch gemütlich.

00:32:29: Dann kommt man auch so ein bisschen runter.

00:32:31: Bei mir ist das auch gar nicht so ein großer Unterschied.

00:32:33: Ich fliege halt aber auch nicht über die Bühne wie mein Sänger.

00:32:36: Der hat da ein größeres Sportprogramm.

00:32:38: Ich würde sagen, in so zehn Minuten hat es gedauert.

00:32:40: Ja.

00:32:41: Ja, also natürlich...

00:32:42: Man hat dann einfach so gemerkt, wie es dann langsam... Das ist ja auch völlig klar.

00:32:46: Also auch da ist nichts verwerflich dran, wenn man auch... Nein, es war easy.

00:32:49: Man muss sich das wirklich mal bei YouTube auch anschauen, vielleicht, was da abgeht.

00:32:52: Also ich bräuchte erst mal gar nichts danach.

00:32:55: Hey, ich sag dir auch eins, also habe ich auch letztens gesagt, nach diesem Community Day kann ich ja mitreden, da waren jetzt nur ein paar hundert Leute, aber ich war so pampt, das alles zu spät war.

00:33:04: Aber

00:33:04: überall stand halt dein Name

00:33:05: drüber.

00:33:05: Ja krank, also das war wirklich krank.

00:33:07: Also auch grotesk, draußen fahnen mit deinem Gesicht drauf.

00:33:11: Ich habe jetzt auch schon gesagt, nächstes Jahr im Mai ist er wieder.

00:33:14: Ich bleibe noch zwei Tage im Hotel.

00:33:16: Weil was richtig krass war, wie viel da los war, wie oft du markiert wurdest von Leuten, die dann gepostet haben.

00:33:23: Und das ist einfach super nervig auch daheim, auch für die Partnerin.

00:33:28: Ich bleibe da im Hotel und dann ziehe ich mir das zwei Tage hier nur an der Maschine und schauen wir das an und genießt es einfach.

00:33:33: Was ja völlig, völlig gut ist eigentlich auch.

00:33:35: Das ist ja bei uns ähnlich, aber das ist so... Dieses Rock'n'Roll-Leben, was sich alle immer so wunderbar vorstellen, bei uns ist halt so, wir sind an so einem Wochenende unterwegs.

00:33:45: Sonntagmorgens kommen wir wieder da an, wo wir losgefahren sind.

00:33:49: Da steht dann dein Auto, dann lädt's

00:33:51: den... Arschkalt?

00:33:52: Arschkalt, dann geht's noch irgendwie kurz Szene putzen, geht's noch irgendwie Quatsch noch irgendwie, hey, was steht nächste Woche an, bla bla bla.

00:33:59: Und dann fährst du irgendwie heim und dann bist du wie jeder andere auch.

00:34:05: Und das ist auch okay so.

00:34:07: Du bist dann genauso derjenige, der sich in der Raste irgendwie dann auch noch irgendwie was mitnimmt, einen Kaffee zieht oder sonst was und fährst halt heim.

00:34:14: Aber das finde ich eben so dieses Spannende.

00:34:17: Also das wollte ich ja auch an der Community-Data mit deiner Kino zeigen.

00:34:22: Man ist nicht nur, wenn man auf Wacken spielt, ist man noch lange nicht multimillionär.

00:34:26: Und nur wenn man auf Wacken spielt, muss man auch noch was anderes machen.

00:34:28: Und das finde ich schon crazy, weil es ist ja schon auch eine Doppelrolle so.

00:34:33: Ich stelle es mir schon auch schwer vor... Also ich glaube immer, dass man im Leben nur ein Ding so richtig hundert Prozent machen kann.

00:34:42: Und dann kommt jetzt sind es ja bei dir zwei Dinge.

00:34:44: Du hast eine Agentur und du hast diese Band und am Schluss muss man die Energie aufteilen.

00:34:48: Bei mir

00:34:49: kommt sogar noch eine dritte Sache hinzu, auf die wir nachher sicherlich noch kommen werden.

00:34:54: Ich glaube, bei mir ist es tatsächlich, wenn man es auf dieses eine Ding runter filtriert, bin das einfach ich.

00:35:02: Ich habe nämlich vor ein paar Jahren, da hatte ich schon die Agentur, Und ich hab...

00:35:08: Wie kam es übrigens zu dieser Agentur?

00:35:10: Ich hab mich heute früh gefragt, was macht der Frank in dieser Agentur eigentlich?

00:35:14: Weil du hast jetzt keine Gra... Also auch denn steht es ja aus einer grafischen Ausbildung oder einer Werbeausbildung und so.

00:35:18: Aber du bist ja erst mal Geschäftsführer hauptsächlich, ne?

00:35:20: Ich bin

00:35:21: Geschäftsführer, ich mach auch ein Großteil des Vertriebs, weil ich einer derjenigen bin, der relativ bis auf... Ich würde mich... Also ich konnte Coral Draw Fier könnte ich noch öffnen.

00:35:34: Aber ich bin kein Grafiker.

00:35:36: Ich bin ungefähr alles andere außer Grafiker.

00:35:38: Aber ich habe Webseiten schon gebaut.

00:35:40: Ich habe Videos geschnitten.

00:35:41: Ich habe Podcasts gemacht.

00:35:42: Ich habe Audio bearbeitet.

00:35:43: Ich habe Social Media gemacht.

00:35:45: Ich habe Ads geschaltet.

00:35:46: Ich habe quasi alles schon gemacht, bis auf Grafik.

00:35:48: Und meine Geschäftspartnerin, die Denise, ist ja Grafikerin.

00:35:52: Und wir haben zu zweit gestartet.

00:35:55: Warum es zu dieser Agentur kam, war... Ich habe früher in der Band Social Media gemacht, wir haben in Myspace Zeit, ich sage immer Myspace Zeit, dann weiß ungefähr jeder wo es anfängt.

00:36:07: Haben wir begonnen, da gab es noch StudiVz, die Band hatte offizielle Kanäle auf StudiVz und SchülerVz und so weiter.

00:36:15: Und ich habe mir gedacht, für mich selber, was ist, wenn die Band morgen zu Ende ist?

00:36:21: Will ich wieder zurück Covermusik machen?

00:36:23: Hat auch immer Spaß gemacht.

00:36:25: Die Frage ist, willst du das dann noch?

00:36:27: Oder willst du dann nicht die Chance ergreifen, was anderes zu machen?

00:36:30: Und dann bin ich, bei mir war es, das Buch die vier Stundenwoche von Tim Ferriss, bin ich darüber gestolpert und habe das erst mal nur so gelesen.

00:36:39: Beim zweiten Durchlesen habe ich ein Notizzettel rausgenommen und habe mir einfach mal so ein paar Notizen gemacht.

00:36:46: Und das hat mir... eine Möglichkeit gezeigt, dass ich auch noch etwas anderes machen kann, weil meine Band jetzt nicht irgendwie fünf Wochen am Stück tue, sondern meine Band hauptsächlich am Wochenende spielt.

00:36:58: Das haben wir auch früher schon gemacht.

00:36:59: Und unter der Woche habe ich damals noch an Musikschulen unterrichtet, was unterrichtet und teilweise auch privat unterrichtet.

00:37:06: Und da habe ich gesagt, hm, das kollidiert relativ oft mit meinen eigenen, mit Bandterminen, wenn wir unterwegs waren.

00:37:15: Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht, weil ich sehr viel gelernt habe, was Menschen wollen, womit sie glücklich werden.

00:37:21: Das sind oft sehr simple Dinge.

00:37:22: Das kann ein Song sein, das kann ein Erfolgserlebnis an einem Instrument sein und so weiter.

00:37:28: Und dann habe ich mir gedacht, hey, komm, Webseiten, Grafikdesign, brauche jeder irgendwie gefühlt.

00:37:34: Lass das machen.

00:37:35: Und ich war so ein bisschen die treibendere Kraft bei uns beiden, als wir gegründet haben.

00:37:39: Und habe dann, dann haben wir, im August, im August haben wir gegründet.

00:37:45: Und dann haben wir das erst mal so, ich sag's mal, für Denise Fulltime und für mich halt, ja, Fulltime, wenn ich halt daheim war und unterwegs halt geguckt.

00:37:55: Früher war das noch so, in manchem Backstage gab's halt noch irgendwo ein Lahnkabel und dann hatten wir ein Tourrouter dabei, damit war, damit mehrere Leute gleichzeitig online gehen konnten und so weiter, aber Laptops und so weiter gab's da schon.

00:38:07: Das finde ich eben aufspannend zu sagen.

00:38:09: Also das ist noch so ein Zenit-Konzert, aber es ist trotzdem so, dass der zwei schon vorher kurz soundcheckt.

00:38:13: Das fällt bei euch nicht so umfangreich aus.

00:38:16: und dann sitzt der Frank da und dann schickt er den Kunden Grafiken raus oder Angebote oder was weiß ich was raus.

00:38:21: Oder ich habe auch schon Team-Meetings gehabt oder Calls gehabt, wenn ich unterwegs bin.

00:38:25: und wie gesagt, wir leben heute in dieser Welt, wie sie existiert und wir hatten, wir waren mal irgendwann... in Vietnam und haben mit einer privaten Hochschule, das war damals ein Kunde, die haben was angefragt, haben wir für diese private Hochschule den ersten Skype-Call gehabt, den die jemals hatten, wo es um ein Angebot ging, weil wir den gesagt haben, wir können da schon einen Call machen, müssen wir halt über Skype machen, weil wir sind da in Vietnam.

00:38:52: Wir haben halt einen Vietnam im Hotel, haben da irgendwie den Call gemacht und da, also für mich total merkwürdig zehn Minuten vorher, ging der Call schon los, weil der Techniker das den einrichten muss.

00:39:03: Also wie gesagt, ja.

00:39:06: Bei manchen ist es noch so.

00:39:09: Bei einigen ist es heute noch so.

00:39:14: Und so hat diese ganze Reise begonnen und ich habe durch die Gründung so viel über mich selber gelernt, so viel über andere Menschen gelernt und aber auch habe einen Wachstum erfahren für mich selber, wo ich mir Wissen an anreichern musste oder viele Dinge lernen musste und durfte, das hätte ich nur in einer Band niemals geschafft, weil da nie die Anforderung war.

00:39:44: Ich glaube, also ich glaube, ich wäre bei Weitem nicht so ein guter Werber, wenn ich davor nicht DJ gewesen wäre.

00:39:51: Das

00:39:52: glaube ich auch.

00:39:52: Ja, das ist da die Grundbasis.

00:39:54: Es gibt viele in unserer Branche, die Musik davor gemacht haben oder auch DJ.

00:40:00: Weil da lernt man die Kunst des Menschen beobachten, sondern des Menschen erspüren.

00:40:03: Und so.

00:40:04: Und wie du vorher schon gesagt hast, also beim DJ, bin ein bisschen anderer Meinung.

00:40:08: Also beim DJ ist es so, es gibt, es gab viele Kollegen, die haben eine Zusteil gespielt.

00:40:12: Dann war die Party um eins vorbei, weil die Leute kaputt waren.

00:40:14: Ja.

00:40:15: Und ich habe mir sehr früh immer erlebt, also das war weit vor der Agentur, habe mir überlegt, wie funktioniert und ich glaube, das ist so ein bisschen mein Geheimrezept.

00:40:22: Ich schaue halt immer, wie funktioniert das und wie erreichen die Erziehe.

00:40:25: Und ich war im Club und habe gedacht, wie funktioniert.

00:40:27: Ich bin dann relativ schnell auf Big Room und nur noch große Hallen, weil ich mir gedacht habe, na ja, wie kann ich am meisten Geld verdienen?

00:40:32: Viele Leute da, da bleibt mehr von DJ übrig.

00:40:34: Und danach habe ich mir überlegt, wie funktioniert so ein E-Disco?

00:40:36: Und wenn man das einmal verstanden hat, dann kann man auf alles im Leben anwenden.

00:40:41: zu schauen wie funktioniert es und dann siehst du so naja so nicht das kollekt ja hauptsächlich nicht davon dass die leute tanzen sondern vom getränkeverkauf also klangste periodisch spielen zwanzig minuten vollgas bis die durscht haben und dann wieder so.

00:40:52: Und ich glaube das haben sich immer viele leute gefragt.

00:40:54: oder bei den guten digits fragen sich viele leute ja warum spielt der manchmal noch mal so ein scheiß zwischendurch dass man die bar geht um Geld zu verdienen so?

00:41:00: und dann war das so.

00:41:02: Es war ganz lustig.

00:41:02: bei gastronomie sind ja oft auch einfache leute die das machen.

00:41:06: Und die haben aber immer, da gibt es eben einen Laden, und der hat immer gesagt, ich weiß nicht was los ist, aber wenn der Zwetschgerdei ist, dann mache ich immer so einen brutalen Umsatz.

00:41:13: Obwohl der so oft so viel Scheiße spielt, weil er den Leuten hat.

00:41:16: Genau,

00:41:16: deswegen.

00:41:17: Und wenn du die Menschen beobachten kannst, und ich glaube, darin liegt so zu schauen, wie funktioniert, ah, da reagieren sie da drauf, da reagieren sie da drauf.

00:41:26: Und das ist ja Grundbasis von Marketing.

00:41:28: Da brauchst du nicht Psychologie studieren, da musst du das Leben studieren.

00:41:31: Und wenn du das studiert hast, dann siehst du genau, Das funktioniert und das kann ich in meine Arbeit einfließen lassen.

00:41:35: Was ich für mich gelernt habe, ist manchmal einfach die Fresse zu halten und einfach zu beobachten.

00:41:40: Und das ist das, was du

00:41:41: ja beschreibst.

00:41:41: Das kannst du besser als ich.

00:41:43: Deswegen ergänzt du ihn zu gut.

00:41:47: Das, was du beschreibst, also viele Leute, für die ist ein DJ, ein Typ, der da oben steht, Musik spielt, Punkt aus Ende.

00:41:53: Für viele Leute ist eine Band auch, naja, die spielen da ihre Songsthemaende.

00:41:57: Wir konstruieren eine Setliste.

00:42:01: Das klingt jetzt vielleicht etwas zu hoch gestochen, aber wir machen uns mehrfach und viel Gedanken, weil wann welcher Song kommt und welcher Song nach welchem kommt.

00:42:10: Hundert Prozent.

00:42:11: Das ist ja sehr näher.

00:42:12: Wie Theaterstück.

00:42:14: Ja,

00:42:14: und hat bei uns aber auch natürlich noch, ich nenn's mal administratorische Dinge.

00:42:18: Das heißt, unser Gitarist hat je nach Song eine andere Gitarre oder eine Gitarre, die anders gestimmt sein muss.

00:42:24: Der Dudelsack-Spieler hat eventuell ein anderes Instrument oder einen anderen Dudelsack und so weiter.

00:42:30: Das muss logisch in sich funktionieren, weil, ich sage es mal so, ein gutes Beispiel, was für jeden Nachvollziehbar ist, ein Song endet, der nächste Song fängt mit der Gitarre an, er braucht auch eine andere Gitarre.

00:42:42: Dann ist für uns, haben wir da ein Intro, machen wir ein künstliches Intro, zum Beispiel, dass der Schlagzeuger einfach nur eine Bassdrum tritt, haben wir an zwei Songs.

00:42:51: haben wir extra diese, ja

00:42:53: genau, das

00:42:53: ist ein bisschen Publikums und Animationen, oder wir machen Ansage, macht die Ansage da Sinn, warum?

00:42:58: die anderen zwei Songs vorher hatten schon, dann sagen, too much.

00:43:01: Wie gesagt, und dann aber auch, das hast du bei unserer Show sehen können, unsere Bühne verwandelt sich ja durch die Show.

00:43:09: Und wir haben in bestimmten Szenarien, können wir manche Songs gar nicht spielen, weil die da keinen Sinn ergeben würden, rein thematisch oder rein von der Art, wie die Songs funktionieren.

00:43:18: Das klingt jetzt alles so, als würde man da ja so wie beim Businessplan irgendwie da sitzen, der mit der meisten Erfahrung, der Doktor da durch und das ist Quark.

00:43:27: Es muss, was wir machen, ist ein emotionales Erlebnis, aber das ist das, wie ich dich kennengelernt habe und wir die ersten Gespräche geführt haben.

00:43:36: Ein Meeting mit dir, und ich bin jetzt kein Kunde, wir unterhalten uns vielleicht über andere Themen, ist genauso und die Energie mit der du reingehst in so ein Gespräch.

00:43:45: fasziniert den ein oder anderen Kunden, der andere, für den ist das vielleicht sehr neu, aber er bleibt zumindest dran hängen und damit bleibt eine Aufmerksamkeit da und aber auch ein Verständnis, weil du willst ihm nicht einfach nur irgendeine Leistung verkaufen, sondern du willst verstehen, was er eigentlich will und braucht, weil er das vielleicht manchmal nicht exakt versteht.

00:44:04: Das hat sich natürlich auch stark verändert, muss ich sagen.

00:44:06: Also wir machen ja immer, ich mache schon immer Canon Lerncoils, also dreißig Minuten.

00:44:10: Ja.

00:44:11: Die neue modernen Agenturen nennen das Chemistry Coil.

00:44:18: Das hat sich aber verändert, weil die meisten Anfragen kommen ja daher, also das ist ein wahnsinniger Filter, deswegen rate ich den Leuten auch immer, gehen die Sichtbarkeit, gehen die Exponierung, zeige dich auf Social Media, erzielt was, weil da findet der Filter schon statt.

00:44:32: Ich hatte früher viel, viel mehr Calls, die dann zunächst geführt haben, mit keinem... Guten, straighten Feedback.

00:44:41: Weil es wäre so einfach, wenn der Kunde dir einfach sagen würde, Herr Zwetschgerich, sie war mal einfach super unsympathisch.

00:44:46: Exakt.

00:44:47: Das passiert natürlich nicht.

00:44:48: Also ich haute schon so raus.

00:44:50: Wir hatten die Woche jetzt auch wieder ein Call.

00:44:51: Die war mir nicht unsympathisch, aber ich habe nach zehn Minuten gesagt... Das ist gar nicht unser Ding.

00:44:55: Riesengroße Dienstleiste für Energiedienstleister.

00:44:58: Also wenn jetzt irgend so ein Ding über in die Decke fliegt oder so eine Überspannungsstation, dann kommen die.

00:45:03: Und dann nach zehn Minuten gesagt, ja, aber such dir jetzt nur jemand, der eure shitty Webseite irgendwie backfixt.

00:45:09: Ja, aber kommt da irgendwann eine Kampagne, employee branding, irgendwas Kreatives nähen?

00:45:12: Aber da habe ich gar keinen Bock drauf.

00:45:14: Hat die Projektmanager dann so ab.

00:45:16: Nach dem Kohl gesagt, so krass, wie du das durchgezogen hast.

00:45:18: Das ist ja nicht krass.

00:45:19: Ich gebe jetzt nicht die Kompetenzen und die Zeit unserer sehr guten Entwickler her, wenn ich das Gesamtpaket jemand anderen verkaufen kann.

00:45:26: Und das habe ich eben gemerkt, das können die Kunden nicht so, dass die so sagen, sie waren mir einfach unsympathisch, weil mir ist völlig klar, dass auch du bist ein eigener Typ, ich bin ein eigener Typ, die Menschen ein bisschen klar kommen, gerade in so einer Partnerschaft, in so einer Zusammenarbeit.

00:45:38: Und jetzt ist aber auf einmal so, die Gespräche führen fast immer zu einem Auftrag, weil der Filter ja vorne dran passiert.

00:45:45: Und das ist immer das, wozu ich sage, macht es, weil die Leute denken immer, es ist gefährlich, sich da so in die Sichtbarkeit zu geben.

00:45:53: Du

00:45:53: gibst denen ja die Chance, dich vorher in einem gewissen Teil zumindest in einer gewissen Weise kennenzulernen.

00:46:01: Und manche werden dann vielleicht auch nicht anrufen.

00:46:05: Aber mit denen hast du auch gar keinen Bock, deine Lebenszeit zu verbringen.

00:46:07: Das hat die einen zu.

00:46:08: neunundneunzig Prozent rufen nicht an.

00:46:09: Also das ist doch völlig in Ordnung.

00:46:10: Das, wenn man einmal verstanden hat im Leben, neunundneunzig Prozent dürfen mich richtig scheiße finden.

00:46:16: Aber das eine Prozent, da wo es passt, da funktionieren halt Dinge.

00:46:19: Es gibt bei uns als Band, also gerade, wenn du so viele Jahre unterwegs bist.

00:46:26: Wie gesagt, es gibt immer wieder alte Stimmen, die sagen, früher war, und wir haben uns schon stark verändert von dem, wo wir herkommen.

00:46:33: Aber es ist eine Entwicklung, es ist keine Zwangsveränderung oder wir rennen keinem Trend in.

00:46:39: der Trend sind uns scheißegal.

00:46:40: Wir wollen das machen, worauf wir Bock haben.

00:46:42: Und in dem Fall unser letztes Album, Finsterwacht, ist genau das.

00:46:49: Das sind wir, so sind wir heute.

00:46:51: Das

00:46:52: ist

00:46:52: genau wie der Hannes, der jetzt vor mir sitzt und der Hannes vor zehn Jahren.

00:46:56: Das ist ein anderer Typ und bei mir genauso.

00:46:59: Und wenn ich mir dann so Sachen anhör, wie früher war der viel besser und früher, früher habt er noch das gemacht und so weiter, ja.

00:47:06: Aber warum bleibst du denn in diesem Frühjahr gefangen?

00:47:09: Das ist doch Quatsch.

00:47:10: Du bist doch auch nicht mehr derjenige.

00:47:12: Das ist

00:47:13: ja völlig in Ordnung auch zu sagen, das ist was wir jetzt anbieten können und wenn es für dich nicht mehr passt, da ist gar kein Problem.

00:47:19: Also es ist no hard feelings, dann musst du was anderes dir anschauen.

00:47:22: Ich

00:47:22: habe die Tage ein nettes Telefonat gehabt mit einem Kunden, da ist quasi ein alter Geschäftsführer, für den wir damals mal ein Logo entwickelt haben, für eine Bildungseinrichtung bei uns in der Gegend.

00:47:35: Da hat quasi der dessen Rente und die Nachfolgerin hat mal nachgeguckt, wer hat das Logo damals gemacht und wollte eine Überarbeitung haben.

00:47:42: Und dann habe ich gesagt, ich möchte uns Zeit sparen.

00:47:46: Was für ein Budget?

00:47:47: Über was für ein Budget reden wir denn?

00:47:48: Hat sie auch eine Zahl genannt?

00:47:50: Und dann habe ich gesagt, ja.

00:47:51: Und dann habe ich gesagt, ja, aber damals haben sie es ja für so viel gemacht, da würde ich gerne drunter bleiben.

00:47:55: Und dann habe ich gesagt, ja, das war vor sieben Jahren.

00:47:58: Da waren wir viel kleiner.

00:47:59: Und dann habe ich einfach ein Angebot rausgeschickt und dann... kam nur zurück ja irgendwie sie hatten Angebot bekommen was unschlagbar war und so weiter.

00:48:07: Und da bin ich auch völlig fein mit.

00:48:09: Weil ich hab kein Bock später über irgendwelche Preise zu diskutieren.

00:48:12: und dann ist es das halt nicht was viele.

00:48:15: Agentur Inhaber oder ich nenn's mal Dienstleister in der kreativen Branche oder Marketing machen.

00:48:20: Die glauben das wenn sie.

00:48:22: Das wenn sie nein sagen dass sie schwächer oder zugeben oder sagen irgendwie

00:48:28: exakt

00:48:28: und doof gesagt die Eier zu haben.

00:48:32: Nein zu sagen, bringt dir meine Erfahrung nach und macht jetzt elf Jahre Agentur und neunzehn Jahre in dieser Band und vorhin noch in vielen anderen Bands, etwas abzulehnen, bringt dich dem näher, mit dem du eigentlich arbeiten willst.

00:48:48: Also ich glaube, es bringt dich genau, es bringt dich dem näher, mit dem du eigentlich arbeiten willst.

00:48:52: Es bringt dich dir näher.

00:48:53: Auf jeden Fall.

00:48:56: Und jetzt zeige ich dir was.

00:48:57: Also, hundert Prozent kann ich das nicht bestätigen, aber ich würde sagen in fast allen der Fällen, wo ich was abgelehnt habe, kam später von der gleichen Person, was passender ist.

00:49:06: Es ist aber nur, das habe ich vorher schon mal gesagt, es ist eine Art, es kommt darauf an, ob du in deiner Mitte bist.

00:49:12: Wenn du pist bist, das gibt den Leuten Bad Wipes, aber wenn du denen sagst, nee.

00:49:17: Das funktioniert so nicht für mich.

00:49:19: Also es muss aus einer Entspanntheit kommen.

00:49:21: Die Leute fragen ja auch in der Agency-Gang so, wie machst du das?

00:49:26: Das muss man, das lernt man über die Zeit.

00:49:29: Aber das ist eine Erfahrung.

00:49:30: Und die Erfahrung kommt vom Machen.

00:49:33: Ich habe jetzt die Woche eingehabt, also wir schalten ja auch viele Ads, da kommt viel Scheiße auch rein, muss man sagen, aber auch viel gute Sachen.

00:49:39: Und der hat quasi der Uwe, der Uwe-Globby, die Namen jetzt frei erfunden, aber adgmx.net, da ist er auch schon mal, wobei man da aufwarsichtig sein muss.

00:49:48: Also bei mir sind wir so wie bei Tee Online, da kann auch ganz viel Geld versteckt sein, da muss man mal aufpassen.

00:49:52: Das stimmt, das

00:49:53: stimmt.

00:49:53: Aber GMX war jetzt noch nie was Gutes dabei.

00:49:55: Und dann habe ich dem Uwe geschrieben, also es ist immer so, es kommt rein, wird vorqualifiziert von unseren Teamassistenten.

00:50:01: Und dann schreibe ich den.

00:50:02: Und dann habe ich gesagt, lieber Uwe, vielen Dank für deine Anfrage, für deine Interesse an unserer Arbeit.

00:50:09: Du hast kein Budget reingeschrieben und auch nicht, was du vorhast.

00:50:12: Das wären zwei wichtige Punkte für mich, um dir das schon mal erst einzuschätzen.

00:50:15: Und dann freue ich mich auf den Kennenlernen.

00:50:17: Und der Uwe ist richtig pistos.

00:50:19: Der hat mir geschrieben, was ganz spannend, weil es ganz überraschend ist.

00:50:22: Nur, ich finde immer so wichtig, auch diese... Es ist ja jetzt einfach zu sagen, der ist ein Depp.

00:50:28: Aber ich finde es trotzdem wichtig, sich nicht zu lange damit zu beschäftigen, aber mal drüber nachzudenken auch wieder über sein Prozess.

00:50:34: Und das mache ich seit zwanzig Jahren jetzt und der Uwe bleibt mir hängen jetzt über das Wochenende auch.

00:50:39: Und der da geschrieben, also er findet es jetzt sehr bemerkenswert.

00:50:42: Und jetzt muss man aufpassen, weil genau der Gesichtsausdruck, den du hast, den habe ich auch mal, kommt eine Antihaltung.

00:50:48: Aber jetzt hat er der Uwe was gemacht, was ich eigentlich verlangen würde.

00:50:51: Und das war jetzt ein gewisser Sprung, den der auch gemacht hat, weil er schreibt mir, die man fremd ist.

00:50:56: Und der sagt mir, eigentlich sagt er mir, hat mich geärgert.

00:50:59: Und er schreibt, er findet es nicht gut und er findet es auch unseriös.

00:51:04: Und er will das erst mal in einem Gespräch rausfinden und er weiß doch gar nicht, was man für ein Budget braucht.

00:51:08: Und wenn man da länger drüber nachdenkt, ist das alles auch nachvollziehbar.

00:51:12: Natürlich, ich bin der Profi, ich kann ihm sagen, was er für ein Budget braucht, nur was der Uwe halt nicht versteht auf der anderen Seite.

00:51:17: Und jetzt, da bin ich jetzt, ich habe mir auch noch nicht geantwortet, da bin ich jetzt ganz hin und her gerissen, wie man das jetzt gut angeht.

00:51:22: Weil der Uwe hat jetzt mal seine, ich habe ihm meine Seite angeboten, der hat mir seine Seite angeboten.

00:51:26: Und jetzt muss man ihm aber eigentlich auch erklären und so sagen, schon mal Uwe, wir schalten ja der Werbung, anders hättest du das gar nicht gesehen.

00:51:31: Und wir müssen natürlich irgendwie das mal... einkategorisieren.

00:51:35: Aber nichtsdestotrotz sagt mir mein Bauchgefühl, dass der Uwe Drostium-Pimmelberge ist und einfach nicht zu uns passt.

00:51:42: Das ist völlig in Ordnung.

00:51:44: Die Frage ist, ob du jetzt noch bereit bist, zu sagen, ich gebe meine zehn, fünfzehn Minuten Lebenszeit dem Uwe und wir schauen, ob sich das bestätigt.

00:51:56: Die dreißig Minuten gebe ich jedem.

00:51:59: Ich habe für so einen durchschnittlichen Inner-Sorgler hundertfünfzig Bewerbungen.

00:52:03: Das sind fünfzehn Minuten.

00:52:04: Ich habe die drei mal jetzt hundertfünfzig Leute gesehen.

00:52:07: Da waren viele Fricks dabei, glaube ich.

00:52:12: Ja, also ich finde, man muss sich das alles immer anhören, weil manche Leute sind auch eher fürs persönliche Gespräch.

00:52:17: Wobei, was für mich noch mal ein sehr, sehr guter Filter ist, ist auch, ich bin da ganz beim Du mittlerweile.

00:52:21: Ich habe da eine lange Transformationsphase gehabt.

00:52:23: Ich war nie so ein Sie-Typ, aber ich war lang ein Euch-Typ.

00:52:26: Und ich bin, da lacht mein Team auch immer, ich bin so brutal beim Du.

00:52:30: Also ich hau, das ist mir auch scheißegal.

00:52:31: Professor, Doktor, Doktor, was weiß ich, was, dann Google ich den, dann sehe ich den schon und denke mir so, der hat Werker keinen Bock drauf, dann hat er keinen Bock drauf.

00:52:37: Das bin ich aber auch, liegt bei mir aus der Musiker-Ecke.

00:52:41: Also im Musikbereich bist du relativ, also relativ schnell beim Du, extrem selten, dass da, nee, eigentlich ist es ein lockerer Umgang, egal welche Etage in der Plattenfirma oder sonstwo, das ist ein lockeres Miteinander.

00:52:56: Und meine Geschäftspartnerin hat früher immer gesagt, ja, das ist doch hier von Hochschule irgendwas und so weiter oder von der Stadtmarketing oder sonst was, dann kannst du nicht gleich duzen.

00:53:08: Warum nicht?

00:53:10: Also, das ist...

00:53:12: Es zieht auf jeden Fall die richtigen Leute an.

00:53:14: Also, wenn es da ein Wipe ist...

00:53:16: Also, ganz ehrlich, wenn einer so einen Stock im Arsch quer sitzen hat, dass er unbedingt auf Professor Dr.

00:53:21: Schlag mich tot sein muss, dann brauche... Also, damit muss ich... Also, das ist jetzt... Das ist auch nicht dispektierlich gemeint.

00:53:27: Aber ganz ehrlich, dann ist es vielleicht nicht derjenige, mit dem ich eine lange Partnerschaft mache.

00:53:30: Ich sage dir auch eins.

00:53:31: Also für mich ist ja jeder Mensch gleich viel wert.

00:53:33: Da interessiert mich nicht die Ausbildung, da interessiert mich nicht die Herkunft, da interessiert mich nicht der Doktor Zietl.

00:53:37: Das meine ich.

00:53:38: Und es ist für mich auch in Ordnung, wenn die dann sagen, ich möchte das nicht.

00:53:44: Ich möchte.

00:53:44: Und dann, aber schau mal, das ist der spannende Punkt, auf den ich ja immer wieder komme.

00:53:49: Du musst es in deinem Leben, in deinem Business usw.

00:53:51: dazu bringen, dass du wesentlich mehr Anfragen für das hast, was dich glücklich macht, als du abarbeiten kannst.

00:53:56: Und das ist immer der Knackpunkt bei Agenturen, im Innercirkel, bei der Agency Gang, bei jedem, bei meinen Kunden.

00:54:03: Und das kann jeder, glaube ich, auch in so einem Gedankenexperiment gut nachvollziehen.

00:54:07: Wenn du jetzt... Was ist ein einfaches Gedankexperiment?

00:54:11: Du gehst in den Club.

00:54:12: Da sind zwanzig Frauen oder Männer, egal, was du dich interessierst, und die wollen dich alle.

00:54:17: Dann ist das doch ein ganz anderes Auftreten, wie wenn du in den Club gehst und das sind zwanzig, dreißig, die wollen alle jemand anderen.

00:54:23: Und vielleicht gibt sich noch ein Notnagel her.

00:54:26: Und so ist es ja mit den Kunden auch, wenn ich... Und jetzt ist aber die Gan... Also Nummer eins, das herzustellen, ist die Königsdisziplin.

00:54:32: Das ist das, was wir versuchen, mit ihnen zu erzeugen, mit ihnen zu installieren.

00:54:35: Zum Glück klappt das ja erfolgreich.

00:54:37: Weil in dem Moment, wo das ist, dreht sich so.

00:54:39: Und jetzt muss man aufpassen.

00:54:41: Jetzt darf eins nicht passieren, man darf nicht arrogant werden, weil dann wird es schwierig.

00:54:44: Aber wenn man es jetzt schafft, diese Masse an Anfragen hinzukriegen, und das ist zum Beispiel auch etwas, was ich extrem wichtig finde, wir lassen es nie links liegen.

00:54:53: Also auch wenn wir was nicht machen, die kriegen von uns immer eine respektvolle Antwort, immer mit der auch zu sagen, das ist nix für uns, wenn ihr in Zukunft noch mal was habt.

00:55:03: dann gerne, aber man kommt erst in diese Situation, dass man auch meines Erachtens so professionell Partnerschaften aufbauen kann, wenn man mehr Anfragen hat, als man hat, weil erst dann kann ich sagen, passt es, passt es nicht.

00:55:14: Und ich muss nicht.

00:55:15: Aber das ist, glaube ich, das, was Denise gemeint hat, so, du kannst doch nicht, schon mal, wenn ich jetzt fünfzig Anfragen habe, die allen mit mir arbeiten wollen, ich kann nur zwei annehmen, dann würde niemals der Punkt kommen, das

00:55:24: ist,

00:55:24: wie ich lustig bin.

00:55:25: Genau, aber so wie ich dich kenne, du hast, und du hast es auch eben sehr gut beschrieben.

00:55:33: Du hast ja trotzdem Respekt davor, wenn dir jemand sagt, hören sie zu, ich würde gern beim Sie bleiben.

00:55:38: Dann sagst du, können wir gerne machen.

00:55:40: Das können wir gerne machen.

00:55:41: Ich stelle mich immer gern als Frau.

00:55:43: Ich sag dann ganz ehrlich und sag, das ist gar nicht mein Viper, aber wenn sie den Wichtigsten machen, ist das so.

00:55:47: Und das ist auch völlig okay, weil genau diese Antwort hätte er vielleicht gerne und sagt, einfach passt.

00:55:53: Bei mir, ich gehe einmal noch mal zurück zur Band.

00:55:57: Ich weiß, wie es ist, vor dreißig Leuten zu spielen.

00:56:00: Wenn zweiunddreißig da sind, bin ich dankbar.

00:56:03: Wenn zwei da sind, bin ich genauso dankbar.

00:56:05: Wenn mehrere tausend da sind, bin ich auch dankbar.

00:56:09: Meine Dankbarkeit wächst nicht mit dem, mit der Höhe des Angebots und aber auch nicht mit der Höhe des Doktortitels oder mit der Höhe der Besucherzahl.

00:56:18: Hundert Prozent wieder auch mit Social Media vergleichbar.

00:56:21: Auf jeden Fall.

00:56:22: Ich habe einen Ordner in meinem Handy.

00:56:23: Ich habe mein Handy jetzt, glaube ich, nicht da, doch den zeige ich dir jetzt.

00:56:26: Ich habe so, ich habe einen Ordner, das sind meine Social Apps.

00:56:29: Und der Ordner heißt hundert ... Hunderttausend, also hundertk.

00:56:32: Follower heißt der Ordner.

00:56:34: Ich hab nur so Ordner.

00:56:35: Also hundertk.

00:56:36: Follower, mein Banking Ordner, der heißt übrigens schon immer, ich bin reich.

00:56:40: Und ich hatte Anschlag, das wo.

00:56:42: Und der hat, ich bin reich, also ein bisschen Affirmationsding.

00:56:45: Ich bin digital, ich bin social und so weiter.

00:56:47: Also hunderttausend, ich sag dir eins, das war so wichtig vor zwei Jahren diese Followerzahl.

00:56:53: Ja.

00:56:54: Und in dem Moment, und das belegt das eigentlich, in dem Moment, wo da Produkte draus entstanden sind, wo die Agency-Gänge entstanden sind, wo ich Feedback auch von Leuten, wo ich das Feedback schätze, auch du schickst mir ganz auf eine Sprache und ich sag's, was du mit dieser Agency-Gang machst.

00:57:06: und so, in dem Moment, wo sich da ein Erfolg eingestellt hat, egal ob das Glück ist, Emotion, Geld, ganz egal, es hat sich ein Erfolg eingestellt, die Followerzahl ist so wurscht.

00:57:17: Ich habe so ein Smurr da draußen vom Studio hängen, der die Follower zieht.

00:57:21: Ich habe mir überlegt, ob ich den überhaupt noch aufhänge, weil da hat überhaupt keine Bedeutung mehr für mich.

00:57:24: Das ist mir völlig, wirklich wie viel TikTok-User das sind.

00:57:27: Aber die Affirmation, dass es bei uns, bei uns als Band, wir haben, uns geht es nicht um darum, wie viele Leute stehen vor der Bühne, wie viele Leute kaufen unseren Merchants und so weiter.

00:57:37: Das sind Themen, die, die begegnen dir sowieso.

00:57:41: Die kannst du ja gar nicht ausblenden und natürlich guckst du auch auf die Zahlen.

00:57:44: Wir werden dumm es nicht zu machen.

00:57:46: genauso wie Social Media, Follower und so weiter.

00:57:49: Und wir arbeiten damit.

00:57:51: Und hast du ja selber gesagt, am Anfang du arbeitest damit und wenn es nur eine Kennzahl oder eine Himmelsrichtung ist und dieses Reverse Engineering, wer bin ich denn eigentlich?

00:58:02: Viele Menschen und auch gerade, das habe ich in der Agency Gang, in der Community bei dir auch schon gesehen, in manchen Calls, in denen ich auch schon zu Gast war, wo Leute, wo... Manche habe ich auch schon öfter gesehen, aber ich weiß gar nicht, wer die sind.

00:58:17: Ich weiß auch nicht, wofür sie stehen.

00:58:19: Dafür müssen sie sich nicht vorstellen dafür.

00:58:23: Aber du merkst ja auch, wie Leute manchmal reden.

00:58:27: Und das zeigt mir auch immer wie das Zehen aus meinem eigenen Entwicklungsprozess.

00:58:31: Und ich finde das super spannend, weil auch natürlich nach unserem Talk auf dem Community Day, kamen auch Leute zu mir, Leute, die mich kannten und Leute, die mich vorher nicht kannten und dann natürlich geguggelt haben ein bisschen.

00:58:43: Die gesagt haben, ich finde das so super und wie ihr das macht und so weiter und so fort.

00:58:47: Und das, was die Leute dann vorfinden, wie auch bei deinen TikToks, gibt ihnen ein Bild.

00:58:53: Und ihr Gehirn baut den Rest dazu, um Wissenslücken zu füllen, baut unser Gehirn kosmetisch Bilder zusammen.

00:59:04: Und wenn man mich sieht und eine Kundin von mir in der Agentur hat, auch gemeint irgendwann mal, hey, du hast irgendwie da so ein Bild, so ein Bandfoto auf LinkedIn mal geteilt und warum macht eine Band mit ihrem Buch halt ein Foto?

00:59:15: Ich sage, ich bin auch der Bassist.

00:59:18: Und natürlich sehe ich da nicht so aus wie da manche meiner Kollegen, weil mein Bart wuchs auch etwas zu wünschen übrig lässt.

00:59:24: Aber die Frage ist, wer bin ich?

00:59:27: Was möchte ich?

00:59:28: Und was möchte ich eigentlich an Zielen haben?

00:59:31: Was möchte ich erreichen?

00:59:34: Bei mir ist es genauso, wenn ein Deal oder eine Anfrage nicht klappt, dann lass ich dir nicht links liegen oder bin ich sauer, sondern ich denke darüber nach, was vielleicht die andere Seite sich besser gewünscht hätte.

00:59:46: oder komme zum Ergebnis.

00:59:49: Das hat vom Budget einfach nicht gematched, weil wenn sie eine professionelle, wenn sie nur jemand brauchen, der irgendwas von A nach B trägt oder eine Kurzzeile schreibt, dann ist das eine Sache.

00:59:58: Aber wenn sie sagen, hey, wir wollen hier mehr Geld verdienen und ich sage, Ja, dann müssen wir die Hand dafür aufhalten, weil wir euch helfen werden, das zu erreichen.

01:00:07: Und dann kommt auch da ein Unverständnis oder sie verstehen es nicht oder kapieren es nicht.

01:00:16: Wir können nur versuchen zu helfen, das zu verstehen, was sie wollen oder zu verstehen, was sie brauchen und dann irgendwie ein Konsens finden, um Partner zu sein.

01:00:24: Und ich sage auch, ich sage selten Kunde, aber es sind eigentlich unsere Partner, weil wir ... mit ganz vielen Partnern ... ... viele, viele Jahre zusammengearbeitet haben ... ... und ich liebe das.

01:00:35: Ich glaube, es ist ganz wichtig, ... ... also dahin zu schauen, ... ... genau, was hätte der Kunde es gebraucht, ... ... aber ich glaube, es ist auch ganz ... ... es ist ein Riesen-Learning, ... ... ob das nicht so abzutun, ... ... ich habe das viele Jahre abgetan, ... ... ja, es hätten Spanns.

01:00:49: Aber daraus lernst du ja nichts.

01:00:50: So, ich hatte die letzte Woche einen Call mit einem sehr großen Anwalt, also sehr, sehr bekannter Anwalt in seinem Bereich.

01:01:00: Und der schaut meine Tiktoks auch.

01:01:02: Und dann hat seine Sekretärin Angel fragt und hat ein Angebot gemacht für die Webseite und hat es gepasst.

01:01:06: So, wie ist die Timeline?

01:01:08: Ja, also die Timeline wäre, wenn sie gleich beauftragen, März.

01:01:12: Ja, das geht nicht.

01:01:12: Sie brauchen die Webseite zum ersten Essen.

01:01:14: Natürlich.

01:01:14: Das war Ende September oder Mitte Oktober.

01:01:18: Dann sag ich so, ja, das hilft nichts.

01:01:19: Also wir sind ausgebucht, hilft nichts.

01:01:21: Auch wichtig, da nicht zu hudeln, hab ich auch viele Jahre gemacht, dass er sagt, das müssen wir jetzt irgendwie machen bei Essen.

01:01:25: Wir

01:01:26: haben doch alles möglich gemacht, wenn der Kunde gesagt hat, gestern, dann hast du gestern möglichen.

01:01:30: Und

01:01:30: dann hast du es verkackt, weil du selber nicht hingegerotzt hast, so weit machen wir nicht mehr.

01:01:34: Und das ist aber, muss man alles lernen.

01:01:36: Und wenn du das dem Kunden dann aber auch sagst, dann passt das auch.

01:01:39: So, rufen die an, Donnerstag vor zwei Wochen.

01:01:42: Also erstmal ist immer der Klassiker, wir brauchen's ganz schnell, dann drei Wochen nix gehört.

01:01:47: Wir rufen die an, also Hannes, wir fanden's voll geil, wir würden's so gern mit euch machen.

01:01:53: Aber es ist für uns die absolute Geschäftsgrundlage, da trennen sich zwei Kanzleien und die machen den neu auf.

01:01:58: Es ist für uns die absolute Geschäftsgrundlage und deswegen brauchen wir die neue Seite zum ersten.

01:02:02: Der Kohl, weiß ich noch, war am zwölften November.

01:02:06: Dann sag ich so, jetzt hab ich mal eine Frage an euch.

01:02:09: Ich wäre immer Grund.

01:02:11: So und jetzt kommt nämlich genau der Punkt.

01:02:13: Sonst früher hätte ich einfach gesagt kein Problem.

01:02:14: Vielen Dank für den guten Kohl.

01:02:15: Ganz früher hätte ich gesagt, es ist ein Spanns.

01:02:17: Zwischendring kein Problem.

01:02:19: Kommt gerne das nächste mal auf und zu, weil ich finde, auch kann man auch da noch nett sein, wenn es nicht zustande kommt.

01:02:24: Auf jeden Fall.

01:02:24: Und dann habe ich gesagt, hey, ich habe gar kein Bock, mich jetzt da auch anzubiedern und so.

01:02:28: Aber jetzt habe ich mir auch einfach Spaß gemacht.

01:02:31: Euer Thema wäre auch geil und so.

01:02:32: Der Christian ist ja auch Fähren neben der Anwalt.

01:02:35: Jetzt ganz realistisch, sage ich, ihr Anwalt, ganz andere Baustelle, wie ich.

01:02:39: Aber jetzt lass uns einmal realistisch, weil du auch jetzt dreimal gesagt hast, es ist für uns geschäftskritisch, sage ich, und da habe ich keinen Bock, euch jetzt längst liegen zu lassen.

01:02:46: Wer hat denn, wenn du heute beauftragst, morgen Zeit für dich, sage ich, da würden wir schon mal Gedanken machen.

01:02:50: Das können keine Rockstars sein, so.

01:02:53: Jetzt haben wir den morgens der dreizehnte November.

01:02:55: Was denkt ihr denn auch aus eurem Juristen da sein?

01:02:58: Wie lange?

01:02:58: Also auf Deutsch, vier Wochen Zeit.

01:03:00: Ja, quasi.

01:03:02: Was denkt ihr denn, wie lange dauert ein gutes Design?

01:03:04: Dann war ich überrascht, weil das ja ganz oft völlige falsche Annahme hat sich gesagt, ich denke schon so vier Wochen, sag ich gut.

01:03:12: Ein Zimmer am dreizehnten Dezember.

01:03:15: Wer programmiert das wann bis zum ersten Januar?

01:03:17: Und

01:03:17: wie lange dauert es?

01:03:19: Und dann sage ich, ich sage euch eins, ich will euch einfach nur nicht da reinjagen.

01:03:24: Und dann dauert das Ding, dann wird es von Stuttgart einundzwanzig.

01:03:27: Das haben wir ja ganz oft in unserer Branche.

01:03:29: Da kommt dann einer, der sagt, die Webseite kostet zwanzig tausend Euro und dauert zwei Monate, am Schluss dauert es zwei Jahre und kostet zwei hunderttausend Euro.

01:03:34: Und das ist ja das, was wir unseren Kunden auch immer versprechen.

01:03:36: Ich habe auch gesagt, ich sage dir, wie es ist.

01:03:38: Die Timeline ist realistisch, die wir haben.

01:03:40: Wir haben vier Wochen Vorlauf, weil wir gut ausgebucht sind.

01:03:42: Wir können erst in vier Wochen anfangen.

01:03:43: Das ist halt so, okay, das ist unser Problem.

01:03:45: Können wir ja schlagen mit mehr Personal.

01:03:48: Aber sei ich am ersten Januar, habt ihr keine geile Seite online?

01:03:51: Ja, aber vielleicht könnt ihr bis dahin vielleicht irgendwas online bringen.

01:03:54: Wir sehen nie, wir bringen auch nicht irgendwas online, weil wir geben ja Google jetzt auch ein Zeichen.

01:03:57: Schauen wir mal die Domains.

01:03:57: Trennen sich jetzt Weiterleitungskonzept, Redirect Konzept.

01:04:01: Das muss richtig geil sein.

01:04:04: Sagt sie, da gehe ich jetzt nochmal eine Runde intern.

01:04:08: Und zwei Tage später ruft sie mich abends an und sagt sie freue mich voll.

01:04:10: Wir machen das jetzt mit euch.

01:04:11: Auch geil.

01:04:12: Wir haben auch ein ähnliches Thema zum Thema Konzeption.

01:04:16: Was wir teilweise für Anrufe oder Rückrufe bekommen, wenn wir im Angebot des Konzeptionsthema mit einer Zahl belegen.

01:04:24: Also, dass wir, wenn du sagst, lieber Architekt, bauen wir ein Haus, so eine Garage und drei Stockwerke haben.

01:04:31: Aber ich sage dir eins, Frank, ich glaube, niemand hat mehr Agenturangebote gesehen auf der Welt wie ich.

01:04:38: Also von anderen Agenturen.

01:04:40: Es ist nur ein Wording und ein Gestaltungsthema und ein Inneres, also der Inner Sorge startet immer mit Angebote.

01:04:50: Selber verstehen, was braucht man für das Ziel und ich habe jetzt gerade wieder der dritte Inner Sorge läuft gerade, dann habe ich auch einen Teilnehmer, der bildet sein im Prozess in den Angeboten ab und das ist wiederum was, was der Kunde nicht will, der will seinen Ziel im Angebot haben.

01:05:06: Und ich habe das immer wieder gemerkt.

01:05:07: Ich habe auch in der Laufbahn immer wieder versucht, Positionen einzubauen, wo man einfach Geld verdient.

01:05:13: Das hat nie funktioniert.

01:05:14: Deswegen habe ich auch das Universum.

01:05:17: Ich habe das gar nicht mehr.

01:05:19: Und es sind so Learnings, wie zum Beispiel Projekt Workshop.

01:05:22: Das war am Anfang immer eine Diskussion.

01:05:25: Und heute ist es so eine Selbstverständlichkeit.

01:05:27: Es gibt schon immer noch, dass die Kunden sagen, also den Workshop am Anfang, die würde ich mir gerne sparen.

01:05:30: Und dann bin ich mittlerweile auch so entspannt und lache ich dann, sag ich so, ja, passen wir, dann machen wir ihn ohne euch, weil wir brauchen den unbedingt.

01:05:35: Und dann ist das Thema vorbei.

01:05:37: Oder zwei Positionen hinterlachen meine Mitarbeiter immer.

01:05:39: Ich mache jetzt zum Beispiel immer ein Video zum Angebot.

01:05:41: Also die kriegen das Angebot, dann mache ich einen Loom dazu und erkläre das Angebot kurz.

01:05:45: Weil ich dann was anderes mache, wie vielleicht die anderen fünf, die noch mit dabei sind.

01:05:49: Und weil es für mich null Aufwand ist, reden kann ich, ich muss es nicht schneiden.

01:05:53: So ein Video dauert zwei Minuten vierzig im Schnitt.

01:05:55: Für ein Website-Eingebot habe ich jetzt mittlerweile so eine Taktung drin, dass es immer gleich ist.

01:05:59: Und da gibt es auch zwei Positionen, über die diskutiere ich auch nicht.

01:06:02: Da sage ich so Datenschutz-Grundverordnung, brauchen wir gar nicht anschauen, die Seite kostet viel Geld, nervt, müssen wir machen.

01:06:07: Weiter bei der Freiheit-Schutz-Gesetz, falls wir das haben.

01:06:13: Es ist nie... Es ist immer die Art und Weise, wie man was schreibt.

01:06:17: Und das ist ganz magisch, weil die kommen dann manchmal... Da brauchst du Vertrauen auch, weil die haben jetzt nicht zehn Angebotsanfragen pro Woche.

01:06:24: Also die müssen sie sich dann auch trauen, die letzten zwei zu machen, aber ich zerleg den in ihr Dokument in alle Einzelteile.

01:06:29: Und hab dann selber manchmal so viele Fragen.

01:06:31: Und dann sag ich so, ey, wenn ich jetzt schon drei Fragen auf der ersten Seite hab.

01:06:34: Und du bist Profi.

01:06:35: So,

01:06:35: dann hab ich doch gar keinen Bock auf's.

01:06:37: Das regt mir richtig auf den Angebots auch, ne?

01:06:39: Das

01:06:39: ist, stelle vor du beauftragst einen Maler.

01:06:43: Du willst ihm dann noch erklären, was für ein Weiß du genau haben willst.

01:06:46: Ne,

01:06:47: das wollen die

01:06:47: nicht.

01:06:47: Erholst doch den Profi, oder?

01:06:49: Du bringst dein Auto zum Ölwechsel und willst dem noch erklären, wie er seinen Job machen soll?

01:06:53: Dann bist du falsch gewickelt.

01:06:55: Es hat so einen Wohnbauentwickler, der hat mir das eigentlich gelernt, vor fünf, sechs Jahren sitzt er am Tisch und dann präsentieren wir das Angebot, dem war das Wurst, das war so einer, die gibt es ja ganz oft, letzte Seite unten rechts, dass der Preis passt, will ich so.

01:07:08: Und dann sitzen wir da und dann kam der mit der Chef und dann saß er dann mit dran und hat gesagt, ja, also wir haben jetzt ein paar Ideen, Mutboards und so.

01:07:14: ... vom Design her.

01:07:16: Und dann hat er das alles angeschaut, fand er auch alles nett.

01:07:18: Dann sagt er, aber Zwetschgeist habe ich mir noch mal eine kurze Frage.

01:07:20: Also gefällt mir alles gut, ... ... eins und drei ist super geil, ... ... habt so das Geist rausgesucht.

01:07:23: Aber ich habe eine Frage, ... ... was redet sich beim Design mit?

01:07:26: Ist das doch die Profis?

01:07:27: Das hat sich eine sehr extreme Ecke, ... ... aber der sagt zu sie, ... ... sagen doch meinem Maurer auch nicht, ... ... wie der die Ziegelsteine aufeinander mauert.

01:07:34: Sie zeigen mir auf Instagram ein paar Bilder, ... ... wir planen Ihnen das Ding oder der Architekt-Planz?

01:07:37: Genau

01:07:38: das hatte ich letztens auch, ... ... wo ... ... das witzige Geschichte eigentlich.

01:07:43: Relaunch, das Website ist im Moment auf einem, auf dem Typ U III, glaube ich.

01:07:51: Wir machen nur WordPress.

01:07:53: Relaunch mit WordPress geplant.

01:07:54: Erstmal nur der Wunsch war, baut uns das nach.

01:07:58: Wir wollen einfach auf WordPress wechseln.

01:07:59: Fertig aus.

01:08:00: Okay, gut, machen wir's.

01:08:01: Übrigens auch nicht Red Flag bei mir.

01:08:03: Wenn's heißt, die Webseite ist perfekt, wie sie ist, baut mir die einfach nur nach, weil wir erreichen die alte Agentur nicht mehr.

01:08:09: Da liegen

01:08:09: so viele Red Flags drin.

01:08:10: In dem Fall war's nicht so, aber es war erst mal der Wunsch nach dem Motto, hey, wenn wir weiterhin die Webseite mit dem alten System weiter betreiben, kosten uns allein die Updates und das sind auch so Dinge, die nicht verstehen will oder nicht verstehen kann, warum man überhaupt so arbeitet.

01:08:26: Also auch von den Agenturen von damals.

01:08:27: Ich meine, die haben sich lange Jahre auf eine Haufen Geld ausgeruht, weil sie halt damit mit Typio III unendlich viel Geld verdient haben.

01:08:33: Und trotzdem nichts gemacht haben gefühlt.

01:08:37: Und dann, warum auch immer durch verschiedene Umstände und ähnliches ging das nicht voran und so weiter.

01:08:42: Also wir haben schon was gebaut und so weiter.

01:08:44: Und dann tatsächlich irgendwann meldete sich mein Kontakt bei dem Unternehmen.

01:08:52: Und er meinte dann, hey du, hier... Bei uns haben sich paar Strukturen geändert, paar Leute haben sich verändert in den Rollen und so weiter und kannst mal vorbeikommen auf ein Meeting.

01:09:04: Und im Meeting war der CFO.

01:09:08: Super netter Mann, also sehr respektvoll, der wollte einfach nur mal grob aus meiner Ecke oder aus unserer Ecke hören, warum dieses Projekt über die Jahre nie zu einem Livegang geführt hat.

01:09:18: Der wollte es verstehen.

01:09:19: Der wollte es verstehen und er hat auch gemeint, Herr Heim, danke für die Erklärung, aber wir wollen ja jetzt nach vorne schauen.

01:09:26: Das heißt, der hat kapiert, wir brauchen das.

01:09:31: Der war zu recht ein Ziel-Level-Mitarbeiter, der hat es verstanden.

01:09:34: Es gibt ja selten, muss man auch sagen,

01:09:36: aber jetzt verstanden.

01:09:36: Jetzt haben wir das Problem, was wollen wir machen?

01:09:38: Das war ein

01:09:39: geiler Termin.

01:09:40: Es waren natürlich auch noch ein paar Mitarbeiter dabei und so weiter.

01:09:42: Es waren geiler Termin, der ich sagte, Herr Heimhans zu.

01:09:45: Ja, okay.

01:09:47: Das Geld und das Budget ist halt für Arbeit draufgegangen.

01:09:50: Es ist nicht, dass die niemand gemacht hat.

01:09:53: Lassen Sie uns nach vorne schauen, lassen Sie uns eine Lösung finden.

01:09:55: Und der war genau der gleiche.

01:09:56: Er meint, hey, ihr seid der Agentur.

01:10:00: Zeigt mir, was wir machen wollen.

01:10:02: Und dann gebe ich ein bisschen mein Feedback.

01:10:05: Und dann machen wir weiter.

01:10:07: Das ist auch ein Vertrauensthema.

01:10:08: Also deswegen ist der Workshop auch so wichtig, weil viele Leute, wenn sie dann einen Workshop mal sehen bei uns, sagen so, da steckt ja schon ganz viel Screendesign mit drin oder ganz viel Konzeption.

01:10:16: Die ist ja in der Position von dem Workshop, kann ja in dem Preis, was der kostet, nicht abgedeckt sein.

01:10:21: Ja, aber es ist doch scheißegal, wenn ich die Arbeit mache.

01:10:24: Und das ist der Termin, wo ich die wichtigsten Leute am Tisch habe, die ich vielleicht teilweise vom Kunden auch gar nicht mehr sehe.

01:10:29: Und dann brauche ich den ihr vertrauen.

01:10:31: Und das ist der nächste große Punkt.

01:10:33: Ich finde, das kann man auch so in seinem Privatleben oder wenn man mal Privat was kauft, kann man das so einsortieren.

01:10:39: Ich habe das jetzt hier gelernt mit der Baustelle auch.

01:10:41: Es gibt auch Leute, da weißt du, da ist ein Tausend Prozent Verlass drauf.

01:10:45: Also mein Bauleiter, der Basti, der hat sowieso immer alles abgestimmt mit mir, weil er unbedingt immer will, dass das passt so.

01:10:52: Aber den hätte ich alles entscheiden lassen können und das hätte ein tausend Prozent gepasst.

01:10:56: Und dann speichere ich das auch so ab, da ist Verlass drauf.

01:10:59: So, und das war's.

01:10:59: Der Rest von der Baustelle war Wahnsinn.

01:11:02: Wie ein Kindermädchen hast du hinterherlaufen müssen und das checken müssen.

01:11:05: Und das ist doch das Problem, wenn du heute als Agentur das nicht herstellst und dann sagen die so, ja, dann mach ich dann so einen Workshop, muss ich da lauter Mutboards raussuchen.

01:11:13: Du musst gar nichts, aber du machst dir dein Leben viel, viel einfacher.

01:11:16: Und dann auch wieder Kommunikation, wir sagen den Kunden zum Beispiel immer.

01:11:20: Wir haben jetzt Mutboards dabei, die gehen von super langweilig bis super drüber.

01:11:24: Und diese Range dürfte ihr euch erlauben.

01:11:25: Und ihr dürft sagen, ihr spinnt komplett, was habt ihr euch dabei gedacht?

01:11:28: Und ihr dürft aber auch sagen, dass ihr kurz langweilig, dafür sind wir nicht zu zwetschgegangen.

01:11:32: Und ich glaube, das ist die Chance, die man da quasi hat.

01:11:36: den Kunden auf seine Seite zu holen.

01:11:38: Und dann sagt er, es ist ja generell so, wenn der CFO jetzt gesagt hätte, ja, es ist ja ihr alle Scheiße und so weiter, dann muss man auch als Agentur sagen, okay, wir haben das vorhin verstanden, wir haben jetzt hier lauter Kritik.

01:11:47: Und das Vertrauen ist irgendwie gebrochen.

01:11:49: Es ist ja die Frage, wie machen wir es weiter?

01:11:51: Also entweder haben wir jetzt hier einen Haken rein und sagen, da können wir nicht weiter.

01:11:54: Aber der, der ganz klar signalisiert, ich will ja mit euch arbeiten.

01:11:57: Ich glaube an eure Kompetenz.

01:11:58: Was ist der nächste Step so?

01:12:00: Und ich habe auch gesagt.

01:12:01: Wie wollt ihr weitermachen?

01:12:02: Also nachdem ich einmal Feedback von unserer Seite gegeben habe über die letzten Monate, und das war auch völlig okay.

01:12:08: Und ich sage auch meinen Mitarbeitern auch immer wieder, wenn ihr in ein Meeting geht, erzählt am Anfang, was das Ziel des Meetings ist.

01:12:17: Das ist wie wenn du und ich uns die Rucksäcke aufschnallen und jeder läuft in irgendeine Richtung.

01:12:21: Wir wundern uns, warum wir nachts irgendwie verhungern.

01:12:24: Wir haben

01:12:25: das auf der ersten Folie, also so eine Agenda, so ganz oldschool.

01:12:27: Worum geht's?

01:12:28: Was haben wir heute vor?

01:12:29: Diese fünf Punkte, das passiert jetzt.

01:12:31: Und am Schluss haben wir immer eine Folie, was passiert jetzt?

01:12:34: Dann steht dann drauf, wir fassen jetzt alles zusammen, wir schicken euch das durch und dann kommt eine Timeline.

01:12:38: Dann haben wir so eine Folie, die kommt ganz am Schluss, die könnten wir auch am Anfang machen.

01:12:42: Und da gibt es vier Säulen.

01:12:43: Das erste heißt Kickoff Workshop.

01:12:45: Und da ist so ein kleiner grüner Punkt, wie so ein Live Symbol.

01:12:47: Da sind wir heute shoppen und das haben wir alles gemacht.

01:12:49: Was passiert jetzt?

01:12:50: Kriegt

01:12:51: das ein Timetable, kriegt ein Screen Design, das ist der nächste Block, dann gibt wir das.

01:12:54: Und dann programmieren wir es.

01:12:55: Und der letzte Säule, da gehen wir online mit der Seite.

01:12:58: Und es ist diese eine Folie, also so oft auch, dass der Inner Circle dann am Anfang sagt, ja, aber das ist doch Kindergarten, brauche ich so eine Folie nicht.

01:13:05: Die rufen mich alle an und sagen, die hat es gemacht oder diese ganzen Dinge an und für sich haben es gemacht.

01:13:11: Aber diese Folie hat auch so viel Vertrauen geschaffen.

01:13:13: Der Kunde hat ja ganz oft, wenn er nicht weiß, was er tut, das Gefühl, was macht denn der jetzt?

01:13:18: Was macht denn der Frank Heimbett?

01:13:19: Er kriegt einen Haufen Geld jeden Monat.

01:13:22: Und wenn der genau weiß, was passiert und der Timetable passt dazu und verlässlich kommt es und vielleicht sogar ein bisschen früher ist im Time Table, dann wird das ein Kinderspiel.

01:13:31: Weil die wissen, dass du Profi bist, dass der Verlass drauf ist.

01:13:34: Da brauche ich nicht gucken.

01:13:35: Da kann ich meine Energie jetzt auf den Sanitärdrockenballer nehmen.

01:13:38: Ein

01:13:38: guter Projektmanager, der mit einem Projekt betraut ist, kommuniziert in zwei Richtungen.

01:13:45: Einmal zum Kunde, Partner und einmal ins interne Team.

01:13:49: Das ist die Hauptaufgabe dieses Projektleiters.

01:13:52: Und wenn wir noch beim Vertrieb sind oder beim Kennen lernen, ist die Hauptaufgabe zu signalisieren, das ist die Anfrage, das können wir machen, das sind die nächsten Schritte.

01:14:04: Ganz klar zeigen, was ist das nächste.

01:14:07: Ich finde es zum Beispiel super wichtig, das war ein Learning für mich.

01:14:10: Ich kommuniziere jetzt immer von Anfang an, ab wann ich nicht mehr dabei bin.

01:14:13: Weil die waren immer enttäuscht.

01:14:14: Die haben immer gedacht, sie kriegen den Zwetschgerät die ganze Zeit.

01:14:16: Und heute sage ich den schon mal, wir machen jetzt Kennenlernen.

01:14:18: Sobald wir was besprechen, was mit dem Projekt zu tun hat, werde ich sofort abbrechen.

01:14:23: Hol ich sofort jemand vom Projektmanagement mit dazu, weil da gab es immer diese Momente, der Hannes hat gesagt.

01:14:28: Wahnsinn.

01:14:29: Und das sage ich, mich habt ihr dann noch im Kickoff Workshop und wann immer ihr mich braucht, könnt ihr mich natürlich buchen.

01:14:33: Ist gar kein Ding.

01:14:34: Aber es macht gar keinen Sinn, dass ich das Projekt leite, weil die sind viel, viel besser.

01:14:37: Und du

01:14:37: machst auch nicht die Arbeit im Projekt.

01:14:40: Ja, aber das ist transparente Kommunikation.

01:14:46: Es gibt ja den Alfred Chile, den habe ich ja auch übers TikTok Universum kennengelernt, der sagt immer Wahrheitschaft, Klarheit und das ist es.

01:14:52: Und das sind die zwei großen Dinge, Wahrheitschaft, Klarheit und mein, es hat's unternehmen statt unterlassen.

01:14:57: Und am Ende des Tages ist es immer, immer, immer.

01:15:01: Neun von zehn Fragen aus der Agency Gain kannst du so beantworten.

01:15:04: Der Kunde ist so und so, der macht das und da gab es das und das Problem.

01:15:07: So.

01:15:08: Ja, aber hast du es im Kunden mal gesagt?

01:15:10: Nee, wie denkst du hin?

01:15:11: Wie soll ich das dem Kunden sagen?

01:15:13: Und die zweite wilde Erkenntnis, die ist auch hart, aber die hat was ganz, ganz Versöhnliches.

01:15:20: Alle, alle, alle Probleme führen am Schluss, wenn man den Weg fährt, immer zu einem selber.

01:15:25: Ganz genau.

01:15:26: Und

01:15:27: das ist immer hart, den Inner Säugel dahin zu bringen erstmal, aber dann ist es unglaublich versöhnlich, weil das bedeutet, man kann alles mit einem Fingerschnip erledigen.

01:15:36: Weil man selber das macht.

01:15:37: Overservice.

01:15:38: Wie schließt man selber zu tun?

01:15:39: Das hat nicht der Kunde gesagt.

01:15:40: Ja, warum aber, dass du vierzig Stunden daraufhin in den Kunden zwanzig angeboten hast.

01:15:45: Ich habe den Zeitpunkt verpasst, dem Kunden das zu sagen.

01:15:49: Learning, wann ist der Zeitpunkt?

01:15:51: Wir machen zum Beispiel so, wenn wir eine Position haben und die hat zwanzig Stunden oder dreißig Stunden zum Beispiel, zur klassischen Betextung Website und meistens die dreißig Stunden und wir merken bei zehn Stunden, so, wir haben jetzt mit den Kunden verschiedene Dinge erörtert, verschiedene Sachen ausprobiert, Schreibstil und so weiter, wir kommen überhaupt gar nicht zusammen, dann ist es der Moment, in dem wir das dem Kunden sagen, Achtung, wir haben jetzt schon Drittel von der Zeit verbraten oder nur fünf Stunden, aber wir haben nicht das Gefühl, dass wir mit den Stunden hinkommen und das ist oft auch magisch, also... Dann klappt es meistens danach, aber der Kunde ist kein scheiß Kunde, weil ich einen Fehler gemacht habe.

01:16:23: Exakt, exakt.

01:16:25: Man konstruiert sich dann sehr leicht die Welt, weil man möchte ja selber manchmal nicht schuld sein.

01:16:31: Und eigentlich nie, ja.

01:16:33: Aber auch das, so wie du es vorlebst für dein Team, und das gilt für jeden im Team, dafür musst du nicht der Chef sein.

01:16:41: Jeder im Team ist dazu angehalten.

01:16:43: für das Team mit dem Team zu arbeiten und jeder hat seine Rolle und alles kann man lernen, fehlerfreie Seekeiner.

01:16:50: Aber diese Kommunikationsskills, also wenn ich jetzt gerade, also wir haben, wir haben, bei uns im Team Leute sind Mitte zwanzig und wie ich merken muss, ist das eine komplett andere, also eine komplett andere Generation als ich.

01:17:05: Und was völlig Feind ist, auch ich darf dabei sehr viel lernen, aber auch da.

01:17:13: Manchmal denke ich mir, das musst du doch jetzt nicht erklären.

01:17:17: Du tust dir aber einen großen Gefallen, wenn du es nochmal erklärst, warum du Dinge so und so siehst.

01:17:22: Und wenn du es aber selber nicht vorlebst, Pünktlichkeit bei Meetings oder Ähnliches.

01:17:28: Und wenn man mal nicht pünktlich ist und kurz schreibt, hey, liebe Leute, ich bin fünf Minuten später dran, dann kommt man halt auch, dann ist es auch fein.

01:17:35: Aber auch da lebt man ja ein verhaltensweise vor.

01:17:39: Und ich glaube, was gerade Euer Branding und auch deine TikTok-Sachen zeigen es, die zeigen ja auch eure Werte und deine Werte.

01:17:52: Und das ist, glaube ich, ein sehr wichtiger Faktor, um auch eine klare Positionierung zu haben.

01:17:58: Wer sind wir denn eigentlich?

01:17:59: Sind wir die Agentur für den Elektriker und seine Webseite?

01:18:04: Oder sind wir die Agentur eher für den Mittelstand?

01:18:06: Und viele haben auch nicht mal das klar, weil sie der Meinung sind, sie müssen auf allen vierzehn Hochzeiten gleichzeitig tanzen.

01:18:13: Das tut aber niemand erfolgreich.

01:18:14: Aber ich sag dir eins, das sind Nummer zwei Irrglauben.

01:18:19: Die Menschen glauben Nummer eins, dass ich einen ganz klaren Plan habe mit diesem ganzen Content, dass es ein ganz orchestriertes Ding ist und ich da einen... Einige

01:18:26: bei mir ja auch

01:18:26: manchmal.

01:18:27: Genau, einen ging nach dem anderen abzügend und so.

01:18:29: Ne, es gibt gar kein Plan.

01:18:30: Und mit dem Branding, das finde ich auch richtig spannend, weil ja die Leute auch sagen, wow, krass, ey, Zwetschgerger, da sitzt alles.

01:18:37: Was haben die für ein Branding?

01:18:39: Das gibt Zeit.

01:18:41: Zwei Jahren, jetzt dann drei Jahren, also wir haben, wir sind dreiundzwanzig, ja, das wechselt dreiundzwanzig auf vierundzwanzig, glaube ich.

01:18:48: Ja, sind wir nach Tirol gefahren, machen wir dieses Jahr wieder, oder jetzt im Januar, und haben uns eingesperrt in so einer Mesenhoof, in so einer geilen alten Taverne, in so einem Stadel.

01:18:59: Und da habe ich eine Präsentation gemacht, die wir das Letztens wieder raussucht, und die fängt an mit Marke Zwetschge.

01:19:04: Und das war ein Absurdum für uns.

01:19:07: Wie war es das?

01:19:07: Es muss noch eine Marke sein, das gibt es doch nicht, wir machen Marken an so, wir müssen da jetzt mal so.

01:19:12: Und erst dieses Fundament, dieser Nährboden, den muss man auch schaffen, das ist die Aufgabe als Chef, eine Möglichkeit der Kritik zu schaffen, eine Möglichkeit des Austauschs, eine Möglichkeit der Begegnung.

01:19:29: Ganz viele Mitarbeiter würden, glaube ich, sagen, ich bin sehr, sehr streng, aber sehr fair.

01:19:34: Also ich höre vor allem auch den zwanzigjährigen viel zu, weil ich an ganz vielen Stellen merke, die checken Dinge, die ich nicht mehr check.

01:19:42: Aber da auch zu sagen, wir müssten da jetzt eine Marke machen.

01:19:45: Und da ist ja die Idee auch entstanden, da haben die Mitarbeiter dann auch gesagt, du musst da jetzt mal Social machen und so.

01:19:50: Und erst Zeit da führen wird das wie eine Marke.

01:19:53: Und es war unglaublich, es war ein unglaublich weiter Weg.

01:19:58: Also auch am Anfang mit Social, das war ganz schwierig für mich.

01:20:00: Also ich hab da ganz viele Tiktoks und Reels vor allem auch gegen die Wand laufen lassen aus dem Team.

01:20:04: Also wir teilen das ja auch.

01:20:05: Ich mach mal eine Tiktok, sondern gibt's die Mäute eben noch.

01:20:10: Und jetzt ist es so, jetzt, das hat jetzt zwei, zweieinhalb Jahre gedauert, das muss man auch sagen.

01:20:15: Und jetzt crazy.

01:20:16: Also ich laufe hier durch die Agentur, steht irgendwo ein Stativ, wird da irgendwas gedreht, ich weiß gar nichts davon.

01:20:20: Es kommt am Abend online, denk ich mir, ach ja, ist aber auch brutal so.

01:20:26: Ja, man muss die, man muss auch, das merken wir auch in der Arbeit mit den Kunden, man muss halt auf dem Kunden sagen du brauchst, für eine gute Social Media Arbeit musst du jemanden einstellen bei dir und der muss dich darum kümmern und der muss Zeit passieren und zwanzig bis vierzig Stunden die Woche müssen da reinfließen, dass es gut wird.

01:20:41: Das muss man halt als Agentur auch verstehen.

01:20:43: und da ist es so, das hat uns unglaublich vorangebracht, also auch für uns selber, für unsere Identität, dieses Branding ist für uns unglaublich wichtig.

01:20:50: Und das ist natürlich auch der viel gelebt von unserem Art Director von Flo, der da unglaublich viele Ideen reinbringt.

01:20:58: Und wir einfach an die gute Art und Weise haben da zu sprechen.

01:21:00: und ich sage auch manchmal, oh nee, ist mir zu viel oder ist mir zu wenig oder weiß ich nicht.

01:21:05: Wir hatten es jetzt witzigerweise auch mit Agentur Zwetschgeg.

01:21:07: Also wir schreiben uns ja schon immer Agentur groß und Zwetschgeg klein.

01:21:11: Und die Mäute hier, die verlangt immer, dass das Agentur wegkommt.

01:21:14: Und da kann ich noch nicht krehen.

01:21:17: Und aus dem Logo ist das ja raus, quasi.

01:21:20: Aber ich glaube, ganz viele Leute sagen einfach, das ist unser Worthing, Agentur Zwetschge.

01:21:25: Also die sagen das so.

01:21:28: Aber zum Beispiel ganz lustig, weil ich wollte jetzt Zwetschge groß schreiben, weil ich gedacht habe, das ist auch so ein insgeheimer Wunsch.

01:21:33: Und dann habe ich so, ja, jetzt haben wir da ein bisschen was umgestellt.

01:21:36: Und da auch mit dem Umzug, dann können wir dann auch Zwetschge groß schreiben.

01:21:38: Und dann habe ich so gesagt, hey, wieso?

01:21:39: Und dann sag ich so, naja, ich habe gedacht, das wolltet ihr unbedingt.

01:21:42: Und so.

01:21:42: Nee, gar nicht.

01:21:43: Zwetschge muss doch kleingeschrieben werden.

01:21:45: Und ja, ich glaube, du musst so einen Ort schaffen, wo die Leute auch mitreden dürfen, wo du auch trotzdem ganz klare, das heißt ja immer nicht, dass man keine Schranken haben darf.

01:21:53: Und man kann ja ganz klar sagen, nee, auf gar keinen Fall.

01:21:55: Das ist übrigens ein Satz, den hören meine Leute oder auch Kunden von mir oder auch Privat ganz, ich bin immer so, wenn ich was gar nicht will, dann sage ich, nee, auf gar keinen Fall.

01:22:02: Also wenn auch jemand so sagt, ich ziehe, also wenn ich was richtig hasse, dann ist es umziehen.

01:22:07: Es gibt nichts asoziale, das für mich wie umziehen.

01:22:09: Und wenn mich dann ein Freund oder eine Freundin sagt, ich ziehe um, könntest du mir helfen?

01:22:12: Auf gar keinen Fall.

01:22:13: Also, ich kann dir gerne Unternehmen zahlen, wenn es nicht geht oder so.

01:22:18: Aber

01:22:19: auch da eine offene, transparente, klare Position.

01:22:23: Ganz genau.

01:22:23: Und wenn du eigentlich der Webdesigner bist und dann trotzdem noch versuchst, irgendwie einen Logoauftrag an Land zu ziehen, vielleicht sollte man das lassen.

01:22:31: Und auch öfter schon in der Community im Forum gelesen, wer da was alles wie machen will und so weiter.

01:22:38: Und da habe ich das gesehen.

01:22:39: Da habe ich das gesehen.

01:22:40: Du bist weder Jeff Bezos noch Steve Jobs, du bist halt du, aber Feile an deiner Identität.

01:22:47: Aber es ist ja wieder so, wenn genügend Jobs da wären, weißt du, man meint, man muss alles können.

01:22:51: Also wir dachten zum Beispiel auch immer, wir müssen unbedingt Apps entwickeln.

01:22:57: Oder was viele ja nicht glauben können, dass wir unsere Ads selber nicht schalten, sondern wir machen die Kampagnen und dann haben wir jemanden, der aus die technische Schaltung macht.

01:23:05: Das ist überhaupt gar kein Problem.

01:23:07: Seit dem Moment, dass wir ein gutes Wording für den Kunden haben.

01:23:11: Das ist wieder das Angebots-Thema.

01:23:14: Man muss den Kunden sagen, hey, wir haben da niemanden im Haus, wenn wir die richtigen, und das muss man ehrlich gesagt sagen, wenn du die richtigen PPC Rockstars willst, musst du ja eine Abteilung aufmachen mit fünfzehn Leuten.

01:23:24: Ja, und da gibt es ja gute Dienstleister.

01:23:25: Und der Kunde, da sieht man mal wieder dem Kunden, ist es komplett egal, solange eine gute Lösunganschluss dafür hat.

01:23:32: Dafür zahlt er.

01:23:34: Und dafür muss er aber auch das Budget haben.

01:23:36: Und deswegen darf man das am Anfang auch fragen.

01:23:39: Und wenn du fünf Millionen machst, kannst du auch drei Millionen investieren.

01:23:42: So.

01:23:43: Ganz einfach.

01:23:43: Ja.

01:23:44: Aber wenn du halt irgendwie...

01:23:45: Und es gibt aber, das finde ich auch so wichtig, es gibt so ein Minimum, wo es halt erst losgeht.

01:23:49: Das trauen sich auch immer viele nicht, weißt du?

01:23:51: So, ja, aber wir können ja zusammen wachsen.

01:23:54: Das sind auch ganz oft die Kunden, ja, ja, ja.

01:23:58: Das sind die Kunden, die dich bezahlen wollen mit dem, was der Ost, ja, ja.

01:24:02: Das ist ganz gefährlich.

01:24:03: Genau, aber auch Leute, also wie gesagt, ich habe so das Gefühl, wir bewegen uns, also wir als Agentur, punktbar, bewegen uns in die richtige Richtung, hier Beispiel mit dem CFO und so weiter.

01:24:15: Ich möchte mit solchen Leuten reden, die sagen, hey, hör zu, wir bleiben dabei.

01:24:21: auch, wenn das vielleicht jetzt am Anfang nicht so geklappt hat, das war jetzt bei diesem einen Projekt oder bei diesem Beispiel ganz gut, der einfach gesagt hat, hey, hör zu, wir wollen mit euch arbeiten.

01:24:32: ... und das auch mal wirklich so raus sagt und ... ... worauf ich halt gar keinen Bock habe ist, ... ... ja, aber die anderen waren ... ... zuhundert Euro günstiger oder ... ... zweitausend Euro günstiger, ... ... aber ich sage, okay, dann geht so einen anderen.

01:24:42: Ich sage immer eins.

01:24:43: Wenn das das Problem ist.

01:24:45: Ja, ja, ja.

01:24:46: Also jetzt sage ich mein Leben lang schon, ... ... und dann bin ich so tief überzeugt davon, ... ... wenn du die gleiche Qualität ... ... und die gleiche Leistung bei jemandem ... ... anders günstiger ist, dann musst du es machen.

01:24:57: Das ist doch ein wirtschaftliches Ding.

01:24:58: Natürlich.

01:24:58: Und dann fangen die aber an, nachzudenken.

01:25:00: Genau, weil sie sich über das Thema Qualität ... Die sehen ja nur eine Zahl.

01:25:04: Dann sehen sie eine Zahl, die sie rechtfertigen müssen intern.

01:25:08: Aber ich möchte mit Leuten arbeiten, mit denen ich gut kommunizieren kann.

01:25:14: Wo ich auch merke, du bist nicht irgendwie der dumme Dienstleister, der halt was macht, was sie selber in den Haus nicht erledigen können, sondern du bist derjenige, wo sie sagen, hey, du kannst mir auch noch gut vorstellen, dass wir in drei oder fünf Jahren noch zusammenarbeiten.

01:25:28: Darauf habe ich Bock.

01:25:29: Schau mal, du hast ja etwas ganz Spannendes gesagt, wo Menschen arbeiten, passieren Fehler.

01:25:32: Das ist nun mal so.

01:25:33: Und das muss ja jedem klar sein.

01:25:36: Und deswegen glaube ich, ist es so wichtig, ich muss Leute finden, die nicht vertrauen.

01:25:39: und wenn ich arbeiten will, finde ich mich auch mit Mitarbeitern total wichtig.

01:25:42: Wir haben natürlich auch bei uns, ich habe ein sehr gutes Händchen für Mitarbeiter einstellen, aber gerade in dieser Probezeit ist es auch im Team manchmal so, da sind die noch nicht so zufrieden.

01:25:50: Dann kommen die zu mir und machen so halb Intervention und sagen heißt, endet bei die Probezeit, muss raus schmeißen.

01:25:54: Wir haben wirklich sehr gute Leute bei uns, die seit sehr vielen Jahren da sind.

01:25:59: Wenn ich die rausgeschmissen hätte, das wäre eine Katastrophe gewesen.

01:26:01: Und dann gehe ich aber auf die Leute auch zu und sage zu denen, sowieso sowieso.

01:26:05: Pass auf.

01:26:07: Das passt noch nicht.

01:26:08: Das ist noch nicht rund.

01:26:09: Aber ich sage jetzt gleich mal eins.

01:26:11: Ich will mit dir zusammenarbeiten.

01:26:12: Und jetzt müssen wir schauen, woran es liegt.

01:26:14: Und diese Sicherheit, die brauchen Agenturen natürlich auch von ihren Kunden.

01:26:18: Also zu sagen, hey, das ist jetzt mal ein bisschen Ding.

01:26:21: Aber auch da ist es wieder Kommunikation, weil das kann ich auch einfordern.

01:26:24: Und wir haben jetzt zum Beispiel immer mehr Social Media Retainer, die ein Jahresbetreuung mit uns machen.

01:26:29: Jetzt haben wir manche für dieses Thema Social Media immer noch Neues und die sagen, ich kann jetzt nicht einfach ein Jahresvertrag für Hundertvierzigtausend Euro im Jahr abschließen.

01:26:36: Ich brauche irgendwie eine Ausstiegsklausel.

01:26:38: So, und dann sage ich aber auch ganz klar, und da muss man jetzt aufpassen, weil wenn man die Jobs unbedingt braucht, dann wird man sagen, klar, komm mit dem, könnt ihr nach drei Monaten aussteigen.

01:26:46: Da sagen wir ganz klar.

01:26:47: Das können wir gerne machen.

01:26:48: Das verstehe ich auch.

01:26:49: Also wenn da jetzt ein Mittelstandsmannfred da oben sitzt und der entscheidet, dass ich verstehe das.

01:26:52: Aber

01:26:53: also unter sechs Monate brauchen wir nicht anfangen.

01:26:55: Dann machen wir nach sechs Monaten eine Ausstiegsklausel, weil wir werden drei Monate brauchen, um uns da rein zu grufen, um euer Thema zu verstehen, um eure Community zu verstehen, um Dinge auszurugieren.

01:27:03: Und dann brauchen wir drei Monate zum Rasieren und dann ist das gar kein Problem mit den sechs Monaten.

01:27:07: Und so... Vorbereitet und entspannt musst du es aber auch raushauen und dann funktioniert es, wenn du das rum eiern anfängst, sagst ja, was kann

01:27:15: man da machen?

01:27:16: Aber im Endeffekt ist ja das auch die Realität der Leistung und im Endeffekt auch die Realität, wie man zusammenarbeiten kann.

01:27:25: Du sagst ja auch nicht irgendwie einem Zimmermann, wie er, keine Ahnung, kannst du mir ein Tisch nicht schneller fräsen, dann sagt er dir, ne.

01:27:35: Der Prozess dauert so lange, der Prozess dauert so

01:27:37: lange.

01:27:37: Aber woran liegt das, frage ich mich immer.

01:27:39: Warum ist es immer bei Agenturen?

01:27:41: Schauen wir mal beim Architekten zum Beispiel, für die vorherrige Baustelle, was geplant war, der hat gesagt, wir machen ein Konzept, da schauen wir uns alles an.

01:27:48: Es kostet ca.

01:27:49: um zwanzigtausend Euro.

01:27:50: Hätte ich nie diskutiert.

01:27:52: Woher kommt es, das frage ich mich ständig, woher kommt es, dass die Leute auch immer meinen, sie können im Marketing mitreden?

01:28:00: Sie sehen beim, viele Menschen sehen beim Marketing ja nur ein Ergebnis.

01:28:06: Die sehen ein schwarzes Pferd auf einem gelben Emblem und für die ist das halt ein Ferrari.

01:28:12: Die sehen ja den Entwicklungsprozess überhaupt nicht, warum?

01:28:14: sie sehen nur das fertige.

01:28:16: Und sie glauben, weil sie selber schon mal was drüber gehört haben, dass das so einfach...

01:28:21: Das gut war, weil es längst durch

01:28:23: exakt war.

01:28:23: Und mein Sohn hat ja heute Morgen auch ein TikTok Reel gepostet.

01:28:27: Das hat er in zwei Minuten aufgenommen, das ist toll.

01:28:30: Wir waren alle stolz und feiern ihn großartig.

01:28:33: Warum kostet das jetzt fünftausend Euro?

01:28:36: Und trotzdem ab in einer gewissen Qualitätsstufe muss man auch sagen, also ganz oft, das finde ich dann immer ganz charmant, rufen dann Leute an und dann sagen die so, wir haben die Kampagne von ihnen gesehen, die ist richtig gut.

01:28:46: Weiß nicht, was genau ist so, aber die ist richtig gut und sowas wollen wir.

01:28:49: Und die haben dann schon das Vertrauen.

01:28:50: Und das finde ich aber auch so schön, dann einfach zu sagen, na ja, also die können es einfach.

01:28:55: Aber dann hast du vorher schon quasi überzeugt mit entweder deiner Arbeit, bei uns hat auch die Tage mal jemand angerufen und gesagt, hey ihr wurdet empfohlen von, und Mund zum Mund Propaganda ist ja... Äste, was es gibt, der hat gesagt, dass, der hat gesagt, der Hannes hilft nie bei Umzügen.

01:29:13: Geschwetzt, Thema erledigt.

01:29:15: Muss ich nicht mal erklären, ist das

01:29:16: gut?

01:29:16: Ganz genau.

01:29:17: Und je mehr Informationen du von vornherein auch preisgibst über dich, was vielleicht auch auffällt, wie dein Beispiel mit den Angeboten, mit den Lumenvideos, das ist super.

01:29:27: Habe ich auch schon gemacht, gerade wenn es... Ich sage es mal ein bisschen komplexer ist oder einfach mehr Position hat, dass man da einmal durchführt.

01:29:33: Und ich sage das auch zu meinen Leuten.

01:29:35: Ihr müsst davon ausgehen, dass der Kunde nur der Mittelsmann ist, der etwas beauftragen soll, der vielleicht davon keine Ahnung hat.

01:29:43: Leider.

01:29:44: Also ich möchte tatsächlich eigentlich gar nicht mehr mit Leuten sprechen, die es nicht entscheiden.

01:29:48: Es geht aber nicht anders tatsächlich.

01:29:49: Also ich sage immer so, wir sind ein Entscheider mit dabei.

01:29:51: Aber diese Videos sehen viel mehr.

01:29:54: Viel mehr Leute.

01:29:54: Ganz

01:29:55: genau, weil ein Video kannst du mal kurz weiter schicken.

01:29:57: Ja.

01:29:57: Und dann gibt es auch ein Verständnis.

01:29:59: Und das ist der Vorteil, als wenn man nur am Telefon klebt.

01:30:02: Ich mache es auch immer so, wenn ich manchmal ergibt sich da, dass man nur telefoniert, dann gibt es danach nochmal kurz eine Zusammenfassung.

01:30:09: Und wenn ein Loom-Video notwendig ist, weil wir etwas komplexer besprechen, dann machen wir das.

01:30:15: Aber es ist ein Unterschied, ob du eine Stimme hörst und sich jemand auch die Zeit nimmt.

01:30:21: Sich damit zu befassen, was du vorhin gesagt hast, all deine Community-Teilnehmer, mit denen hast du allen gesprochen.

01:30:25: Warum?

01:30:26: Weil es keine Flachpfeifen drin haben, du willst gucken, ob das passt.

01:30:29: Und warum sind die überhaupt da?

01:30:31: Das ist ja eine wichtige Erkenntnis, dass du überhaupt mit denen klarkommst.

01:30:34: Und das ist ja das Absurdum, bei Kunden macht man das dann nicht.

01:30:37: Aber genau das wie mache ich es.

01:30:38: Ich kann ja nicht sechs Monate, die durchkorten und gefühlt denen ihre Agenturen und Geschäfts führen.

01:30:44: Wenn die nicht passen vom Wipe, wenn die Gruppenzusammenstellung ist auch enorm wichtig im Inner Sörkel, aber... Eigentlich müsste man das doch, also das ist ja auch mein Verständnis, muss man doch mit Kunden genauso challengen.

01:30:53: Also ich muss doch sagen, interessiert mich dieses Thema, kann ich wirklich auch,

01:30:57: das ist auch

01:30:57: sowas.

01:30:58: Das sind die Kunden immer ganz begeistert, das sage ich ganz oft dann.

01:31:01: Lernen wir uns kennen, dann sind die vielleicht sogar hier, wenn das größere Nummer ist, sind sie hier, lernen wir uns kennen, zeigen wir verschiedene Sachen.

01:31:06: Und dann sage ich am Schluss, wenn es stimmt, aber nur wenn es stimmt, sonst wären die auch nicht hier.

01:31:10: Das sage ich hier heim, ich sage gegen eins, richtig Bock das zu machen.

01:31:12: Wir können das richtig gut.

01:31:14: Die brennen alle dafür.

01:31:15: Ich habe da richtig Bock drauf.

01:31:17: Das ist ein richtig geiles Projekt.

01:31:18: Und ganz oft war das das Zünglein an der Waage.

01:31:21: Und die sagt, die hat richtig Bock.

01:31:22: Der will nicht nur Umsatz machen, sondern der will das wirklich machen.

01:31:25: Genau das gleiche bei mir.

01:31:27: Ich sage einfach, hey, ich würde mich super freuen, wenn wir dieses Projekt gemeinsam stemmen würden.

01:31:31: Letztens auch eine etwas kleinere Geschichte für eine Psychologin, Logo Design, CI, bla, bla, bla.

01:31:37: Die Kommunikation war einfach immer recht zeitnah.

01:31:40: Das heißt, sie hat was geschickt.

01:31:41: Wir haben relativ schnell Feedback gegeben und... In diesem Prozess, nach ein paar E-Mails und auch Telefonaten-Video-Call, hat die gemeint, sie findet diese Kommunikation so großartig, haben wir direkt weitergegeben an diejenigen im Team, die quasi damit zu tun haben.

01:31:58: Aber das gehört ja auch zu den Positionen in deinem Team, dass genau so kommuniziert wird.

01:32:03: Das heißt nicht, dass schicksal eine Nachricht raus, dass da sofort eine Antwort kommen muss, aber dass ein System vorhanden ist, was jedem zum Erfolg bringen kann.

01:32:13: Und wenn es heißt, Vielen Dank für Ihre E-Mail.

01:32:16: Ich bin jetzt noch in einem Termin.

01:32:17: Ich würde mich morgen früh melden.

01:32:19: Super geil.

01:32:20: Also du hast einfach informiert, kümmerst dich dann morgen früh dann auch drum und fertig.

01:32:26: Jeder weiß Bescheid, keiner, wie lang wart ich auf eine Antwort und so weiter.

01:32:30: Gerade bei komplexeren Projekten ist das dann nochmal eine Herausforderung, all diese Informationen in irgendeiner Form zusammen zu haben.

01:32:36: Aber damit gewinnst du und das ist für manche nicht immer ganz einfach.

01:32:44: Aber weißt du was ich dir gesagt habe?

01:32:47: Die Summe der kleinen Dinge, das merke ich immer durch diesen inneren Säugchen, weil manchmal fragen die Leute so, warum machst du das?

01:32:55: Warum machst du das?

01:32:57: Die Summe der Dinge, die man braucht, um erfolgreich eine Agentur zu führen, ist unmenschlich.

01:33:01: Das ist wirklich krass.

01:33:02: Also wenn ich mir das so anschaue, also ich sitze da so oft und denke mir so, oh leg, mich am Arsch hat man schon viele anderen müssen, bis man da ist, wo man jetzt heute ist so.

01:33:10: Und die Summe der Dinge ist crazy.

01:33:12: Aber umso schöner ist es, weil ich bin da ganz oft und dann sage ich den Sachen und dann gehe ich aus dem Kohl raus oder aus dem Kickoff in so einem Inner-Säugern und denke mir so, jetzt waren alles einfache Dinge.

01:33:23: Aber das machen die Summe der Zehntausend einfach an Dinge aus Verlässlichkeitssystem.

01:33:27: Aber wenn bei uns eine Anfrage reinkommt, dann kriegen die mir eine fünfzehn Minuten Feedback.

01:33:31: Hey, vielen Dank für deine Anfrage.

01:33:32: Das ist super undifferenziert.

01:33:33: Aber hey, vielen Dank für deine Anfrage.

01:33:34: Die nachrichtet es da.

01:33:36: Und Neukonten macht der Hannes Zwetschgeher.

01:33:38: Und der ist gerade im Stress.

01:33:38: Der braucht's vielleicht zwei Tage.

01:33:39: Aber der meldet sich sicher bei dir.

01:33:41: Und da meldet er sich.

01:33:43: Eines meiner meist geguckten Tiktoks, und relativ frühes, war mein Apple Notes Notizsystem.

01:33:54: mit dem ich nichts vergesse.

01:33:56: ich habe jahrelang nach einem für mich system gesucht weil ich habe kennst du selber aus deiner vergangenheit vielleicht du hast hier was notiert da was notiert da in dem in der app noch was notiert und so einem schluss natürlich wir nichts mehr gefunden und auch dinge vergessen hat mich so oft genervt und dann mich über ein system gestolbert building a second brain.

01:34:16: davon habe ich mir etwas adoptiert.

01:34:20: was, wo ich gesagt habe, hey, okay, hier kann ich mich nicht verlaufen.

01:34:22: Ein einfaches Ordnersystem.

01:34:24: Projekte, Bereiche, Ressourcen, Archiv.

01:34:32: Relativ simpel.

01:34:33: Projekte, alles was im Moment aktiv ist.

01:34:37: Bereiche sind so Sachen wie Finanzen, Gesundheit, also Sachen, die zumindest bis ans Lebensende oder ans Firmenlebensende existieren, die immer wieder Thema sind.

01:34:47: Ressourcen.

01:34:48: Ich habe hier eine Info, die brauche ich irgendwann mal wieder.

01:34:50: Ich habe ein YouTube-Link, den brauche ich irgendwann mal wieder.

01:34:52: Das ist quasi so ein bisschen die Toolbox.

01:34:54: Hacke ich da rein, ist aber nicht aus der Welt.

01:34:57: Archiv, okay, alles was abgeschlossen ist da rein.

01:35:00: Und das habe ich quasi in Apple Notes dann irgendwann mal nachgebaut.

01:35:04: Und habe mir, ich habe so ein tägliches Journal.

01:35:07: Und ich habe mir mit Kurzbefehle bei Apple eine Automation gebaut, dass ich quasi jeden Tag um achtzehn Uhr bekomme, dass da eine neue Notiz mit dem Datum von morgen, wenn wir dann telefonieren.

01:35:17: Dann danach mache ich kurz entweder diktiere ich oder ich nehme die Sprachnachricht auf.

01:35:21: Ich schreibe es da rein, warum, weil es an dem Tag passiert ist.

01:35:25: Gegen Ende des Tages oder am nächsten Tag schaue ich da rein.

01:35:28: Hier muss ich brauche eine Aufgabe in Asana, aber da muss ich dem Hannes net der Tei schicken und so weiter.

01:35:35: Heckchen dran, erledigt.

01:35:37: Das ist ein System, was mir hilft, mein Alltag zu bewältigen.

01:35:42: Was ich manchmal so merkwürdig finde, du bekommst sowas nicht gelernt.

01:35:48: wieder in der Schule, in unserem Bildungssystem oder sonst was.

01:35:52: Und für mich war es einfach, für mich war es ein Game Changer, weil meine Notwendigkeit durch Band, durch das, durch das, durch das, die Dinge, die ich alle mache, es waren zu viele Informationen.

01:36:03: Und ich habe für mich gemerkt, wie mit deinem Notizzettel, was funktioniert nicht, ich gucke mal Ende der Woche drauf, okay, lass uns da ran gehen.

01:36:12: Und das habe ich für mich mehrere... Wochen, Monate, vielleicht auch über mehrere Jahre immer wieder periodisch versucht, dieses System irgendwie in den Griff zu bekommen.

01:36:20: Ich habe mich immer genähert.

01:36:22: Und das Witzige finde ich, das ist eines meiner meist geschauten TikToks und LinkedIn-Videos, wo ich merke, anscheinend bin ich nicht der einzige, der diesen Problem hinterherläuft.

01:36:36: Und ich habe nicht die perfekte Lösung, ich habe eine Lösung für mich.

01:36:39: Ja.

01:36:39: Und ich glaube auch im Inner Circle, ich weiß ja noch, wie oft du gefragt wirst nach... Schicken wir mal eure Angebote und so weiter.

01:36:48: Eure Angebote sind nicht der Schlüssel, aber ihr habt über die Angebote oft nachgedacht und sie einfach immer stetig verbessert, während alle anderen irgendwann mal eine Vorlage gebaut haben, die sie bis zum Ende durchschleifen und merken, dass die gar nicht keiner versteht.

01:36:59: Und leckst auf fürs Angebot

01:37:00: die Verschicken oder, also dann wundern sie sich so, ne?

01:37:02: Genau.

01:37:03: Ich glaube mit der, das finde ich spannend, dass du das mit Apple Notes und dann Asana quasi nochmal trennst.

01:37:09: Die Magie liegt drin, meines Erachtens, Single Swords of Truth.

01:37:13: Also egal, ob es jetzt zwei Dinger sind, aber du

01:37:15: musst

01:37:15: halt, wenn du nachts um drei sagst, wo finde ich das, dann musst du wissen, wo es

01:37:18: ist.

01:37:18: Ja, und es gibt diesen einen Ort, ob das jetzt in Asana ist oder das.

01:37:22: Ich habe es in Apple Notes, bevor ich es quasi rauskomme, weil da stehen auch, da stehen auch ein paar Nudizen zu einem Telefonat drin, die haben in Asana bei mir nichts verloren.

01:37:31: Und da kann ich relativ schnell Dinge finden.

01:37:34: Und ich brauchte etwas, was natürlich auf jedem meiner Geräte... relativ schnell synchronisiert ist.

01:37:40: Und auch da, ich habe tatsächlich damals auch noch Evernote mal wieder aufgemacht, weil er immer noch eine Dezenz hatte, die habe ich dann mal irgendwann gekündigt.

01:37:49: Aber das ist schon viel zu komplex geworden.

01:37:51: Evernote ist gefühlt komplexer als in Assana inzwischen heutzutage.

01:37:56: Für den einen ist das Tool einpassender für den anderen das und der andere will halt nur in der Apple Cloud oder nur in der Google Cloud existieren.

01:38:03: Und das ist auch völlig fein.

01:38:04: Ich habe so eine Art Mix tatsächlich, das funktioniert aber für mich ganz gut.

01:38:07: Und auch da, ich glaube, man muss manchmal mehr darüber nachdenken.

01:38:14: Reverse Engineering ganz am Anfang.

01:38:16: Du hast gesagt, hey, unsere Marke, wer wollen wir echt sein?

01:38:19: Warum brauchen wir das so und so weiter?

01:38:21: Nee, lasst uns mal die Frage stellen.

01:38:23: Nicht immer gleich alles kaputtreden.

01:38:25: und zerdenken, sondern wer möchte ich sein und dann rückwärts gehen.

01:38:28: Das haben wir als Band geschaffen.

01:38:29: Das habe ich für mich auch in einer gewissen Weise geschaffen.

01:38:32: Ich bin halt der Dude, der beides macht.

01:38:34: Und das musste ich mir selber irgendwann mal auch klar machen, weil ich kann nicht auf der einen Plattform nur das posten, auf der anderen das.

01:38:40: Es ist immer noch der Frank.

01:38:42: Und zurück zum Imposter-Syndrom und Wacken.

01:38:45: Ich bin immer noch der Frank, der auf dieser merkwürdig großen Bühne steht, überall explodiert alles drum herum.

01:38:53: aber er hat Spaß an dem was er macht und das finde ich großartig.

01:38:56: und wenn andere leute sich davon inspirieren oder anstecken lassen ist das großartig.

01:39:00: und wenn mich jemand anschreibt die leute sagen immer auf instagram sei es jetzt auch fans oder so und ich sei es mal so ich kriege wahrscheinlich andere arten von nachrichten als mein sänger weil die leute schon merken okay ich poste aber ganz andere themen und ich auch dadurch ganz andere leute kennenlerne.

01:39:20: und die leute sagen Ja, aber ich bin total verblüfft, dass du mir jetzt antwortest.

01:39:25: Und ich sag, ich hatte jetzt gerade Zeit und du hast doch auch dir Zeit genommen, mir zu schreiben.

01:39:30: Ich antworte nicht auf so einen Hallo, weil das keine Frage oder keine Nachricht.

01:39:37: Und dann gibt es einen kleinen Austausch und so weiter.

01:39:41: Und dann ist dann auch gut.

01:39:44: Aber je mehr man sich austauscht, desto mehr kann man lernen.

01:39:48: Das höre ich bei dir ja genauso raus und so kenne ich dich auch.

01:39:52: Du hast dir ja auch im Community Day so viel Zeit genommen, um mit möglichst vielen zu sprechen.

01:39:57: Ich habe jedem die Hand gegeben.

01:39:59: Ich habe mich jedem gesprochen.

01:40:00: Aber das

01:40:02: bleibt.

01:40:03: Ja, aber das muss auch sein.

01:40:04: Weil die Leute setzen sich, die sind ja teilweise in Flensburg und derweil, dass die war Spanien, setzen sich ins Auto, in den Zug, in den Flieger und schauen, ob der Twitch kein Unterkörper hat.

01:40:13: Also das ist doch Wahnsinn.

01:40:16: Ja, also ich tatsächlich beantworte ja auch alle Kommentare selber, das glaubt ja immer keiner, aber mache ich und ich beantworte auch alle Nachrichten, aber es gibt schon auch die, genau so Hallo Nachrichten, beantworte ich auch nicht, oder so, ja, also wenn die Leute wirklich einfach nur deine Zeit stehen wollen, so, da hab ich keinen Bock

01:40:32: drauf.

01:40:33: Das gibt's ja immer.

01:40:33: Und dann finde ich aber enorm wichtig auch zu lernen und zu sagen, glaub ich, keinen Bock drauf.

01:40:37: Also aber auch nicht arrogant, sondern hey du, das ist auch nicht mein Wipe und so.

01:40:41: Ja.

01:40:41: Also

01:40:42: bei mir zum Beispiel, hey, kannst du dem, dem Bandkollegen dienen, die Nachricht weiter schicken?

01:40:46: Ja, genau.

01:40:46: Nee, ich bin nicht sein Postamt.

01:40:47: Ja, genau.

01:40:49: Jetzt finde ich, das war schon fast ein schönes Schlusswort.

01:40:52: Aber ich bin noch so ein bisschen geschuldet auch gerade drauf.

01:40:54: Stundi-Vierzig haben wir schon durchgeballert.

01:40:56: Die Leute müssen da durch.

01:40:57: Ja, die müssen durch.

01:40:58: Aber ich habe jetzt auch so Lust, mit dir noch was essen zu gehen.

01:40:59: Du hast gesagt, es gibt noch eine dritte Baustelle.

01:41:03: Jetzt überlege ich die ganze, was die dritte Baustelle ist.

01:41:06: Ich glaube, davon weißt du noch gar nicht.

01:41:08: Ich erkläre es mal kurz.

01:41:10: Man lernt ja von den besten.

01:41:11: Thema Community.

01:41:13: Also.

01:41:13: Diamond Circle.

01:41:14: Weiß ich schon.

01:41:15: Nein.

01:41:16: Nein.

01:41:16: Da bin ich schon.

01:41:18: Um dem Zuhörer noch etwas mitzugeben, ich bin im Dynamite Circle, das ist in der digitalen Nomadenzeit entstanden und das waren Leute, die damals halt ihr Geschäft vom Laptop ausmachen konnten.

01:41:30: Ist eine tolle Community, ist international, kann ich empfehlen, bin ich jetzt seit elf, zwölf Jahren drin.

01:41:36: Auch davon habe ich viel gelernt, viel von deiner Geschichte gelernt.

01:41:39: Aber.

01:41:40: Ich habe vor zwei Jahren ungefähr, zweieinhalb vielleicht, den Thorsten kennengelernt.

01:41:45: Und der Thorsten ist Eithila, großer Metal- und Rock-Fan.

01:41:48: Und wir haben irgendwann mal, wir sind in so einer Rotarian Metal Fellowship, man muss keine Rotaria dafür sein.

01:41:54: Das ist so eine WhatsApp-Gruppe, macht ein Bekannter hier aus der Nähe.

01:41:58: Der Felix, der war auch zu Gast Backstage, der saß noch am Tisch bei uns.

01:42:03: Und der hat die gegründet irgendwann mal.

01:42:06: Thorsten ist sauer als Karlsruhe, wo ich eigentlich auch geboren bin.

01:42:09: Dann haben wir uns mal zum Essen getroffen.

01:42:10: Das ist ein bisschen wie bei uns beiden.

01:42:12: Man trifft sich mal zum Essen.

01:42:13: Vierundhalb Stunden später hat er dann gemeint, er musste seiner Familie und ich habe gesagt, er muss jetzt den Turbus noch erreichen, damit er mich auch morgen Konzert spielen kann.

01:42:21: Und wir haben uns super gut verstanden und dann kamen wir irgendwann mal drauf, so, hey, was kann man denn vielleicht mal zusammen machen?

01:42:27: Das war jetzt aber kein Zwang, es war eher so eine lose Idee.

01:42:29: Dann haben wir gesagt, hey, so ein... So ein Business Club mit Leuten, die Rock und Metal cool finden, wär doch ne geile Geschichte.

01:42:37: An diesem Abend, während wir reden, fummel da an seinem Handy rum und hat die DE Domain Metal BC DE schon mal gesichert.

01:42:43: und da hat er gesagt, hm, die Dotcom ist weg.

01:42:45: Er geguckt, nix drauf.

01:42:47: Ja gut, okay, whatever.

01:42:50: Und Anfang des Jahres spricht ihn jemand drauf, er sagt, hey, ihr seid doch am Summer Breeze Festival in Dinkelsbühlen.

01:42:55: Er so, wat, wie, wo, wo?

01:42:57: Ja, da ist doch dieser, hier, dieser Business Club da.

01:43:00: Er so, he, dann geguckt.

01:43:02: metalbc.com, metalcommunity.

01:43:05: Geil.

01:43:06: Eigentlich unsere Idee, aber wir haben es jetzt nie wirklich ernsthaft so zu Ende gedacht.

01:43:10: Wir haben eine lange Liste an Dingen, die wir machen wollen damit und auch viel darüber geredet, aber es war jetzt nie so, wir brauchen neuen Job dafür.

01:43:17: Und dann haben wir den E-Mail geschrieben, haben einen Korn mit denen gemacht.

01:43:20: Wir wollten einfach nur mal vorstellen, wollten auch mal wissen, was die machen, ein bisschen mehr wissen als die Webseite.

01:43:25: Dann haben wir festgestellt, Thorsten war dann auch da, ich war auf Tour.

01:43:30: dass eigentlich neunzig Prozent Deckungsgleich war von dem, was wir machen wollten, haben die gemacht.

01:43:35: Und die haben schon sechzehn Jahre darauf rumgekaut und haben es dann halt irgendwann mal gemacht.

01:43:40: Und haben wir noch mal einen Meeting gehabt, witzigerweise, war mein Büro in Essen, war ungefähr der Mittelpunkt.

01:43:45: Für mich natürlich ganz praktisch, muss mich nicht bewegen, haben uns getroffen und haben mal einfach offen geredet.

01:43:49: Weil die gesagt haben, hey, wir haben jetzt in zwei Jahren eine Community aufgebaut.

01:43:54: Hundertsiebzig Leuten ungefähr in Holland und Bacon.

01:43:59: Und die haben sie erzählt, was sie bisher gemacht haben, haben so Chapter-Treffen und so weiter und dann aber eine tolle Community, also Leute, einfach jemand, der Rock und Metal hört, hat ein Unternehmen oder ist irgendwo Sea Level irgendwo angestellt und haben Bock irgendwie manchmal auch nicht nur mit seinen eigenen Freunden zu einem Metal-Konzert zu gehen, sondern die gehen da irgendwo hin.

01:44:22: Dann hatten die bei einer Iron Maiden Show irgendwo in Holland, hatten die so eine Loge.

01:44:25: Warum?

01:44:26: Weil einer von denen hatte quasi seine Firma, hatte die Loge.

01:44:30: kommt doch alle zu uns.

01:44:31: Wir sprechen ein bisschen miteinander, genießen zusammen die Show, weil die würden doch eh alle dahin gehen.

01:44:37: Ja.

01:44:37: Und dann haben die solche geilen Sachen gemacht und dann haben sie aber gesagt, ja, wir wollen nach Deutschland.

01:44:41: Da haben sie auch schon mit verschiedenen Partnern geredet und sich ausgetauscht.

01:44:47: Und bei uns hatten sie, haben sie gesagt, hey, das Gespräch war so cool, weil ihr wollte das doch eh machen.

01:44:53: Lasst uns das doch zusammen machen.

01:44:55: Wir hatten jetzt diese Woche, deswegen war ich auch in Karlsruf ein paar Tagen, Wir sind jetzt vier Leute aus Deutschland, noch zwei andere Leute aus Mischung, bisschen IT-Bereich, bisschen auch Musikindustrie und so weiter.

01:45:11: Da haben wir uns auch natürlich vorher einmal und allen, weil ich gesagt habe, ich habe da noch ein, zwei Leute, die könnten da gut dazu passen.

01:45:16: Und wir haben jetzt Mittwochabend noch mal ein Meeting, auch über finanzielles Gründung, bla bla bla.

01:45:24: Und wir wollen was in den nächsten Schritten auch da, klare transparente Kommunikation.

01:45:28: Hatten sogar zufällig einen Steuerberater noch dabei.

01:45:31: Und da haben wir gesagt, wir ziehen das jetzt auf und wir werden den Metal Business Club nach Deutschland bringen.

01:45:37: Das beginnt relativ zeitnah.

01:45:40: Und ich hatte die Wochen davor auch schon mit Leuten, die mich wieder darauf angeschaut haben, du hast mal früher erzählt, dass ihr so was machen wollt.

01:45:46: Wann starteten das?

01:45:47: Und ich so, es dauert nicht mehr so lang.

01:45:50: Und wir haben da alle Bock drauf.

01:45:51: Und Deutschland ist der Indikator, also mit der Indikator tatsächlich das ganze Ding weltweit auszurollen.

01:45:58: Und das wird super spannend.

01:46:00: Richtig geil.

01:46:00: Und die Leute glauben ja, dass wir einen völligen Plan davon haben.

01:46:03: Natürlich haben wir einen Plan, aber es ist jetzt nicht so, dass wir das Buch zu Ende gelesen haben.

01:46:06: Das verändert sich auch noch.

01:46:08: Ja, verändert

01:46:08: sich.

01:46:08: Aber das Tolle ist, die Jungs haben die Vorarbeit geleistet, die überspringen wir.

01:46:14: Wir lernen von denen, die haben supergeiles System, die haben für jedes Meeting, haben sie so eine Art Agenda und so Leitfaden für die Leute, die halt diese Chapter machen, weil die fahren jetzt nicht zu jedem Meeting jede Woche irgendwie, oder?

01:46:27: paar Mal im Monat an die verschiedensten Ecken in Holland und wir werden das auch nicht in Deutschland machen.

01:46:32: Aber wir werden quasi an verschiedenen Standorten und das Summer Breeze Festival ist schon mit dabei, Wacken wird wahrscheinlich auch mit dabei sein.

01:46:40: Also wir werden das schon, die Leute gehen eh zu diesen Events und dann kannst du da vor Ort auch ein Treffen machen.

01:46:46: Und dann können sich Leute austauschen.

01:46:47: Menschen begegnen sich, wie auch in deiner Community, die nie was miteinander zu tun hätten.

01:46:51: Mit dem gleichen Gedankengut und mit dem gleichen Wipe und so weiter.

01:46:55: Ganz

01:46:55: genau.

01:46:56: Und darauf freue ich mich total, weil das wird richtig geil werden.

01:47:00: Und das wird das nächste Abenteuer.

01:47:02: Und das ist trotzdem alles der Frank.

01:47:06: Weil der Frank hat genauso Bock und Interesse wie der Hannes, Menschen zusammenzubringen, die gleich ticken.

01:47:14: Die gleiche Wertevorstellung haben, die voneinander lernen wollen.

01:47:17: Das ist eine Frage, was ja auch ein Riesensegen ist, das muss man auch sagen.

01:47:21: Wir haben es ja, das darf man ruhig sagen, das haben wir auch geschaffen, die Peripherie, aber wir haben jetzt auch eine... Base geschaffen, wie es jetzt bei dir die Agentur ist.

01:47:29: Und das muss ich auch sagen, ich könnte das ja alles nicht machen, wenn ich nicht so ein abartiges Team habe.

01:47:34: Und ich zeige immer wieder, da scheidet sich die Geist ein bisschen, aber ich sage immer, ich mache nichts im Tagesgeschäft.

01:47:40: Das stimmt natürlich nicht, weil ich habe ja ganz viele Termine hier von der Agentur.

01:47:43: Aber ich habe ein Team, wo das jetzt auch möglich ist.

01:47:46: Das ist schon ein wahnsinniger Segen, ja bei dir auch, weil auch das ist ja, stelle ich mir auch schwer vor, mit der Geschäftspartnerin, die könnte ja auch irgendwann mal sagen, du, so und so, für Wochen auf Tour, ich muss die Scheiße hier immer rocken.

01:48:00: Und das ist ja ein wahnsinniger Segen.

01:48:02: Das ist übrigens allgemein, glaube ich, was man vielleicht auch nochmal sagen muss, was, glaube ich, auch immer wenig rüberkommt.

01:48:08: Und das sehe ich bei dir und bei mir.

01:48:10: Wir sind, kollegier mich bitte, wenn es nicht so ist, aber ich glaube, wir sind beide Typen, die unglaublich dankbar sind für das, was sie haben.

01:48:17: Und das werde ich auch nie vergessen.

01:48:19: Also das ist so... Die Leute meinen immer, der hat aber viel Energie und der ist aber voll und so.

01:48:24: Ich bin jeden Tag sitzig in dem Auto und fahre in die Arbeit oder fahre nach Hause und denke mir so, oi,

01:48:29: oi, oi,

01:48:30: oi.

01:48:30: Ist aber auch alles geil.

01:48:32: Und das sehe ich so ganz bewusst so.

01:48:35: Und es macht mir unglaublich glücklich dann so.

01:48:36: Und dann denken wir auch so, also ganz oft sagen wir dann viele, aber auch ein weiter Weg und so, ja, war alles auch ein weiter Weg, war so viel Arbeit und so weiter.

01:48:42: Es ist kein einziges Ding, entsteht auf der Welt, ohne Fleiß.

01:48:45: Ganz selten mit Glück, aber auf das braucht man nicht warten.

01:48:48: Aber man darf dann auch unglaublich dankbar sein.

01:48:50: Du brauchst geile Leute, um geile Dinge zu schaffen.

01:48:52: Das Gleiche gilt für die Community bei mir.

01:48:54: Es gilt für unser Tourleben.

01:48:57: Auch da, also auch da, wir haben uns auch auf der Tour bedankt bei allen und so weiter, die da wirklich...

01:49:05: War ein ziemlich viel, da gab es noch ein Foto, das waren ja da wirklich nicht.

01:49:10: Und das halt Woche ein, Woche aus mehr oder weniger.

01:49:13: Und auch bei mir in der Agentur, wo ich einfach sage, ich bin... Ich bin dankbar, wenn Leute sich weiterentwickeln wollen.

01:49:19: Und nur so können sie Teil des Teams bleiben.

01:49:22: Das macht anders gar keinen Sinn, weil du selber entwickelst dich ja im Idealfall auch weiter und bist nicht derselbe, der halt vor drei oder fünf Jahren warst.

01:49:31: Sprich mit den Leuten.

01:49:32: Hab ehrliches Interesse.

01:49:34: Bei anderen Firmen teilweise.

01:49:37: Leute gemerkt, wo ich einfach... Wo der Chef mir das Gefühl gehabt hat, der Rest sind seine Untertanen, wo ich mir denke, warum arbeite ich für den?

01:49:45: Das macht doch gar keinen Sinn, das macht doch gar keinen Spaß.

01:49:48: Du taust ja deine Lebenszeit ein.

01:49:51: Und wir reden, du taust die nicht für Euro ein, sondern du taust die für das, was du erlebst ein.

01:49:56: Und dann willst du nicht irgendwie dich den ganzen Tag ärgern müssen, weil du mit den Kollegen oder mit dem Chef nicht klar kommst, das macht doch gar keinen Spaß.

01:50:03: Ich finde es auch ganz wichtiger, es ist ein bisschen ein Arbeitsrechtsproblem in Deutschland, aber ich sag zum Beispiel auch immer, wenn der Move hierher geht, sag ich, Leute, ich sag es euch ganz ehrlich, es ist der nächste Move, ich erwarte es nochmal mehr, wenn ihr sagt, ich bin schon am Limit und mehr kann ich nicht geben und mehr will ich nicht irgendwie da reinstecken von der Energie, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, auch einen Wechsel hinzulegen.

01:50:21: Und dann wirkt es immer so ganz komisch für die.

01:50:23: Ich meine, das ist ganz ehrlich.

01:50:25: Es wäre so geil.

01:50:26: Auch wenn man im deutschen Arbeitsrecht einfach mal sagen könnte, wir macht es kein Bock mehr mit dir.

01:50:30: Wir macht es einfach kein Bock mehr.

01:50:31: Du entwickelst ihn nicht weiter, der Laden hat sich weiterentwickelt.

01:50:34: Ich würde mich jetzt gerne von dir trennen.

01:50:35: Das funktioniert ja alles, aber halt immer nur mit Abfindungsgedöns oder Abmahnungen geht auch.

01:50:42: Das ist doch ganz normal.

01:50:43: Und das wäre so schön, dann miteinander zu finden.

01:50:46: Da bin ich ja eh, falls ihr auch immer zuhört, eh auf der Suche auch mal.

01:50:49: Ich würde gerne, ich hätte gerne mal einen Podcast Gast, eine Frau.

01:50:53: die vielleicht sogar mehrere Kinder hat und die wird gerne dieses Kinderthema auch im Arbeitsrecht, die im besten Fall auch was mit Arbeitsrecht zu tun hat.

01:51:01: Und das ist aber so ein ganz heißes Eisen, da brauchst du wirklich so eine Frau als Gast, die sich da rechtlich auch auskennt, die diese Situation auch kennt, weil ich darf da eigentlich nicht mehr reden.

01:51:11: Aber es ist auch so was, worüber man auch mal sprechen müsste.

01:51:14: Was ist denn dein Plan, die nächste, wir wissen auch alle, dass die Kinder nicht einfach so gemacht werden.

01:51:19: Aber was ist denn dein Plan, die nächsten drei bis fünf Jahre?

01:51:22: Das darfst du ja alles heute nicht fragen.

01:51:24: Und dann siehst du aber trotzdem auch im privaten Umfeld ganz viele, die dann Probleme haben, einen Job zu finden, weil sie eine Frau sind, weil sie in einem gewissen Alter sind.

01:51:30: Und das müsst ihr mal alles auch mal enttabuisieren.

01:51:33: Aber so ist es am Schluss auch mit Arbeit.

01:51:35: Macht es dir noch Spaß?

01:51:36: Macht es dir keinen Spaß?

01:51:37: Lass mich gut die Lösung finden.

01:51:38: und es ist in deutschen Arbeitsrecht über zehn Personen, muss man auch immer sagen.

01:51:41: Das ist immer alles schön unter zehn Personen.

01:51:45: Ist ein Problem.

01:51:46: und am Ende des Tages und das würde ich ja auch... Nicht nur den Leuten selber, wie dir und mir wünschen, sondern auch jeder Firma wünschen.

01:51:53: Es ist doch geil, wenn du einen Ort schaffst, also einen besonderen Ort einfach schaffst, in dem man so viel Zeit ja auch verbringt.

01:51:58: Die Hälfte des Lebens gefühlt für wenigstens in der Arbeit.

01:52:00: Und dann darfst doch ein gutes Miteinander sein.

01:52:04: Ja, ich glaube, Miteinander, das sagt zum Ende des Tages.

01:52:08: Und das ist das, was ich meinte.

01:52:10: Wenn du reingehst und an allen Büros noch vorbeiläufst und es ist dir scheißegal, ob da gerade jemand sitzt oder wie es ihm geht oder ihr geht.

01:52:19: Ich finde das so wichtig.

01:52:21: Ja, verstehe ich gar nicht.

01:52:22: Also, also... Da findet in meinem Leben eine solche Stadt.

01:52:24: Genau, aber das erlebe ich, hab ich schon erlebt und genau, oft bei Kunden, ja.

01:52:31: Und ich denke mir einfach, hey, man schafft etwas zusammen und man verbringt Lebenszeit zusammen.

01:52:39: Das funktioniert nicht, wenn jeder einfach nur seine Zeit absitzt und jeder das überhaupt nicht mag.

01:52:45: Aber

01:52:45: weißt du, was ich dir sag?

01:52:47: Es ist unglaublich, da habe ich jahrelang dran gearbeitet und jetzt haben wir hier ein außergewöhnlich gutes Thema, ein außergewöhnliches Miteinander.

01:52:55: Ich habe jahrelang dran gearbeitet und jetzt würde ich sagen, jetzt haben wir einen Durchbruch, dass die Leute verstehen, also ganz viele Mitarbeiter, egal wie schlau sie sind, haben den Zusammenhang nicht.

01:53:06: Das, was ich hier arbeite, ist mein Gehalt mit ein bisschen... Schingerling außen rum und natürlich ein bisschen gewinnen.

01:53:13: Aber am Schluss, das, was ich hier arbeite, ist mein Gehalt.

01:53:15: Und jetzt, und das ist ein Riesenproblem in Agenturen, ich sage immer, die Gesamtleistung zählt.

01:53:21: Und da habe ich so mit den Mundfußchen geredet.

01:53:23: Ich muss vorne dran die Rampensau machen.

01:53:25: Dann gibt es ein Angebot.

01:53:27: Da braucht es Projektmanagement dazu schreiben, ein geiles Angebot.

01:53:29: Jetzt verkaufe ich das Angebot, dann gibt es ein Workshop.

01:53:31: Jeder einzelne ... Jedes einzelne Puzzletal ist mir auch immer enorm wichtig, die Yasmina, die am Wochenende hier ist und dafür sorgt, dass die Agentur sauber ist.

01:53:40: Es ist genauso wichtig

01:53:41: wie ein Senior

01:53:42: Project Manager.

01:53:45: Das ist in Agenturen ganz schwer zu initiieren, weil alle Befindlichkeiten haben.

01:53:49: Designerinnen und Designer wollen ihr Design programmiert, aber wir müssen uns umsetzen können.

01:53:52: Da habe ich so viele Jahre so oft den Putz gehauen.

01:53:55: Da habe ich immer gesagt, nein, es geht um die Gesamtleistung.

01:53:58: Es geht nicht darum, dass du eitel bist für dein Design.

01:54:00: Wenn er es nicht geil programmieren kriegt, dann brauchst du es nicht so designieren.

01:54:03: Es funktioniert nicht.

01:54:04: Und jetzt heute sind wir und das ist was, wo ich ein bisschen appellieren will.

01:54:07: Das lohnt sich da, hart zu bleiben und Energie reinzupacken, weil es unglaublich aufreimt.

01:54:12: Und ich sehe so viele Agenturen, die haben es dann einfach auf.

01:54:14: aufgegeben.

01:54:15: Es ist halt, wie es ist.

01:54:15: Und da ist dieser Terror und dieser Krieg im Team.

01:54:19: Aber

01:54:19: genau das möchte ich nicht haben.

01:54:22: Darauf

01:54:22: habe ich keinen Bock.

01:54:24: Und das hat bei uns zu einer Kultur geführt.

01:54:26: Team über alles, sage ich immer alles.

01:54:28: Und das ist ein Schutz nach außen von Kunden.

01:54:30: Das ist auch immer, wenn bei uns Blackmanuschen, die immer neu anfangen, sagen die ganz oft, das kannst du dem Kunden jetzt einfach so schreiben.

01:54:35: Ja, was soll der der Harnes sagen?

01:54:36: Der begt dich ab.

01:54:38: Und es müssen die dann einmal erleben, dann glauben sie es auch.

01:54:41: Und so ist es aber auch intern.

01:54:43: Also das ist die einzige Möglichkeit, das ist auch ganz lustig, weil wir sagen so oft, warum die Mitarbeiter teilweise einen unglaublichen Respekt vor mir und sie fragen uns immer, warum das so ist.

01:54:53: Weil es ist noch nie was passiert.

01:54:55: Einmal wollte ich einen umbringen, aber das war eine eigene Geschichte.

01:54:59: Es ist noch nie was passiert, ich habe noch nie jemand einfach so rausgeschmissen oder so.

01:55:04: Und trotzdem ist er dieser Respekt da.

01:55:06: Es gibt nur ein Szenario, wann mich hier sofort rausfliegen würde.

01:55:09: Wenn jemand im Team Rivalrhein anfängt, also im Zickenkrieg anfängt oder irgendwas, dann

01:55:14: wird's zack bumm machen und dann wär's aus.

01:55:17: Sofort

01:55:17: wär's aus.

01:55:18: Das hier ist ein absoluter, das glaube ich ist auch erstrebenswert, absoluter Safe Space für die Mitarbeiter.

01:55:25: Und dann entsteht exorbitant, geile Arbeit.

01:55:27: Und dann kannst du für sehr gute Arbeit, sehr gutes Geld verlangen.

01:55:30: Und dann wirst du erfolge fahren.

01:55:32: Und weil das Team auch versteht, dass sie alle die gleiche Trikotfarbe haben.

01:55:35: Genau.

01:55:35: Ja.

01:55:37: Oh Frank, am Ende gibt es ja immer, deswegen heißt er auch Apparat, gibt es ja immer so ein Rat.

01:55:41: Und das ist sehr schwierig.

01:55:43: Das ist schwierig heute.

01:55:44: Man weiß gar nicht, was man für ein Rat geben soll.

01:55:48: Also ich will dann auch immer ein.

01:55:49: Ich gebe immer ein und ich will dann immer ein.

01:55:51: Manchmal frage ich mich, ob ich das auch einfach reinschreiben soll.

01:55:53: Die überlegt dir schon mal ein Rat für den Schluss.

01:55:56: Ich finde spontaner, ich besser.

01:55:58: Ja, aber kommt doch immer viel Scheiße, muss man sagen.

01:56:03: Was möchte ich dir von der Rat geben?

01:56:11: Du kommst dann immer ganz auf zu was, machst du weiter, wie du es bisher gemacht hast.

01:56:14: Also sag, wenn dir nichts einfällt, dann sag einfach, dass du nichts einfällst.

01:56:18: Ich finde das ganz, ganz spannend bei dir, weil du bist ja von der Art, ihr jetzt im Direktvergleich ruhig, hast eine ruhige Art, aber ich würde dir eigentlich gerne raten, dass du gierig bleiben sollst.

01:56:30: Und irgendwie, also Gier ist ja, ich sage mal, Gier und Neid vernichtet alles, also auch bei Kunden habe ich meine andere Gier, ich Hunger.

01:56:38: Ja, genau, Hunger ist es, das habe ich gesucht, dass du hungrig bleibst, weil ich finde es schon geil.

01:56:42: Schauen wir mal, könnt jetzt auch sagen, ich bin jetzt neunzehn Jahre in der Band, hab ne Agentur.

01:56:47: Da steht der Führer vorne dran, bin ich auch entspannt irgendwie.

01:56:49: Jetzt kannst du Leben dahin laufen und das glaube ich eben nicht.

01:56:51: Ich glaube, es geht jetzt richtig los.

01:56:52: Das

01:56:52: glaube ich auch.

01:56:53: Und genau das ist auch mein, gestern mich mit der Mutter von einem Bandkollegen unterhalten.

01:57:02: kurz und dann hat sie erzählt, dass sie zufällig war sein erstes Konzert und mein erstes Konzert auf der Rockbühne bei uns war das gleiche und die Eltern waren auch da damals.

01:57:17: hat sie gesagt, wie stolz sie auf uns ist und natürlich auch für ihren Sohn und auf uns alle und so weiter.

01:57:22: Und wie es mit der Band vorangeht, dann habe ich gesagt, weißt du, wir fangen jetzt erst an.

01:57:29: Und genau so sehe ich es auch.

01:57:30: Weil also ich sehe keinen Grund, die Füße hochzulegen, das ist totaler Quark.

01:57:35: Und bei der Band könnte man noch leichter dazu neigen, weil das würde auch für die, also ich sage immer so gerne, für dieses Leben reicht es noch.

01:57:42: Die Band, die kannst du da zwanzig alles auf einmal haben.

01:57:43: Wir haben

01:57:44: so viele Dinge erreicht, die für mich als... der Frank unvorstellbar sind.

01:57:52: Also hier fünfmal Nummer eins in Deutschland.

01:57:54: Ich mein, so viel kenne ich nicht.

01:57:56: die, also auch nicht persönlich, aber die, die das erreicht haben und ich bin immer noch doof gesagt, der Frank aus Galsruhe, plus andere Dinge, die wir erreicht haben.

01:58:04: Aber ich habe durch all diese Erfahrungen und durch diesen Hunger, den du gerade beschrieben hast, habe ich so viel lernen dürfen und so viel erleben dürfen.

01:58:15: und da gibt es sicherlich noch viel mehr und das muss ich nicht erzwingen.

01:58:19: Das wird sowieso passieren durch die Dinge, die ich mache.

01:58:22: Und das würde ich auch jedem raten.

01:58:25: Setzt euch ein paar Ziele, guckt, wie er dir erreicht, lernt von den besten.

01:58:30: Ich

01:58:31: sage jetzt mal auch ein bisschen unser gemeinsames Thema.

01:58:33: Wir sind sehr interessiert dazu zu lernen, selber uns auch zu reflektieren und guckt, wie es einfach vorangeht.

01:58:39: Aber du brauchst ein Ziel, du brauchst eine Himmelsrichtung.

01:58:42: Ja, ich bin tatsächlich nicht so ein Zielsetzer bisher gewesen.

01:58:48: Zu ganz klassisch.

01:58:50: Aber was ich mache, ich bin, ich sage mal, dem Leben zugeneigt und an jeder Ecke ist was.

01:58:56: Also es macht mich auch so, macht mich so ganz, ganz, ganz hungrig.

01:59:00: Denkt mir so, ey, ey, ey, was heute wieder alles geht, so.

01:59:03: Und das habe ich gelernt von Jonas, von meinem Geschäftspartner in der ZGM behindernster Filmproduktion.

01:59:09: Der hat irgendwann gesagt, nee, ich habe so gesagt, ah, haben wir schon auch viel Glück gehabt, sondern... Hat er gesagt, ne, also du hast keinen Glück gehabt, du hast tausend Sachen gemacht und neunhunderts sieben und neunzig haben wir den Normen gut funktioniert.

01:59:20: Und das so, da so habe ich ja den Community Day auch angefangen, das ist wirklich mein Gefühl so.

01:59:24: Ich bin ja da an diesem Tag in der Früh raus und bei mir ist echt so, da klingelt der Weckern, dann geht's lebendlos.

01:59:29: Da bin ich in der Dusche, das macht mich ganz nervös so.

01:59:31: Da denk ich mir, ja, wann ist das endlich fertig mit dem Duschen?

01:59:33: Da denk ich mir, was scheiß, jetzt muss ich mir doch die Glatze rasieren.

01:59:36: Das regt mich immer meistens auf in der Früh.

01:59:38: Und dann bin ich an den Community Day in die Boxershort gestrungen, hat so viel Gas, dass ich die komplett zerrissen habe.

01:59:43: Da habe ich so ein Foto, das ist erst die Folie gehabt.

01:59:47: So übertrieben muss es ja nicht bei jedem sein, es gemüht hat ja nicht jeder, aber... Es gibt einfach so unglaublich viele Dinge da draußen und man muss halt zugewandt sein.

01:59:56: Und jeden Tag, ich hab zum Beispiel einen so einen Freund, der war öfters mal, hat er seinen Job gewechselt, der ist euch jetzt mittlerweile seit sehr vielen Jahren hier und der ist KFZ Mechaniker und heute ist er Prokurist von meiner Agentur.

02:00:07: Der war immer zehn Minuten lang arbeitslos, weil der so gesagt hat, was soll ich arbeitslos sein?

02:00:12: Dann geh ich jetzt da drüben rein und frag, ob die jemand brauchen oder mache ich das oder mache ich das?

02:00:15: Und das ist jetzt nicht bei so oft Gelegenheitsjobs gedacht, aber da draußen ist so viel, was man erleben kann privat.

02:00:21: persönlich beruflich völlig egal und ich glaube das ist so

02:00:25: man muss offen sein dafür.

02:00:26: ja

02:00:27: dann kann man das leben glaube ich auch in vollen zügen erleben weil ein schlechter anruf oder einen job der nicht klappt oder sonst irgendwas ja packs in deine lerntasche und geh weiter.

02:00:39: das wichtigste ist glaube ich dass man einfach den nächsten schritt weiter geht Welcher er ist auch

02:00:43: immer ist.

02:00:44: So tausche ich das jetzt auch ein.

02:00:45: Ich brauche gar keinen eigenen Apparat heute von dir, sondern das war jetzt einfach der Wahnsinnsapparat für alle, die zugehört haben.

02:00:53: Danke.

02:00:54: Ich habe zu danken.

02:00:55: Schön war, dass das war schön.

02:00:56: Also, man muss auch jetzt mal sagen, je länger man hier in diesem Zimmer ist, es hört sich wirklich sehr gut an.

02:01:01: Ja.

02:01:02: Sehr angenehm.

02:01:03: Super.

02:01:03: Und jetzt ist aber so, jetzt habe ich das Gefühl, dass es auch nachts ist.

02:01:07: Also, nach einer Stunde haben wir

02:01:08: gedacht, es

02:01:08: ist mitten in der Nacht.

02:01:09: Wir

02:01:09: wissen nicht, wie viel Zeit vergangen ist.

02:01:11: Also, klar, du hast vorhin aufgeguckt, aber wir wissen es ja eigentlich nicht.

02:01:13: Nee,

02:01:14: nee, ist das richtig verrückt.

02:01:15: Ja.

02:01:15: Da kann man, da kann man was machen, ja.

02:01:17: Ja.

02:01:17: Da kann man doch was machen, ja.

02:01:18: Auf

02:01:18: jeden Fall.

02:01:19: Nein, da ist doch, da ist doch mehr Gelegenheit drin.

02:01:22: Heute hat übrigens halt früher ein sehr, sehr großer, also ein guter Freund von mir, der bei einem sehr großen deutschen Radisender arbeitet.

02:01:27: Die haben angefragt, ob sie dieses Studio mieten können und gesagt, auf gar keinen Fall.

02:01:31: Aber wir haben das so verstanden, dass du da auch so Corporate Podcasts hast und so, ja, wenn wir die produzieren, ja, aber können wir es nicht einfach mieten für zwei Leute, die bei uns arbeiten, also mit zwei Moderatoren und dann sagt, auf gar keinen Fall.

02:01:42: Das ist mein Studio.

02:01:44: Schön, dass du da warst.

02:01:45: Richtig

02:01:45: so.

02:01:46: Danke für die Einladung.

02:01:47: Wir machen, wir machen mal wieder einen.

02:01:49: Wir machen hier öfters mal einen, glaube ich.

02:01:51: Das glaube ich auch.

02:01:53: Ciao.

02:01:53: Tschüss.

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