Frank Lothar Lange – Wie er Lady Gaga, Rammstein & Tokio Hotel fotografierte und den Alkohol besiegte | (#0012)

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Frank Lothar Lange, einem der bekanntesten Musikfotografen Europas. Er hatte sie alle vor der Linse: Lady Gaga, Rammstein, Tokio Hotel, Sido, Snoop Dogg, Scooter, Taylor Swift, Roxette, P!nk, Madonna und viele mehr. Seine Fotos prägten über Jahrzehnte die Cover der Bravo und anderer großer Magazine.

Frank erzählt seine unglaubliche Reise: Wie ein Werbeagentur-Inhaber ihm am Anfang seines Studiums sagte, er hätte noch nie so schlechte Fotos gesehen, und wie er sich trotzdem durchgebissen hat. Wir sprechen über legendäre Fotoshootings, den Moment, als er Lady Gaga nackt hinter der Bühne traf, und warum Vertrauen und Zurückhaltung der Schlüssel zum Erfolg in dieser Branche sind.

Doch die Folge geht weit über Glanz und Glamour hinaus. In einer beeindruckenden Offenheit teilt Frank die dunkelste Zeit seines Lebens: seinen Kampf mit dem Alkohol, den Tiefpunkt, den Entzug in der geschlossenen Psychiatrie und wie er seit 21 Jahren trocken ist. Er erzählt von den Reportagen über den Babystrich oder im Kinderhospiz, die ihn immer wieder geerdet haben.

Ein tiefgehendes Gespräch über den Aufstieg an die Spitze, den harten Fall und den Mut, wieder aufzustehen. Es geht um die Magie der analogen Fotografie, die Macht der Authentizität und warum man sich trotz Imposter-Syndrom immer wieder durchkämpfen muss.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Dann startet das hier ja immer gleich.

00:00:02: Ja.

00:00:02: Hannes Tretschke heute am Apparat mit.

00:00:04: Frank Lothar Lange.

00:00:05: Unglaublich.

00:00:07: Ich frage mich die ganze Zeit, ob es nur Frank, wie die Leute zu dir sagen, weil du schreibst mal bei WhatsApp nur Frank.

00:00:12: Ich schreib eigentlich nur Frank und dann irgendwann, ich glaube das war Käthe, das war die Managerin von Sido und die hat angefangen mit Fralo.

00:00:25: Und dann ging das von Sido zu Tokyo Tello.

00:00:28: Und irgendwann war ich nun nach Fralo.

00:00:30: Aber ich will jetzt niemals mit Fralo schreiben, mich unterschreiben oder mich nennen.

00:00:36: Aber das hat sich dann einfach sofort gesetzt.

00:00:39: Und irgendwann war es soweit.

00:00:40: Und

00:00:40: dann haben wir die Flughöhe schon.

00:00:41: Für die Leute, die im Video zuschauen, sehen hinter mir hier Taylor Swift, Lady Gaga.

00:00:46: Witzigerweise.

00:00:46: Lady Gaga haben wir eine gemeinsame Bekannte.

00:00:49: Snoop Dogg.

00:00:50: Hast du mir zu Weihnachten geschickt als E-Mail?

00:00:52: Ja.

00:00:53: Und das zeigt vielleicht so ein bisschen, wie wir zusammenkommen.

00:00:55: Also ich war auf deiner Webseite, um das vielleicht nochmal kurz zu erklären.

00:00:59: Es ist alles irgendwie weit untersrieben.

00:01:01: Also ich würde sagen, du bist schon, also es kann ja auch bei Europa reicht, aber ich würde sagen bei den Musikern schon richtiger Starfotograf, einer der erfolgreichsten auf jeden Fall.

00:01:10: Ja, also ich bezahle mich immer im Fotograf der Stars, Fotograf Vierter hat.

00:01:15: Wie gesagt, ich bin der Erfinder des Imposter-Syndroms.

00:01:19: Das habe ich auch schon festgestellt, auch schon im Voraus.

00:01:21: Wenn man die Sylvie im Hintergrund auch lachen hört, die Sylvie ist eine Frau, ihr hört unweigerlich dazu, ohne Sylvie.

00:01:26: Ja,

00:01:26: ohne Sylvie geht gar nichts.

00:01:28: Und klar, mit der Zeit sind dann einige Leute zusammengekommen, was für mich immer so super interessant war, die Leute kennenzulernen, wo sie noch gar nicht berühmt waren, noch jung waren.

00:01:42: Und wo manche gesagt haben, ach, der wird da nix, der wird da nix, brauch denn sowas.

00:01:47: Und Jahre später geht's so die Brust ab.

00:01:50: Und da kommt eben die gemeinsame, wie kannte ich hier hinter mir Lady Gaga, bei den Diskurses ist es so, ich war ja viel als DJ unterwegs, bevor es mit der Werbung los ging.

00:01:58: Und bei dem Diskus ist es so, da musst du immer dies machen, also mit Sony zum Beispiel, der kriegst du uns da, den kannst du buchen, musst du natürlich ganz normal bezahlen, aber die sagen dann auch so, ich schicke den noch jemanden Jungen mit für eine Promotour.

00:02:08: Und da kam, hat es geheißen, kommt wieder so eine junge Blonde aus England mit und wir wieder so, will ja auch keiner in der Disco, will keiner sehen.

00:02:17: Und dann gingen die ein, also die, weil sie nicht, zweitausendfünfhundert Euro, ein bisschen Anfahrt, ein bisschen Hotel.

00:02:24: Und dann gingen die auf eins mit Pokerface, eine Woche vorher.

00:02:27: Wow.

00:02:28: Die kam noch ganz klein, nur Mercedes-Benz, ein Security hat mit uns gesoffen, wir sind da früh um sechs und da war.

00:02:34: Und dann, dann hat die eine Abflug gemacht.

00:02:36: Ja.

00:02:37: Ja, ich hab die erste mal fotografiert, da war die Vorprogramm von Pussycat Dolls.

00:02:44: Danach kam Quiz.

00:02:47: Queen's Berries, die deutsche Gruppe, damals so ein Format

00:02:51: Z.I.,

00:02:53: wo dann immer so Gruppen zusammen geschissen sind.

00:02:56: Aber das hier, nee, Popsas?

00:02:59: Ja, glaub ich war Popsas.

00:03:00: Kann mich jetzt nicht mehr so dran erinnern.

00:03:02: Und dann als erstes Lady Gaga.

00:03:05: Und dann bei dem Konzert, da merkst du schon, dass so richtig viel Power auf der Bühne ist und das Publikum hat also sofort reagiert und ging dann steil.

00:03:16: Ich war dann wieder hinter der Bühne und auf einmal steht hier neben uns, Spitterfaser nackt, Haare alle kletschlich und hatte nur so eine Netzstromfrohsand, Büro, Diskin vorbei, was war der, alle scheiß egal.

00:03:32: und ich habe die ganze Zeit überlegt, was machst du jetzt?

00:03:36: Drückst du jetzt ab, fragst du dann?

00:03:40: und in dem Fall habe ich erst gefragt, ob ich mal eben Foto machen könnte.

00:03:45: Und hat sie gesagt, ne, lieber nicht, die Haare würden nicht richtig legen.

00:03:51: Und da habe ich dann immer, denke ich darüber nach, ob das richtig war, nur, wenn du irgendwann mal überkreuzt bist mit dem Künstler oder mit dem Management.

00:04:04: Vor

00:04:04: allem mit der Brose.

00:04:05: Ja, du

00:04:05: triffst da denjenigen, willst du ja wieder treffen.

00:04:08: Ich hatte ja dann noch eine tolle Fotosession mit ihr in Köln.

00:04:12: Da musst du echt aufpassen, dass du keine verbrannte Erde dahinterlässt.

00:04:16: Ich glaube

00:04:16: auch, dass du es schon auch... Teil des Erfolgs ist.

00:04:20: Also wir haben uns jetzt in Düsseldorf getroffen, weil sich den Tiger-Wort eingeholt hat.

00:04:24: Da hat Frank Heim mir geschrieben, dass er in der Ausstellung ist.

00:04:27: Und da haben wir uns kurz getroffen, dass du mir schon ein paar Sachen erzählt.

00:04:30: Und auch da habe ich schon gemerkt, weil du gesagt hast, jetzt ist ja dann ein zwanzigjahr die Tokyo Hotel auf der Waldbühne in Berlin.

00:04:35: Und da habe ich schon gemerkt, dass du da auch sehr, du gibst den sehr privaten Raum so.

00:04:39: Und dann bist du ja hier zur Rückhalt.

00:04:40: Und du schreibst es dann nicht in unser Ex-Bild, Tom.

00:04:43: Da ging es ja am Tokyo Hotel.

00:04:45: Ihr könnt euch noch erinnern.

00:04:46: Wir haben gerade auch ein Bravux.

00:04:48: angeschaut.

00:04:49: Ich habe euch da mal fotografiert, das würdest du nie machen.

00:04:51: Da gibt es immer eher den Leuten ihren Raum und dann ist es natürlich auch angenehm.

00:04:55: Richtig.

00:04:56: Und dann ist er auch in der Branche aus den Augen aus dem Sinn.

00:04:59: Ja, also damit musst du einfach leben.

00:05:04: Weil du bringst ja dann, sagen wir mal, bei der Fotosession mit Tokyo Hotel, da bringst du ja dann die Bravo mit oder viel mehr.

00:05:11: wegen der Bravo läuft das Ganze.

00:05:13: Und die haben dann eben eine super hohe Auflage und können die nach vorne pushen.

00:05:19: Und wenn Jahre später, klar, wenn man sich mal über den Weg läuft, gibt es immer noch Welten, mit denen ich eigentlich gut verbannt bin, mit HB von Scooter zum Beispiel, mit ihren Rammestanden, war der damit so, äh, ist genau hinter dir.

00:05:33: Ja,

00:05:33: genau.

00:05:35: Das ist ja eh, also ich glaube, also die ersten fünf Minuten, die reichen jetzt auch, dass wir die Leute es, glaube ich, auch drei Stunden zuhören lassen können.

00:05:42: Die Top-Fünf-Telefon nochmal in deinem Telefon hoch.

00:05:45: HP Baxter, haben wir schon mal.

00:05:47: HP Baxter, haben wir schon mal.

00:05:49: Da müsste ich jetzt weiter überlegen.

00:05:52: Ich glaube, ich hatte mal Richard von Rammstein und ich habe gar nicht mehr so viele drin.

00:06:02: Weil... Ja, hatte ich genau.

00:06:05: Genau, Sido hatte ich mal.

00:06:06: Mensch, Sido habe ich witzigerweise.

00:06:08: Manchmal habe ich ja so einen lustigen Moment, dann schreibe ich dann einfach in der DM, ob sie meinen Podcast wollen.

00:06:12: Sido habe ich geschrieben.

00:06:14: Okay.

00:06:14: Aber

00:06:14: natürlich kann ich keinen Antwort bekommen.

00:06:15: Was heißt natürlich?

00:06:17: Aber man muss ja an Kälte schreiben.

00:06:18: Die gebe ich dir ja später.

00:06:20: Schön.

00:06:20: Die Adresse, ne?

00:06:21: Dann läuft das über Kälte und auch mega unterhaltsam.

00:06:27: Also die Fotosessions mit Sido, die waren immer spitze.

00:06:30: Ja, und, ähm, dass der sich so lange gehalten hat, ich hatte die ersten Fotos von, glaub ich, ... ... und, ähm

00:06:40: ... Jetzt deswegen genau da springen wir jetzt mal hin.

00:06:42: Lass uns mal ganz an Anfang springen.

00:06:44: So, jetzt kommt ein Frank Lothar lange, kommt auf die Welt.

00:06:47: Ja, dann muss der irgendwann in die Schule gehen.

00:06:50: Ja, hilft da nix.

00:06:51: Also Grundschule abgeschlossen.

00:06:53: Sehr gut,

00:06:54: sehr gut.

00:06:54: Mensch, du bist ja schon mal ... ...

00:06:56: hab ich heute Morgen auch gedacht, ne?

00:06:59: Dann muss ich aber in die Nachprüfung, da will ich nicht weiter drauf heimgehen, weil es ist auch eine längere Geschichte.

00:07:06: Dann war ich bei der Bundeswehr, ich bin unter anderem von den Amerikanern ausgebildet worden, weil ich mich so um spezielle Geschosse gekümmert habe.

00:07:19: Da wollten wir mich schon als Ausbilder haben, habe ich aber gesagt, ich möchte aber gerne studieren.

00:07:25: Und dann habe ich bei meinem Schwager gejobbt, der hatte eine Druckerei.

00:07:28: Dann war mein Bruder der Töne Spenditionsagentur, dann hatte der auf einmal Probleme mit der Firma und ich wollte eigentlich immer Fotograf werden.

00:07:39: Ja, schon immer.

00:07:40: Schon immer.

00:07:40: Eigentlich schon ab fünfzehntel Lebensjahr.

00:07:42: Da habe ich meine AI-Eins bekommen, die habe ich auch noch lange.

00:07:46: Habe ich auch die ersten Jobs mit fotografiert.

00:07:49: Amateurkamera, ja.

00:07:51: Kamera, scheißegal.

00:07:53: Aber egal, anderes Thema.

00:07:54: Hier

00:07:54: haben wir alle die beste in der Hosentasche.

00:07:56: Ja, ja, genau.

00:07:57: Und, äh, warte mal, jetzt ganz kurz den Fallen wieder finden.

00:08:01: Genau.

00:08:01: Äh, dann, äh, bin ich mit meinen Fotos, mein Bruder kannte einen Chef von einer Werbach-Entour in Düsseldorf, Rainer Brüers.

00:08:08: Und dann bin ich mit meinen Fotos, die ich für Toll hielt, bin ich dahin gegangen.

00:08:12: und habe gesagt, ich möchte gerne Fotografie studieren, da muss man eine Mappe vorlegen mit zwanzig Aussagen kräftigen Fotos.

00:08:19: und damals gab es im Essen, ganz berühmte, war Otto Steinhardt, ganz berühmte Professor und den Dortmund Panwalter.

00:08:28: Ich wollte dann gerne in Essen studieren und er hat sich die Fotos angeguckt und er hat gesagt, also er hätte schon lange nicht mehr so schlechte Fotos gesehen.

00:08:38: Ja?

00:08:39: Und warum sind gerne denn die Geschichten immer so?

00:08:41: Ja, ich weiß es, so.

00:08:43: Also, ich habe auch überlegt, er hatte... Die scheiß Werbein

00:08:45: ganz so

00:08:46: fußig.

00:08:46: Ja, aber er hat das wirklich nett gesagt.

00:08:49: Und er hat dann zu mir gesagt, pass mal auf Frank.

00:08:52: Du, haben wir so paar Themen besprochen, was man jetzt so fotografieren könnte, auch mal so eine kleine Reportage und so weiter.

00:08:59: Und du kommst jetzt jeden Monat einmal vorbei.

00:09:02: Ja, und dann arbeiten wir an deiner Mappe.

00:09:06: Und in einem Jahr ist deine Mappe fertig, gesagt getan.

00:09:10: Dann habe ich eine Serie über Zoo, dann eine Porträt-Serie und ich war fünf Tage mit Trackern in England.

00:09:16: Fünf Tage.

00:09:17: Sollte erst ein, zwei Tage sein.

00:09:19: Ich hatte nur Wäsche für zwei Tage, mit hinterwandelt fünf Tage.

00:09:23: Aber eine ganz tolle Erfahrung, ja.

00:09:25: So, gesagt, getan, nach einem Jahr habe ich die Mappe fertig.

00:09:29: Dann habe ich mich in Essen beworben.

00:09:32: Da musste man auf einmal zur Aufnahme prüfen, zeichnen.

00:09:36: Unter anderem auch Fotos, aber auch Zeichen.

00:09:39: Zack, bin ich nicht angenommen worden.

00:09:41: Habe ich mich in Dorpen beworben.

00:09:43: Da gab ich, glaube ich, fünfhundert Bewerbungen.

00:09:46: Siebzig sind genommen worden.

00:09:48: Bin genommen worden.

00:09:49: Wann soll mein Glück haben?

00:09:51: Und dann bei Pan Walter.

00:09:52: Und diese Vorlesung war ein Legender.

00:09:54: Weil das war so ein Professor-Alterstil.

00:09:56: Weißer Bad, weiße Haare, Hut Arsch.

00:09:59: Bei beide Steiner ist er auch eine Legende.

00:10:01: Ja,

00:10:02: ja, ja.

00:10:03: Das finde ich

00:10:19: ja ganz spannend.

00:10:19: Das hatte ich gestern auch mit Andrea.

00:10:22: Also man kann sich es ja heute gar nicht mehr vorstellen.

00:10:24: Also wir reden ja von Filmen und dann reden wir von, man muss es entwickeln lassen.

00:10:28: und wir reden von, jetzt muss ich die Auszüge bezahlen.

00:10:31: Weil ein sehr langen Bekannter von mir ist Daniel Biskup, auch ein richtiger Starphotografin Privatischen Bereich, ich sehe Augsburger und der hat damals bei Weltbewerber der Postbote, ähnliche Geschichte, also auch reingerutscht, so.

00:10:42: Und lebt auch heute noch in Augsburger, habe er erst vor kurzem getroffen.

00:10:45: Und da habe ich das noch live mitgekriegt, als ich meine Ausbilder gemacht habe, da gab es immer einen in Lechhausen, Augsburg Lechhausen, es war neben Weltbild.

00:10:51: Und der hat ihm das nachts immer gemacht, wenn er dann die Merkel fotografiert hat oder den Schröder oder jeden auch immer, hat ihm dann schnell die Abzüge über Nacht gemacht für ein Schweinegeld, ob auf zwanzig Mark der Abzug oder was.

00:11:01: Und für das, dass du ja auch nicht wusstest, ob's gut ist, ne?

00:11:05: Ja.

00:11:06: Das hast du dann gesehen mit der Abzugdauer.

00:11:07: Ja,

00:11:07: ja, richtig.

00:11:08: Und du, du hast ja dann damals Monat, Traunot, Mark an Material durchgeschossen.

00:11:13: Ja.

00:11:14: Und ... Ja, man wurde dann immer vierundzwanzig mal dreißig Abzug haben, Aussage, kräftige Abzüge jeden Montag, ne?

00:11:22: Dann gab es immer wieder ein neues Thema, dann hatte es eine andere Professorin, die waren dann eh mit freien Themen, Typografie, Fotografie, Geschichte, war eigentlich nur tolle Zeit, ne?

00:11:34: Aber ich habe ja dann immer nebenbei beim Werbefotografen erst voluntariat dann assistiert, also richtig still live, Weißt du, der jetzt so Bier fotografiert und dann mit so einer Sauerstoffleitung von hinten rein, dann hat der Eierschaum geschlagen, dann kam auf das Bierkampensprühverband dann den Eierschaum drauf, alles so Sachen gelernt.

00:11:59: Und irgendwann gab es einen Bravo-Fotograf und er hatten eine gemeinsame Bekannte.

00:12:07: Und dann war der Bravo, war ein Bravo-Fotograf, war im Ruhrgebiet in Dortmund und er brauchten Assistenten.

00:12:14: Und dann rief die Bekannte bei dem Werbefotograf, wo ich war, rief an und sagte, hier, ich bin hier gerade mit Musikfotografen und der braucht einen Assistenten.

00:12:23: Hast du vielleicht jemand?

00:12:25: Und dann guckte er mich so an und ich habe so abgewunken, weil der war unterwegs mit einer Ballkablitzanlage.

00:12:32: Null Ahnung.

00:12:33: Absolut.

00:12:33: Kommt der Imposter schon wieder raus?

00:12:35: Ja, kann ich nicht.

00:12:36: Nein, kann ich nicht.

00:12:37: Aber kann ich auch wirklich nicht.

00:12:39: Und er ist da so von hinten, nein, und er, ja, der kommt morgen.

00:12:43: Der macht das.

00:12:43: Und legt auch.

00:12:44: Das

00:12:44: ist dein Mann.

00:12:44: Dann

00:12:44: sagt er, bist du eigentlich bescheuert.

00:12:46: Aber er

00:12:46: war es für ein wichtiger Wendepunkt, oder?

00:12:50: Bis dahin ist er Kampf, oder?

00:12:51: Bis dahin war er Kampf da, als es denn überall durch sich durchgekämpft?

00:12:55: Ja,

00:12:55: ich habe mich aber eigentlich da.

00:12:57: Ich wollte dann studieren, wollte so Kunstfotograf werden.

00:13:01: Oder damals war so die Bibel, so der Stern.

00:13:04: Ja, da waren wahnsinnige Stories drin, Fotostrecken.

00:13:08: Wurde so Sternfotograf oder Zoom, so mehr Kunstwerbung.

00:13:12: Deshalb beim Werbefotografen assistiert.

00:13:15: Gut war jetzt Delive.

00:13:17: Der hat dann Menschen auch so fotografiert wie Steeleif, da war natürlich ein bisschen tot, ja.

00:13:23: Aber er hat eigentlich das immer ganz gut gemacht, er hat ja sehr viel gelernt, der Alfbäs, wer die nicht vergessen, da habe ich so mal einen Rüstzeug bekommen mit Licht setzen, ja.

00:13:32: Egal.

00:13:32: Und dann bei den Musikfotografen, er sagte, da kannst du dir dann nachts, heute Nacht die Gebrauchsanweisung für die Balkaanlage, ja dann, nächsten Tag bin ich da aufgeschlagen, war in der Dortmunder Westfalenhalle, Tom Petty, B-Fifty-Two, Chicago, wie Sie alles nicht sagen, aber damals...

00:13:49: Chicago schon, Sipscasters.

00:13:51: Ja, angesachte Gruppen.

00:13:53: Und dann habe ich dann aufgebaut, mehr schlecht als recht.

00:13:58: Und Frederik Gabowicz war A. der berühmte Nummer als Musikfotograf und B. ein Teller Lehrmeister.

00:14:07: So fing das an.

00:14:09: Und als ich heute so drüber nachgedacht habe, musste ich an so einem Hotel in Berlin, wo wir immer waren, Und da war ein großes Fenster, und das ging in so ein Innenhof.

00:14:20: Und da war so eine glatte Mauer, und da war ein Feldspalt.

00:14:24: Und da wuchs eine wächste Birke, die hatte schon Sohnstamm.

00:14:27: Und da war ich mich also für Bäume interessiere, für Wälder.

00:14:32: Und dann weiß ich ja, die Birken sahen die Fliegen durch die Luft.

00:14:36: Und irgendwo bleiben die dann liegen.

00:14:39: Die können nichts mehr ändern, die können nicht wegkrabbeln, die können nicht weiterfliegen, wenn kein Wind kommt.

00:14:44: Dann dachte ich, mein Gott, die Bierkarte hat jetzt die absolute Arschkarte da an dieser Wand.

00:14:51: Macht das Beste drauf.

00:14:53: Bewegt sich ja, so war das ungefähr.

00:14:55: Also ich wollte ja, da bin ich dann einfach gelandet und hätte nie gedacht, dass das... Du siehst, du siehst mein ganzes Leben zieht.

00:15:03: So, jetzt hast du ja scheinbar einen guten Job gemacht in der ersten Shooting, weil es muss ja irgendwie.

00:15:07: jetzt geht die Reise weiter mit der Brau, oder?

00:15:09: Genau, es ging dann die Reise so weiter und

00:15:13: ähm... Bist du dann bei ihm geblieben als Assistent, oder?

00:15:15: Also

00:15:16: er war ja Münchener Fotograf, er hatte in München die Assistenten, da habe ich zwar auch mal assistiert, aber wenn er im Ruhrgebiet war oder auch hinter in mein Hamburg, habe ich ihm dann assistiert.

00:15:26: Und äh... Ich habe ja studiert und da hat man ja dann... So die Nase was hör und so, wenn man an der Uni dann gefragt worden ist, ja was Job zu lernen so, ja Job dann, also ich assistiere bei einem Fotografen.

00:15:43: Ich hätte dann was niemals bravo gesagt.

00:15:46: Das war ja Geo Stern, das war ja jetzt so meine Nummer und dann ging das dann weiter.

00:15:55: Achso, dann waren wir beim WDR, ganz großer Knapppunkt in meinem Leben.

00:16:02: Über die Uni, oder?

00:16:03: Nee, weil ich da mit dem Fotografen immer beim VDR war.

00:16:06: Da hat's bei der Sendung Bananas.

00:16:08: Bitte nicht sagen, aber vor den Musikvideos haben die immer im Studio ein Megaaufrüst gebaut.

00:16:15: Felder.

00:16:16: Ganz große Aufbauten.

00:16:18: Rolf Spinnratz, der Regisseur.

00:16:20: Also wirklich geniale Schnittung.

00:16:22: Da kamen die Gruppen Elton, Sean, Phil Collins, alle.

00:16:25: Da kam der

00:16:26: Popsquals, irgendwie so was.

00:16:27: Da kam alle hin.

00:16:29: Und dann wird das immer geschnitten, zwischendurch waren immer so zwei, drei Comedians.

00:16:35: Herbert Fuchs, Oliver Pascal, Hans Herbert.

00:16:40: Und da waren dann eben noch Pam Ökkelner Fotografen, dann der Frederik Gaboric, der Musikfotograf.

00:16:46: Und dann war ich da Pam mal gewesen und irgendwann liest er mich mit fotografieren.

00:16:51: Ja, hier bei einem Konzert weiß ich noch ganz genau, ich war keine Fotograf, der hatte Nikon.

00:16:57: Drückte mir seine Kamera in der Hand und sagt, du gehst jetzt.

00:17:01: Das war ja wieder in der Domuner-Westfalenadel.

00:17:03: Du gehst jetzt hier bei dem Ozi Osborn, gehst in die Garderobe und machst ein paar Fotos.

00:17:09: Ich dachte, ich gehe da jetzt da nicht rein.

00:17:12: Das war überhaupt nicht mein Ding gewesen.

00:17:14: Du gehst da jetzt rein.

00:17:17: Der klopft an die Tür, ging weg.

00:17:19: Tür ging auf.

00:17:21: Ein Frank von Bravo Magazine, die ließ mich rein, Ozi Osborn, so ein indianer Schmuck.

00:17:27: Gebrust für die Kamera.

00:17:30: Nie erfahren, was aus dem Fotos geboren sind.

00:17:34: Aber so ging das dann langsam los.

00:17:36: Dann ließ er mich das Publikum fotografieren.

00:17:38: Dann konnte ich live Fotografie mitmachen.

00:17:43: Dann habe ich dem WDR-Pressechef irgendwann angerufen und habe gesagt, ich bin Student an der Fachhochschule in Dortmund und bin mit dem Musikfotograf als Assistent dort gewesen.

00:17:56: auch mal selber fotografieren.

00:17:59: Ja, dann kommen sie doch mal vorbei, wir waren direkt bei du.

00:18:03: Dann kommt doch mal vorbei, dann zeigt doch mal ein paar Fotos.

00:18:06: Ja, dann bin ich da vorbei, habe ein paar Fotos gezeigt, ich dachte ja, du kriegst von mir ein Fotopass.

00:18:11: Das war so was wie ein

00:18:13: Presseausweis quasi.

00:18:14: Und da waren ja jetzt nur drei, vier Fotografen aus dem Kölner Raum zu Agentur-Fotografen.

00:18:20: Und dann bin ich dazu, bin natürlich arg vönisch beeugt worden.

00:18:23: Und dann habe ich fotografiert.

00:18:26: Und ich habe natürlich beim Gabowitsch mitbekommen, dass der immer speziellen Blitz aufgebaut hat, die Künstler gefragt hat und dann spezielle Fotos in irgendeinem Hintergrund gemacht haben.

00:18:38: Und das habe ich dann gemacht.

00:18:40: und dann habe ich Plattenfirma gerufen und habe gesagt, hier, ich habe hier Helen Schneider fotografiert.

00:18:46: Auch ja, schicken Sie mal vorbei.

00:18:48: So, zwei Tage später kamen Anruf alle mit dem Telefon noch zu Hause, gewohnt Telefon hin noch an der Wand.

00:18:55: Ja, hallo, ne?

00:18:56: Ja, hier ist die Wehr.

00:18:58: Wir haben ja da eine tolle Fotos bekommen.

00:19:00: Wir würden gerne vier kaufen.

00:19:04: Wie teuer sind die denn?

00:19:05: Ja,

00:19:05: keine Ahnung.

00:19:06: Keine Ahnung.

00:19:07: Null Ahnung.

00:19:08: Also du hast dich quasi proaktiv fotografiert und dann hast du es hingeschickt und hast gesagt, ja, ich habe ihn angebieten.

00:19:13: Genau,

00:19:13: so habe ich das gemacht, so zwei, drei.

00:19:16: Null Ahnung ist das...

00:19:18: Kein Internet.

00:19:19: Nur dann dem an Anrufen zusammen.

00:19:20: Aber hier, den Ding muss man anrufen, oder?

00:19:22: Den anderen Fotografer hast du angerufen, oder?

00:19:24: Den Gabovic?

00:19:25: Nein, den habe ich nicht angerufen, weil da dachte ich, ich weiß ja, dass so bravo Fotografen untereinander, die waren alle so stutenbissig.

00:19:33: Ja, ja, klar.

00:19:35: Und die haben keinen Wurst aufs Brot, aufs Brot geklärt, ne?

00:19:39: Und das hatte ich schon, die machst du das mal lieber alleine, ne?

00:19:44: Also sagen wir mal die Kontakte, kann man ja dann irgendwie über die Auskunft wäre, Presse stelle, dann kann man es haben empfangen.

00:19:52: Wurde man angenommen, hallo, lange Fotografen, ja dann reich ich sie mal in die Presseabteilung weiter.

00:19:57: So ging das damals.

00:19:58: Hast du jetzt eine Telefonliste gemacht?

00:20:01: Und dann sage ich ja, was sein sie denn normaler dafür?

00:20:05: Ja, wir können jetzt auch nicht so viel geben, sechshundert.

00:20:08: Ist das die Fälle oben, ich dachte

00:20:10: ich ist mal vier.

00:20:15: Und dann ging das so weiter und dann wurde auf mich aufmerksam eine Münchner Agentur, die Agentur damals im Pop- und Rock-Fotobereich Jürgen und Thomas.

00:20:28: Letztens habe ich gehört, dass der Thomas verstorben ist.

00:20:32: Und aber erst ein Jahr später oder so.

00:20:34: Aber

00:20:35: wahrscheinlich ja auch nur durch und am Foto steht Copyright Frank Lothalai.

00:20:39: Ja, und er hatte mich bei Konzerten gesehen, er hatte mich beobachtet.

00:20:43: Und er sagte, ich hätte dich bei den Konzerten gesehen und ob du nicht Lust hättest, bei ihm zu fotografieren.

00:20:52: Aber bevor ich bei Jürgen Thomas habe, habe ich natürlich auch Zeitungen angerufen.

00:20:57: Und bin beim Klaus Schmidt bei der Bund gelandet und habe ein paar Bilder hingeschickt, die ich fotografiert hatte.

00:21:03: Unter anderem Nähner.

00:21:06: Wie bist du an dir gekommen?

00:21:08: Auch wieder in den Fernsehstudios.

00:21:10: Also Bananas waren mein Tür.

00:21:13: Komm mal schnell mit.

00:21:14: Ich habe was aufgeworfen.

00:21:15: Ich

00:21:15: habe immer angerufen, wann habt ihr denn die Banane-Sendung?

00:21:18: Ich glaube, die fand einmal im Monat statt.

00:21:20: Dann wurde dann zwei, drei, vier Tage gedreht und dann habe ich fotografiert, wenn ich nicht assistiert habe.

00:21:26: Und so hatte ich so mein erstes kleines Archiv zusammen.

00:21:33: Und jetzt weiß ich nun nicht zeitlich, aber ich mach mit Jürgen und Thomas weiter.

00:21:41: Und dann sagte der, du würd ich mal gerne kennenl, würd ich gerne die Allgänzung in München zeigen.

00:21:49: Ich schick dir jetzt ein Flugticket und dann kommst du mal in der München runter.

00:21:54: Und dann bin ich da runtergeflogen in der Studie und in die Agentur und da sind wirklich deutschlandweit die Fotos verteilt worden.

00:22:02: Stern, Quik, alles was es damals gab.

00:22:05: Die waren echt ganz vorne.

00:22:07: Und dann sagten die Doda hier, der aus uns noch der Fotograf bei uns arbeitet, der ist jetzt hier ein paar Wochen Israel im Urlaub.

00:22:14: Dann kannst du doch hier zwei Wochen wohnen.

00:22:17: Und dann habe ich dann in Halkhausen, war ich in einer Wohnung, in so einer Studenten-WG, drei Mädels waren auch dabei.

00:22:23: Aber die habe ich nie gesehen, weil ich ja morgens aus dem Haus.

00:22:27: Und dann hast du vormittags für den Stern, hast du dem fotografiert.

00:22:30: Damit hast du was, was ich für die Wirtschaftshoche dem Professor fotografiert.

00:22:34: Dann hast du dann mittags so die bunte, das und das gemacht.

00:22:36: Da

00:22:36: war ein anderer Pestlauf.

00:22:39: Da warst du dann.

00:22:40: Zehn Uhr.

00:22:42: Dann habe ich mich noch mit Martin Semmelrocker getroffen im Café Sedan.

00:22:46: Weiß ich noch, dann

00:22:47: ist er

00:22:48: mit dem Barrocker umgegibt.

00:22:50: Und liegen geblieben, und da habe ich ihm immer die Getränke so runtergereicht.

00:22:55: Ja?

00:22:56: Weil wir dann damals auch bei Formel I fotografiert haben, bei Peter Ilmann, da waren ja auch die ganzen Musiker.

00:23:03: Ja, und so kam das dann, dann sagten die so, dann Frank, dann bleibt doch im München.

00:23:08: Und dann dachte ich mir, ey, du willst ja noch studieren und ist München so der richtige Pflaster für dich?

00:23:13: und so weiter, ne?

00:23:15: Und bin dann wieder zurück und hab gesagt, ich mach doch mein Studium weiter.

00:23:20: Und dann hatte ich ja jetzt Kontakte bei der Bunden, dann rieb ich bei der Bunden an.

00:23:25: Und dann sagten wir, du Frank, wir würden dich gerne kennenlernen.

00:23:29: Wieder, dass die Nummer mit dem Ticket, haben wir mich einfliegen lassen, habe ich mich davor gestellt und dann habe ich meine ersten Jobs von der Bunden bekommen.

00:23:38: So nahm das Drama seinen Lauf.

00:23:40: Und am dritten Semester hatte ich eigentlich so viele Jobs, dass ich gar keine Zeit habe mehr zu studieren.

00:23:48: Und das bereue ich bis heute, weil ich hätte gerne noch so ein bisschen, hast du eine ganz andere Sicht auf die Fotografie.

00:23:57: Ich war ja direkt in so Brodjobs drin.

00:24:01: Für die Bunte musst du so fotografieren, für den Stern so, für die Bravo so.

00:24:05: Ja, das musst du ja immer erst austarieren.

00:24:08: Ja, aber weißt du, das ist mir nicht immer den ganz spannenden Punkt, weil das ist ja jetzt genau das, was ich überall immer feststelle.

00:24:14: Von außen betrachtet, heute ist ja ganz anders, wer studiert heute noch Fotografie, die kaufen sich alle in die Kamera und denken, sie sind Fotografen, der Name ins Schutz ist weg und so weiter.

00:24:23: Und die gehen raus oder die gehen zum Medienmarkt und kaufen sich für dreihundert Euro irgendein Scheißkit objektiv und ein Body.

00:24:29: Und die hauen auf die Kacke irgendwie nochmal was.

00:24:32: Und von außen betrachtet würden die doch alle sagen, wenn du das jetzt sagst, ich hätte da gern noch weiterstudiert und hätte dann noch, also von außen betrachtet würde jeder sagen, weiter kannst du es nicht bringen.

00:24:43: Doch.

00:24:44: Da kommt der Imposter jetzt wieder.

00:24:45: Genau.

00:24:45: Da kriegst du noch mal so einen ganz anderen Blick.

00:24:50: Und das lustigerweise war, ich hatte erzählt, fünfhundert Bewerbungen, siebzehnt sind genommen worden.

00:24:56: Und hinterher hat mich einer angerufen, der sein Diplom gemacht hat, indem er über diesen Studiengang sein Diplom geschrieben hat.

00:25:06: Und er hat mir hinterher erzählt, dass aus unserem Studiengang drei Leute Fotografen geworden sind.

00:25:11: Drei Leute.

00:25:12: Unter anderem ich.

00:25:15: Aber das nicht fertig studiert.

00:25:16: Also dann hingeschmissen.

00:25:17: Genau.

00:25:18: Also nach dem dritten Semester nicht mehr.

00:25:21: Und dann bin ich heute noch so alte Sachen angucke.

00:25:23: Erstsemester, zweite Semester, dritte Semester.

00:25:27: Also, da hast du dich schon verändert.

00:25:30: Und die weiß ich auch.

00:25:31: Da waren zwei Pankerinnen beim anderen Professor.

00:25:34: Da hatte ich auch Vorlesung gebohrt.

00:25:37: Und die haben Essen, Semester haben die Fotos gezeigt, das war alle Schrott, ja.

00:25:43: Und als ich es dann aufgehört habe, drittes, ganze vierte Semester, habe ich nur mal paar Sachen gesehen von dem, das war großartig.

00:25:50: Was sie für einen Sprung gemacht haben, da denke ich heute noch dran, vielleicht hättest du auch noch mal so einen Sprung gemacht.

00:25:56: Aber so ist es halt.

00:26:01: Und jetzt geht es weiter, irgendwann hört der Film auf, irgendwann kommt diese digitale Fotografie um die Ecke.

00:26:06: Erstmal kommt die Autofocus um die Welt.

00:26:10: Und dann kann es ja

00:26:11: auch... Das ist ja auch was.

00:26:12: Also jetzt nochmal im Filmbereich ändert sich es ja gerade auf Autofocus.

00:26:16: Die Lanze wird ja noch hochgehalten bei den manuellen Pullern.

00:26:19: Aber unweigentlich in fünf Jahren ist jeder auf Autofocus spielt.

00:26:23: Das ist ja immer Schaut, was Sony da schon vorentwickelt hat.

00:26:25: Und jetzt ja auch die ganzen Coiffey Red zu Nikon und so weiter.

00:26:30: Aber Autofocus kann man sich nicht vorstellen heute.

00:26:32: Gab's nicht.

00:26:33: Du hast ja einfach gerade bei so was, Konzert, Publikum, ich muss ja schnell gehen.

00:26:37: Wann will ich?

00:26:37: Blende,

00:26:38: zwei, acht, ne?

00:26:39: Der Sänger so und du drückst ab und dann wird er so aufmersehen.

00:26:42: Ja, und dann... Du hast ja damals so ein Konzert, hast du fünf, zwanzig Filme durchgejagt.

00:26:51: Und du musstest ja immer neu einlegen, du hattest zwei, drei Kisten drum.

00:26:54: Ja.

00:26:55: Und das war dann schon... Also

00:26:57: jedes Mal, da muss man auch beschreiben, Kamera auf, Film raus, Rechteusziehen, aufdrehen.

00:27:02: Kann man sich alles... Ja, ja.

00:27:03: Und dann konzentrier ich dann, ne?

00:27:05: Haben wir deine Bohrmaschine?

00:27:07: Da haben wir irgendeinen... Haben wir eine ziemliche Baustelle vor der Tür, aber Adobe Podcast wird's rauskriegen.

00:27:13: Ja,

00:27:13: ja.

00:27:13: Okay, alles klar.

00:27:15: Dann bin ich aber ruhig.

00:27:18: Warte mal, Autofocus, genau.

00:27:20: Das war dann immer die Sensation,

00:27:21: oder?

00:27:22: Irgendwann sagt einer, wer hat, wer kam als erstes mit Autofocus kennen?

00:27:25: Weiß ich gar nicht mehr ganz genau, aber ich kann mich an einen Spruch erinnern von einem Bravo-Fotograf, der damals so der Star-Fotograf war, der Bravo war, die die Ziel, ja.

00:27:34: Ja, da kann ich mir einen Spruch erinnern.

00:27:36: Ey, da kommen hier sogar junge Fotografen kommen in der Redaktion, die fotografieren mit Autofokus, das sind doch keine Fotografen.

00:27:43: Ich bin ja,

00:27:44: sorry.

00:27:46: Ja, ja, aber

00:27:46: keine Folgendes.

00:27:47: Die kann ich doch.

00:27:48: Willkommen.

00:27:49: Und dann weiß ich noch dann die ersten Autofokus-Kameras.

00:27:52: Live-Fotografie.

00:27:54: Gegenlicht.

00:27:55: Hey.

00:27:59: Am Pumpen.

00:28:00: Was mit dir noch?

00:28:01: Ja,

00:28:02: No Chance.

00:28:03: Also das war schon ein langer Weg.

00:28:05: Klar, irgendwann hatten alle Autofokus.

00:28:07: Der wurde ja dann immer besser.

00:28:10: Und dann hast du dann eben alle Kameras, haste ungestellt, haste alles Autofokus-Objektive, musstest ja auch wieder alles neu kaufen.

00:28:17: Gut, das Geld kam ja eben auch so rein.

00:28:20: Also du hast ja bei der Bravo, hat mich dann ins jaal sich dann, wir haben ja auch dann für den Spiegel fotografiert und gestern was ist.

00:28:28: Aber für Spiegel und Bunte und so waren es keine Musiker.

00:28:31: Joko Ono.

00:28:33: Joko Ono für Bunte.

00:28:36: Wahnsinn.

00:28:37: Also mein erstes großes Ding war, Tina Turner, Doppelseite Stern für Jung Thomas.

00:28:43: Tina Turner und alle an.

00:28:45: Da

00:28:46: geht die Tür auf.

00:28:48: Rolf Spinner hat wieder WDR, großes Feld aufgebaut.

00:28:52: In der Pause war immer Drehpause.

00:28:56: Zwischendurch musste ich kurz umbauen, fünf Minuten, zehn Minuten.

00:28:58: Entschuldigung, Tina Turner.

00:29:00: Ich bin Student.

00:29:01: Das war mein Türöffner.

00:29:03: Ich bin nicht der, der für die Zeitung war.

00:29:04: Ich

00:29:05: bin nicht

00:29:05: den Student.

00:29:06: Alle, Roger, Drautri, Phil Collins, alle bekommen.

00:29:10: Wie vor, das kann man übrigens alle auch auf deiner Webseite sehen.

00:29:12: Phil Collins auch sehr gut.

00:29:13: Ja,

00:29:14: genau.

00:29:14: Für der war dann schon eher so freier Job,

00:29:16: war das dann.

00:29:18: Und das war mein erstes großes Hin.

00:29:21: Und dann hatte ich einen Auftrag von der Bund, glaube ich, den einzigen Slot in Deutschland, Joko Ono.

00:29:29: Unglaublich.

00:29:30: Unglaublich.

00:29:31: Hotel Interconti, kommst da rein, ne?

00:29:34: Dann von der Plattenfirma.

00:29:36: Ja, Frank, du bist dann und dann dran.

00:29:38: Was möchtest du denn machen?

00:29:39: Guck dich da mal her.

00:29:40: Ja, ist dann in die Bar.

00:29:42: Könnte man da aufbauen, ne?

00:29:44: Eins nicht eingerichtet, ne?

00:29:46: Dann vielleicht da hier am Aufzug gegenüber.

00:29:49: Müssen wir ja... Ja, wir haben ja bei der Gatsaber die Passant auf.

00:29:52: Da aufbauen.

00:29:53: Und ich hatte zwei und dann noch... Nur ein Drittes im Kopf.

00:29:58: Da kam der Manager an.

00:30:01: Er war schon so ein bisschen auf dem Spitzen.

00:30:02: Er fragte mich, ob ich Angst hätte.

00:30:06: Es war eine Angst habe ich nicht.

00:30:07: Aber klar, ich bin ein bisschen aufgeregt.

00:30:09: Ich dachte, er hätte immer

00:30:09: Angst.

00:30:11: Vor ihr?

00:30:12: Ja,

00:30:12: er hatte immer Angst.

00:30:13: Dann sind wir dahin zu dem Raum.

00:30:14: Er sagte, ich soll mal mitkommen und soll dann der Yoko Ono sagen, was ich plane.

00:30:20: Als junger Fotograf.

00:30:22: Erst mal so gestockt.

00:30:24: Und dann nehm ich den Gang geklopft.

00:30:26: Und dann ging die Tür auf.

00:30:28: und dann saß sie im passem Kimono auf der Erde mit gekotztem Bein.

00:30:34: Daneben habe ich erst hinter erfahren, New Yorker in Assetect, auch Kimono, John L. Brilow.

00:30:43: Und dann habe ich ihr meine Vorschläge unterbreitet.

00:30:47: No, no, no.

00:30:50: Kein Bock.

00:30:50: Don't go outside.

00:30:53: Okay.

00:30:53: Zuerst wieder zu, die zieht sich um.

00:30:57: Der innerliche Deckwirt wie so ein Hühnchen rausgejagt.

00:31:00: Und dann stand ich dann da, da war ich das erste Mal, dass so die ersten Schweißpälen so lang und entlang liefen am Korb.

00:31:10: Süße

00:31:11: ein bisschen geht.

00:31:11: Und dann bin ich da rein und ich weiß gar nicht, was ich gedacht habe mit der Erzene, aber dann gehst du rein und du hast jetzt den Slot.

00:31:20: Was hast du da jetzt?

00:31:20: fünf Minuten,

00:31:21: fünf Minuten?

00:31:22: Ja, vorbei.

00:31:22: Ja, und dann

00:31:24: laufen.

00:31:24: War das Fenster?

00:31:26: Herr Köln.

00:31:27: und dann sage ich halt gut, dann machen wir eben dann ein Fenster die Fotos und dann, sobald sie so rausgucken, ja und dann guckt sie so eine ganz genau auf das Foto, guckt sie so müh traurig, ne?

00:31:40: Ah, das war's.

00:31:42: Dann war ich noch abends bei, ähm, Alfred Biolek Menschmeier, da hab ich nur Fotos vom Auftritt gemacht, dann war ich auch bei der Probe dabei und so weiter, ne?

00:31:52: Und dann, äh, wollte die bunte Sex

00:31:59: sein.

00:32:00: Und dann war ich hatte mich irgendwelche Wandervögel angeschrieben.

00:32:05: Die Tour machten zwei Wochen zu Fuß und mit dem Rad auf Mallorca.

00:32:17: Und hin und der überlegt, hin und der überlegt und ich hatte schon Kontakt zu gehört zu.

00:32:23: Und dann hab ich die so angerufen, hab gefragt, mich hat hier jemand angerufen, aus der Eifel, die reisen zwei Wochen nach Mallorca, die würden mir die Reise bezahlen und ich könnte da mit fotografieren.

00:32:36: Wenn du hast gute Fotos in Mallorca, immer kaufen wir dir dann ab.

00:32:40: So, nach Mallorca geflogen.

00:32:44: Weit vor, Tourismus, weit vorbeifahren.

00:32:46: Weit vor alles, Dreigangrate.

00:32:49: Also ganz normale Räder.

00:32:51: Kein Auto mehr, zwei Wochen kein Auto mehr, alles zu Fuß.

00:32:55: Ich hab in der Zeit Verwandt auf jedem Gipfel.

00:32:58: Auch auf den höchsten, putzschrotsch, glaube ich, ja, putzschrotsch.

00:33:03: Die Köpper den höchsten haben sie abgesprengt, weil die Amerikaner ihren Hochbosten drauf gesetzt haben.

00:33:09: Also und da durfte man sowieso nicht so außer auf den zweiten höchsten.

00:33:14: Ich weiß noch, wie wir da hochgekackselt sind.

00:33:17: Und ich mit der Kamera einmal voraus und die Fotografie bin mal gewundert, war so eine Gruppe aus Tirol, die waren alle angesalt.

00:33:25: Habe ich auch mal gefragt, wie so sind wir eh nicht angesalt?

00:33:27: Habe ich bis dahin nicht hier angesalt sein?

00:33:29: Das vergessen

00:33:30: nämlich die Leute immer, gell?

00:33:31: Also mein Geschäftspartner in unserer Filmproduktion, der Jonas, der war auch in der Arxis, viel am Fotografieren und auch so Klettertouren und so weiter.

00:33:37: Die Fotografen müssen ja auch immer mit.

00:33:38: Ja, und die Kameramänner auch.

00:33:41: Ja, ja.

00:33:41: Und da fragt gar keiner auf dieses Köln.

00:33:43: Und die sagen so, jetzt machen's mal, wir brauchen die Bilder.

00:33:45: Richtig,

00:33:45: genau.

00:33:46: Und das waren immer so Spallen, dann zwischendurch.

00:33:49: Aber es war eine ganz tolle Reise, auch im Klo.

00:33:51: Es übernachtet in so kleinen Hosthals, war ganz neu.

00:33:54: Ich glaub, ich in der Zeit, jetzt ist mir nur mein Fahrrad-Eingang vorreckt, ey.

00:33:59: Wie ich die Berge hochgekommen bin, Wahnsinn.

00:34:02: Und ich glaube in der ganzen Zeit habe ich, äh, haben wir gar zwei Touristen getroffen.

00:34:07: Das war Wahnsinn, im März war da noch keiner, ne?

00:34:11: Ich aber an jedem Kiosk, der deutsche Zeitung hatte, bunte Durchgebette, bunte Durchgebette, was

00:34:16: ist denn von mir?

00:34:17: Dann, äh, haben Sie mir hinterher erzählt, sechs Seite waren eingespiegelt, wollten reintun, wird der Olaf Palme erschossen, spiedischer Ministerpräsident.

00:34:31: Ja?

00:34:32: Was machen sie?

00:34:34: Fünf und halb Seiten Joko Ono weg, halb Seite Joko Ono und den Rest über den Mund.

00:34:40: So, und natürlich auch nur ein Bild gekauft, oder?

00:34:43: Also du hast ein, du hast dann Ausweichen, dass du bezahlt bekommen und dann ein Bild, was gar nicht weiß, was ich bekommen habe, bei irgendwie so Ausfall, sechshundert, achthundert Start, viertausend.

00:34:57: Ja, aber so zieht sich das durch mein ganzes Leben.

00:35:01: Freigiruflange, Freelance, also ist es halt immer, ne?

00:35:04: Es ist auch immer, und ich glaube, das ist ja vor allem das, was ich auch immer so wichtig ist, den Leuten das auszuvermitteln.

00:35:08: Können die größten Stars sein?

00:35:10: Auch ein Frank Lotham muss kämpfen.

00:35:12: Das ist einfach so.

00:35:13: Ja,

00:35:13: es ist immer so, ne?

00:35:14: Du hast also immer die Aussage, dass du bezahlt bekommen.

00:35:17: Aber wir sind seit unseres Lebens nun nicht die letzten Jahre, da ging es dann über so komische Verträge.

00:35:22: Ja, aber sonst sind wir nur nach Abdruck bezahlt worden.

00:35:26: Und weil du ja viel für die Bravo gemacht hast, Hast du für Künstler hast du keinen Ausfall bekommen?

00:35:32: Also deine Auslangen, wo du als Bezeithotel flogen?

00:35:34: Klar, wir haben da, das war scheißegal.

00:35:37: Bei Reportagen war anders, ne?

00:35:38: Wenn die dich für Reportagen gebucht haben und die sind nicht gedruckt worden, dann hast du Ausfall bekommen.

00:35:43: Aber also und zwar immer nur freischießen.

00:35:46: Und wenn du, ich weiß noch, gab es ein Termin mit Britney Spears.

00:35:51: Ist alles anders geworden als geplant, ne?

00:35:53: Kann nichts mit Fotosessionen, war noch Leser dabei, nur so Meet and Greet.

00:35:57: Und die hatten schon vorher gesagt, wenn ihr ein kurzes Outfit hast, Frank, da musst du die da einstellen oder da einstellen.

00:36:02: Britney Spears hat so ein Rud auf, unten Rollkran blauen, Rollkran polo war an.

00:36:07: Und der management nur, nur, nur, only meet and greet, zack.

00:36:12: Und vorher, nur einen Tag vorher, und da machst du hier, und da machst du da, und hier, guck mal, ob du noch den Outfit wechselst und so.

00:36:19: Schade, trau'n das.

00:36:22: Trau'n

00:36:23: das?

00:36:24: Ja.

00:36:25: Ist ja nur mit den Greet gewinnen.

00:36:27: Wer ist ein Poster gewesen?

00:36:28: Der Poster war damals.

00:36:34: Der Poster war quasi ... ... war quasi ... ... war quasi ... ... war quasi ... ... war quasi ... ... war quasi

00:36:40: ... ... war quasi ... ... war quasi ... ... war quasi ... ... war quasi ... ... war quasi ... ... war quasi ... ... war quasi

00:36:47: ...

00:36:48: Die war zwei, zweieinhalb so, aber da musst du es schon echt eine große Nummer haben.

00:36:53: Man muss jetzt natürlich auch, wenn man es heute jetzt hört, muss man auch ein bisschen umrechnen.

00:36:56: Es war viel Geld damals.

00:36:58: Also zweieinhalb Tausend Euro waren jetzt heute wahrscheinlich so Zehntausend.

00:37:01: Ja, gut

00:37:01: ist der Lob.

00:37:02: Das

00:37:02: war ein gutes, wirklich gut.

00:37:04: Wenn du da rangeschafft hast, hast du gutes Geld bekommen.

00:37:07: Wichtig war natürlich, dass der Künstler erfolgreich war.

00:37:11: Also wenn du zum Beispiel ... Sag ich mal, die Regier in der Fotografie, die haben wir ja mit sechzehn, oder gerade die ist siebzehn,

00:37:18: ja.

00:37:19: So, denn was da ist die, siebzehn?

00:37:20: Da ist die achtzehn.

00:37:21: Ah ja.

00:37:22: Aber die erste Session war, äh, sechzehn, siebzehn.

00:37:25: Ich glaube siebzehn.

00:37:26: Ist auch egal.

00:37:27: Da war die ja nur nicht, sie waren aus USA, nur in Sengering, konnte was sehr.

00:37:33: So, dann machst du dann, äh, weil sie noch eben, äh, Im Redis und genau wo das Aquarium geplatzt.

00:37:41: Genau, da drunter haben wir Fotografie.

00:37:43: Da hab ich zu der Zeit öfters fotografiert in dem Hotel.

00:37:47: Und äh, da hast du da diverse in der Bar, genau.

00:37:50: Diverse Location, hat es da stunden Zeit, keiner hat hier reingequatscht, ja.

00:37:55: Was mit ihr gesprochen, dies und jenes, die hat das alle super gemacht.

00:37:58: Gut, amüsste alle.

00:38:00: Hollywood, äh, alle stehen alle im Bild.

00:38:03: Schmierig.

00:38:03: Musste gar nichts sagen, den Deutschen muss verdammt.

00:38:06: Und diese Leute wahrscheinlich heute auch anders mit Instagram und so weiter.

00:38:10: Die werden ja heute viel früher geschult.

00:38:12: Aber damals war halt alles ein bisschen schwierig.

00:38:15: Aber Hollywood war, hat immer gesessen.

00:38:19: Dann, da war aber nur jemand von der Plankenfirma dabei.

00:38:23: Und die Redakteurin.

00:38:24: Und dann mit achtzehn war schon Manager dabei.

00:38:28: Und hat es aber auch noch eine Stunde.

00:38:31: Und dann... Ich war auch dann mit den Kameras hinten draufgucken, das hat immer manch mal tierisch genervt.

00:38:38: Da war ein Vorteil, dass du da hinten sehen konntest, aber wie das ungefähr aussieht.

00:38:43: Aber dann, die anderen wollten ja auch immer mitgucken.

00:38:46: Tag mal her, ich mag's mal zeigen.

00:38:47: Genau, deshalb schieße ich bis heute nicht in den Rechner.

00:38:50: Also in den Laufe von zwei Fällen ein großer A, der Pickel, die Nase und die Ohren, die so

00:38:54: wiegen.

00:38:54: Ja, vor allem vor der Arbeit und so.

00:38:57: Ja, ich bleib dann hinten ein paar mit der Kamera.

00:39:00: Dann hatte ihr aber ihr Manager rausgeschickt, weil er genervt hatte.

00:39:05: Und dann hat sie dann mit mir diskutiert.

00:39:09: Was sie sagen will, ist bei der ersten Saison weißt du ja gar nicht, was auf dich irgendwann zugerollt gab.

00:39:16: Weil die waren hinter dem... Wie heißt das noch im Sonntag?

00:39:21: Das ist dann der Mirror-Magazin bei Tier, Bild und Doppelseite.

00:39:24: Das heißt sogar, damaligen Zeit, mit einer gewissen Frist, konntest du die Fotos weiterverkaufen.

00:39:30: Und dann hatte man eine englische Agentur, die war natürlich heiß darauf, diese Fotos weiterzuformaken.

00:39:35: Deshalb bist du dann in England, in USA, wo auch immer, hast du dann nur mal Geld verdient.

00:39:42: Manchmal auch sehr gut.

00:39:44: Wenn du dann den richtigen Künstler zu einer gewissen Zeit hattest.

00:39:48: Das ist übrigens auch der Erfolg von Daniel Biskup.

00:39:51: Also der hat sich immer sehr früh an Leute gehängt.

00:39:53: Der hat Fotos von Merkel, da war die zwanzig.

00:39:57: Oder an der Mauer.

00:39:58: Der hat auch immer halt, das ist glaube ich, diese Magie.

00:40:01: Also früh zu erkennen, wer kann was werden oder was kann was werden.

00:40:04: Der ist zum Beispiel zum Mauerfall nach Berlin gefahren und steht da und aus dem Taxi steigt Udo.

00:40:08: Und er sagt Udo, wollen wir mal ein paar Fotos machen?

00:40:12: Und genauso ist es ja da.

00:40:13: Du musst ja natürlich auch unglaublich viel Fotos machen, die wahrscheinlich nichts geworden sind.

00:40:17: Ja, also so und so viele Leute.

00:40:19: Du warst ja hinterher so ein Trüffelschwein.

00:40:21: Du warst ja hinterher selber mit den Presse-Darm- oder Herren, da von den ganzen Presse stellen, kannte es ja alles.

00:40:30: Und hast du die angerufen oder die haben dich angerufen, ging um neue Künstler.

00:40:35: Wegen Fotografier, man wem nicht.

00:40:37: Und da weiß ich noch ganz genau, eines Tages bekam ich meinen Anruf.

00:40:41: von der Plattenfilme aus Hamburg.

00:40:43: Frank, wir haben eine neue Gruppe hier in Deutschland unterwegs und der zweite Konzert ist in Düsseldorf.

00:40:51: Eigentlich noch total unbekannt.

00:40:53: Du fotografierst zwar für die Bravo, meinst du nicht, du könntest die dein fotografieren und der Bravo verkaufen.

00:41:01: Und dann habe ich dann bei der Bravo angerufen und die sagten, ja, müssen wir mal gucken, können wir uns jetzt noch nichts drunter vorstellen, sonst wenn du die Bilder hast, schick sie mal runter, ne, war ganz in Roses.

00:41:13: War ich dann toll drei, durfte dann auf der Bühne fotografieren, dann vor der Bühne fotografieren, ne, und hab dann meine Fotos gemacht.

00:41:20: Tag später rief die wieder von der Plantfemme, du Frank wieder zu, verwill.

00:41:25: Haben wir noch eine Gruppe da?

00:41:27: und dann sag ich dann, glaub ich, war Birgit, ich hab's damals, ne?

00:41:30: Dann sag ich, boah, Birgit, zwei neue Gruppen krieg ich schiessen,

00:41:32: die

00:41:33: nehmen wir unter, ne?

00:41:34: Dann hab ich das abgesagt, war Ari, ja.

00:41:38: Beides nicht so schlecht jetzt.

00:41:40: Nur eins zu eins, ne?

00:41:42: Also das weißt du ja nicht, woher hinter kann man immer alles sagen.

00:41:45: Ja.

00:41:47: Und deshalb auch.

00:41:50: Habe ich sehr viel Sascha Fotografie, den Sänger kennt ihr ja noch.

00:41:54: Macht jetzt wieder Dick Brave, geht wieder voll ab, seit gestern oder was?

00:41:57: Hat er angekündigt, macht der Tour?

00:41:59: Ja,

00:41:59: super angekündigt.

00:42:00: Der ist richtig nett, oder?

00:42:01: Ja, das glaube ich auch.

00:42:03: Ganz

00:42:03: so eine Geschichte mit dem.

00:42:05: Dann ist das Lustige, ich habe ja dann sehr früh Rammstein fotografiert, der habe ich dann auch hinterher Führrammstein fotografiert.

00:42:12: Also im Auftrag von denen?

00:42:13: Genau.

00:42:14: Von vierhundert bis weitausendvier.

00:42:18: Gleichzeitig habe ich auch Blümchen fotografiert.

00:42:22: Unterschiedlich, hier kann es nicht mehr werden.

00:42:23: Genau.

00:42:24: Und zwischendurch habe ich immer, wo ich angesetzt habe, Reportagen, S-Bahn-Surfer, Kinderhospiz, sexueller Missbrauch und so weiter.

00:42:35: Das ist aber dann ja

00:42:36: ganz anders.

00:42:37: jetzt wieder, oder?

00:42:38: Ganz.

00:42:38: Aber würdest du sagen, es kommt einfach nur darauf an, dass man Menschen fotografieren kann, weil ich meine, da ist er glanz und glemmer und da ist er eher elens.

00:42:47: Und da hat er trotzdem tolle Menschen kennengelernt.

00:42:50: Auf dem Babystrich mit drei Mädels.

00:42:53: Da war ich vor Weihnachten unterwegs mit der Redakteurin.

00:42:57: Da waren ganz tolle Mädels.

00:42:59: Und die waren aber drauf und gingen dann auf dem Strich.

00:43:03: Und ich dachte, wie können solche Mädels am Strich gehen?

00:43:07: Und da hat es mit ihnen eine gute Zeit, zwei, drei Stunden.

00:43:12: Und das hatte ich immer so ein bisschen geährt.

00:43:15: Genau, und da kriegst du die wirklichen Geschichten aus dem Leben.

00:43:18: Eine Adrienne wird dir keine echte Geschichte aus dem Leben erzählen, sondern da ist halt das Leben.

00:43:23: Richtig, genau.

00:43:25: Bahnhof Zoo war mir damals gewesen, war überall gewesen.

00:43:29: Und die härteste Geschichte war in der Kinderhaus-Beats.

00:43:36: Ich war mit dem Sascha einmal bei einem Mädchen am Brutensee.

00:43:40: ... die nur palliativ betreut wurde.

00:43:43: Aber es

00:43:43: wurde geschehen.

00:43:44: Ja.

00:43:44: Und dann hat er ein Mädchen geschrieben.

00:43:47: Die würde auch nur mal gern in die Bravo und ein fünfzehnjähriges Mädchen.

00:43:52: Und dann hat die Bravo mich angerufen.

00:43:54: Da bin ich da hochgefahren.

00:43:56: Das Ausbiet heißt Sternbrück in Hamburg.

00:43:58: Ist ein alter Rädervilla.

00:44:01: Da kommst du da rein.

00:44:05: In die ganz nahe hoch.

00:44:07: Und dann hast du erst mal dann eine Rezeption, ist das ein Zettel mit den Kindern, die da schon dies Jahr gestorben sind.

00:44:14: Und dann bin ich dann so eine Mädel rein und das hatte an dem Tag so ein neues Teil bekommen mit elektrischen Impulsen, damit der Körper von den Schmerzen abgelenkt wird.

00:44:27: Weil da hilft nichts mehr mit Morpheum und da war Over.

00:44:32: Und dann habe ich dann mit der Fotos gemacht, weil sie noch Ende November.

00:44:37: Und dann der Redaktor hat sein Interview gehalten und sah sich so mit dem Rücken so hinten am Bett.

00:44:44: Und dann dachte ich mir, was hast du eigentlich?

00:44:46: Also was habe ich für Probleme?

00:44:48: Die erzählte, wie sie im Türkei Urlaub gewesen war und ist hingefallen.

00:44:54: Und dann hatte sie Rückenschmerzen, sie ist zu Hause zum Arzt.

00:44:57: Und dann hatte sie, wenn ich mich richtig erinnere, wo der entdeckt Krebs an der Milz.

00:45:03: Ja, und dann wurde der bekämpft erfolgreich und dann hat sie eine Stoffweltsäerkrankung bekommen.

00:45:12: Und dann ist sie dann in das Kinderospieze gekommen, fünfzehn Jahre.

00:45:17: Ende November fotografiert werde ich nie vergessen, ist gestorben am vierzehnzehn zwölften, treizehn Uhr sechs.

00:45:24: Ich bin jetzt nicht in Namen herrscht, weil da müsste ich Rücksprache im Kinderhaus bieten.

00:45:30: Aber das war dann so intensiv, da ich hinter die Sylvie angerufen habe.

00:45:35: Da war schon Handy im Auto.

00:45:39: Ich sag, ich muss jetzt mal gucken, wie weit ich fahren kann.

00:45:42: Musste jetzt vorher durch den Elbtunnel, weil ich nehm, ich sag, ich nehm das nicht mehr wahr.

00:45:46: Das ist alles nur so zweidimensional.

00:45:49: Die Auto stand an der Ampel, dachte ich, ey.

00:45:53: Es steht doch an der Ampel.

00:45:54: Es ist doch alles scheißegal, verstehst du?

00:45:56: Ich habe gar nicht mehr die Menschen wahrgenommen.

00:45:58: War wen so?

00:45:59: Weil man

00:45:59: merkt, wie irrelevant alles ist.

00:46:01: Es ist so irrelevant und bin da nur durch den Tunnel...

00:46:03: Auch dieser Gegensatz.

00:46:04: Also Stars und Sternchen, alles nur drüber, alles nur Ding und die stirbt einen Monat.

00:46:09: Ja, und gab da andere Probleme.

00:46:12: Dann bin ich einmal um das Gebäude gegangen.

00:46:14: Da war so ein Kinderspielplatz.

00:46:15: Da war keiner.

00:46:16: Und da war so ein Grauswetter wie heute.

00:46:19: Die Schaukel hat sich nicht bewegt.

00:46:22: Weißt du noch, da hatten die auch so eine Spielekke, dann hörte sie manchmal zum anderen, sie war so ein Stöhnen von so einem Jungen.

00:46:29: Woa, also da geht's echt rund.

00:46:34: Und ich war ja hinterher noch mal in einem Kinderhospiet in Olpe mit den beiden Zauberer, Margea Ehrlich-Prasas.

00:46:41: Und er dachte, das darf dir nicht wieder so passieren, dass du innerlich so abgehst, muss so eine Grenze machen, und hat mich nun auf die Zauberer konzentriert.

00:46:52: Und das war im Nachgang aber auch Scheiße, weil ich dann gar nicht mehr so viel wahrgenommen habe von den einzelnen Schicksalen.

00:46:59: Und da war mir auch ein Schicksal im Gedächtnis geblieben, da habe ich dann doch noch so seit ich es so mitgenommen.

00:47:04: Da hatte eine Frau, die hatte drei Söhne unterschiedlichen Alters.

00:47:08: Ich sage jetzt mal so ungefähr, ja.

00:47:11: Einer war sechzehn.

00:47:12: Der andere war vierzehn und der andere war elf.

00:47:16: Und alle hatten die unheimbare Muskelerkrankung.

00:47:19: Und der Sechzehnte war nur noch im Rollstuhl und musste teilweise beatmet werden.

00:47:23: Andere zwei konnten zugucken, was auf sie zukommt.

00:47:27: Und du bist jetzt Mutter und hast da Dere hast

00:47:29: du auch noch zu gucken, was auf sie zuguckt.

00:47:34: Also dafür muss man wirklich auch sagen, uns geht's so gut.

00:47:37: Wir haben auch witzigerweise, als ich hier reingekommen bin, über meinen Leichenwagen geredet.

00:47:40: Das ist ja ein Mahnmal des Lebens für mich.

00:47:42: Also jeden Tag laufe ich da dran vorbei und denke mir so, ey, uns geht's so gut einfach.

00:47:46: Schön, dass wir da heute nicht in die Kiste müssen.

00:47:48: Ja,

00:47:48: richtig, oder dass man auch noch gesund ist.

00:47:51: Also, ich hab ja jetzt sieben, sechszig Jahre auf der Uhr, also nach dem Leben, hätte ich normalerweise, bin ja auch einmal rechts abgebogen in einen Zug.

00:48:01: Gerade wollte ich sagen, jetzt, wo wir gerade bei den Themen sind.

00:48:04: Daher Nessa, hast du auch mal einen Abbieger gemacht?

00:48:06: Genau, und sonst wäre ich heute schon lange tot.

00:48:09: Das war im Jahr zwei Tausend vier und da bin ich dann in der Geflossen und kurz ins Entzug gegangen.

00:48:16: Aber

00:48:16: wie lange hast du da vorgetrunken?

00:48:18: Ja, schwer einzuschätzen.

00:48:20: Also in dem Job trinkst du immer, du hast immer ein Glas in der Kette.

00:48:23: Und was man damals sagen musste, das war ja wieder bei dem Thema, du verdienst viel Geld, wenn du eine gute Story rankarst und eine... eben noch einen drauf setzt.

00:48:33: Die macht was wahr denn die?

00:48:35: Genau,

00:48:35: natürlich.

00:48:36: Die machst du an der Bar.

00:48:38: Die Wirtschaftsleute gehen auf den Golfplatz, bei uns war das Thema an der Bar.

00:48:42: Und wenn du dann den Ruf hast, du kannst jeden unter dem Tisch trinken, was man deshalb kann, weil man eben immer am Training runken hat, ist Gewohnheit, ja.

00:48:51: Ja, dann machst du der umgewollten Namen.

00:48:55: Ja, und bei Rockgruppen ist das natürlich angesagt.

00:48:58: Le La Kea, hab mal gesagt, ich wär ein Fisch, ich könnte so viel trinken, ich könnte auch im Wasser überlebt.

00:49:04: Na und irgendwann kommt der Moment, wo du merkst, so, muss gar nicht an der Bar stehen mit dem Star, sondern trink jetzt auch so mal einen, oder?

00:49:11: Genau,

00:49:12: ne?

00:49:12: Also zu ein Spannung, ne?

00:49:15: Zu geht's wahrscheinlich los, aber das finde ich ja immer so spannend, also ich muss auch sagen, ich fühl mich da ganz in einer glücklichen Lage, weil bei mir war's bei der DJ-Care nicht anders.

00:49:24: Ich hatte teilweise eine Flasche WhatsApp drin, bevor ich angefangen hab, sonst zu zwingen, nur um dieses Level der Leute zu fahren, ja.

00:49:29: Aber ich habe nie privat getrunken.

00:49:31: Und die muss auch heute noch sagen, also wir sind gerade ganz anti-alkoholisch auch unterwegs, weil's crazy ist in dieser Gesellschaft, wie was das für ein Stellenwert auch hat.

00:49:39: Ich kenne das gar nicht so vom Fernseher ein Bier trinken.

00:49:42: Und das ist ja crazy.

00:49:43: Also wenn du schaust so, die sitzen da und trinken am Abend drei Flaschen Bier vom Fernseher.

00:49:47: Und mir schmeckt es auch gar nicht.

00:49:48: Also ich habe das immer nur getrunken, um einen richtigen Deckel drauf zu machen.

00:49:52: Die richtigen Sensationen zu erleben.

00:49:54: Also auch immer nur Vollgas, immer nur auf Schnaps und so.

00:49:57: Aber das Ding ging mir ganz oft, es hätte auch ganz schön schief gehen können.

00:50:01: Ja, auf jeden Fall, ne, aber sagen wir mal, der Grünenmaier hat ja auch gesungen, Alkohol, der Retter in der Not, ne?

00:50:07: Also das lernt er dann eben.

00:50:10: Das war auch ein Generationenthema oder ein nachtliches Generation, das ist auf jeden Fall prozentual mehr.

00:50:16: Also da wurde ja auch weniger, aber dein Eltern wahrscheinlich auch wenig verarbeitet und dann auch eine gewisse Schwere vielleicht mit.

00:50:21: Und dann kommt diese Rolle dazu und dann bietet sich das ja alles an.

00:50:24: Ja, ich habe früher ganz so viel getrunken dazu, die haben wir gefeiert, alle, ja, dann Motorrad, kannst du nicht bei drunken fahren.

00:50:30: Ja, geht überhaupt nicht.

00:50:34: Da bin ich nur in der Geschichte, da hatte ich nur einen schrecklichen Unfall, aber mal eben beiseite.

00:50:39: Aber das ist ja so, wenn du, was ich zum Beispiel, halbm Tag mit Karl Lagerfeld unterwegs, ja, dann trinkst du dann vorher eben ein Glas Wein und dann bist du ein Glas Wein.

00:50:51: Kann nicht viel passiert.

00:50:52: Bist du entspannter?

00:50:53: Locker.

00:50:54: Bist du ein bisschen locker?

00:50:55: Bist du gar nicht angedruckt und gar nichts passiert?

00:50:57: Also

00:50:58: schon mal ein Mittel zum Zweck, nicht ganz einfach.

00:51:00: Das merkt sich, der kann überall

00:51:01: verfügbar.

00:51:02: Richtig.

00:51:05: Wir haben damals der Kommissar im Fernsehen geguckt.

00:51:09: Wir mussten nicht drüber lachen.

00:51:14: Wir haben über ein Fall gesprochen.

00:51:15: Da kam die Rebe ein, war die Sekretärin.

00:51:18: Da kam erst mal mit dem Kranz Weimkrand rein.

00:51:22: Bei der Arbeit.

00:51:23: Da

00:51:25: gab es keine Fernsehendung, wo nicht geht auf.

00:51:27: Die schwachen

00:51:28: über den Mord und dann haben wir erst mal schön reingedonnert.

00:51:32: Aber irgendwann kommt der Tag, wo du merkst, es gibt ein Problem.

00:51:37: Das merkst du wahrscheinlich erst noch selber, oder?

00:51:39: Ja, sagen wir mal angenommen, wenn er damals zu der Zeit immer diesen Podcast aufgenommen, hätten wir den sehr wahrscheinlich Nachmittag machen müssen.

00:51:46: Und da hatte ich dann schon halbe Flasche Whiskey und täglich, also hinter in der Endphase.

00:51:57: Das geht irgendwann.

00:52:00: Wie soll ich das beschreiben?

00:52:01: Also dann klar, du trinkst auf Feiern.

00:52:03: Dann, wenn du wartest, trinkst du.

00:52:05: Dann hatte ich eine Senatokart.

00:52:08: Ne, trinkst du Kurse vom Flieger?

00:52:10: Trinkst kurz im Flieger, ne?

00:52:12: Dann kommst du beim Termin und hast schon zwei, drei getrunken, bis aber alles entspannt.

00:52:16: Mit einer halben Flasche Whiskey hätte ich jetzt so gesprochen wie jetzt.

00:52:19: Na, jetzt sind nicht gemerkt.

00:52:21: Viele haben das gar nicht gemerkt.

00:52:23: Das Drehmadrammer fängt irgendwann an, wenn du morgens früh wach wärst, weil du zu wenig Alkohol im Blut hast.

00:52:32: Und du musst dann trinken.

00:52:34: Und dann trinkst du Wein.

00:52:37: Dann irgendwann kannst du monst Wein.

00:52:38: Niemand vertragen.

00:52:39: Du wirst aber auf einmal um sieben Uhr wach.

00:52:43: Und dann trinkst du so aus kleinen Schnapsgläsern, zwei Drille Whisky und abgestandene Cola.

00:52:51: Ja, fängst an.

00:52:53: Ekelst dich.

00:52:55: Und dann trinkst du zu wenig.

00:52:57: Und dann kommt so richtig so die Entzug.

00:53:02: Störungen kommen dazu.

00:53:03: Wir kommen dann.

00:53:05: Wo du das Gefühl lass, du stebst jetzt gleich.

00:53:08: Also du stebst jetzt wirklich gleich.

00:53:10: Er hat Krankenwagen angerufen, Nodeaufnahme.

00:53:13: Aber immer das gleiche Spiel.

00:53:15: Ja, im Moment können wir bei Ihnen nichts feststellen.

00:53:17: Dann müssen Sie die drei Tage im Krankenhaus werden.

00:53:19: Geht nicht.

00:53:20: Geht nicht.

00:53:20: Irgendwo hingehen, einfach nichts trinken.

00:53:24: Aber wann war sie wieder im Bild?

00:53:27: Ja, die Sylvie hat ja dann hinter immer Saison gemacht, mit morgens mit der Trinkerei und dann mit dem Zoom.

00:53:33: Also du hast

00:53:33: sie dann drum mitgekriegt, du hast sie nie versteckt.

00:53:36: Nein, ich habe das nicht versteckt.

00:53:37: Weil

00:53:38: viele haben wir hier, steigen wir noch auf Wodka.

00:53:39: Ja,

00:53:40: aber ich habe das ja lange, konnte der Körper das so nach außen transportieren, klar hinterher.

00:53:46: Naja, weil es hart ist, wenn du zu Hause aufstehst und dann sagst du um elf Uhr, ich trinke jetzt Punches am Walewiski.

00:53:52: Ja, ja, würd's ja auch irgendwann sagen.

00:53:53: Ja, ja,

00:53:54: du müsstest mal langsam zur Ärztin gehen.

00:53:59: Und die hat dann einmal so den Schalter, das war so der Schalter.

00:54:04: Ja?

00:54:04: Wie gesagt, sie ist ein Alkoholiker.

00:54:06: Ja.

00:54:06: Und

00:54:07: dann ging's Licht an.

00:54:08: Und dann hat die eine Telefonur und hat gesagt, ich rufe jetzt hier mit dem kranken Ausland für den Entzug.

00:54:12: Und hab ich einen Hörergriff und sag ich noch nicht, noch nicht.

00:54:15: Musst noch ein

00:54:16: bisschen drängen.

00:54:16: Musst noch arbeiten.

00:54:18: Stimmt, ja.

00:54:18: Ja.

00:54:19: Und da bin ich ein Hörer gegriffen, da bin ich bei der Ärztin raus, nur will ich nie vergessen, das war bis dato der schlimmste Tag meines Lebens.

00:54:29: Dass man mir den Alkohol weggenommerte, das war damals unfassbarer Katastrophen.

00:54:36: Da baute sich irgendwann mein ganzes Leben auf, das war wirklich mein Retter in der Nu, mein täglicher Begleiter.

00:54:43: Noch so ein bisschen die Ausrede, was mache ich denn, wie soll ich meine Geschäftsgrundlage?

00:54:48: Genau, ja, weg.

00:54:49: Was trink ich denn mit den jetzt an der Bar?

00:54:51: Oh no, kann ja gar nicht mehr, also die nächsten Wochen wirst du nicht an die Bar gegangen sein, das ist halt ein gefährliches Nordde, dann wahrscheinlich.

00:54:56: Ja,

00:54:56: und ja, aber sie stenden an, da bestimmt schon viel früher gemerkt, weil die dauernd immer im Weiß und Becher irgendwo Rau Wein besorgen mussten.

00:55:03: Und dann kein Weiß, sondern nur Rotwein.

00:55:06: Und ich weiß noch, dann bin ich nach Hause gegangen und bin so schräg gegangen.

00:55:13: Ich wusste gar nicht mehr, also man hatte mir richtig den Boden unter den Füßen weggezogen.

00:55:19: Und dann habe ich Silvys Bruder angerufen, auch Alkoholiker, auch so Musiker, der hat aber dann hinter dem vernünftigen Beruf gelernt und den habe ich angerufen und ich sage ich muss mal mit dir reden.

00:55:36: Und dann saß sie Silvys da und der Bruder da und da hat der Bruder, ich weiß gar nicht wie er es geschafft hat, hat mir so reingedrückt, dass ich mit dem Alkohol aufhören muss.

00:55:48: Und er sieht jetzt nicht danach aus, dass ich irgendwann wieder anfangen könnte.

00:55:53: Und das war natürlich die absolute Katastrophe.

00:55:56: Und war

00:55:56: er schon trocken?

00:55:57: Er war ein Jahr trocken.

00:55:58: Er war, sein Entzug war ein Jahr her.

00:56:02: Und er war natürlich dann auch ein ganz anderer Mensch geworden.

00:56:05: Wir beide haben sonst jedenfalls Party gerissen.

00:56:08: Wir konnten ganze Tee schon unterhalten zusammen.

00:56:11: Und dann, wenn du dann nicht mehr trinkst, verändert sich natürlich vieles.

00:56:17: Und, weil, wenn du nicht mehr trinkst, sind langweilige Leute langweilig, und eine blöde Party ist eine blöde Party, das ist dein Problem.

00:56:25: Du kriegst das Angles ungefiltert in die Fresse.

00:56:28: Aber weißt du, was noch schlimmer ist, wenn du auf einer Scheißparty bist und alle sind getrunken und du selber bist nicht getrunken, weil dann ist richtig Scheiße.

00:56:34: Ja, die gehen halt nicht richtig auf den Sack, oder die erhalten einen

00:56:37: Teig.

00:56:38: Richtig, anstrengend.

00:56:38: Ja, ja, anstrengend.

00:56:40: Auch so, es regt mir auch richtig auf, gell.

00:56:42: Wir waren da gestern hier Zechelteufel rein, beim Essen, da gibt es einen alkoholfreien Beginn.

00:56:46: Haben wir den uns bestellt und so, aber wenn du das an der Gruppe machst, dann ist es immer so, wie du trinkst zu nichts.

00:56:51: Ich verstehe das Problem auch.

00:56:52: Was ist denn los mit den Leuten?

00:56:53: Es gibt doch die überhaupt nichts an, was ich trinke.

00:56:55: Ja, weißt du, das ist ein Gesellschaftsproblem auch.

00:56:58: Du musst dich dann erklären, aber ich zum Beispiel war ja dann offensiv.

00:57:03: Auch die Künstler und so weiter bin ich überall super aufgenommen worden.

00:57:08: So weit ich das mitbekommen habe.

00:57:10: Ja, und ich habe ja eine Woche später schon wieder aus Jidu fotografiert.

00:57:14: Also Entzug, Krankenhaus.

00:57:15: Jetzt passiert es?

00:57:17: Dann geschlossene.

00:57:22: Dann rufst du eine Woche später an, nachdem ich die Ärztin da mal anrufen, da dauert bestimmt so ein Entzug kommt.

00:57:29: Und dann kriegst du eine Überweisung, dann den Krankenhaus angerufen.

00:57:33: Ja, wir melden uns.

00:57:34: Zum Glück.

00:57:35: Und dann am nächsten Tag weiß ich noch, da hatte ich dann den Tag darauf, hatte ich Janet Biedermann Videodreh.

00:57:42: Dann riefen die an, sie können morgen vorbeikommen.

00:57:44: Also, ein Tag später riefen die an, sie können morgen vorbeikommen.

00:57:46: Ich kann die nie arbeiten.

00:57:48: Ja, dann melden sie sich, wenn sie können.

00:57:52: Jetzt ist es bald zu weit.

00:57:55: Gut, dann, Janet Biedermann.

00:57:57: Auch wieder mit weißem Becher, rotwein, aber alles nicht mehr viel.

00:58:02: Du wurdest ja hinterher, du wurdest ja auch keine mehr betrunken.

00:58:04: Du hast die Flasche wie es geht trunken, da ist gar nichts mehr, viel passiert.

00:58:08: Guck mal, bevor ich da in den Kranken ausgegangen bin, also zum Entzug, ich hab da nochmal angerufen, dann nochmal wieder einen Tag später, nur, ja, rief Nenjakern morgen früh vorbeikommen, neun Uhr.

00:58:20: Trinken ist aber nicht so viel, oder trinken ist ja nix.

00:58:24: Und danach habe ich dann eine Flasche Whiskey bis morgens vier getrunken, habe mich dann kurz ins Bett geliebt, bin daneben, dann haben wir alles abgenommen, alles, auch Feuerzeug, alles, also Zigaretten konntest du mitnehmen und Tabletten, alles weg und dann bist du da eingelaufen.

00:58:47: Aber was war das normales gelangen aus?

00:58:49: Normales gelangen aus mit einer geschlossenen Psychiatrie mit Getern an den Fenster.

00:58:54: Volles Burger.

00:58:55: Bist du da aufgenommen worden und so weiter?

00:58:58: Und dann gab es einen langen Gang und dem bin ich dann.

00:59:02: zwölf Stunden rauf und runterlaufen.

00:59:05: Dann kriegst du so die Erzebarm-Tabletten, jede Stunde wird dein Blutdruck getestet, weil du eben vom Entzug kann man sterben.

00:59:15: Alkohol, was machen die Tabletten?

00:59:17: Ganz schweres Valium.

00:59:20: Gegen die Schmerzen?

00:59:21: Nein, weil du es wahnsinnig fährst.

00:59:24: Und weil dein Körper richtig ausrasten kann, du kannst einen Herzinfarkt bekommen.

00:59:27: Ich glaube ich ja.

00:59:29: Oder Kampfanfälle, noch schlimmer.

00:59:31: Also gut, Herzinfarkt ist jetzt nicht schlimmer als Herzinfarkt, aber du kannst.

00:59:37: Alkohol entzugt, es kann tierisch gefährlich werden.

00:59:40: Das sollte man, wenn da draußen eine hört und damit den Gedanken spielt, er sollte lieber erst nicht Hilfe zu raten.

00:59:46: Das kann voll nach hinten losgehen.

00:59:49: Bist du in den ganzen Gang, die jetzt die Barme kriegst du dann?

00:59:54: Äh, dreißig, ich glaube, ich hab vierzig bekommen.

00:59:57: Trotzdem den ganzen Tag, den Gang rauf und runter war so ne Prozession.

01:00:02: Zwei waren vor mir, dann kam wieder ein neuer Einer eingelaufen.

01:00:06: Eine Frau, so

01:00:08: ne Frau

01:00:08: mit einem Klaukostüm, völlig bewusstlos, die lag da auf der Bare, ganz verdreckt.

01:00:13: Eigentlich so ne relativ, äh, hübsche Frau.

01:00:18: Und weiß nur von eine, äh, eine Schwester mal zu der hingehen und wollen sie sich nicht mal waschen?

01:00:22: und die... Es ist einfach liegen geblieben.

01:00:26: Und dann wurde dann so getuschelt, dann wurde mir dann so ein Bett zugewiesen.

01:00:30: Ich weiß gar nicht mehr, wieviel.

01:00:32: Was war das?

01:00:32: Vier Bettzimmer oder so?

01:00:33: Wurde mir so ein Bett zugewiesen, dann wurde so getuschelt.

01:00:36: Da bin ich da hingegangen und sag mir, tuschelt ihr denn?

01:00:39: Ja, in der Bett ist gestern einer gestorben.

01:00:42: Da bin ich zum Pfleger hin und ich sag, ich hätte gern ein anderes Bett.

01:00:45: Da ist ja gestern einer drin gestorben und ich möchte leben.

01:00:50: Und ... Dann habe ich da geschlafen und dann näßt.

01:00:55: morgen saß ich dann im Frühstücksraum.

01:00:57: Da gab es so Wäubungs-Tee und dann habe ich mir so ein Brot genommen, so ein Tee und habe mich so in der Ecke gesetzt.

01:01:04: Ich habe es so auf die Uhr geguckt.

01:01:06: Vierundzwanzig tun kein Alkohol.

01:01:08: Ganz'n.

01:01:10: Fasste am Einstein.

01:01:11: Bah!

01:01:12: Aber auch der Satz, da ist gestern mal einer geschorben.

01:01:14: Ich will leben.

01:01:15: Das war eine Klarteeentscheidung.

01:01:16: Boah ja.

01:01:21: ist jetzt, äh, ein, zwanzig Jahre her.

01:01:24: Wie lange warst du da?

01:01:25: Ich war da nur eine Woche.

01:01:26: Eine Woche?

01:01:26: Ja, und ich kam relativ schnell, weil die sagten, der Druck auf die Station ist so stark, müsste jetzt einen offenen Vollzug.

01:01:34: Ja.

01:01:35: Wann, wann ist leichter geworden in der Woche?

01:01:38: Äh, ja, ich bin dann auch mal wieder in der Cafeteria gegangen, hab nach vielen Jahren mal wieder ein Stück Kuchen gegessen, alleine.

01:01:46: Dann hatten die so einen kleinen Park, wo man rein durfte, ja.

01:01:50: unter mich im Park gegangen, hab Bäumann guckt, hab immer Bäume geliebt.

01:01:56: Und dann mittlerweile ist die Dosis dann immer weiter runtergefahren worden.

01:01:59: Ja, dreißig, zwanzig, zehn, ja.

01:02:03: Und irgendwann sagten die, ähm, dann hattest du dann immer so Stummen, die einzelnen... Gruppen kennengelernt, Alkoholiker, also anonymen Alkoholiker und so weiter.

01:02:17: Dann hat es bei der Toilette Therapeute eine Stunde, die hieß Frau Weinberg.

01:02:22: Sehr gut.

01:02:23: Ja, das triggert dich ja noch die ganze Zeit.

01:02:27: Ja, und die sie wehrt dann zu Hause, den ganzen Alkohol aus dem Haus geschmissen.

01:02:32: Und dann war es sich noch, dann kam ich einer Woche, wurde ich auch wieder rausgeschmissen, ich war da gar nicht runtergefahren, weil sie sagten, wir haben keinen Platz mehr.

01:02:39: Dann kommen dann Maltova, kommen dann viele.

01:02:42: Nichts Sechs Safte Leute, noch einmal so eine Rundumwäsche, bevor es in den Winter geht nach draußen.

01:02:50: Da kann ich mir noch dran erinnern, da saßen die dann da zwei, drei Nichts Sechs Safte oder wie man so sagt, Penner.

01:02:57: Gut, die sind auch nicht dort geboren.

01:03:00: Und da waren die dann bei der Anonym Alkoholiker und dann sagten die, wir lassen uns hier von euch hier überhaupt nichts sagen.

01:03:09: Nur von Profis und zeigte auf mich.

01:03:13: Da werde ich nie vergessen.

01:03:16: Also ich muss dann mal schon auch schon sehr derungsschat ausgesehen haben.

01:03:20: Ja, dann bist du rausgekommen.

01:03:23: Null selbst vor Traum.

01:03:24: Null.

01:03:26: Dann Kino.

01:03:27: Supermarkt.

01:03:29: Tankstelle.

01:03:30: Fernsehwerbung.

01:03:31: Magazine.

01:03:32: Überall wurde so gelaufen.

01:03:34: Hast du mit einem über Bärchen geschworen, über Taufe, über Hochzeit, Bordagern zuzulaufen, dann das.

01:03:40: Und dann gab es die ganze Zeit.

01:03:43: Die Sevi musste mich zu Anfang immer fahren.

01:03:46: Wollte nicht alleine Auto fahren.

01:03:47: Ich hatte Angst, ich war zu Bude.

01:03:49: Und sieh mir kurz rein.

01:03:52: Aber er musste relativ schnell wieder arbeiten.

01:03:55: Und dann habe ich schwer,

01:03:57: auch ohne das Selbstvertrauen wieder.

01:03:59: Null.

01:04:00: Das

01:04:00: ist auch dann dazu zu liefern in der Arbeit.

01:04:03: Ja.

01:04:05: Das war, ich weiß gar nicht, wie ich das geschafft habe.

01:04:08: Wie lange hast du Pausen gemacht?

01:04:10: Pausen.

01:04:11: Also nicht gearbeitet?

01:04:13: Zwei Wochen.

01:04:16: Habe ich mit Sido eine Geschichte aufgerissen, habe Mädels gebucht in der Stretch Limon.

01:04:20: Ja.

01:04:21: Mit Champagner, Champagnerflasche, Gläser, Champagner, dann hier, dann da, die Mädels da, Rockkürzer, Bein da, Sido hier, da.

01:04:32: Vorbei, alle geklatscht, alle ja nur an Trinken.

01:04:34: Ich schnappe mir eine Pulle, will gerade trinken.

01:04:38: Gibt ja diese wie im letzten Moment, die hat er gar nicht mitbekommen.

01:04:41: Danach habe ich erstmal so eine Flasche Apfelscholl auf X getrunken.

01:04:45: Und dann abends hat mein Mann Rucksack gepackt mit Ginger Ale.

01:04:50: Ich habe mir immer dann so einen alkoholfreien Cocktail gemacht, weil Cocktails haben wir nicht getriggert, habe ich nie getrunken.

01:04:55: Ja.

01:04:56: Und dann habe ich dann Ginger Ale, Limette und Rohrzucker und Tees hatte ich mit.

01:05:02: Ja, dann ahnte auch kein Kaffee mehr.

01:05:04: Und dann weiß ich noch, habe ich dann bei so einer Veranstaltung dann nur mit Scooter saß und am Tisch.

01:05:11: Ja.

01:05:13: Und dann kam die mit den Grenzen, mit den Schnäppsen an und dann die Bedienung über meinen Kopf und hier und da.

01:05:20: Und die waren natürlich dann, glaube ich, auch irritierter, die ich nicht mehr trinke, weil ich war ja sonst vorsehender.

01:05:25: So guter

01:05:25: Kunde, Mensch.

01:05:25: Ja.

01:05:27: Und dann haben wir um zwölf Uhr gesagt, ich gehe jetzt schlafen weiter.

01:05:32: Das ist so ein Druck.

01:05:34: dann, wenn du so eine Kneipe und überall der Alkohol durch hieß.

01:05:39: Boah, da baut sich so ein Druck auf.

01:05:42: Sind vorum aufs Zimmer und dann Tee getrunken und dann diesen alkoholfreien Cocktail, immer so als letztes, dann Fenster aufgemacht und dann nur eine geraucht und dann war da vorne Tankstelle.

01:05:54: Und abends guck ich mir tierisch Tankstellen an.

01:05:57: Mit dem blauen oder mit dem gelben Licht.

01:05:59: Und dann, wenn es so dunkel die Dämmerung kommt, mega.

01:06:03: Und ich rauch so.

01:06:04: Und ich hör die ganze Zeit Vögelgezwitscher.

01:06:07: Da dachte ich, jetzt wirst du noch wahnsinnig.

01:06:09: Da war bestimmt, weil du unten dabei warst, eine ganz laut Vögelgezwitscher.

01:06:13: Ich hab sowieso ein Timnitus.

01:06:14: Aber jetzt kam noch dieses Vögelgezwitscher dazu.

01:06:18: Und dann gehst du irgendwie ins Bett und hoffst, dass du schlafen kannst.

01:06:23: Und morgens musste ich dann zur Tankstelle, weil brauchte Zigaretten, ne?

01:06:27: Und da höre ich wieder das Vögelgützmitscher.

01:06:29: Und das waren deren Soundanimation an der Tanke.

01:06:33: Ahm!

01:06:34: Oder hab ich so gelacht?

01:06:35: Zum Glück?

01:06:36: Da dachte ich auch, weil ist das denn für ein Otto, ne?

01:06:38: Der hier einfach rumlacht, ne?

01:06:40: Und reinkommt und sich kaputtlacht, ne?

01:06:43: Gott!

01:06:45: Ja, du traust dir nichts mehr zu, ne?

01:06:46: Naja.

01:06:46: Naja.

01:06:47: Ja.

01:06:48: Einundzwanzig Jahre später.

01:06:49: Einzwanzig Jahre später, ne?

01:06:51: Am Leben.

01:06:52: Am Leben.

01:06:53: Das wäre wahrscheinlich nicht so lange gelaufen.

01:06:54: Naja,

01:06:55: einige gestorben, die mit dem Entzug waren, ne?

01:06:57: Und

01:06:57: die Sylvie sitzt auch immer noch da, dir denn auch ein bisschen was mitgemacht mit dir.

01:07:00: Ja, kann man wohl sagen, aber ich war dann eher die depressive Fraktion, also nicht die aggressive.

01:07:07: Und gut, das hat man immer noch so mitgenommen, ne?

01:07:10: Manchmal schießt man noch in die depressive Phase und dann kriegst du dann antidepressiva und das hat dann auch, also... Zwei Jahre bin ich mal zwischendurch am Mock, mehr ist sicher.

01:07:27: Und dann hatte ich aber einen tollen, der Vorsagen hier von der Kamilos Haus, von der Entzugs, also da war jeder, dann hast du dich da getroffen zu Gruppengespräch, weil du sollst ja wieder ein normales, strukturiertes Leben haben.

01:07:44: Und da war ich dann sieben Jahre.

01:07:46: und dann, da später, war ich immer noch bei den Anonymen Alkoholikern.

01:07:52: Tolle Menschen kennengelernt.

01:07:54: Querbit.

01:07:56: Von Bundesverteidigungsminister, Ärzte, alles.

01:07:59: Das musst du ja auch sagen, weil es ja auch in dieser Einzugsklinik ist da auch crazy, oder wenn du schaust, die in dem Clowns-Kostüm oder die Obdachlosen, die dann da waren und du dann als Starfotograf.

01:08:09: Also es trifft ja auch die, du hast mir da in Düsseldorf, als wir da auf diese Ausstellung waren, auch von einer sehr großen Rockband erzählt, die dann quasi immer einen haben, der vorher aus dem Tourus raus muss, er als ganzes Hotel lehrräumen muss.

01:08:21: Also es ist ja ganz großes Thema in der Große einfach.

01:08:23: Genau, weil ich das früh genug von dem gelesen hatte, habe ich auch immer, wir waren in Berlin dann immer askanischem Ruf, Hotel so wie bei deiner Oma, die Zimmer.

01:08:36: Ja, zwanzig Zimmer.

01:08:38: Morgens wird Frühstück extra zubereitet, Ohrensessel, Fotos von berühmten Schauspielern, ja.

01:08:44: Hamilton Juhn hatte dort fotografiert.

01:08:48: und immer dann, sonst immer, wenn ich da ankam, immer whisky, freistöckig, ja, ein Cola, den das da gesagt hat, weil das schon mein Zupfer war und ich durfte ja kein Alkohol mehr neben haben.

01:09:01: So ab dem Zeitpunkt hat es nie Alkohol.

01:09:03: Ja, in der Minibu, alles ausgeräumt.

01:09:05: Wenn ich am Andom Hotel war, können sie bitte in den Alkohol aus der Minibu entfernen.

01:09:09: Zack.

01:09:10: Ja.

01:09:11: Dieser Gedanke, der hätte mich wahnsinnig gemalt.

01:09:15: Ich habe natürlich auch selber das, dass es da ist, das brennt.

01:09:19: Und du traust ihr ja heute noch?

01:09:21: Nein.

01:09:22: Heute nicht.

01:09:22: Heute heute könntest du.

01:09:25: Aber man sollte immer vorsichtig sein.

01:09:27: Also immer auf der Hut sein.

01:09:28: Das ist auch unnötig.

01:09:30: Wieso soll ich mich nehmen?

01:09:33: Aber

01:09:35: das war damals, da musste immer dein Umfeld total clean sein.

01:09:41: Und ich weiß noch, als wir nach dem Entzug neue Gläser gekauft haben, die Lieblingsgläser alle weg.

01:09:47: Und dann waren wir bei Karstadt, weiß ich noch, und dann haben wir uns Gläser angeguckt und irgendwann die Misse im Glas erinnert.

01:09:53: Und das hat mich ein Whiskey-Glas erinnert.

01:09:55: Schweiß aus Bruch.

01:09:56: Spindelig gewonnen, ich sag zu sie, wie bist du so vortrausen?

01:10:00: Vielleicht Speck.

01:10:03: Das war zu Anfang echt.

01:10:06: Ich glaube, ich bin deshalb noch trocken, weil die ersten zwei ja für mich andere sind ja vier Monate im Entzug.

01:10:14: Hallo?

01:10:15: Ja.

01:10:16: Ich nie wieder nach der Bravo

01:10:18: reingekommen.

01:10:19: Ja, klar.

01:10:19: Hätten die den nächsten gewonnen?

01:10:21: Hätten die anderen genommen.

01:10:22: Ja, vier Monate an Anfang.

01:10:24: Ja, wir

01:10:27: haben

01:10:28: immer wieder, ja, wir haben ja, ne, du mussten ja dann weg raus gewesen, ja.

01:10:33: Und aber zwischendurch.

01:10:36: Fossange ist ja genau.

01:10:38: Habe ich ja eben schon gesagt.

01:10:39: Mit dem bin ich heute auch mal wieder anrufen.

01:10:42: Haben wir auch so Projekte gemacht.

01:10:44: Haben wir auch trockene Alkoholiker fotografiert und haben das so angeboten.

01:10:49: Aber trockene Alkoholiker, die es dann wieder geschafft haben im Leben.

01:10:52: Interessiert keinen.

01:10:53: Nein.

01:10:54: Handelsgeschichte mehr verkauft.

01:10:55: O-Ton.

01:10:56: Haben sie nicht Werte in der Kostelle hinzu?

01:10:59: Ja.

01:10:59: Das

01:10:59: ist ein großes Problem auf der

01:11:00: Familie.

01:11:01: Mit den ganzen, mit der Geschichte, mit der Geschichte daneben.

01:11:05: Interessant.

01:11:06: Verkauft nicht.

01:11:07: Verkrieges-Cover verkauft nicht.

01:11:11: So, was macht der Frank heute?

01:11:14: Fotografiert immer noch?

01:11:15: Fotografiert immer noch.

01:11:17: Fotografiert so im Businessbereich, Fotos von Musikern, aber mehr so regional.

01:11:27: hat sich auch viel verändert.

01:11:29: Wenn man überlegt, sagen wir mal, wir haben ja eben über Autofokus gesponnen, dann kann man ja digitale Fotografie, dann ist das wieder mit KI, also kommt ja immer so in so Wellen, kommt immer ein neues Problem, wo du dann irgendwie ein bisschen so durchmanufrieren musst.

01:11:46: Und macht zum Beispiel mit der Dennis Nelle von der Agentur Punktbar, machen wir zusammen dann Das Portal Gesichter Ruhr, wo wir Interessante ganz unterschiedliche Leute aus dem Ruhrgebiet fotografieren und interviewen.

01:12:00: Die finanziert sich die Überwerbung oder?

01:12:02: Die

01:12:02: finanziert sich gar nicht.

01:12:03: Gar nicht.

01:12:04: Das ist ein Projekt.

01:12:04: Wir beide.

01:12:05: Einfach so ein Projekt.

01:12:06: Es sind auch manchmal so lustige Geschichten.

01:12:11: Manchmal muss man so in der Lichelächeln den brauen.

01:12:14: Ist der Sänger von Banderos.

01:12:17: Wie ist das?

01:12:18: Danke, Bandersenderos.

01:12:22: Und den hatten wir auch für ein Interview da.

01:12:25: Und er erzählte dann, wie er dann vom Kongo mit seinen Eltern geflogen ist erst nach Belgien.

01:12:33: Stammt ursprünglich aus dem Kongo.

01:12:36: Und dann nach Deutschland gekommen ist.

01:12:39: Und dann reden wir von früher und wie die Zeiten früher waren und über Boxkämpfe.

01:12:44: Und der damals der größte Boxkampfer, Muhr mit Ale oder Cassis Gley, in Kinshasa, Rumble in the Jungle, ging formen.

01:12:53: Und nachts wurde das gesendet, Fernsehen.

01:12:56: Und dann bist du um drei Uhr aufgestanden, war es auf einmal gesehen.

01:12:59: Und wenn du in den Garten geguckt hast und die Häuser ringen, so, überall ging die Lichter an.

01:13:03: Alle saßen nachts von Fernsehen.

01:13:05: Wie sich herausstellte, sein Opa hat damals bei diesem Boxkampf Rumble in the Jungle.

01:13:11: Das größte Event damals überhaupt im Jahr.

01:13:14: Das Catering gemacht.

01:13:17: Wahnsinn.

01:13:17: Es gibt es nicht.

01:13:18: Es gibt es alles nicht.

01:13:19: Ja.

01:13:19: Also

01:13:20: es ist so wahnsinnig.

01:13:21: Ich gehe mir auch wieder die Haare hoch.

01:13:22: Also Dembrau, ganz tolle Fische.

01:13:24: Es ist

01:13:24: allgemein, gell?

01:13:25: Also ich glaube immer, ich hatte das gestern beim Hochfahren im Auto mit Andrea.

01:13:30: die leute stellen sich glaube ich mal alles auch komplizierter vor.

01:13:34: die welt ist wirklich so klein das ist nie immer so.

01:13:36: es ist wirklich so klein.

01:13:37: ja ich weiß es auch gar nicht wie wir beide zusammengefunden haben.

01:13:39: also der frank heim eben punkt ja wir haben es gerade von der denis erzählt ist ein geschäftspartnerin.

01:13:44: die sind hier zwei hundert meter weiter.

01:13:45: so als frank hat er jetzt erstmal eine werbeagentur und dann stellt sich aber mit der zeit raus der hat auch eine band.

01:13:51: also so habe ich ihn auch kennengelernt.

01:13:52: die haben bei uns ein backup angefragt und dann habe ich den runter laufen lassen in diesem col.

01:13:56: ich habe immer so ein zwei drei tage mehr richtig schlecht drauf denn sonst bin wir gut drauf Ich bin schlecht drauf und bin richtig schlecht drauf.

01:14:02: Und an dem Tag habe ich Frank Kenning gelernt und er hat über Google ein Backup für Google Workspace gesucht.

01:14:06: Und dann hat er mir erzählt, er hat eine Werbeagentur und ich so, ah

01:14:09: ja,

01:14:10: und er hat noch so eine Band, dann sage ich, ah ja, so eine Band, so eine Garagenband halt.

01:14:14: Ne, schon ein bisschen größer, dann sage ich, ja, ganz bestimmt.

01:14:17: Wir haben diesen Call auch an meinem Community Day nachher gespielt, weil es so weiter so witzig war.

01:14:21: So, er hat dieses Jahr als Headliner auf Wacken gespielt, ja.

01:14:24: Und jetzt ist er witzig, wie klein ist die Welt.

01:14:26: Und jetzt sind die da zweieinund Meter weiter, jetzt bist du hier, dann werden wir nach Düsseldorf holen, dann befinde ich den Tiger Award ab, dann ist da diese Ausstellung, da stellt sich raus, dass der Mann von der Denise dieses Tod aber lustig Kategorie sein hätte.

01:14:36: Es gibt's einfach nicht.

01:14:37: Ja.

01:14:38: Und so merke ich es auch in diesem Podcast.

01:14:40: Wenn du auch an Gäste dann kommen wirst, du brauchst bloß zwei Leute anrufen und dann fallen so ein paar Domino-Steine um und dann kriegst du einen anrufen.

01:14:47: Ja,

01:14:47: ja, ja, ich bin hier gefolgt auf TikTok.

01:14:50: So kann ich das sagen.

01:14:51: Das fand ich halt so unterhaltsam.

01:14:53: Immer so volle Pulle, scheißegal.

01:14:56: Und das kenne ich ja von Musikern.

01:14:59: Es gibt unheimlich viele Musiker, die gesagt worden sind.

01:15:02: Also so fehlt das nichts.

01:15:05: Du musst das und das sehen.

01:15:06: Da haben wir auch viele gemacht.

01:15:08: Ich habe mal Roy Black fotografiert.

01:15:11: Und so warst du eine traurige Geschichte.

01:15:13: Alles traurig.

01:15:15: Könnte jetzt noch so viele traurige Geschichten erzählen, wo Musiker in so einem Korsett gepresst fern sind, was sie nicht sind.

01:15:21: Aber weißt du, da kommen wir jetzt wieder zum Anfang.

01:15:24: Das hast du noch nicht auch gesagt, das habe ich mir auch gedacht, als ich die Lady Gaga damals da, ja, dann hatte sie ja schon den Nummer eins, aber eine Woche, da war die noch kein Star gefühlt, das hattest du noch nicht.

01:15:32: Aber man sieht es den Leuten an.

01:15:34: Ja, du hast

01:15:34: ja angesehen, die wird noch da.

01:15:36: Und ich glaube, das ist heute auch was, was immer, also gefühlt, vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht mehr so viele Linie als Fernsehen schaue, aber so DSDS, die zwei am Anfang auch Hypes, da hast du die ersten, die ein, zwei gehabt, das waren ja auch richtige Stars, die waren auch vorne auf der Bravo.

01:15:48: Heute eine Woche, dann weißt du gar nicht mehr, weil das ist so richtig, genau.

01:15:51: Und das glaube ich schon.

01:15:54: Ich habe vorher auch gesagt, dass KI, das ist schon die Magie.

01:15:56: Wenn du heute authentisch bist und genauso bist wie du bist und hast ein gewisses Format und ziehst das durch, dann wirst du es heute sehr weit bringen und sehr lang weit.

01:16:04: Und wenn du heute in so ein Format gepresst wirst und der Bohnen haut dir wieder, macht die Schublade auf und sagt, da habe ich doch eine Nummer, die fasst doch gut zu dir und die bügeln wir jetzt über dich drüber, dann kannst du das schon eine gewisse Zeit lang mit vielen Mediendruck hypen, bis du dein Geld wieder herin hast, aber lang anhalten würde es ja nichts werden so, ne?

01:16:18: Ne, richtig umfasst jeder, das haben wir jetzt verdraben bei den Nummern.

01:16:21: Also das wusste auch jeder mit Rex Gilde und so zu sagen.

01:16:25: Aber was auch so lustig ist, hatte ich mir noch mal so geschrieben bei mir Gedanken, aber was fand der dich?

01:16:30: Und ich habe ja dann viele Jahre, also dann Musiker, also Bravo, und irgendwann kam die ganzen YouTuber.

01:16:38: Ah, ja, und dann habe ich jahrelang, habe ich aufgeschrieben, habe YouTuber fotografiert und die habe ich so kennengelernt, die hatten dreihunderttausend, hatten fünfhunderttausend, habe ich mir mal so Zahlen aufgeschrieben, leinte vor drei Komma zwei Millionen, Schirin David, ja, haben wir sechs Komma fünf Millionen heute, Lisa und Lena, zwanzig Komma vier Millionen, Katja Krasavitsche.

01:17:03: Haben er noch das, hat er noch ganz anders aus.

01:17:05: Vier Komma Eins

01:17:07: Millionen.

01:17:09: Ja,

01:17:10: das hat mich so angekickt.

01:17:11: Ich fand das deshalb so geil.

01:17:13: Aber wie sind die auf dich gekommen?

01:17:16: Die Bravo, wie ihr seht, ist die Bravo, die Bravo, die Bravo.

01:17:18: Ja, die bekommen dann eine Leserbriefe, bringt da mal was über den oder den.

01:17:23: Und mein erster Kontakt war, da war das jetzt schon so unterwegs, da kam es von so den ersten Bericht, aber noch nicht so groß.

01:17:31: Und dann mit dem Sascha Bernicke habe ich damals oft für die Bravo gearbeitet, er war Redakteur.

01:17:37: Und er sagt, da ist erst ein großes Treffen in Köln in der Langsays Arena von den ganzen berühmten deutschen YouTubern.

01:17:45: Und da komme ich da hin und ich dachte, Backstreet Boys wären da.

01:17:49: Das war unfassbar.

01:17:51: Komplett Ausverkauf, weiß ich nicht.

01:17:55: Und dann weiß ich noch, die müssen wir fotografieren.

01:18:00: Und du hast dir immer so gedacht?

01:18:02: Ich kann mich noch dran erinnern.

01:18:05: Da waren Silvi und ich bei Tom Beck in Köln in seinem Büro.

01:18:12: Und zwar bekam er, es sollte ihm den Otto übergeben, dem Bravo Otto und sollte ihn fotografieren für Poster.

01:18:21: So hingefahren, Tom Beck, den Otto und Alfrotos.

01:18:25: Wir haben uns unterhalten und die hatten auch so ein Tisch.

01:18:28: Unter dem Tisch sah, wie heißt er noch, Sylvie, sah Bibi.

01:18:36: Genau, Bibbys Beauty Palace mit ihrem Freund unter dem Tisch und diskutierten darüber, ob sie den Post jetzt um zwei, vierzehn Uhr oder um sechzehn Uhr.

01:18:47: Das ging die große

01:18:48: Zeit.

01:18:48: und

01:18:49: dann dachte ich, woher sprechen die?

01:18:52: Du, ein Jahr später Fotografie hast du komplette Hausnahme zur Stadt.

01:18:56: Das Tolle ist, und das finde ich bis heute so toll.

01:18:59: Und ich glaube, diejenigen wissen das gar nicht zu schätzen.

01:19:02: Wenn du damals Singer werden wolltest, Comedian werden wolltest, Schauspieler werden wolltest, gab es echt immer Filter.

01:19:09: Radio Redakteur, Fernsehredakteur, Plattenfilm.

01:19:13: Ich war bei einem Büro, der hatte die Wand hoch mit Tapes.

01:19:17: Die konnte der in seinem Leben nicht mehr hören.

01:19:19: Die sind vorekt an seiner Wand.

01:19:22: Und ich habe wirklich tolle Musiker, tolle Sänger fotografiert.

01:19:27: Kein Arsch hat sich dafür interessiert.

01:19:30: Ich habe mit Milly Van Nele, ich habe mal eine Zeit lang Gruppen fotografiert, ein Sänger fotografiert.

01:19:37: Der war nie im Studio gewesen, der hat nie gesungen.

01:19:40: Von diversen Gruppen will ich heute jetzt nicht nennen.

01:19:44: Aber Milly Van Nele weiß, was er will.

01:19:45: Genau, deshalb kann man das sagen.

01:19:48: Aber es war eigentlich ein Trauerspiel und das kann man heute alles selber machen.

01:19:54: Natürlich ist das...

01:19:55: Und das ist ja immer der, das ist ja genau mein Content, genau mein Credo.

01:19:59: Ja, also die hat ja heute alles in der Hosentasche.

01:20:01: Du brauchst ja bloß die Scheißmaschine anmachen und das ist immer so, es geht halt immer nur, und schau mal, das finde ich jetzt ganz spannend, weil manche, die so stark auch Imposter leben und haben, die kommen dann gar nicht aus dem Quark, aber das sehe ich aber dir gar nicht.

01:20:13: Du hast ja frühes Telefon schon in die Hand genommen, hast dann angerufen, hast dich drum gekümmert und das ist immer das, es kommt ja nur vom Machenunternehmen statt Unterlassen, am Ende des Tages.

01:20:21: Jeder hat und das finde ich eine wahnsinnige Zeit jetzt heute auch.

01:20:24: Du hast ja heute alle Möglichkeiten.

01:20:26: Ja, und das ist ja auch immer das, was ich immer predig.

01:20:28: Seid doch einfach genauso, wie ihr seid.

01:20:30: Einfach authentisch, macht diese Kamera an, spielt keine Rolle.

01:20:33: Weil da sind ja schon offen paar Namen jetzt auf der YouTube-Liste, wo man schon weiß, dass die auch eine Rolle spielen.

01:20:37: Also, wenn ja dann da sitzen und sagen, ob um vierzehn oder fünfzehn Uhr, das habe ich mir noch nie gedacht, wenn ich ein Video offen bin, dann poste ich es danach, weil nur wenn es draußen ist, krieg ich

01:20:44: etwas.

01:20:44: Aber war damals so.

01:20:45: Ja, natürlich.

01:20:46: Naja.

01:20:46: Ist heute noch so.

01:20:47: Heute geht ja alles rass an.

01:20:49: Aus, raus, raus.

01:20:49: Wenn du kannst ja heute raus, dann scheiß egal, ne?

01:20:52: Früher.

01:20:52: Aber

01:20:52: jeder hat heute auch die Möglichkeit, ne?

01:20:54: Und muss ja nicht wie ein Liter holen, zwei.

01:20:56: mal ein Tape verschicken, bis er dann doch mal erkannt wird.

01:20:58: Ja,

01:20:58: ja, richtig.

01:21:00: Und dann, ich finde das auch zum Beispiel TikTok, wenn ich mit Eltern spreche, die meinen alle, ich gucke mir keine kleinen Mädchen an.

01:21:05: Ja, come on, Leute, die ganzen...

01:21:07: Versteht's?

01:21:08: Keiner Fall.

01:21:09: ...die mich interessieren, die Wissenschaftler im Wald.

01:21:11: Alle da.

01:21:12: Natur,

01:21:12: alle.

01:21:13: Alle sind da.

01:21:14: Und, das ist schon mal, wenn Kunden zu mir sagen, da tanzen doch bloß kleine Mädchen auf TikTok, und dann sage ich immer, ja, haben sie ein TikTok-Account, ne?

01:21:20: Ja, dann merken sie das.

01:21:21: Richtig.

01:21:22: Und du kannst dann dreizehn Minuten hochladen, ey, what's the fuck?

01:21:25: Ja, ja, für mich ist das Entertainment.

01:21:28: Eine Stunde abends gebe ich mir die Tasse über mich gestoppt, verliere es sich ja sofort vor, weil der Algorithmus ist brutal geworden.

01:21:35: Aber... Hier aufgrund des Interviews habe ich so überlegt, wenn du auf TikTok dene und den hast du schon monatelang nicht mehr gesehen, der ist, die sind manchmal hochzug weg aus deinem Algorithmus.

01:21:48: Ja.

01:21:48: Aber kommen ganz andere rein.

01:21:50: Und ja, genau.

01:21:50: Also und das ist vor allem nur der Algorithmus.

01:21:52: Ich merke das schon auch.

01:21:53: Also ich merke es immer an den Hardcore-Fans bei mir, die immer kommentieren.

01:21:58: Und ich würde sagen, aus meinem Gefühl aus ist es immer so eine Dreiemonatsphase.

01:22:01: Also auch jetzt ist gerade bei mir ganz ruhig, Also wenig Interaktion, die Videos werden gleich ausgeliefert, auch die Playzahlen, aber wenig Interaktion.

01:22:09: und dann merkst du jetzt meistens anderthalb Jahren, so alle drei Monate kommen sie dann irgendwie wieder.

01:22:16: Also der Algorithmus muss dann eine gewisse Zeit auch drin sein.

01:22:19: Und aber halt auch nervig, weil am Ende des Tages hast du dich ja dazu entschlossen, den Content zu sehen, mein Kleid, du kannst oben switchen nur von den Gefolgen auswählen.

01:22:27: Aber ja, ja, das ist so phasenweise, das würde ich schon aus so unterschreiben.

01:22:31: Aber gibt ganz tolle Leute.

01:22:33: Gestern habe ich mir tierisch aufgeregt, folge ich da einen Bauer und er bringt seine Kartoffeln, weil die Discounter denen nicht wollen, bringt er zu einer Biogasanlage und kriegt dafür eine Tonne, zwanzig Euro.

01:22:48: Weißt du, da gehe ich dann schon so durch die Decke, muss aufpassen, was ich dann da schreiben.

01:22:53: Da denke ich, seid ihr alle krank.

01:22:55: und dann bei Edeka ist es immer geguckt.

01:22:57: Die Kartoffen waren alle aus Deutschland.

01:22:59: Bis auf die Drillinge waren aus Israel, weil er gesagt hatte, alle Discounter.

01:23:05: Und er sagt aber, bei Rewe gäbe es keine deutschen Kartoffen.

01:23:08: Aber so wirst du geschwurt, auch bei Naturschutz.

01:23:10: Das spring ich sofort ab.

01:23:11: Ich bin ein ganz großer Waldfan.

01:23:14: Früher sind wir zu Konzerten gegangen.

01:23:16: Die über mir mit zu Konzerten, kannst du mich schalte ich ab.

01:23:20: Geht nicht mehr, ich hab einfach overloaded.

01:23:23: Ich hab auch durch die Gesundheitsärte gesehen.

01:23:25: War toll, ne?

01:23:28: Aber wir nehmen jetzt einen weit Seminarenteil, kümmern uns darum um Bäume.

01:23:35: Ganz speziell, wenn wir von Beethoven leben, nehmen wir einen Seminarenteil, oder du kannst zum Beispiel zum Quadratmeter kaufen, du kaufst sie nicht, sondern der wird sichergestellt per Notar, dass fünfzig Jahre da keiner dran darf.

01:23:49: Und das ist ein super Erfolg.

01:23:50: Und das hatte ich auch schon mal zum Geburtstag verschenkt, Chris, so eine Urkunde.

01:23:55: Was ich, vierzig Quadratmeter, sechszig, achtzig Quadratmeter in dem Bereich.

01:23:59: Und dann fahren wir dann ein, zwei Mal im Jahr ein und gucken uns die Bäume.

01:24:02: Äh, gibt es einen Bereich, hundert, acht, sie bis dreihundert Jahre.

01:24:07: Vor dreihundert Jahren war Goethe.

01:24:08: Mhm.

01:24:09: Ja.

01:24:11: Wenn man sich jetzt... Und noch ein Autofokus?

01:24:12: Noch kein Autofokus.

01:24:14: Noch, noch keine Kamera.

01:24:15: Ja, ja, eben.

01:24:16: Ja.

01:24:16: Sind wir so lustig, ne, wo der Goethe mit der Kutsche gereist.

01:24:19: Der geht jetzt zu Fuß, das geht ihm so schnell in der Kutsche.

01:24:22: wo sie aneinander neues Auto bringen.

01:24:26: Ne, aber ist schon eine tolle Sache.

01:24:30: Dann auch folgt man jemanden, älteren Buchhändler, der immer so Klaus Wilbrandt und dann folgt man den und er macht immer so ganz spezielle Beiträge und man fängt ihn also richtig zu mögen und auf einmal stirbt er.

01:24:50: Haut dich auf einmal weg, ob du die Person niemals kennengelernt hast.

01:24:55: Ja, also das macht schon eine krasse Bindung.

01:24:57: Also ich merke das ja in Kundentermine.

01:24:58: Also wenn Kunden über TikTok auf mich gekommen sind, ist auch ein bisschen anstrengend, um ehrlich zu sein.

01:25:02: Du gehst dann in den Termin und die sind, als würden sie dich kennen.

01:25:05: Also du kommst dann in diesen Google-Miet rein und die sagen so, hey Hannes, du siehst es in das erste Mal und dann sagst du auch, ja, hallo.

01:25:12: Ja, krasse, und da, und da, und dann machen wir überlegt, woher wissen sie das denn?

01:25:15: Und dann kommt mir, ah, das habe ich in meinem Video gesagt,

01:25:17: ja, well.

01:25:18: Also das ist schon, also wir fluchen uns Egen, aber es ist natürlich fürs Marketing schon auch der Podcast übrigens.

01:25:24: Also Leute, die den Podcast hören, haben eine wahnsinnige Markenbindung schon, weil sie eineinhalb Stunden halt auch zuhören.

01:25:30: Okay.

01:25:30: Das ist schon ein gutes Tool so.

01:25:34: Sieben und Sechzig.

01:25:35: Wie lange machst du noch?

01:25:37: Also bis es nie mehr geht.

01:25:39: Also die Fotografen, die ich damals bewundert habe, bis dann irgendwann der Blitzschlag kommt und ist vorbei.

01:25:48: Weil ich immer brauche, weil mein Futter, die braucht immer so ein bisschen Druck auf dem Kessel.

01:25:53: Also mir ist aufgefallen, wenn ich so ein bisschen fotografiere.

01:25:56: Nett.

01:25:57: Das ist eigentlich das Wort, was der Killer ist für jedes Foto.

01:26:01: Kein Netzgebnis.

01:26:02: Ganz wegschmeißen.

01:26:04: Und wenn er so ein bisschen Druck drauf ist, dann funktioniert es besser.

01:26:09: Außer muss man alles sagen, wir haben echt super nette Kunden und das macht schon Spaß.

01:26:14: Ist natürlich ein ganz anderes Arbeiten.

01:26:16: Aber ich brauche jetzt nicht den hundertsten Rapper, oder?

01:26:19: Außerdem ist das ja auch an mir vorbei geschwommen.

01:26:22: Ja, die Zeiten sind vorbei, die großen Magazinen sind vorbei.

01:26:26: Die Künstler machen das selber, haben das alles in eigener Hand, den Haus.

01:26:31: Klar,

01:26:32: können da draus herum, wie sie möchten.

01:26:34: So ist es halt.

01:26:35: Kann ich jetzt drüber weinen, drüber lachen?

01:26:37: Na, aber hast du hier wieder verändert, jetzt machst du mehr Business.

01:26:39: Genau.

01:26:41: Was muss ich da machen?

01:26:42: Lass uns doch noch mal zum Schluss noch mal ein bisschen Werbung machen.

01:26:44: Jetzt bin ich aus Essen und Umgebung oder irgendwo im Ruhrgebiet bin.

01:26:47: Vorher hat man es von Chefärzten oder Ärzte, aber ich habe auch schon Bürofotos von Kinder.

01:26:53: Auch schon mal weiß ich.

01:26:57: Also unterschiedlichen Leuten, weil für Rekrutin Kampagnen.

01:27:00: Genau.

01:27:00: Dann

01:27:01: fotografiere ich auch den Financial Recruiter.

01:27:06: Deswegen wollen die Leute am Ende vom Podcast noch ein bisschen Marketing machen für dich, weil ich glaube, dass manche Leute da abgeschreckt sind, die sagen, das kann ich mir gar nicht leisten.

01:27:13: Die gehen auf diese Seite und dann sehen sie eine Taylor Swift gleich auf der Startseite und so.

01:27:16: Ja gut, das ist ja immer dementsprechend.

01:27:19: Also verstehst du, Taylor Swift war die Nummer, Schloss Hotel Bensberg, große Aufschlag und das ist ja eine ganz andere Nummer.

01:27:26: und da muss man sich dann eben anpassen.

01:27:29: Und aber so kommt man immer eigentlich an die guten Leute ran und dann erklären wir denen das.

01:27:35: Und bisher sind sie immer wieder gekommen und waren davon von der Arbeit begeistert.

01:27:40: Also liebe Leute, wenn ihr zuhört, dann bucht den Frank.

01:27:43: Ja,

01:27:44: der macht es

01:27:44: für dich oder rollen.

01:27:45: Ja,

01:27:45: das kann man sich ausleisten fürs Business.

01:27:47: Auf

01:27:47: jeden Fall.

01:27:49: Frank, es hat mir richtig viel Spaß gemacht.

01:27:51: Ja, es war mir eine Rolle, die ich hier sah.

01:27:53: Sehr auf die Zahlen gespannt.

01:27:55: Da waren ja so viele krasse Namen drin, wie viele die Folgen dann werden.

01:27:58: Ja,

01:27:59: würde mich freuen, wenn es funktioniert.

01:28:00: Wir wiederholen das, wann wiederholen wir das?

01:28:03: In zwei Jahren, spielte

01:28:04: es.

01:28:04: In zwei Jahren.

01:28:04: Dann komm ich mal,

01:28:06: was KI und so gemacht hat, denn ich seh da kein Problem für die guten Fotografen.

01:28:12: Ja, du letztens war, glaube ich, die deutsche Stimme von Bruce Willis hat geklagt und hat recht bekommen.

01:28:20: Und das wird sich jetzt noch weiterentwickeln.

01:28:24: Und muss man abwarten, wo die rein sind?

01:28:26: Bei Stimme bin ich kritisch.

01:28:27: Also bei Stimme glaube ich, wenn man heute auch schon was Eleven Labs und so schon kann, für diesen Kronensprecher, also für den Kronensprecher tatsächlich bin ich kritisch.

01:28:36: Sprecher allgemein nicht, das merken wir selber schon, also wir haben die Zeit lang jetzt auch viel gar zu schnelle Animationen für Social Media Marketing Geschichten generiert.

01:28:45: Es ist wie beim Foto, du kriegst diesen Charakter nicht in die Stimme, weil kannst du nicht sagen, ich will damit und da und hier brauchst du noch.

01:28:50: Und das hast du halt beim Manfred Lehmann, das ist natürlich auch einer der besten deutschen Grundsprecher, aber auch so, wenn wir eine Aufnahme machen, haben wir die oft dann in der Videokonferenz, sind wir live dabei und dann sage ich, ah nee, du, oder auch der Firmenname, du musst den so aussprechen, der ist falsch ausgesprochen.

01:29:03: Und ich glaube, so ist es bei Fotos auch.

01:29:06: Am Ende des Tages ist es doch wie unsere Arbeit in der Agentur,

01:29:10: die

01:29:11: vielleicht machst du in Zukunft nur noch drei Bilder.

01:29:13: Und die werden da KI gegeben und dann lasse ich da aus die Settings machen.

01:29:17: Außen rum.

01:29:17: Und das ist ja auch vielleicht nachhaltiger.

01:29:19: Also muss ja nicht mit dem auf die Zugspitze fahren und da und rechts und links, aber wenn ich die Fotos habe.

01:29:24: Aber das merken wir schon auch in unserer Arbeit.

01:29:26: So viele Agenturen denken, Agenturen, auch extra mal in Anführungsstrichen denken, sie können jetzt mit JetGBT kreative Kompagnen machen.

01:29:35: Das kann man nicht, das wird man auch in ein hundert Jahren nicht können.

01:29:37: und da sagen muss ich ganz viel, was der Tischkümer sagt und so.

01:29:40: Und der Kreativität kann das schon, da merkt man aber schon, dass es verschiedene Level von Kreativität gibt.

01:29:47: Was man damit aber machen kann, wenn wir unsere fünf kreativsten, wenn wir uns im Besprechungsraum einsparen, dann machen wir zwei Stunden Brainstorming für den Kunden, dann haben wir fünf Diener vier Seiten.

01:29:54: und wenn ich die nimm.

01:29:55: und füttert die der KI.

01:29:56: Dann geht es richtig ab.

01:29:57: Aber dieser Input wird denen immer fehlen.

01:29:59: Den Leuten, die das Handwerk nicht gelernt haben.

01:30:02: Und so sehe ich es bei Fotos auch.

01:30:03: Du hast das Handwerk so gelernt und du hast jetzt auch oft adaptieren müssen von Film zu Digital, zu Autofokus.

01:30:09: Das ändert sich ja immer.

01:30:10: Und das ist immer so das, was ich die ganze Zeit nur höre.

01:30:12: Ja,

01:30:12: die KI.

01:30:14: Die wird jetzt alles verändern.

01:30:15: Nein, das Internet hat nicht alles verändert.

01:30:17: Das ist immer nur das Medium, das sich getauscht hat.

01:30:18: Und ich frage mich auch immer ist die KI jetzt wirklich so eine große Erfindung, weil es das Fernsehen kam.

01:30:23: Das war meines Erachtens nicht viel größere Erfindung.

01:30:25: Als das Internet kam, es war ein viel größerer Sprung.

01:30:27: Und die Leute, die ihr Handwerk können, die werden immer weiterhin bestehen, weil sie Möglichkeiten sehen, das zu adaptieren.

01:30:32: Nur die, die denken, dass sie mit diesem neuen Tool alleine erfolgreich werden können.

01:30:36: Die wird das Mittelmaß wegfischen, weil ihr halt nur Mittelmaß kann.

01:30:39: Aber wenn ich so ein Foto wie ich es jetzt hier auch alle sehe, da ist er genau.

01:30:42: Sie schaut tatsächlich ein bisschen traurig.

01:30:45: So, und dieses Foto, wenn ich der KI gibt und jetzt sage, jetzt machen wir die ein bisschen glücklicher, jetzt machen wir die da, jetzt machen wir die da, dann da, denn entsteht die richtige Magie.

01:30:53: und deswegen glaube ich, dass es für dein Leben und für mein Leben auf jeden Fall noch reichen wird, weil was ich immer auch sage.

01:30:58: Es gibt heute immer noch das örtliche und die gelben Seiten.

01:31:02: Und wenn es das heute im Jahr zum Jahr zwanzigundzwanzigend noch gibt, dann reicht es die nächsten hundert Jahre für uns zwei.

01:31:06: Richtig.

01:31:06: Und bei mir ist halt ja jetzt so, dass ich jetzt Analog fotografiere, wieder.

01:31:12: Uns letztens ein Zahnarzt fotografiert, der war total begeistert, weil Analog hält auf jeden Fall mindestens über hundert Jahre und die Haptik macht die Leute so an.

01:31:22: Und ich habe ja dann öfters mit Studenten an der Akademie in Düsseldorf fotografiert.

01:31:27: Ich würde sagen, einer der berühmtesten oder die berühmtesten Kunsthochschule in Deutschland, Josef Beuss etc.

01:31:35: Und da haben die Studenten sich alle analoge Filme gekauft.

01:31:38: Und wenn ich jetzt zum Beispiel zu meinem Fotogeschäft in die Stadt gehe, wo ich meine schwarz-weiß-Brillen gekoffe, geht nicht mehr, ich muss die bestellen.

01:31:46: Die Studenten rocken mir die ganzen Filme weg und es kommen auf einmal wieder Filme auf den Markt, die gab es für die Jahre nicht.

01:31:53: Weil das, glaube ich, dieser Haptik.

01:31:55: und letztens letzte Woche standen wir wieder mit meinem Sohn, hatte der gebrauchten Labor gekauft im Internet für zwei Hundert Euro, standen wir ja wieder bei Rotlicht und am Bild entwickelt.

01:32:06: Hundert Prozent.

01:32:08: Also wir haben noch nie so viele Printmailings gemacht wie jetzt.

01:32:12: Das ist Post-Mailings, weißt du?

01:32:14: Weil du ja nur etwas anders machen.

01:32:16: Nur damit kannst du rausstechen.

01:32:18: Wenn du jetzt heute ein geiles Post-Mailing, natürlich nicht so ein Scheiß, aber wenn du ein geiles Post-Mailing kriegst,

01:32:23: das

01:32:23: aufwendig ist zum Aufklappen, das hat doch eine ganz andere Wertigkeit.

01:32:26: Richtig, genau.

01:32:27: So,

01:32:27: jetzt gibt es am Ende ja immer die Szenerie, wo du von mir einen Rat kriegst und ich von dir einen Rat gerne hätte.

01:32:34: Ich glaube, der war jetzt schon drin, der Rat.

01:32:37: Aber ein ganz dedizierten Rat... dir zu geben.

01:32:40: Ich glaube tatsächlich, dass da wahnsinnig viel Umsatz noch bei dir wäre, wenn man das noch ein bisschen mehr rausstellt.

01:32:46: Weil ich glaube, das passiert den Leuten, die gehen auf deine Seite.

01:32:47: Ich habe jetzt auch die letzten Tage öfters mal deine Seite hergeht.

01:32:50: Ja, das ist natürlich beeindruckend, da schon mal hier an Filly Collins und so weiter.

01:32:53: Und ich glaube, dass da viel Umsatz noch auf der Straße liegt, falls du Umsatz suchst, wer sucht, wer sucht keinen.

01:33:00: Die einfach Angst haben, dass sie sich das nicht leisten können.

01:33:04: Weil das bei uns tatsächlich auch so, die gehen da drauf, dann sehen die ab in den Urlaub und hier und da und was es sich was.

01:33:08: Und ich glaube, man muss es den Leuten nochmal anbieten und ich würde bei dir tatsächlich auch mal ein Paket anbieten und sagen, weil ja schon mal, das ist ja auch geil.

01:33:15: Die Leute wollen ja was erzählen, die Leute wollen ja sagen, ich war jetzt beim Fotografen der hat Yoko Ono fotografiert und Rihanna und Lady Gaga und Snoop Dogg.

01:33:23: Ich glaube, wenn es hier nicht zu schäbig vorkommt, aber ich würde sagen, Business Shooting, so und so viel Bilder, Output, wir kommen, wir bringen alles mit, das kostet das Ganze.

01:33:32: Weil ich glaube, dass da unglaublich viele Leute drauf sind, die am Ende des Tages wollen, würden, sich aber nichts trauen, weil sie sagen, so.

01:33:39: Und das merke ich immer wieder, das machen wir alle, wir alle im Poster geplagten, machen den Fehler, dass wir uns auch keine Kunden wünschen.

01:33:47: Und ich glaube tatsächlich, dass das ganz einfach ist.

01:33:49: Man könnte einfach sagen, Hallo ich bin Frank Lutter lang ich habe mein ganzes Leben Stars fotografiert und jetzt bist du mein Star.

01:33:55: Das kostet somit x und ich mache gern die Fotos und mal dediziert auch wünschen.

01:33:59: Ja ich mache gerne das ich mache gerne das und das trauen wir uns alle immer zu wenig meines Erachtens zu sagen diesen Job suche ich genau den und dann sind da draußen Leute die sich da auf jeden Fall angesprochen fühlen.

01:34:10: Und dann kommt Umsatz dran.

01:34:11: Ja.

01:34:12: Das habe ich letztens vor zwei Wochen erste Mal gemacht.

01:34:15: Und dann habe jemand angerufen, den ich schon fotografiert hatte.

01:34:18: Und dann hatte ich gesagt, ich könnte mir vorstellen, dass du... Ich habe mit der Sylvie Testfoto in Düsseldorf gemacht.

01:34:25: Lass uns auch ein paar Fotos mit dir vor diesen Location machen.

01:34:29: Habe ich hier die Location geschickt mit Sylvie und so weiter.

01:34:32: Und das läuft ja jetzt in zwei Wochen.

01:34:33: Das ist das erste Mal, dass ich das so gemacht habe.

01:34:36: Ein theoretisch könnt ihr das ja auch auf TikTok machen.

01:34:38: Also ich meine, wenn das einem, wenn du bist, ist ja dein Leben lang gewohnt, anzurufen und eigentlich zu verkaufen.

01:34:43: Ja.

01:34:44: Wenn du es jetzt auf TikTok machst oder auf Instagram machst, in einem Video, dann verkaufst du es halt gleichzeitig immer mindestens dreihundert Leute.

01:34:50: Ja, dreihundert Videos kriegst du ja.

01:34:51: Richtig,

01:34:51: genau.

01:34:52: Nee, nee, da müssen wir nur dran arbeiten.

01:34:54: Du bist ja da ein gutes Vorbild.

01:34:56: Ja, du haust ja alles so schön rotzig raus.

01:34:58: Das schaffe ich nicht ganz.

01:35:00: Wenn die Mikros aus sind, dann bin ich dann so rotzig, aber ... Wenn die dann an sind, dann weiß ich mich doch zu beherrschen.

01:35:08: Meinen Ratschlag habe ich auch drüber nachgedacht und er fühl mir der Spruch von meinen Therapeuten einen Vorsagen ein, der sagte, Herr Lange, ertallen Sie anderen keine Ratschläge, Sie haben genügend mit sich selber zu tun.

01:35:23: Aber, weil ich ja gerne lese und gestern in ersten Podcast meines Lebens gehört habe mit Ronja, die hat ja auch den Ratschlag mit den Büchern gegeben.

01:35:34: Da eröffnet sich noch ein ganz neues Medium, weil du bekommst eine Geschichte erzählt, aber du suchst ja die Figuren aus, du gibst die im Gesichter.

01:35:45: Ja, du machst das Setting.

01:35:47: Das ist manchmal so spannend.

01:35:49: Ich habe Bücher gelesen, wie kann das bestätigen, wo ich so traurig war, dass das Buch zu Ende ist.

01:35:56: Ich habe so tolle Autobiografien gelesen, Steve Jobs, Eric Clapton.

01:36:02: Ganz tolle Geschichte von Eric Kleppner, auch Alkoholiker, ja.

01:36:06: Sitz in einer Bar, in seiner Lieblingsbar irgendwo in Schottland und sagt dann irgendwie sofort geschehen eine Stunde, ich glaube demnächst werde ich die Bar kaufen und der Bar gibber lacht so.

01:36:19: Und dann fragt er den, wem gehört denn die Bar?

01:36:24: Und dann sagt er, ja.

01:36:26: Hier der ganze Hotelkomplex, der die Bar gehört und den ganzen Hotelkomplexe.

01:36:32: Zwei Tage später den ganzen Hotelkomplexe gekauft.

01:36:35: Und das sind so wahnsinnige Geschichten, auch viele traurige Geschichten.

01:36:40: Aber das ist noch mein anderes Medium.

01:36:43: Also wenn du ein emotionaler Mensch bist, dann ist ein Buch ein Muss.

01:36:48: Ich kann mich der Ronja nur anschließen.

01:36:50: Okay.

01:36:51: Ich probiere es wenigstens einmal.

01:36:53: Das war es von mir.

01:36:54: Mehr Ratschläge habe ich nicht zu geben.

01:36:56: Over and out.

01:36:57: Ja, vielen Dank.

01:36:58: Ich hab zu danken.

01:36:59: Mach's gut.

01:37:00: Du auch.

01:37:01: Bis dann.

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